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Reputation des Versicherungsverkäufers

Um erfolgreich auf dem Versicherungsmarkt tätig zu sein, gehört heutzutage deutlich mehr dazu, als nur ein gutes Produkt anzubieten. Wer Versicherungen an den Mann bringen will, hat es grundsätzlich nicht einfach –Versicherungsverkäufer kämpfen seit vielen Jahren gegen ihr weit verbreitetes schlechtes Image an, außerdem kann eine Versicherung heute auch einfach unkompliziert und zu attraktiven Beiträgen direkt online abgeschlossen werden. Umso wichtiger ist es da für einen Versicherungsverkäufer, sich am Markt mit fundiertem Fachwissen, einer ehrlichen Beratung, einem guten Service und authentischer Persönlichkeit zu behaupten. Zu einem erfolgreichen Auftritt gehört zudem, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein – zu einem Nachweis von regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen sind Versicherungsberater und -makler sogar verpflichtet.

Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, welche Eigenschaften und Fähigkeiten ein Versicherungsverkäufer haben sollte, um einen guten Ruf zu erhalten und diesen auch langfristig zu manifestieren:

Beratung & Kompetenz– die eigenen Produkte gut kennen

Es sollte selbstverständlich sein, dass Sie beispielsweise den „Verzicht auf abstrakte Verweisung“ erklären können, wenn Sie dem Kunden eine Berufsunfähigkeitsversicherung präsentieren. Auch der Begriff Unterversicherungsverzicht bei der Hausratversicherung ist Ihnen natürlich geläufig. Kunden sollten darauf vertrauen können, dass sich der Versicherungsverkäufer mit den Versicherungsprodukten bestens auskennt. Das bedeutet: Ganz gleich, welche Versicherung Sie verkaufen wollen, Sie sollten diese bis ins kleinste Detail (mit sämtlichen Fallstricken) kennen, um den Kunden optimal seinem Bedarf und seinen Wünschen entsprechend beraten zu können. Haben Sie Antworten auf die Fragen des Kunden, signalisiert das Kompetenz und fundiertes Fachwissen.

Ehrlichkeit – Lügen haben kurze Beine

Ein Detail in den Versicherungsbedingungen bewusst unterschlagen oder eine Leistung etwas attraktiver dargestellt als sie wirklich ist? Natürlich wäre es manchmal einfacher, Hausrat-, Haftpflicht-, Berufsunfähigkeitsversicherung und Co. so „geschönt“ zu verkaufen, dass sie allen Ansprüchen des Kunden gerecht wird. Zwar mag dieses Vorgehen zu einem kurzfristigen Verkaufserfolg führen, langfristig werden Lügen und kleine Beschönigungen aber auf Sie zurückfallen: Eine Beschwerde des Kunden ist da noch das geringste Übel. Wenn Sie sich dagegen an das Motto „Ehrlich währt am längsten“ halten und zunächst vielleicht nur einen kleinen Auftrag erhalten, besteht jedoch die gute Chance auf eine langfristige Kundenbindung mit weiteren Aufträgen. Und: Nur wer selbst hinter seinen Produkten steht, kann diese auch ehrlich verkaufen.

Zuverlässigkeit und Service – als Ansprechpartner stets parat sein

Wenn der Kunde das Gefühl hat, dass er sich auf Sie verlassen kann, haben Sie alles richtig gemacht. Das bedeutet: Sie reagieren auf seine Anliegen, Fragen und Probleme zeitnah mit kompetentem Verhalten. Selbst wenn Sie selbst nicht direkt eine Lösung parat haben, kümmern Sie sich schnellstmöglich darum und versuchen die Fragestellung zu klären – indem Sie beispielsweise Ihr eigenes Netzwerk nutzen und kompetente Experten um Rat fragen.
Zum Service eines Versicherungsverkäufers gehört es zudem, auch nach dem Abschluss eines Vertrages weiterhin als Ansprechpartner für den Kunden zur Verfügung zu stehen und ihm bei allen Belangen rund um die Versicherung, zum Beispiel bei der Schadensabwicklung, zuverlässig zur Seite zu stehen.

Persönlichkeit – sich selbst treu bleiben

Natürlich müssen Sie, um als Versicherungsverkäufer erfolgreich zu sein und einen guten Ruf zu haben, Fachwissen besitzen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Faktor Persönlichkeit. Diese kann man nicht erlernen, sondern man besitzt sie im besten Fall einfach. Gehört zu Ihrer Persönlichkeit ein aufgeschlossenes freundliches und sympathisches Wesen, Empathie, Geduld, Selbstvertrauen und Überzeugungskraft, bringen Sie die wesentlichen Eigenschaften bereits mit. Wenn Sie sich zudem in den Gesprächen nicht verstellen, sondern stets authentisch Sie selbst bleiben, ist das ein wesentlicher Erfolgsgarant für jeden Versicherungsverkäufer.

Marketing & Netzwerk – von sich reden machen

Persönliche Empfehlungen sind bekanntlich die besten: Diese Maxime gilt auch für Versicherungsberater. Um neue Kunden zu akquirieren, ist die Mund-zu-Mund-Propaganda die erfolgversprechendste Werbemaßnahme. Allein aus diesem Grund sollte es in Ihrem eigenen Interesse sein, Ihre Kunden stets zufrieden zu stellen. Von großem Vorteil ist zudem ein gut funktionierendes und ausgebautes Netzwerk, wenn Sie mit Berater- und Maklerkollegen eng zusammenarbeiten und zum Beispiel durch Kooperationen neue Kunden generieren können.
Nicht vernachlässigt werden sollte der Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Dazu gehört zum Beispiel ein professionell gestalteter Internetauftritt, der regelmäßig aktualisiert wird. Auch gezielt platzierte Werbemaßnahmen, die konkret an Ihre Zielgruppe gerichtet sind, können zu einem guten Renommée des Versicherungsverkäufers beitragen.

Neue Medien – auf allen Wegen kommunizieren

Im digitalen Zeitalter nehmen die neuen Medien mit modernen Kommunikationsmitteln einen zunehmenden Stellenwert ein. Als Versicherungsexperte können Sie auf den verschiedensten Wegen digital wie analog kommunizieren. Auch das Thema Online-Marketing ist nicht zu vernachlässigen. Es sollte zudem selbstverständlich sein, mit Versicherungs- und Datenverarbeitungsprogrammen sicher umgehen zu können, um Aufträge zu erfassen oder Angebote direkt Online zu kalkulieren. Im besten Fall bleibt neben der digitalen Kommunikation aber immer auch noch Zeit für das persönliche Gespräch – denn das lässt sich durch kein anderes Medium ersetzen.

Einzigartigkeit – bietet den Kunden einen Mehrwert

Im Zeitalter der Direktversicherer und unkomplizierten günstigen Online-Abschlüssen muss der Versicherungsverkäufer sich mit anderen Qualitäten hervortun, um den potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten. Abheben können Sie sich vor allem mit einer bedarfsgerechten und individuellen Beratung. Im Gegensatz zu jeder Online Plattform haben Sie Antworten auf spezielle und individuelle Fragen und können bei möglichen Unklarheiten und Problemen schnell helfen. Versicherungslösungen werden speziell auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden abgestimmt, Verträge lassen sich im gewissen Rahmen anpassen und optimieren. Ihr weiterer wesentlicher Vorteil: Die Kunden haben einen Ansprechpartner, den sie persönlich kennen und dem sie bestenfalls vertrauen, so dass sie sich nicht an eine anonyme Hotline bei der Schadensabwicklung wenden müssen. Machen Sie sich diesen großen Pluspunkt zunutze, indem Sie Ihren persönlichen Mehrwert auch gegenüber den Kunden kommunizieren.

Fachwissen & Qualifizierung – so können Sie sich weiterbilden

Ein Versicherungsverkäufer ist immer nur so gut, wie sein Fachwissen. Eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, um erfolgreich Versicherungen verkaufen zu können. Zusätzlich punkten Sie mit Kompetenz, wenn Sie höhere Qualifikationen, wie den Fach- oder Betriebswirt, nachweisen können. Darüber hinaus sollten regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen nicht nur selbstverständlich sein, sie sind gemäß der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive) seit 2018 sogar Pflicht. Vorgeschrieben sind demnach mindestens 15 Weiterbildungsstunden pro Jahr, die ausschließlich von akkreditierten Bildungsdienstleistern durchgeführt werden dürfen und die Versicherungsverkäufer dann gegenüber Aufsichtsbehörden, Arbeitgebern sowie den Versicherungen (den Produktgebern) nachweisen können (weitere Infos siehe gutberaten.de).
Um eine akkreditierte Weiterbildungszeit zu erhalten, müssen Sie nicht zwingend mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand Seminare besuchen.

Eine Weiterbildung ist auch über die spezielle Lern App V-Quiz (www.v-quiz.com) möglich. In allen gemäß den IDD-Richtlinien relevanten Themenbereichen, wie Personen- und Sachversicherung, Sozialversicherung und Recht, stehen bei diesem V-Quiz insgesamt über 7000 Fragen zur Wissensabfrage und Weiterbildung bereit. Spielerisch durch das Sammeln von sogenannten Quiz-Coins können Versicherungsberater, Versicherungsmakler, Aktuare, Pensionskassenexperten sowie auch Finanzplaner mit dieser App ihre Weiterbildungsstunden, die den Anforderungen des IDD entsprechen, ablegen.

Ergänzend ist es zudem möglich, einen Eintrag in die gutberaten.de-Datenbank zu beantragen. Tipp: Da die Nutzung der App grundsätzlich kostenfrei ist und lediglich für einen gewünschten Eintrag in die gutberaten-Datenbank Kosten anfallen, lohnt es sich, als sinnvolle Weiterbildung auch regelmäßig zwischendurch sein Wissen zu testen und zu optimieren – schließlich möchten Sie sich ja bei den Kunden als guter und kompetenter Versicherungsverkäufer präsentieren.

Probieren Sie die App doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

Thomas Köhler Gründer der 1. akkreditierten Spiel-Lern-App für den DACH Raum

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Quizzen und Wissen

Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. Gute Resultate sind kein Selbstgänger. Berater und Makler müssen auf dem neuesten Stand sein, doch die Zeit für Weiterbildung ist knapp. Neue Formen des Lernens sind gefragt — das Gute ist: Es gibt sie schon, man muss sie nur nutzen wollen.

Von Thomas Köhler

Verglichen mit anderen Branchen ist der Versicherungssektor durchaus weiterbildungswillig. Das ist schon aus Eigeninteresse dringend notwendig:

Zum einen verändern sich gesetzliche Regeln immer wieder, zuletzt durch die Insurance Distribution Directive in Europa, zum anderen sind die Kunden anspruchsvoller. Sie haben sich möglicherweise schon vorab im Internet informiert und erwarten, dass eine persönliche Beratung darüber hinaus geht. Nach der IDD ist nun bekanntlich jeder, der mit dem Vermittlungsprozess zu tun hat, zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet. Es gibt Akteure, die das noch zu wenig finden — gut beraten empfiehlt bekanntlich sogar 30 Stunden.

Aber wie wird diese nun umgesetzt? An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es nicht, doch Thema, Ort und Zeit müssen auch dem Bedarf des Vermittlers oder Maklers entsprechen. Für manche ist dies die erste Hürde. Gerade von kleineren Agenturen kommt die Rückmeldung, dass es schwierig ist, die Mindestauflage von 15 Stunden zu erfüllen. Nicht jeder kann oder will dafür viel Geld ausgeben. Nach der Statistik von gut beraten sind Präsenzveranstaltungen immer noch die am häufigsten genutzte Lernform — doch ihr Anteil sinkt. Im dritten Quartal 2019 lag dieser erstmals nur bei 49 Prozent. Selbstgesteuerte E-Learning-Angebote holen auf und wurden im selben Quartal bereits zu 37 Prozent gewählt. Diese Form wird immer mehr nachgefragt, weil sie besser in den Alltag von Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern zu integrieren ist. Eine Lektion lässt sich immer dann einlegen, wenn es gerade passt.

Viel Hype, langsame Umsetzung im Mobile Learning

Eine neue Variante in diesem Bereich ist die Lernapp V-Quiz. Ob allgemeine Branchenkenntnisse, Personen-, Sach- oder Vermögensversicherung, Recht und Compliance oder Führung: Alles wird in Quizform abgefragt. Das lässt sich spontan einschieben, wenn sich Lücken auftun, mehr als ein Smartphone braucht es nicht. V-Quiz ist nicht nur Unterhaltung für Versicherungsfachleute: Die App der Schweizer Zaigen GmbH ist inzwischen nicht nur in der Schweiz von Cicero, sondern auch in Deutschland bei gutberaten und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung anerkannt. Kurse können nach gewünschtem Fachgebiet gewählt werden. Der Algorithmus sorgt für eine Wiederholung des Stoffes, bis er sitzt, und kontrolliert den Lernerfolg. Anschließend dürfen sich die Anwender dafür Punkte gutschreiben lassen, und erst dann wird auch eine Gebühr fällig. Das Quizformat verbindet Mobile Learning mit Mikro-Learning, also dem Lernen in kleinen Einheiten, sowie mit Gamification, dem Einsatz spielerischer Elemente in anderem Zusammenhang. Beides sind erwiesenermaßen wirkungsvolle Lerntaktiken.

Mobile Learning wie mit V-Quiz wird zwar schon seit Jahren als Zukunft beschworen. In der Praxis gab es dabei in der Vergangenheit einige Hürden. Die branchenübergreifende Benchmarking-Studie 2018 stellte fest, dass nur 29,2 Prozent der befragten Unternehmen Mobile Learning tat- sächlich bereits nutzten, 30,1 Prozent wollten damit beginnen. Für 40,4 Prozent kam diese Form gar nicht in Frage. Als Grund für die Ablehnung nannte fast die Hälfte „fehlende Infrastruktur“, also die notwendigen Geräte, und für 36,2 Prozent war es — vermutlich deshalb — eine Kosten frage. 33,6 Prozent sagten allerdings auch, dass es keinen geeigneten Lerninhalt für mobile Geräte für ihr Unternehmen gebe. Die Bedenken gegen den Einsatz scheinen höher bei der Geschäftsführung (15 Prozent) als bei den Nutzern selbst (7,3 Prozent). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die KOFA-Studie zu digitaler Bildung in Unternehmen von 2019. Sie stellt außerdem fest, dass Unternehmen oft unsicher seien, wie digitale Medien sich didaktisch sinnvoll einsetzen lassen und es fehle ihnen der Überblick über all die Angebote.

Es ist also noch Luft nach oben — beim Einsatz von E-Learning im Allgemeinen und bei Mobile Learning im Besonderen. Auch dort, wo Mobile Learning schon genutzt wird, ist der Inhalt nicht immer dafür optimiert. Das heißt: Eine Lektion, die für den Bildschirm eines PCs konzipiert ist, lässt sich nur mühsam am Smartphone nachvollziehen. Und selbst, wenn die optische Darstellung gut angepasst ist, ist der Anwender möglicherweise in einer anderen Situation und hat gar nicht so viel Zeit. Kürzere Einheiten (Mikro-Learning) kämen ihm mehr entgegen. Das Quiz-Format wie beim V-Quiz gehört zu den Lernformen, die sich am Smartphone sehr gut umsetzen lassen und auch noch Spaß machen. Dabei lernt man trotzdem oder vielleicht sogar besser.

Es mag immer noch Leute geben, die glauben, Lernen funktioniere nur, wenn man Menschen in einen Raum ein- schließt und jemand vorne einen Monolog hält — auch in der Versicherungsbranche. Für die jungen Leute, die nun in den Beruf kommen, dürfte dies eine höchst befremdliche Vorstellung sein, da Wissen aus dem Netz für sie so selbstverständlich ist wie Wasser aus dem Hahn. Und der Umgang mit Apps gehört nicht nur für sie längst zum AIltag. Die Qualität digitaler Weiterbildungsformen wird auch durch die Anerkennung mit Gütesiegeln bei Cicero, gutberaten oder dem ibw dokumentiert. Spätestens, wenn wieder ein Kollege das Problem hat, dass ihm die Präsenztermine nicht passen und er nicht weiß, wie er seine gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen soll, ist es Zeit, da- rüber nachzudenken, ob nicht flexiblere Formen zumindest teilweise besser geeignet sind. Am fehlenden Smartphone wird es ja kaum scheitern.

Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

Die Welt im Home Office: Weiterbildung ohne Ansteckungsgefahr …

Founder & CEO

Founder & CEO der Zaigen GmbH

… mit der 1. akkreditierten Quiz-App «V-Quiz» für Deutschland, Österreich und der Schweiz

IDD und gutberaten.de Weiterbildungsstunden erfüllen mit der App «V-Quiz»

Auf das Coronavirus Sars-CoV-2 hätten wir alle gerne verzichtet. Aber inmitten des Übels lässt sich doch feststellen, dass in der Arbeitswelt plötzlich Dinge möglich sind, die nur ein paar Wochen zuvor mit großen Hürden behaftet waren: Home Office und Telearbeit sind plötzlich auch für traditionell eingestellte Unternehmen akzeptabel. Dies könnte auch den Trend zu E- und M-Learning in der Weiterbildung beschleunigen.

Ein Beispiel für Mobile-Learning (oder auch M-Learning) ist die Lernapp V-Quiz

Wer sich gerne mobil weiterbilden möchte, ist natürlich darauf angewiesen, dass die Inhalte, die er lernen will, bereits dafür aufgearbeitet worden sind. In der Versicherungsbranche gibt es beispielsweise die App V-Quiz der Zaigen GmbH. Dort wird das Wissen in Quizform abgefragt – eine beliebte Form des Micro Learning. Die Lernapp V-Quiz ist in Deutschland von gutberaten, in der Schweiz von Cicero und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung offiziell anerkannt. Die Inhalte sind

auf die Bedingungen in den jeweiligen Ländern ausgerichtet. Damit lässt sich also auch die Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen, flexibel und überall einsetzbar. Nicht nur in der Corona-Quarantäne, sondern auch zu allen anderen Gelegenheiten, bei denen man seine Zeit sinnvoll und ortsunabhängig nutzen will.

Dänemark ist der Spitzenreiter der Telearbeit

Internationale Vergleiche zeigen, dass Telearbeit bisher sehr unterschiedlich praktiziert wird. In einer OECD-Studie lag Dänemark an der Spitze mit rund 40 Prozent, die es zumindest schon einmal ausprobiert haben, gefolgt von den USA, Norwegen und Schweden. In der Schweiz und Österreich waren es noch etwa 20 Prozent, in Deutschland noch weniger. Die Gründe dafür dürften vielfältig sein: Unterschiede in den Branchen, aber auch unterschiedliche Unternehmenskulturen. Selbstverständlich ist der direkte persönliche Austausch mit den Vorgesetzten und Kollegen wichtig. Wer zu wenig präsent ist, bekommt nicht mehr alles mit, was sich in der Firma tut. Es gibt allerdings längst Technologien, die diesen Kontakt erleichtern, beispielsweise Slack oder Teams. Gelegentliche Telearbeit kann die Lebensqualität verbessern, nicht nur im Notfall. Wer in den eigenen vier Wänden arbeitet, spart sich den Weg und gewinnt mehr Zeit für sich.

Weiterbildung ohne Ansteckungsgefahr

Was für die tägliche Arbeit gilt, gilt noch viel mehr für die berufliche Aus- und Fortbildung. E-Learning hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einem wichtigen Markt entwickelt, der auf von staatlicher Seite unterschiedlich stark gefördert wird. Größter Akteur dabei sind die USA. Plattformen wie edX und Coursera bieten weltweit Kurse an, die teilweise sogar gratis sind. Auch Indien und China setzte stark auf E-Learning. Auch in Europa gibt es Lernplattformen und E-Learning-Anbieter. Dass sich der Trend zu flexibleren Lernformen langsam überall durchsetzt, zeigt der Jahresbericht des deutschen Zertifizierers Gut Beraten: Erstmals wurden dort mehr E-Learning-Angebote genutzt als

Präsenzveranstaltungen. Der größte Teil davon entfiel auf selbstgesteuertes E-Learning. Das kann dann stattfinden, wann und wo es gerade passt. Es ist zu erwarten, dass dies zukünftig noch stärker nachgefragt wird, denn Präsenzveranstaltungen sind wegen der Gefahr der Virusverbreitung vermutlich noch eine ganze Zeit lang nicht ratsam. Warum also nicht die Zeit im Home Office für die Weiterbildungsstunden nutzen, die man nach der europaweiten IDD (Insurance Distribution Directive) ohnehin absolvieren muss – und sollte? Sei es am PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Mobile Learning – universell einsetzbar

Denn noch einfacher als E-Learning im Home Office ist Mobile Learning (M-Learning). Die Verbreitung von Smartphones steigt und steigt. Die Marke von drei Milliarden Geräten weltweit wurde bereits überschritten. Dazu kommen die Tablets. Zu Mobile Learning gibt es weltweit ganz unterschiedliche Konzepte: zur Alphabetisierung, für den Schulunterricht, für das Studium und jede Art von fachlicher Weiterbildung. Die Unesco setzt auf Mobile Learning als die einfachste Form, auch in Regionen mit schlechter Infrastruktur Bildung zu vermitteln. Mobile Learning ist beispielsweise die dominierende E-Learning-Form in Afrika. Wichtig ist dort unter anderem, dass die Apps auch offline funktionieren. E-Learning-Anbieter wie edX öffnen sich auch für die Nutzung über das Smartphone. Mobile-Learning-Pioniere in Europa waren Großbritannien, Dänemark und die Niederlande, die die Nutzung in verschiedenen Programmen erforschten.

Das richtige Konzept für M-Learning

M-Learning bietet zwar viele Vorteile gegenüber dem Lernen am PC oder Laptop. Das Gerät ist handlich und die meisten haben sowieso eins. Wirklich erfolgreich kann es allerdings nur sein, wenn das Lernkonzept auch darauf abgestimmt ist. Zum einen muss berücksichtigt werden, dass es sich um einen kleinen Bildschirm handelt. Zum anderen, dass es möglicherweise auch dann genutzt wird, wenn man nicht in dauerhaft ruhiger Umgebung sitzt. Das kann im Auto sein, beim Warten auf den nächsten Termin, oder zuhause, wenn Kinder zwar gerade beschäftigt sind, aber im nächsten Moment schon wieder in der Tür stehen könnten. Kürzere Lerneinheiten, sogenanntes Micro Learning oder Learning Nuggets, sind in dieser Situation einfacher erfolgreich zu absolvieren als ein 45-Minuten-Video. 92 Prozent der für den jüngsten mmb-Trendmonitor befragten E-Learning-Experten aus der DACH-Region sahen in Micro Learning eine Lernform, die in Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird, bei mobilen Anwendungen und Apps waren dies 87 Prozent.

Probieren Sie die App doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

In der Krise auf Weiterbildung setzen!

Die Corona-Krise stellt alle vor eine große Unsicherheit. Wer hat im nächsten Monat noch einen Job? Was kann man sich in Zukunft noch leisten? Das merkt auch die Versicherungsbranche, wo das Neugeschäft um 80 Prozent zurückgegangen ist. Däumchen drehen im Home Office hilft Beratern und Maklern aber nicht weiter – flexible, günstige Weiterbildung schon. Warum Vermittler sich gerade jetzt weiterbilden sollten, erklärt Thomas Köhler. Der Zürcher ist Gründer und CEO der Zaigen GmbH, die mit V-Quiz eine App entwickelt hat, mit der sich Vermittler mit spielerischen Mitteln weiterbilden können.

Corona: Ende der Präsenzveranstaltungen

Viele hatten bisher oft Schwierigkeiten, die nach der europäischen Insurance Distribution Directive (IDD) vorgeschriebenen 15 Fortbildungsstunden pro Jahr zusammenzubekommen. Schließlich ging es meist um Präsenzveranstaltungen irgendwo, die man im Voraus einplanen musste. Und woher die Zeit nehmen, wenn das Geschäft doch laufen muss? Die Corona-Krise hat vieles umgeworfen, auch das Konzept Präsenzveranstaltungen. Es gibt keine mehr. Veranstaltungen, die persönliche Treffen einer größeren Anzahl von Menschen beinhalten, werden noch längere Zeit die Ausnahme bleiben. Und wer kein gesundheitliches Risiko eingehen will, wird darauf vorerst auch gerne verzichten.

Founder & CEO Zaigen GmbH

Thomas Köhler Founder & CEO     Zaigen GmbH

 

Versicherungen in der Corona-Krise

Die Corona-Krise zwingt auch traditionelle Versicherungsunternehmen dazu, im Rekordtempo umzustellen: weg vom Präsenzarbeitsplatz, hin zu Home-Office-Möglichkeiten und digitaler Kommunikation. Kundenkontakt findet am Telefon oder über Video-Chat statt – falls er denn stattfindet. Es melden sich diejenigen, die Betriebsschließungsversicherungen, Reiserücktrittsversicherungen oder Veranstaltungsausfallversicherungen haben und Ansprüche geltend machen wollen. Die Zahl der Neuabschlüsse ist dagegen massiv eingebrochen – bei einer Umfrage waren dies 80 Prozent. In unsicheren Zeiten, in denen viele Menschen nicht wissen, ob ihr Geschäft oder ihr Arbeitgeber nächsten Monat noch existiert, will niemand neue finanzielle Verpflichtungen eingehen. Hauskäufe werden ebenso verschoben wie der Abschluss einer Lebensversicherung

Weiterbildung mit modernen Lernformen

Welchen Sinn macht ausgerechnet jetzt Weiterbildung? Sie macht genau jetzt Sinn. Denn wenn ein Ende der Corona-Krise in Sicht ist, werden Menschen auch wieder auf die Zukunft setzen. Sie werden neue Projekte planen und Risiken absichern wollen. Schließlich haben sie gerade erlebt, wie wenig berechenbar die Zukunft sein kann. Auf diese Nachfrage sind Sie dann bestens vorbereitet. Und dafür müssen Sie nicht einmal das Home Office verlassen. Moderne Lernformen wie E-Learning und Mobile Learning kommen ins Haus und lassen sich immer dann einschieben, wenn es gerade passt.

Inzwischen gibt es viele gute Weiterbildungsangebote. Diese werden mitunter mit spielerischen Mitteln verbunden. Gamification ist hier das Buzzword, dass auch für Erwachsene zu mehr Lernerfolg führen kann. Auch in der klassischen Bildung kommt dieser Ansatz mehr und mehr zum Einsatz. Immer mehr Schulen experimentieren mit „Gamification“. Das heißt: Einsatz von Spielelementen in einer spielfremden Umgebung. Ziel ist es dabei Lerninhalte beiläufig aufzunehmen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wir haben diesen Ansatz in eine Lernapp gegossen. Im Frage-und-Antwort-Spiel können damit alte Kenntnisse aufgefrischt oder neue erschlossen werden.

Fachkompetenz wird auch nach der Krise zählen

Noch wissen wir nicht, wann die Corona-Krise mit all ihren Begleiterscheinungen überstanden ist. Was man jetzt schon sagen kann: Sie hat die Flexibilisierung und Digitalisierung des Arbeitsalltags enorm beschleunigt. Mancher wird vielleicht heilfroh sein, wenn er endlich wieder in Ruhe im Büro arbeiten kann. Andere finden es eigentlich viel angenehmer zuhause, vor allem die, die einen weiten Weg haben. Mancher wird sich auch freuen, endlich mal wieder ein Präsenzseminar zur Weiterbildung besuchen zu können und sich mit Leuten persönlich auszutauschen. Andere bleiben vielleicht noch länger vorsichtig, was den persönlichen Kontakt betrifft, und finden es sowieso viel effizienter, selbstbestimmt dann lernen zu können, wenn sie gerade Zeit haben. Eins jedoch wird nach der Krise ebenso gelten wie vorher: Fachkompetenz.

Jetzt auf Weiterbildung setzen!

Falls Sie also gerade etwas mehr Leerlauf haben, suchen Sie nicht nur im Internet nach Zeichen der Hoffnung. Nehmen Sie die Zukunft selbst in die Hand und setzen Sie gerade jetzt auf Fachwissen und berufliche Kompetenz. Denn davon werden Sie auf alle Fälle profitieren – unabhängig davon, wie sich die nächsten Monate gestalten. Weiterbildung über E- oder Mobile Learning ist vergleichsweise günstig, lässt sich flexibel nutzen, verursacht keine Fahrtkosten und man steckt weder sich noch andere mit einem Virus an. 15 Weiterbildungsstunden brauchen Sie sowieso – warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Die App V-Quiz für Versicherungsvermittler gibt es frei und kostenlos für Apple– und Android-Geräte.

Weiterbildung in Zeiten von Corona: Online lautet die Devise

Wegen Corona werden Weiterbildungsevents der Assekuranz verschoben oder finden als Digital-Varianten statt. Auch Bildungsanbieter haben ihre Programme verstärkt auf E-Learning & Co. umgestellt. Somit können Vermittler die Zwangspause nutzen, um nun online ihre Weiterbildungspflicht zu erfüllen.

Wegen Corona werden Weiterbildungsevents der Assekuranz verschoben oder finden als Digital-Varianten statt. Auch Bildungsanbieter haben ihre Programme verstärkt auf E-Learning & Co. umgestellt. Somit können Vermittler die Zwangspause nutzen, um nun online ihre Weiterbildungspflicht zu erfüllen.

Weiterbildung in Zeiten von Corona: Online lautet die Devise

V-Quiz Webseite unter www.v-quiz.de erreichbar. Im Smartphone im App Store oder Play Store

Corona verändert auch die Weiterbildung: Entsprechende Branchenveranstaltungen müssen verschoben werden oder in digitalen Varianten stattfinden, wie jüngst die MMM-Messe des Maklerpools Fonds Finanz. Herkömmliche Präsenzseminare von Bildungsanbietern sind derzeit nicht möglich, deshalb verlagert sich die Weiterbildung nun zunehmend ins Netz. E-Learning und andere webbasierte Lernformen stehen nun auf der Agenda. Dies dürfte den Trend beflügeln, wonach E-Learning als Lernform immer mehr Anklang findet, wie auch Statistiken der Brancheninitiative „gut beraten“ zeigen, wonach 2019 E-Learning die Präsenzveranstaltungen von Platz 1 der bevorzugten Lernformen verdrängt hat.

Bildungsanbieter wie die Deutsche Makler Akademie (DMA) oder GOING PUBLIC! haben bereits entsprechend reagiert und ihr Programm verstärkt online ausgerichtet. Vermittler können die derzeitige Corona-Zwangspause dafür nutzen, ihrer Weiterbildungsverpflichtung nach IDD nachzukommen oder ganz allgemein Fachwissen zu vertiefen und aufzufrischen. So lautet auch die Anregung von GOING-PUBLIC!-Vorstand Dr. Wolfgang Kuckertz: „Warum nicht dieses Zeitfenster nutzen und jetzt die Weiterbildungszeiten erwerben?“ Denn größtenteils würden Vermittler ihrer Weiterbildungsverpflichtung erst ab Mitte November nachkommen, wenn dies mit dem anstehenden Jahresendgeschäft kollidiert.

Experten-Lehrgänge der DMA als Webinare

Die DMA beispielsweise hat ihre Experten-Lehrgänge für Immobilienfinanzierung, private Vorsorge, betriebliche Haftpflichtversicherung sowie gewerbliche und industrielle Sachversicherung auf reine Online-Lehrgänge umgestellt. Die Lehrgänge werden nun in Form von Webinaren abgehalten, die an insgesamt zwölf Tagen mit jeweils 180 Minuten Weiterbildungsinhalten stattfinden. Am Ende der gesamten Reihe können Teilnehmer eine Online-Prüfung ablegen. Laut DMA lässt sich mit den neu konzipierten Online-Lehrgängen der Experten-Status nun schneller erreichen als bei der bisherigen Präsenzvariante. Der Abschluss als Experte (DMA) bleibt dabei gleich. Weitere Angebote, auch im Einzelseminarbereich, will die DMA ebenfalls umstellen. Aus aktuellem Anlass bietet die DMA für Makler zwei Webinare zum Thema Corona an. Weitere Infos unter www.deutsche-makler-akademie.de.

Webbasierte Trainings von GOING PUBLIC!

Auch die GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung bietet Weiterbildung auf digitalem Wege in Form von webbasierten Trainings (WBTs), die rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die WBThek umfasst derzeit mehr als 200 WBTs für Versicherungsvermittler und über 100 WBTs für Immobilienmakler. Insgesamt können Vermittler laut GOING PUBLIC! aus über 45 Zeitstunden IDD-konformer Weiterbildungsinhalte wählen. Für Immobilienmakler stehen 24 Zeitstunden mit Weiterbildungsinhalten bereit. Weitere Informationen unter www.akademie-fuer-finanzberatung.de.

Fortbildung zum Notfall-Manager als Online-Variante

Auch die JURA DIREKT Akademie stellt angesichts von Corona die Weichen auf digital. Bereits seit einiger Zeit bietet der Bildungsanbieter in Kooperation mit dem TÜV-Rheinland einen Lehrgang zum TÜV-zertifizierten Notfall-Manager für Berater, Finanzdienstleister und Makler an. Nun kann die Fortbildung auch als Online-Kurs absolviert werden. Notfall-Manager sorgen dafür, dass Kunden und deren Familien selbstbestimmt bleiben und auch im Notfall entlastet sind. „Gerade jetzt hat das eine neue Dynamik bekommen“, unterstreicht JURA DIREKT. Näheres zum Bildungsangebot unter www.juradirekt-akademie.com.

V-Quiz: Weiterbildung via App

Mit der App „V-Quiz“ haben Vermittler die Möglichkeit, Weiterbildungszeit gemäß IDD in Quiz-Form zu sammeln. Die Züricher Zaigen GmbH hat seit Herbst auch eine deutsche Fassung der App nach schweizerischem Vorbild auf dem Markt (AssCompact berichtete). Sofern gewünscht, können sich Anwender die entsprechenden Weiterbildungsstunden über die Initiative „gut beraten“ eintragen lassen. Das akkreditierte Quiz ist kostenfrei im App Store bzw. Play Store für Android und iOS verfügbar. Die App wendet sich nicht nur an Vermittler, sondern an alle Beschäftigten der Branche, die ihrer Weiterbildungspflicht gemäß IDD-Richtlinie nachkommen müssen. Weitere Informationen zur App unter v-quiz.ch.

DKM365: Digitaler Branchentreff und Infokanal

Mit DKM365 bietet die größte Fachmesse in der Versicherungs- und Finanzbranche einen digitalen Branchentreff. Unter dkm365.de finden Besucher an 365 Tagen im Jahr News und Infos zu ganz unterschiedlichen Themen in Blogs und Beiträgen von Ausstellern. Aus aktuellem Anlass gibt es unter #wirzusammen nun täglich aktuelle Informationen und Hinweise auf Initiativen, Angebote und Hilfestellungen in der Corona-Krise in Form von Beiträgen und Podcasts. (tk)

Lesen Sie dazu auch:

Wie man mit der Quiz-App IDD-Weiterbildungszeit sammelt
(Interview mit Thomas Köhler, Geschäftsführer der Zaigen GmbH)

Bild: © daviles – stock.adobe.com

„Vermittler haben mehr Lust auf Weiterbildung, wenn sie Spaß macht“

Weiterbildung ist für Versicherungsvermittler spätestens seit Inkrafttreten der Vertriebsrichtlinie IDD Pflicht. Wer dabei keine Lust auf Messen, Webinare & Co hat, könnte es mit der Weiterbildung in Quiz-Form versuchen. Wir haben mit Thomas Köhler, Gründer des V-Quiz, über das spielerische Lernen, die Lerninhalte und die Schnittstelle der App zu „gut beraten“ gesprochen.

Thomas Köhler: Grundsätzlich geht man davon aus, dass die Fachpersonen ein eigenes Interesse an Weiterbildung haben. Wenn dieser Bedarf dann auf attraktive, kurzweilige und fachlich kompetente Weiterbildungsmöglichkeiten trifft, dann dürfte die Motivation leicht zu erreichen sein. Andererseits ist Weiterbildung eben mit einem Zeitaufwand verbunden, hier kann V-Quiz helfen, da dieser Zeitaufwand optimiert ist. Das heißt man kann lernen, wann und wo man möchte, und spart sich zum Beispiel den Aufwand für die An- und Abfahrt.

Welche Vorteile hat das Lernen über eine Quizform?

Jeder kennt es: Ein Quiz regt auf spielerische Art zum Denken an, man ist schnell bei der Sache. Ist die eigene Antwort richtig, ist das ein schnelles Erfolgserlebnis. Ist die eigene Antwort falsch, erzeugt das einen Überraschungseffekt und eine Aufmerksamkeit, die dazu führt, dass man sich das Ergebnis besser merkt, als wenn man die Fakten nur irgendwo gelesen hätte.

Die meisten Menschen lassen sich gern ein bisschen herausfordern. Denken Sie an den Erfolg von „Wer wird Millionär“, wo die Zuschauer zuhause vor dem Fernseher mitraten, oder das Spiel „Quizduell“. Die Form funktioniert auch mit Inhalten aus dem Berufsalltag. Die Idee hinter V-Quiz war, dass die Leute mehr Lust haben auf Weiterbildung, wenn sie einfach verfügbar ist und auch ein bisschen Spaß macht.

Haben Sie ein Beispiel, wie eine Lerneinheit aufgebaut ist?

Nun, es gibt zehn verschiedene Themengebiete. Die Lerneinheiten sind eine Stunde, drei Stunden oder fünf Stunden, wobei diese nicht am Stück bearbeitet werden müssen, sondern man kann diese so oft stückeln wie man möchte.

Dem Makler werden im Quiz-Format Fragen gestellt, welche er beantwortet. Bei jeder richtig beantworteten Basis-Frage, erhält er einen Quiz-Coin. Bei einer Expert-Frage sind es zwei Quiz-Coins. Eine Weiterbildungsstunde entspricht rund 100 „richtig“ beantworteten Basis-Fragen. Beantwortet man eine Expert-Frage, erhält man zwei Quiz-Coins, das heißt, man könnte dann mit rund 50 richtig beantworteten Fragen die Weiterbildungsstunde erfüllen. Das V-Quiz ist bei der Initiative „gut beraten“ und erfüllt daher die IDD.

Zu welchen Themen können sich Makler weiterbilden?

Wir bieten folgende Kurse an: Allgemeine Branchenkenntnisse, Zahlen-Definitionen, Sachversicherung, Personenversicherung, Vermögensversicherung, Sozialversicherung, Führung/Verkauf, Recht/Compliance, Organisation/Strategie/Schaden und Finanzmarkt/Rückversicherungen. In Summe stehen derzeit rund 8 000 Fachfragen zur Verfügung. Den Fragenpool bauen wir stetig aus und aktualisieren ihn jährlich.

Wie funktioniert die Schnittstelle der App mit der Initiative „gut beraten“?

Nachdem der Nutzer einen Kurs abgeschlossen hat, kann er diese Weiterbildungszeit beantragen. Tut er das, sendet die App ihm eine Rechnung. Sobald diese beglichen ist, werden dem Nutzer die Weiterbildungsstunden auf seinem gutberaten-Konto gutgeschrieben. Verfügt der Nutzer über kein gutberaten-Konto erhält er eine IDD-fähige Teilnahmebescheinigung.

Was brauchen Makler, um die App nutzen zu können?

Der Nutzer benötigt nur ein Smartphone. Er kann im App-Store oder Play Store die App downloaden – einfach „V-Quiz“ eingeben. Dann downloaden, registrieren, kostenfrei spielen und Fachwissen testen – und bei Bedarf natürlich die Weiterbildungsstunden beantragen.

Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

Gamification – von Kindern Lernen lernen

Spielend lernen? Das ist kein Widerspruch. Thomas Köhler ist Gründer und CEO der Zaigen GmbH, die mit V-Quiz eine App entwickelt hat, mit der sich Vermittler mit spielerischen Mitteln weiterbilden können: in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In seinem Gastkommentar erklärt der Zürcher, warum Gamification auf für Erwachsene zu mehr Lernerfolg führen kann

So mancher benutzt das Wort „Spiel“ geringschätzig. Als Gegensatz zum „wirklich Wichtigen“, der Arbeit. Das ist ignorant gegenüber den wissenschaftlichen Erkenntnissen: Spielen erfüllt eine extrem wichtige Funktion in der Entwicklung des Menschen. Spielen und Lernen gehen Hand in Hand. In Zeiten, in denen „lebenslanges Lernen“ zur Grundvoraussetzung geworden ist, um überhaupt bis zum Rentenalter am Erwerbsleben teilnehmen zu können, setzen deshalb immer mehr auf „Gamification“ – auch für Erwachsene.

Spielen ist wichtig für die Entwicklung

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) bezeichnete das Spiel als die Arbeit des Kindes. So eigne es sich seine Fähigkeiten aus sich selbst heraus an, eine anregende Umgebung vorausgesetzt. Das Spiel hat auch eine wichtige Rolle in der Theorie des Schweizer Biologen und Entwicklungspsychologen Jean Piaget (1896-1980): Aus der Beobachtung seiner eigenen drei Kinder heraus entwarf er das Modell der vier Entwicklungsstufen, die aufeinander aufbauten. Die Erkenntnisschritte des Nachwuchses zeigten sich beim Spielen. Ein Beispiel: Erst, wenn das Kind begriffen hat, dass etwas trotzdem noch existiert, auch wenn es aus dem Gesichtsfeld verschwunden ist, kann man überhaupt Verstecken spielen.

Was ist eigentlich „Spielen“?

„Spielen“ wird normalerweise definiert als eine Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, aus Freude an ihr selbst und an ihrem Resultat ausgeübt wird. Darunter fallen sehr unterschiedliche Phänomene. Auch nach mehr als einem Jahrhundert Forschung gibt der menschliche Spieltrieb der Wissenschaft noch Rätsel auf. Unstrittig ist aber heute, dass Kinder über die vielen verschiedenen Formen des Spiels ihre körperlichen Fähigkeiten ausbilden, sich ihre Umgebung aneignen und soziales Verhalten trainieren.

Für Rolf Oerter, inzwischen emeritierter Professor für Entwicklungspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist das Spiel unter anderem ein wichtiger Faktor zur Lebensbewältigung von Kindern und Jugendlichen. Je älter sie werden, desto komplexer werden auch die Spiele.

Phasen der Spiel-Entwicklung

Wie schon Piaget unterscheidet auch Oerter verschiedene Spielphasen, in denen sich die Entwicklungsstufe der Kinder zeigt:

  • ganz kleine Kinder erforschen die Welt durch Anfassen und Ausprobieren dessen, was sie sehen, mit den Händen und auch mit dem Mund (sensomotorisches Spiel, 0-2 Jahre). Kaum hat ein kleines Kind die Funktion eines Gegenstandes erfasst, wird er auch schon symbolhaft in das Spiel einbezogen, zum Beispiel der Kuchen aus Sand -oder der Stuhl als Auto (Symbolspiel/Als-ob-Spiel).
  • Kinder beginnen, zusammen zu spielen und gemeinsam in eine fiktive Welt einzutauchen – je älter, desto komplexer (Rollenspiel/Sozialspiel).
  • Ab einem Alter von ungefähr sechs Jahren sind Kinder in der Lage, Regeln zu verstehen und einzuhalten. Damit werden auch Spiele innerhalb eines festen Rahmens interessant (Regelspiele).

Wissenserwerb in der Kindheit

In keiner Zeit des Lebens müssen so viele Informationen aufgenommen und verarbeitet werden wie in der Kindheit und Jugend. Das Neugeborene weiß nichts über die Welt, in die es geraten ist. Ein Schulabgänger hat zwar noch keine große Lebenserfahrung, aber dennoch ein Basiswissen über die Gesellschaft und ihre geschriebenen und ungeschriebenen Regeln und Mechanismen. Nur einen Teil davon hat der junge Mensch explizit „gelernt“, zum Beispiel in der Schule – das meiste hat er sich beiläufig angeeignet, durch Beobachtung, Nachahmung und Spiel. So verschwendet ein Muttersprachler keine Gedanken an die Grammatik dieser Sprache, er spricht sie perfekt, noch bevor er die Regeln dazu nachlesen kann. Wie viel mühsamer ist es, später eine Fremdsprache zu lernen! Kein Wunder also, dass die Lernpsychologie schon lange versucht, Elemente beiläufigen, spielerischen Lernens zu nutzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Erste Zielgruppe dieser Erkenntnisse, dass Spielen das Lernen unterstützen kann, sind Kinder und Jugendliche selbst: Neben all den Dingen, die sie aus persönlichem Interesse wie von selbst aufnehmen (Bandbiografien, Tricks für Computerspiele oder Details zur Pferdehaltung) soll ja auch die Schule möglichst erfolgreich absolviert werden. Die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit des Nachwuchses ist heute groß. Immer mehr Schulen experimentieren deshalb mit „Gamification“. Das heißt: Einsatz von Spielelementen in einer spielfremden Umgebung.

In der Praxis: Es lockt vielleicht mehr, eine mathematische Gleichung zu lösen, wenn man die Aufgabe im Rahmen eines Spiels am Computer bewältigt und damit auch einen Drachen besiegt, als wenn man danach einfach nur das Heft zuklappt. Und es gibt inzwischen sogar attraktiv gestaltete Lernplattformen im Internet für den Nachmittag.

Spielerischer Wissenserwerb für Erwachsene

Eine 2018 veröffentlichte 170-Seiten Studie zu Gamification beurteilte diese Tendenz positiv und beschränkte sich nicht nur auf Kinder. Und warum sollte das Spielen auch mit dem Alter enden? Schon Friedrich Schiller schrieb in „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur ganz Mensch, wo er spielt.“ Ob man dem nun zustimmt oder nicht: Auch als Erwachsener eignet man sich je nach Motivation neue Dinge schneller oder weniger schnell und nachhaltig an. Fremdspracheninstitute nutzen schon lange Elemente wie eine spielerische App zum Vokabelnlernen, denn hier ist häufiges Wiederholen besonders wichtig. Und immer mehr Unternehmen nutzen dies, wenn sie ihre gesetzliche Weiterbildungspflicht erfüllen wollen. Dabei hilft auch der Trend zum Mobile-Learning.

Europa regelt Weiterbildungspflicht bei Versicherungen

Die gesetzliche Weiterbildungspflicht in der Versicherungsbranche ist in Europa aktuell über die IDD (Insurance Distribution Directive) geregelt. Diese verlangt, dass Versicherunsgmakler und Versicherungsberater 15 Stunden Fortbildung jährlich absolvieren müssen. Im Alltag ist das oft schwer zu organisieren. Doch es darf auch digital sein: Mit anerkannten Lern-Apps fürs Smartphone lässt sich digital vergessenes Wissen auffrischen und neues erwerben – immer dann, wenn gerade ein bisschen Luft ist. Die spielerische Quizform gehört nach der jüngsten Benchmarking- Studie zu den beliebtesten Formen des Mobile-Learning. Diesen Ansatz nützt auch die V-Quiz: sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Mittel zur Weiterbildung anerkannt.

Ergänzung: V-Quiz ist in der Schweiz von Cicero, in Deutschland von gutberaten.de und in Österreich vom ibw akkreditiert.

Wie man mit der Quiz-App IDD-Weiterbildungszeit sammelt

Mit der neuen App „V-Quiz“ haben Vermittler die Möglichkeit, Weiterbildungszeit gemäß IDD in Quiz-Form zu sammeln. Wie das konkret abläuft, erklärt Thomas Köhler. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Schweizer Zaigen GmbH, die die App auf den Markt gebracht hat.

Thomas Köhler - Founder & CEO - Zaigen GmbH

Herr Köhler, mit einer neuen Quiz-App ermöglichen Sie es Vermittlern, Weiterbildungszeit gemäß IDD-Richtlinie zu sammeln. Wie genau funktioniert die Anwendung?

Kurz gesagt: Downloaden, „nur“ mit E-Mail registrieren, spielen und bei Bedarf Weiterbildungszeit beantragen. Bei V-Quiz handelt es sich um ein Quiz, das heißt der Nutzer bekommt eine Frage gestellt mit vier möglichen Antworten, wovon nur eine Antwort richtig ist (Single-Choice-Verfahren). Für jede richtig beantwortete Frage erhält man einen Quiz-Coin, bei schwereren Fragen sogar zwei Coins.

Sobald man genug Coins gesammelt hat, besteht die Möglichkeit, diese in Weiterbildungszeit umzuwandeln. 100 Quiz-Coins entsprechen einer Weiterbildungsstunde. Das Quiz bietet aus zehn Fachbereichen sehr viele Fragen. Der Nutzer hat demnach die Möglichkeit, frei zu wählen. Im Prinzip kann man so seine Weiterbildungszeit „mit einem Daumen“ erfüllen. Man sollte die App aber nicht unterschätzen. Es ist zwar leicht zu spielen, aber die Fachfragen sind vom Schwierigkeitsgrad gemischt, können also durchaus auch herausfordernd sein.

Man kann also Coins in Weiterbildungszeit umwandeln? Was ist denn da maximal im Jahr pro Nutzer möglich bei fast 6.000 Fragen?

Nun, die rund 6.000 Fragen sind ja nur der derzeitige Stand. Der Fragenpool wird wachsen. Ich gehe davon aus, dass wir uns langsam in Richtung 10.000 Fragen entwickeln werden. Grundsätzlich entsprechen 100 richtig beantwortete Fragen einer Weiterbildungsstunde, somit wären also nach heutigem Stand rund 60 Weiterbildungsstunden möglich. Da aber die etwas schwereren Fragen eine doppelte Bewertung erhalten, sind es wohl doch etwas mehr als 60 Weiterbildungsstunden. In diesem Kontext ist aber anzumerken, dass die App „V-Quiz“ mehr als Ergänzung und nicht als Ersatz für andere Weiterbildungen gedacht ist.

Wie erfolgt die Gutschrift auf „gut beraten“?

Nachdem der Nutzer ausreichend richtige Fragen beantwortet hat, kann er in der App auswählen, ob er eine IDD-Teilnahmebescheinigung und / oder einen Eintrag in die „gut beraten“-Datenbank haben möchte. Nach diesem Antrag erhält er eine Rechnung und sobald diese beglichen ist, erfolgt der Versand der Bescheinigung bzw. der Eintrag in die „gut beraten“-Datenbank.

Wie sehr können Vermittler darauf vertrauen, dass die Weiterbildung auch anerkannt wird, wenn eine Prüfung durch die Aufsichtsbehörde kommt?

Dies ist eine berechtigte Frage. Nach heutigem Stand kann im Prinzip jeder Bildungsanbieter einfach behaupten, er erfülle die Richtlinie IDD und jede einzelne Industrie- und Handelskammer kann ein eigenes Prüfraster anlegen mit eigener Interpretation der IDD-Richtlinie. Hier ist natürlich eine gewisse Rechtsunsicherheit vorhanden. Allerdings ist meines Wissens „gut beraten“ derzeit dabei, mit den IHKs ein einheitliches Prüfraster zu erarbeiten.

Die Initiative „gut beraten“ akkreditiert jeweils die Bildungsanbieter und nicht das einzelne Bildungsangebot. „gut beraten“ prüft neben vielen anderen Qualitätsfaktoren natürlich insbesondere auch die IDD-Fähigkeit. Im konkreten Fall der App „V-Quiz“ ist es so, dass die Firma Zaigen GmbH, welche die App „V-Quiz“ anbietet, von „gut beraten“ akkreditiert wurde. Da „V-Quiz“ etwas Neuartiges ist, wurde ergänzend zur Akkreditierung der Zaigen GmbH das Bildungsangebot „V-Quiz“ doch recht intensiv durchgesprochen. Als Ergebnis wurde die App im Vergleich zur Schweizer Variante umgebaut und an die Anforderungen von IDD bzw. „gut beraten“ ausgerichtet.

Demnach haben wir als Bildungsanbieter alles getan, was möglich ist, um die Richtlinie IDD einzuhalten. Meines Erachtens erfüllt V-Quiz sogar höhere Anforderungen, da die Erfolgskontrolle zu 100% eingebaut ist. Während andere Seminarangebote im Prinzip auch ein „passives“ Beisitzen ermöglichen, ist bei V-Quiz zu 100% Aktivität nötig, um Weiterbildungsstunden zu erhalten.

Nicht umsonst ist V-Quiz in der Schweiz auch von den Financial Planners, der Aktuarsvereinigung oder den Pensionskassenexperten ebenfalls als Weiterbildung anerkannt. In Deutschland haben bereits weitere Verbände eine Aufnahme von V-Quiz in deren Weiterbildungssystem akzeptiert. Weiteres hierzu folgt im Jahr 2020.

Wie und von wem wurden denn eigentlich die Fragen zusammengestellt? Und welche Bereiche sind abgedeckt?

Die Fragen wurden / werden von Fachkräften aus der Branche und insbesondere von mir selbst erstellt. Die Fragen sind wiederum in folgende zehn Bereiche unterteilt:

  • Allgemeine Branchenkenntnisse
  • Sozialversicherungen
  • Personenversicherung
  • Sachversicherungen
  • Vermögensversicherung
  • Zahlen und Definitionen (aus der Versicherungswirtschaft)
  • Führung und Verkauf
  • Recht und Compliance
  • Organisation, Strategie und Schaden
  • Finanzmarkt und Rückversicherung
Können Sie uns mal zwei bis drei Fragen aus dem Quiz als Beispiele nennen?

Klar, gerne.

  • Frage 1: Zur Kfz-Haftpflichtversicherung: Wie bezeichnet man den Wert eines Kfz vor einem Unfall?
  • Frage 2: Woraus entstehen Ansprüche auf eine Betriebsrente?
  • Frage 3: Bei der Vertriebssteuerung werden unter anderem „Aktivitätsziele“ gesetzt. Welches Beispiel gehört zu dieser Zielart?
  • Frage 4: Was beeinflusst den Rückkaufswert einer Lebensversicherung?
  • Frage 5: Was für eine „Combined Ratio“ in der Sachversicherung ist aus Sicht eines Versicherers wünschenswert?
Sie sind mit der App zunächst in der Schweiz an den Start gegangen. Wie war die Resonanz?

Sehr positiv, wobei man natürlich die Nutzerzahlen aufgrund der Größe des Marktes der Schweiz nicht mit denen von Deutschland vergleichen kann. Die Verbindung von Spiel, Spaß und Lernen kommt aber glaube ich in jedem Land gut an.

Worin sehen Sie die größten Vorteile der App?

In der Flexibilität und in gewisser Weise der Bequemlichkeit. Man kann spielen wann, wo und wie lange man möchte. Demnach einfach perfekt für den freiheitsliebenden Außendienstler. Anstatt Seminaren beizuwohnen, welche immer auch einen Teil von „bla bla bla“ haben, ist die App kurz und knackig und daher effizient. Andererseits ist es ja auch so, dass man bei der App etwas tun „muss“, das heißt, wer nicht „richtig“ antwortet, erhält auch nichts. Demnach würde ich fast behaupten, die App erfordert mehr vom Teilnehmer, da ein einfaches „Ich setze mich halt mal in ein Seminar“ nicht möglich ist.

Kann eine Quiz-App Ihrer Meinung nach den Besuch von Seminaren oder das Absolvieren von Lehrgängen via E-Learning ersetzen?

Nein, natürlich nicht. Wie oben erwähnt, sehe ich die App eher als Ergänzung und nicht als Ersatz von komplexeren E-Learning-Programmen oder Präsenzseminaren. Ich finde, da hat jede Seminarform seine Berechtigung – je nach Ziel des Nutzers.

Ein wichtiger Punkt bei klassischer Weiterbildung ist der Austausch mit anderen Teilnehmern. Gibt es bei der App die Möglichkeit, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten?

Dies ist ein guter Punkt. Derzeit gibt es diese Möglichkeit nicht. Die App ist aber an sich auch erst in ihren Anfängen. Ideen, wie man diese ausbauen könnte, gibt es viele. Es ist aber natürlich eine Frage des Budgets. Da ich die App aber wie oben erwähnt auch mehr als Ergänzung zu anderen Weiterbildungsformen sehe, gehe ich davon aus, dass die Teilnehmer genügend andere Möglichkeiten haben, sich auszutauschen. Die Vermittler sind ja zudem auch sehr gut untereinander vernetzt. Daher glaube ich nicht, dass eine App so etwas leisten kann bzw. sollte.

Die App zum Ausprobieren gibt es auf der Internetseite www.v-quiz.ch, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App-Store einfach „V-Quiz“ eingeben.

Weiterbildung nach IDD: Neue Quiz-App für Vermittler

Vermittler können nun mit einer neuen Quiz-App Weiterbildungszeit gemäß IDD sammeln. Die Züricher Zaigen GmbH bietet ab sofort eine deutsche Version von „V-Quiz“ nach Schweizer Vorbild. Das akkreditierte Quiz mit über 6.000 Fragen gibt es kostenfrei im App-Store bzw. Play Store für Android und iOS.

V-Quiz verfügbar im App bzw. Play Store

V-Quiz verfügbar im App Store bzw. Play Store

Die App „V-Quiz“ ermöglicht es Versicherungsvermittlern, Weiterbildungszeit gemäß IDD-Richtlinie zu sammeln. Die Züricher Zaigen GmbH hat nun auch eine deutsche Fassung der App nach Schweizer Vorbild auf den Markt gebracht. Sofern gewünscht, können sich Anwender die entsprechenden Weiterbildungsstunden über die Initiative „gut beraten“ eintragen lassen. Das akkreditierte Quiz ist kostenfrei im App-Store  bzw. Play Store für Android und iOS verfügbar. Die App wendet sich nicht nur an Vermittler, sondern an alle Beschäftigten der Branche, die ihrer Weiterbildungspflicht gemäß IDD-Richtlinie nachkommen müssen.

Quiz-Coins in Weiterbildungszeit umwandeln

Nach der Registrierung können Anwender den „einfachen“ Spielmodus wählen oder aktiv Quiz-Coins sammeln, die sich später in Weiterbildungszeit umwandeln lassen. Bei dem Quiz erfolgt automatisch eine Wissenskontrolle. Wiederholungen festigen das Erlernte. Die über 6.000 Fragen, die für jedes Land spezifisch entwickelt wurden, bieten einen breiten Blick über das Versicherungswesen. Die Bandbreite der Themen reicht von verschiedenen Versicherungsarten über rechtliche Fragen bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt. Aufgrund des Quiz-Charakters gestalte sich der Lernprozess modern und abwechslungsreich, wie Thomas Köhler unterstreicht, Gründer und Geschäftsführer der Zaigen GmbH.

Positives Feedback auf die App in der Schweiz

Im Herbst 2018 ist die App in der Schweiz erfolgreich gestartet. Kurze Zeit später wurde eine deutsche Version konzipiert und inzwischen ist die App auch für Österreich akkreditiert. Bereits kurz nach der Einführung stellte Thomas Köhler fest, dass die App offenbar ein bislang unbefriedigtes Kundenbedürfnis erfüllt: „Schon nach wenigen Monaten hatte die App in der Schweiz einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht und die vielen positiven Feedbacks lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Unser nächstes Ziel: Österreich, dann der restliche europäische Versicherungsmarkt.“ (tk)

Weiterbildung kann Spaß machen

Versicherungsvermittler haben seit kurzem die Möglichkeit, sich auf spielerische Art und Weise weiterzubilden. Möglich macht es die Lern-App „V-Quiz“. Das Züricher Unternehmen Zaigen GmbH hat die deutsche Version von V-Quiz Ende September 2019 gelauncht. Das Vorbild der Anwendung, ist seit Herbst 2018 in der Schweiz erhältlich.

Die Applikation ermöglicht es Versicherungsvermittlern, sich gemäß der IDD- Richtlinie weiterzubilden und sich die entsprechenden Stunden über die Weiterbildungsinitiative „Gut beraten“ eintragen zu lassen. Mit dieser Funktion sei die App die erste ihrer Art im D-A-CH-Raum erläutert Thomas Köhler, Gründer und Geschäftsführer des Start-ups. Auch in Österreich ist die Lern-App seit Ende September zertifiziert und steht zum Download bereit. Die Fragen wurden für jedes Land speziell entwickelt.

Automatische Wissenskontrolle

Nach erfolgreicher Registrierung haben die Nutzer die Wahl, entweder den einfachen Spielmodus zu wählen oder aktiv Quiz-Coins zu sammeln, die sie später in Weiterbildungsstunden umwandeln können. Erst bei deren Beantragung fallen Kosten für die Lernenden an.

Eine Wissenskontrolle erfolgt automatisch und Wiederholungen festigen das Erlernte. Zudem gewähren die über 6.000 verfügbaren Fragen einen breiten Überblick über das Versicherungswesen. Die Fragen sind für jedes Land spezi􀀀sch entwickelt worden. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Außendienst kann kleine Pausen nutzen

„Flexibilität und Freiheit für den Außendienst“, sieht Köhler als besonderen Vorteil von V-Quiz. Die Anwender könnten Lückenzeiten, etwa vor einem Kundentermin für ihre Weiterbildung nutzen. Die Spielweise ist einfach erklärt und Nutzer könnten praktisch sofort nach dem Download loslegen. Aufgrund des Quiz-Charakters gestalte sich der Lernprozess modern und abwechslungsreich. Die App biete auch Spielspaß für interessierte Laien.

Die Applikation ist für Android im Play Store („V-Quiz“, am besten mit Anführungsstrichen eingeben) sowie im App Store für iOS (V-Quiz D) verfügbar.

Neue Quiz-App für Versicherungsvermittler

2.10.2019 – Spielend lernen und Punkte für Weiterbildung sammeln: Das ist die Idee der neuen App „V-Quiz“. Die Nutzung des Tools kostet nichts, erst für die Bestätigung gemäß IDD berechnet der Anbieter Zaigen 20 Euro pro Stunde.

Die Zaigen GmbH veröffentlichte Ende September die deutsche Version seines „V-Quiz“ nach Schweizer Vorbild. Die App soll Versicherungsprofis ermöglichen, sich gemäß der IDD-Richtlinie weiterzubilden und sich die entsprechenden Stunden über die Initiative „gut beraten“ anrechnen zu lassen.

Hauptzielgruppe Makler

Die App adressiert nach Aussage von Zaigen-Geschäftsführer Thomas Köhler „jeden, der sich gemäß IDD weiterbilden muss. Das heißt, angestellte Verkäufer, selbstständige Ausschließlichkeits-Vertreter und natürlich Makler“.

Die angestellten Verkäufer hätten genügend interne Seminare, während Makler sich ihre Weiterbildung selber organisieren müssten. „Damit sind Makler unsere Hauptzielgruppe“, so Köhler weiter.

Nach der erfolgten Registrierung haben Nutzer die Wahl, entweder den „einfachen“ Spielmodus zu wählen oder aktiv sogenannte „Quiz-Coins“ zu sammeln, die sie später in Weiterbildungsstunden umwandeln können.

Über 6.000 Fragen zum Versicherungswesen stelle das Quiz zur Verfügung. Eine Wissenskontrolle erfolgt nach Anbieterangaben automatisch. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Umsonst spielen, Bildungsnachweis kostet

„Jeder, auch Studenten oder Azubis können die App kostenfrei nutzen, um sich beispielsweise auf Prüfungen vorzubereiten“, wirbt Köhler. Die Nutzung des Quiz-Tools ist zwar kostenfrei, aber „wer eine Bestätigung für Gutberaten.de erhalten möchte, bezahlt dann je Weiterbildungsstunde 20 Euro“, erklärt der Geschäftsführer.

Des Weiteren ist der Anbieter mit verschiedenen Versicherern im Gespräch um Rahmenverträge abzuschließen. Die Gesellschaften könnten so ein
„Weiterbildungskontingent“ für ihren Vertrieb einkaufen. Diese Vereinbarung beinhalte für die Unternehmen günstigere Konditionen. Denkbar wären laut Köhler auch
„White-Label-Modelle“.

V-Quiz: Von der Idee zur App

Was macht ein Generalagent, wenn er merkt, dass seine Kundenberater dringend zusätzliche Cicero Credits benötigen, um ihre Weiterbildungsverpflichtung zu erfüllen? Ganz einfach: Er entwickelt ein Online-Tool für die zeit- und ortsunabhängige Vermittlung aktuellen Fachwissens.

Gastautor Thomas Köhler erzählt von den Höhen und Tiefen auf dem Weg von der guten Idee über die Gründung der eigenen Firma bis hin zur fertigen App.

Am Anfang war die Idee

Als Generalagent in der Versicherungsbranche gehörte es zu meinen Aufgaben, die Weiterbildung der mir unterstellten Kundenberater zu überwachen und zu fördern. Dabei war mir aufgefallen, dass einige Schwierigkeiten hatten, rechtzeitig die benötigte Anzahl Cicero Credits zu erarbeiten. Manche fanden kein passendes Ausbildungsprogramm, anderen fehlte schlichtweg die Zeit. So kam ich auf die Idee eine App zu entwickeln, mit der man sich online weiterbilden kann. Getreu dem Motto «Never underestimate the power of simplicity» sollte das Tool vor allem eines sein: einfach. Ein Quiz, bei dem der Nutzer aus vier vorgegebenen Antworten die richtige wählen muss, schien mir ideal. Das war die Geburtsstunde des V-Quiz.

Die Reise beginnt …

Schnell war klar, dass als Umsetzung nur eine App in Frage kommt. Schliesslich sollte man mit dem V-Quiz jederzeit und überall lernen können. Doch wie packt man so etwas am besten an und was gilt es zu beachten? Eine erste Recherche zeigte, dass das Projekt wohl einiges komplexer ausfallen würde, als ursprünglich angenommen. Doch die Idee liess mich nicht mehr los, und so machte ich mich auf eine abenteuerliche Reise zur eigenen App.

1. Schritt: die Marktforschung

Meist wird vor der Entwicklung eines Produkts eine aufwändige Marktforschung durchgeführt, um die Nachfrage abzuklären. Doch als Einzelperson ohne grosses Know-how und Budget musste ich mich mit einer Mini-Umfrage unter einigen Branchenkollegen begnügen. Mir war bewusst, dass der Schweizer Markt recht klein ist und vor allem angestellte Kundenberater bereits von zahlreichen hauseigenen und kostenlosen Weiterbildungsangeboten profitieren. Trotzdem stiess die Idee einer spielerischen Lern-App bei den Befragten auf positives Echo. Ich beschloss darum, das Projekt V-Quiz weiterzuverfolgen – nicht zuletzt in der Hoffnung, dass auch der eine oder andere Versicherer die App in sein Seminarprogramm aufnehmen würde.

2. Schritt: das Konzept

Die Idee für eine App zu haben ist eine Sache, sie zu Papier zu bringen eine andere. In Form eines Prozessablaufs mussten zuerst einmal alle Kernprozesse und Abzweigungen erfasst, logisch durchgedacht und nachvollziehbar abgebildet werden. Jede ergänzende Funktion bedeutet dabei einen weiteren Prozessschritt. Die Herausforderung ist daher, möglichst wenige und einfache Prozesse zu einem funktionierenden Ganzen zu verbinden.

Beispiel Prozessablauf

Beispiel Prozessablauf der App V-Quiz

3. Schritt: der Entwickler

Mit dem Prozessablauf als Grundlage begann die Suche nach einem passenden Umsetzungspartner. Dafür habe ich die Websites verschiedener auf die Entwicklung von Online-Tools spezialisierter Firmen verglichen. Ausschlaggebend war für mich dabei das Gefühl der Einfachheit. Meine App sollte simpel, übersichtlich, informativ und trotzdem ansprechend sein. Wer so eine Website für sich selbst programmieren konnte, so mein Gedanke, war auch der ideale Partner für mein Projekt.

4. Schritt: der Workshop

Wie sehr man an seine Idee glaubt, merkt man erst, wenn man dafür zum ersten Mal Geld investiert. Und das nicht zu knapp. Für die Kosten des Workshops mit dem Programmierer hätte ich mir auch einen Kleinwagen leisten können. Und als ich als Resultat lediglich einige bunte Grafiken, sogenannte «Mock-Ups», in den Händen hielt, war ich ehrlich gesagt einen Augenblick lang nicht mehr sicher, ob meine Entscheidung richtig war. Doch die Freude, dass meine Idee nun endlich Gestalt annahm, überwog bei Weitem. Auch wenn einige Features wie die Mehrsprachigkeit oder die Rangliste aus Kostengründen vorerst auf Eis gelegt werden mussten.

Beispiel Mock-up

Beispiel Mock-up der App V-Quiz

5. Schritt: der Inhalt

Ein Multiple-Choice-Quiz lebt von den Fragen und Antworten. Diese zu erarbeiten war meine Aufgabe – und ich hatte sie gewaltig unterschätzt. Während die ersten 100 Fragen noch ein Kinderspiel waren, benötigte es danach viel Zeit, Fleiss und Fantasie, um die verschiedenen Versicherungssparten und -themen abzudecken. Bis heute sind so 7130 Fragen zusammengekommen, aufgeteilt in Basis- und Expertenwissen und natürlich immer mit jeweils einer richtigen und drei falschen Antworten. To be continued …

6. Schritt: die Akkreditierung

Das beste Mock-Up und die tollsten Inhalte eines Fortbildungsangebots helfen nichts, wenn der Lernerfolg nicht anerkannt wird. Also führte mein nächster Weg zu Cicero. Die Leiterin der Fachstelle, Nicole Pfister, zeigte sich von Anfang an sehr offen und interessiert an dem Projekt. Die Idee einer Quiz-App über alle Versicherungsbranchen hinweg war auch für sie eine echte Innovation, passend zu den Trends der Digitalisierung und Gamification. Ihre Tipps und Anregungen haben mir dabei geholfen, das Produkt so zu gestalten, dass es von Cicero akkreditiert werden konnte. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch erfahren, dass eine eigenständige Firma Voraussetzung ist, um überhaupt als Bildungsanbieter auftreten zu können. Wie es schien, würde mich das Abenteuer V-Quiz nun also auch noch zum Startup-Gründer machen.

7. Schritt: der Startschuss

Nachdem die V-Quiz-App bisher nur auf dem Papier bestand, wurde es Zeit, die Idee in einen Programmcode umzumünzen. Aufgrund der Erfahrungen aus dem ersten Workshop war mir klar, dass die Arbeit des Programmierers ihren Preis haben würde. Nach einer Offertphase konnte ich ihm jedoch grünes Licht für die Umsetzung geben – damit war der «point of no return» nun endgültig überschritten.

8. Schritt: der Anwalt

Wer eine Firma gründen will, tut gut daran, sich von einem Anwalt beraten zu lassen. Auch hier lieferte das Internet zum Glück rasch die richtige Adresse. So fand ich eine auf digitale Themen spezialisierten Kanzlei, welcher ich neben der Vertragsprüfung auch AGB, Datenschutzerklärung und die rechtliche Prüfung vertrieblicher Massnahmen anvertrauen konnte.

9. Schritt: das Jonglierspiel

Was jetzt folgte, war der wohl nervenaufreibendste Teil der ganzen Arbeit. Programmierer, Anwalt, Akkreditierung, Fragenkatalog, Firmengründung, Werbung – es galt, alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten und nirgends den Anschluss zu verpassen. Besonders die Programmierung verlangte nach einer intensiven Zusammenarbeit. Dabei lernte ich unter anderem viel über UX. Das ominöse Kürzel steht für «User Experience» und umfasst alles, was das Erlebnis einer App ausmacht, also z. B. Benutzerführung, Grafik und Design.

10. Schritt: die Firmengründung

Während die Programmierung der App auf die Zielgerade einbog, gründete ich zusammen mit einem auf Start-ups spezialisierten Unternehmen die Zaigen GmbH. Wie es zu diesem Namen kam und warum, würde allein einen ganzen Blog füllen. Darum nur so viel: Es war keine Werbeagentur beteiligt und es wurde auch keine Marktforschung betrieben. Stattdessen entstand der Name im Laufe des Projekts ganz selbstverständlich – quasi als Eingebung.

11. Schritt: der Testlauf

Die erste vorzeigbare Version des V-Quiz bot Anlass zu Stolz und Freude. Schnell waren einige Test-User gefunden, die bereit waren, die App auf Herz und Nieren zu prüfen. Auf Android-Smartphones funktionierte das verhältnismässig einfach, bei Apple konnten jedoch nur iPhones mit bestimmten Gerätenummern verwendet werden. Nach einigen Testschlaufen und anschliessendem Feinschliff war das V-Quiz marktreif – vorerst noch in einer etwas langsameren Version.

12. Schritt: die Administration

Vor der Veröffentlichung gab es nun nur noch zwei Dinge zu erledigen: Die Akkreditierung des V-Quiz bei Cicero und den Eintrag von Namen und Logo ins Markenregister. Gesagt, getan.

13. Schritt: der Teamwechsel

Ein letzter Stolperstein erwartete mich auf der Zieleinfahrt: Weil meine Programmierfirma in der Zwischenzeit ihren Business-Mix geändert hatte, war ich gezwungen, eine neue Firma für die künftige Betreuung und Weiterentwicklung der App zu suchen. Auch das hat zum Glück schnell geklappt – dank einer Ausschreibung auf einem Offertportal. Der neue Partner steuerte sogar noch frische Ideen bei und sorgte dafür, dass das V-Quiz in seiner heutigen Form schneller läuft.

14. Schritt: die Vermarktung

Wer denkt, dass die Arbeit an einer App mit der Veröffentlichung getan ist, irrt sich. Nun musste die Werbetrommel gerührt werden! Und weil ein Start-up dafür meistens kein grosses Budget zur Verfügung hat, nimmt man die Stöcke am besten selber in die Hand. Websites, Blogs, Social Media: Es gibt viele Möglichkeiten, um sein Produkt einem breiteren Publikum vorzustellen. Doch von alleine kommt nichts. Wer gesehen werden will, darf sich nicht verstecken und hoffen, dass er gefunden wird. Ich danke Cicero deshalb für die Chance, in diesem Blog meinen Weg von der Idee zur eigenen App aufzeigen zu dürfen. Und ich hoffe, dass ich Sie damit neugierig gemacht habe, das V-Quiz einmal selber auszuprobieren. Viel Spass und Erfolg!

Beispiel Screenshot der App

Beispiel Screenshot der App V-Quiz

V-Quiz auf einen Blick

  • Spiel, Spass und Weiterbildung in Einem
  • für Android und iPhone
  • einzige von Cicero akkreditierte, öffentlich zugängliche Weiterbildungs-App
  • einzigartig in der Schweiz, ab Juli 2019 auch in Deutschland
  • stetig steigende Bekanntheit und Nutzerzahlen
  • wird von Lernenden und angehenden Verkäufern u. a. als Vorbereitung auf die VBV-Prüfung verwenden

Mehr Infos unter www.v-quiz.ch

Thomas Köhler - Founder & CEO - Zaigen GmbH

Autor
Thomas Köhler

Founder Zaigen GmbH

Meine Werte: Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz

«Ein Mensch ist immer nur so viel Wert, wie sein Wort, das er wirklich hält.»

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