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Compliance in der Versicherungsbranche

Für Versicherungsunternehmen haben sich die gesetzlichen und unternehmensinternen Richtlinien in den letzten Jahren drastisch geändert, sodass sie stärkeren Mindestanforderungen unterliegen. Lesen Sie hier einen Gastbeitrag von Thomas Köhler, CEO & Founder von V-Quiz – der Quiz-App für IDD Stunden.

Gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) muss das Management Ihres Unternehmens vier Schlüsselfunktionen umfassen. Neben dem Risikomanagement, der internen Revisions- und der versicherungsmathematischen Funktion hat die Compliance-Funktion aufgrund komplexer und wachsender Regulierungen in Unternehmen an großer Bedeutung gewonnen.

Bislang galt die Etablierung eines Compliance-Managements lediglich als unfest geschriebene Anforderung, nun ist sie laut § 29 Abs. 1 S. 2 VAG zu einer gesetzlichen Verpflichtung geworden.

Das sagt das Gesetz:
„Versicherungsunternehmen müssen über ein wirksames internes Kontrollsystem verfügen, das mindestens Verwaltungs- und Rechnungslegungsverfahren, einen internen Kontrollrahmen und eine angemessene unternehmensinterne Berichterstattung auf allen Unternehmensebenen umfasst. 2Darüber hinaus muss das interne Kontrollsystem über eine Funktion zur Überwachung der Einhaltung der Anforderungen (Compliance-Funktion) verfügen.“ (§ 29 Abs. 1 S. 1 – 2 VAG)“

Was bedeutet Compliance?

Unter Compliance im Allgemeinen ist das Einhalten von Gesetzesregelungen, allgemeinen Verpflichtungen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen zu verstehen. Neuerdings ist für Versicherungsunternehmen die Etablierung eines Compliance-Management-Systems (CMS) unumgänglich. Dieses umfasst alle Maßnahmen, die ein regelkonformes Verhalten der Versicherungsvermittler sicherstellen.

Die gesetzliche Aufforderung einer Compliance-Funktion soll alles andere als eine lästige Pflicht sein – ganz im Gegenteil. Handelt Ihr Unternehmen nach den Pflichten der Compliance-Anforderungen, erkennen Sie frühzeitig risikolastige Haftungsansprüche gegen Ihr Unternehmen und die Leitung. So können Reputationsschäden verhindert werden. Ein Compliance-Management-System dient daher zum einen der Risikovorsorge und zum anderen einer Schadensabwehr innerhalb Ihres Unternehmens – es kommt also vor allem Ihnen selbst zugute.

Welche Unternehmensbereiche sind zu berücksichtigen?

Ein Compliance-System hat vier übergeordnete Hauptaufgaben: Die Überwachungs-, die Frühwarn-, die Beratungs- und die Risikokontrollfunktion. Auf welche Weise diese Teilfunktionen in die anderen Vorgaben der einzelnen Fachabteilungen eingebettet sind, steht Ihrem Unternehmen frei, da die Aufgabenbereiche sich ohnehin größtenteils überschneiden.

Folgende Bereiche sollte ein umfangreiches Compliance-System in Versicherungsunternehmen abdecken:
  • Finanzen
  • Risikomanagement
  • Integrität der Geschäftsleitung
  • Vermeidung von Geldwäsche
  • Datenschutz
  • Bilanzierung
  • Verhinderung von Wettbewerbsverstößen
  • Überwachung eines konformen Ver- und Ankaufs
  • Präventionen gegen Korruption
  • Umsetzung der Inhalte des Versicherungsaufsichtsrechts (geregelt im VAG)

Die Eigenverantwortung für die Etablierung eines Compliance-Managements bietet Ihrem Unternehmen eine kreative Umsetzung. Allerdings sollten alle Aufgabenbereiche des Unternehmens abgedeckt sein, sodass keine offenen Fragen und Unklarheiten entstehen können.

 

Was beinhaltet ein Compliance-Management-System?

Das CMS besteht aus einem Handlungsplan, in dem die Regeln und Maßnahmen zur Umsetzung der Compliance-Anforderungen festgelegt sind. Im Mittelpunkt des Regelwerks steht die Sicherstellung eines regelkonformen Verhaltens.

Diese sieben Grundelemente sind Teil des Rahmenkonzepts:

  1. Compliance-Ziele:
    Es werden übergeordnete Ziele festgelegt, die mittels des CMS erreicht werden sollen. Einerseits dient dies zur Motivation, die gesetzten Ziele zu erreichen, andererseits als Orientierung für die Verhaltensweisen der Mitarbeiter.
  2. Compliance-Kultur:Die Wirksamkeit des Konzepts sollte jedem Mitarbeiter bewusst sein, denn ohne Annahme und Akzeptanz der Regularien ist eine Umsetzung schwierig. Dabei geht es vor allem um die Grundeinstellung der Unternehmensleitung, da diese die Verhaltensweisen seiner Angestellten mit seiner Arbeitseinstellung beeinflussen kann.
  3. Compliance-Programm:
    Maßnahmen und Regeln werden formuliert, um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zu gewährleisten. Im Rahmen des Verhaltenskodexes werden zudem Folgen und Sanktionen festgelegt, die bei einem Verstoß des Regelwerkes greifen.
  4. Compliance-Organisation:
    Dabei geht es hauptsächlich um die Festlegung der verantwortlichen Führungspersonen des Unternehmens und die Rollenverteilung der einzelnen Mitarbeiter. Aufgaben werden zugeteilt, sodass jeder seinen Pflichten bewusst ist und diesen regelkonform nachgeht.
  5. Compliance-Kommunikation:
    Ein transparentes Arbeitsumfeld ist der Schlüssel für ein gutes Arbeitsklima. Alle Angestellten werden über das CMS aufgeklärt, sodass keine Unklarheiten entstehen können. Die Folgen einer Nichteinhaltung der Regularien werden offen kommuniziert. Zudem soll ein offener Informationsaustausch zwischen allen Instanzen des Versicherungsunternehmens eine klare Struktur für den Berichtsweg bieten. Regelverstöße und mögliche Risiken sollen direkt kommuniziert werden und die Informationen sollen umgehend zu den verantwortlichen Personen gelangen.
  6. Compliance-Risiken:
    Um auf jegliche Risiken vorbereitet zu sein, müssen im Vornhinein alle gefährlichen und möglich auftretenden Gegebenheiten aufgelistet werden. Das sind unter anderem allgemeine Betrugsfälle, Korruption, Data Frauds oder andere rechtswidrige Handlungen. Um diesen Risiken standhalten zu können, müssen alle möglichen Szenarien zusammengetragen sein, um im Fall der Fälle effizient reagieren zu können.
  7. Compliance-Weiterentwicklung:
    Das CMS und dessen Wirksamkeit muss fortlaufend beobachtet und analysiert werden. Eine ausführliche Dokumentation der Vorgänge ist Voraussetzung für das Monitoring des Compliance-Ansatzes. Nur so können mögliche Fehler behoben werden und die Prozesse ständig an die internen und externen Gegebenheiten angepasst werden. Die Unternehmensleitung trägt dabei die volle Verantwortung.

Als Vermittler auf die häufigsten Kundenfragen vorbereitet sein

Versicherungen sind für viele Menschen ein Brief mit sieben Siegeln. Dementsprechend haben sie häufig eine Menge Fragen, wenn sie mit dem Thema konfrontiert werden und Versicherungsbedarf besteht. Erfolgreiche Versicherungsmakler holen ihre potenziellen Kunden an genau dieser Stelle ab. Ein Gastbeitrag von Thomas Köhler, Geschäftsführer des Bildungsdienstleisters Zaigen. Für eine kompetente und professionelle Beratung ist es wichtig, auf die unterschiedlichen Fragen von Kunden mit Fachwissen und überzeugenden Argumenten antworten zu können. Eine gute Vorbereitung ist bei der Vielzahl an möglichen Fragestellungen für jeden Versicherungsvermittler dabei das A und O.

Thomas Köhler (Bild: privat)
Thomas Köhler

Im Nachfolgenden werden die häufigsten Kundenfragen dargestellt.

Fragen, bei denen Fachwissen gefragt ist

Was ist ein Gefälligkeitsschaden bei der Haftpflicht und was hat es mit den deliktunfähigen Kindern auf sich? Warum gibt es bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung einen Verzicht auf abstrakte Verweisung? Was bedeutet Unterversicherungs-Verzicht bei der Hausratversicherung und was ist eigentlich ein Risikozuschlag?

Das sind typische Fragen zu klassischen Versicherungsbegriffen, mit denen die wenigsten Menschen erst einmal etwas anfangen können und mit denen sie deshalb auf die Vermittler zukommen. Hier ist nun Fachwissen gefragt, das man bestenfalls aus dem Ärmel schütteln und mit dem man schnell und einfach viele Pluspunkte einsammeln – und so neue Kunden gewinnen kann.

Wichtig ist hierbei, dass man den fachfremden Personen die Fachbegriffe in einfachen und verständlichen Worten und nicht in Fachchinesisch erklärt. Bestenfalls liefert man noch direkt ein passendes Beispiel dazu, damit auch die letzten Unklarheiten aus dem Weg geräumt sind.

Brauche ich wirklich eine Berufsunfähigkeits-Versicherung? Ich habe einen ungefährlichen Bürojob, da passiert mir schon nichts. Oder: Wofür brauche ich schon eine Rechtsschutz-Versicherung? Ich bin ein friedliebender Mensch und habe mit niemandem Streit.

Fragen wie diese kennen Versicherungsvermittler wahrscheinlich nur allzu gut. Neben fachlicher Kompetenz ist jetzt vor allem Überzeugungsarbeit gefragt. Gute Argumente, die für die einzelnen Versicherungen sprechen, sollten sie daher stets parat haben.

Als Beispiel: Das Risiko ab dem Eintritt ins Berufsleben bis zum Rentenalter berufsunfähig zu werden, liegt statistisch gesehen bei rund 40 Prozent. Dabei können ein Unfall oder eine schwere Erkrankung wirklich jeden treffen, selbst wenn man bis dato immer kerngesund war. Wer dann nicht seinen gewohnten Lebensstandard aufgeben will, der ist mit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung als eine der wichtigsten Versicherungen für alle Berufstätigen gut beraten.

Fragen, bei denen individuelle Beratung gefragt ist

In welcher Höhe sollte ich eine Lebensversicherung abschließen? Lohnt sich für mein Haus eine Elementarschaden-Versicherung? Ist ein Kasko-Schutz für meinen Pkw sinnvoll?

Auch mit diesen Fragen werden Makler immer mal wieder konfrontiert. Wer jetzt eine pauschale Antwort parat hat, der macht seinen Job nicht richtig. Vielmehr ist hier jetzt eine individuelle und persönliche Beratung entsprechend den jeweiligen Voraussetzungen und dem Bedarf des Kunden angebracht.

Denn ob eine Kasko-Versicherung sinnvoll ist, hängt schließlich vor allem vom Wert und Alter des Fahrzeugs ab. Während für den Luxus-Porsche eine Vollkaskoversicherung ratsam ist, kann man bei einer alten Rostmöhre getrost darauf verzichten und das Geld lieber sparen. Und bei der Lebensversicherung spielen die jeweilige Lebenssituation und natürlich die finanziellen Voraussetzungen des Versicherten eine Rolle bei der Höhe der Versicherungssumme.

Um kompetent auf diese Kundenfragen antworten zu können, ist es daher zunächst wichtig, all die individuellen Faktoren auszuloten und mit dem Kunden das Gespräch zu suchen.

Aktuelle Fragen zum Zeitgeschehen

Vor dem Hintergrund des aktuellen Zeitgeschehens sind viele Kunden auch im Hinblick auf ihren Versicherungsschutz verunsichert und kommen auf den Vermittler mit „neuen“ Fragen zu. Wenn es beispielsweise um die Corona-Pandemie geht, sollten diese beispielsweise wissen, ob man über die private Krankenversicherung Krankentagegeld bei einer angeordneten Quarantäne erhält und ob FFP2-Masken und Desinfektionsmittel erstattet werden.

Auch der Krieg in der Ukraine wirft Fragen auf: Was muss ich im Hinblick auf meine Versicherungen beachten, wenn ich geflüchtete Menschen in meiner Wohnung aufnehme? Wie sind die Schutzsuchenden versichert und was passiert, wenn sie einen Schaden in meinem Haus anrichten?

Da diese Fragen auch für die Vermittler bei veränderten Rahmenbedingungen zunächst einmal neu sind, ist es durchaus „erlaubt“, wenn sie sich selbst erst einmal informieren müssen. Aber natürlich wird es bei den Kunden einen guten Eindruck machen, wenn man die Antwort direkt parat hat.

Fragen zum Job des Vermittlers

Auch diese Fragen sind nicht ungewöhnlich: Denn bevor sie eine Versicherung abschließen, möchten viele Kunden zunächst genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Für welchen Versicherer arbeiten Sie? Und: Wie hoch ist Ihr Honorar und welche Kosten entstehen für die Beratung?

Die meisten Vermittler werden diese Fragen schon einmal gehört haben, so dass die Erklärung ein Leichtes ist. Vorbereitet sein sollte man aber auch auf Fragen, warum es sinnvoll ist, einen Vermittler zu beauftragen, oder was passiert, wenn ein Schaden eintritt, der infolge einer Falschberatung des Maklers nicht versichert ist.

Thomas Köhler

Der Autor ist Gründer und Geschäftsführer der Zaigen GmbH in Zürich. Das Unternehmen ist Bildungsdienstleister und hat mit „V-Quiz“ eine Lern-App für Versicherungsvermittler gemäß IDD entwickelt.

 

Von Kindern lernen – für Versicherungsvermittler

Mit einem eher spielerisch leichten Thema sehen wir nun dem Hochsommer entgegen. In der Geschichte unseres treuen Netzwerkpartners Thomas Köhler von V-Quiz könnte sich so mancher unserer Leser und Leserinnen selbst wiederfinden – und am Ende sogar IDD-Stunden sammeln.

Moderne Fortbildung funktioniert heutzutage immer starker digital. Und spielerisch. Selbst wenn es für Makler und Maklerinnen um den Erwerb von IDD-Stunden geht. Ganz gleich, welcher Lerntypus er oder sie ist.

Wie wir von Kindern lernen können

Die Weiterbildung eines Kindes, das jeden Tag etwas Neues lernt, erfolgt kaum noch im Rahmen der didaktischen Frontallehre. Deren Kern: Die pädagogische Fachkraft erklärt, Kind hört zu und nimmt Gelehrtes als gelerntes Wissen auf. Kleinkinder lernen auf spielerische Art. Die Lernart prägt den Menschen in seinem weiteren Lernverhalten, welches über die Zeit im Kindergarten, in der Schule und später in der Ausbildung fortgeführt wird. Das bedeutet: So wie das Kleinkind spielerisch lernt, wirkt sich das später auf das didaktische Frontallernverhalten aus. Psychologen und weitere Gelehrte der Sozialwissenschaft kritisieren die didaktische Frontallehre in ihrer gültigen Form und bieten wissenschaftliche Ansätze hin zu einer modernen Lehrart.

In unserer digitalen Welt gehören Lern-Apps längst zur Normalität. Apps sind eine zukunftsweisende Möglichkeit, auch als Erwachsene spielerisch zu lernen, weil die spielerische Komponente eher motiviert als nur einen Text durchzulesen und die wichtigsten Inhalte aus diesem zu filtern.

 

Spielerisch lernen

Versicherungsvermittler, die darauf aus sind IDD-Credits zu erzielen, die sie beispielsweise online bei gutberaten.de einlösen können, lesen in diesem Augenblick diesen Artikel, um sich neues Wissen anzueignen – der klassische Weg der Frontallehre. Die Informationen aus diesem Artikel erhalten Versicherungsmakler also nicht auf spielerische Art, sondern nur über das „trockene“ Lesen des Textes. Wäre es nicht eine Alternative, während der Wissensanreicherung kostenlos IDD-Punkte zu sammeln?

Das geht beim Lesen schon rein aus logistischen Gründen nicht. Ein Problem, dass Lern-Apps überwinden. Mehr noch: Mittlerweile vermittelt manche Lern-App Wissen sogar auf spielerische Weise. So gibt es bereits sogar für die Fortbildung im Versicherungswesen eine App, die wie ein Quiz gebaut ist. Sie ist für jeden Lerntypus geeignet. Als dass da wären:

Der Übereifrige

Dieser Lerntyp neigt häufig zu Flüchtigkeitsfehlern. Grundsätzlich möchte der Übereifrige mehr machen als andere. Eine spielerische Lern-App lässt ihm dazu den Freiraum, da es keine Lernbeschränkungen gibt.

Der Wettkämpfer

Der Wettkämpfer lernt lieber allein, weist eine mangelnde Teamfähigkeit aus. Bei einer Lern-App mit sportlichen Anreizen (wie zum Beispiel IDD-Punkte) spielt er gegen sich selbst und strebt nach immer neuen Bestmarken. Oder er sucht sich Versicherungsmakler desselben Typs und fordert diese zu einem Wettkampf heraus.

Der Sozialkompetente

Sein Bestreben ist es, die Balance zwischen Teamkompetenz und Selbstständigkeit herzustellen. Jedoch ist während der Arbeitszeit seine Teamfähigkeit gefragt, und individualistisches Lernen hat da keinen rechten Platz. Für eine spielerische Lern-App hingegen gibt es im Alltag immer eine Möglichkeit, ohne andere zu stören – im öffentlichen Verkehrsmittel, zur Überbrückung einer Wartezeit, beim Frühstück …

Der (Über-)Denker

Denker geraten häufig in Selbstzweifel. Der Denker-Typ neigt dazu, alles tiefgründig zu hinterfragen und sich im Gedankenkreis zu verlieren. Er lässt sich nicht mit einfachen Antworten zufriedenstellen und liefert immer wieder falsche Antworten. Obwohl er die richtigen kennt. Eine spielerische Lern-App ist selbst dann geeignet, wenn sie wie ein Quiz funktioniert. Weil dem Denker Zeit gegeben wird und er sich das Lernpensum selbst einteilen kann, ohne unter Druck zu geraten.

Der Verweigerer

Weiterbildung wird vom Verweigerer als lästige Pflicht wahrgenommen. Er ist der Überzeugung, nichts Neues zu lernen, sondern nur Wiederholungen zu erleben und lehnt Fortbildungen grundsätzlich ab. Verweigerer sind auch daran zu erkennen, dass sie annehmen schon alles zu wissen. Für diesen Typ hält eine Versicherungsquizz-App einige Überraschungen parat, denn die didaktischen Inhalte der App liefern stets neue Erkenntnisse. Fortbildung eben. Und wenn der Verweigerer schon alles weiß, dann hat er mit der Quiz-App seine IDD-Stunden sozusagen im Vorbeigehen eingeheimst.

 

Moderne Weiterbildung

Wer bisher lieber Bücher zur Fortbildung studiert oder Webinare besucht hat, sollte sich grundsätzlich mit spielerischen Lern-Apps befassen. Hat ein Versicherungsmakler schlechte Erinnerungen an seine schulische Lernzeit, wird ihm wahrscheinlich vor dem Thema Weiterbildung mental unwohl. Hierbei ist der eigene psychologische „Feind“ zu überlisten. Es gibt keinen Lehrer, der streng diktiert, was jetzt in diesem Augenblick zu lernen ist. Es gibt keine Hausaufgaben, kein Termindruck, sondern nur die freie Herausforderung. Locker auf spielerische Art lernen und sich so auf die Weiterbildung gemäß IDD vorbereiten, ist eine moderne didaktische Lösung, die das entspannte und stressfreie Lernen gewährleistet. So jedenfalls würden es unsere Kinder machen.

Kontakt:

Zaigen GmbH
Thomas Köhler
Founder & CEO
Speerstraße 28
8038 Zürich

Tel.: +4179 1245164
E-Mail: info@v-quiz.de
Web: www.v-quiz.com

 

 

 

 

 

Finanzwelt interviewt Thomas Köhler zu V-Quiz

Chefredakteur Leonard von Stockhausen der Finanzwelt im Interview mit Thomas Köhler – dem Erfinder von V-Quiz. Dieser erklärt seine App und wie man damit IDD-Stunden sammeln kann:

Schauen Sie sich das Video an:

https://fb.watch/dNg8zQjuDr/

Mehr Informationen natürlich unter: Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

 

 

 

 

Endlich wieder reisen – sind Versicherungsvermittler darauf vorbereitet?

In Sachen Weiterbildung sollte der Fokus aktuell auf Reise- und Hausratversicherungen liegen, meint Thomas Köhler, Founder und CEO der Schweizer Zaigen GmbH. Im Gastbeitrag erklärt er, warum. Nach der Pandemie ist vor dem Wohnungs-Einbruch? Thomas Köhler (V-Quiz) findet, dass sich Vermittler jetzt in Sachen Hausrat- und Reiseversicherung weiterbilden sollten.

Endlich wieder reisen – diesen Wunsch haben viele, nachdem die Möglichkeiten aufgrund von Corona in den vergangenen beiden Jahren doch stark eingeschränkt waren. Auf die Versicherungsbranche kommen damit auch neue Herausforderungen zu: Reiseversicherungen sind wieder gefragt. Hausratsversicherungen müssen eventuell aktualisiert werden. Grund genug, sich in der Weiterbildung auf diese Themen zu fokussieren – am einfachsten mit V-Quiz. Das funktioniert jetzt auch für firmenspezifische Inhalte.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbHZaigen

Reisen nach der Pandemie

Nach zwei Jahren Pandemie ist Corona immer noch da, aber anders. Es gibt Impfungen, viele haben die Krankheit schon gehabt und die aktuell vorherrschende Variante Omikron ist weniger gefährlich. Umfragen zeigen, dass immer mehr nun endlich wieder reisen wollen und mehr als die Hälfte feste Pläne haben. Ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren werden sie jedoch mitnehmen und beim Abschluss von Reiseversicherungen genau hinsehen. Zu den üblichen Risiken kommen die, die erst seit Corona überhaupt ein Thema sind: Was passiert, wen man aufgrund von Quarantäneregeln seinen Flug nicht nehmen darf? Inwieweit ist man abgesichert, wenn man im Ausland an Corona erkrankt?

Folgende Versicherungen helfen Reisenden, die Risiken zu minimieren:

  • Auslands-Krankenversicherung
  • Reiserücktrittversicherung
  • Reisegepäckversicherung
  • Kfz-Schutzbrief

Einige Versicherungen haben ihr Portfolio inzwischen durch maßgeschneiderte Covid-19-Pakete ergänzt, die Situationen absichern sollen, die in klassischen Reiserücktrittsversicherungen nicht enthalten sind. Inzwischen geht auch der Schutz durch Reiseversicherungen sehr weit.

Das verlassene Zuhause

Die Kriminalstatistik zeigt es: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging während der Pandemie stark zurück. Im Jahr 2020 waren es beispielsweise 13,9 Prozent weniger als vorher, obwohl die ersten beiden Monate noch ganz “normal“ verliefen. Die Leute gingen abends nicht mehr weg, fuhren nicht mehr in Urlaub, machten zum Teil gar HomeOffice – Einbrecher hatten kaum noch Gelegenheiten, risikolos eine Wohnung leer zu räumen. Mit der neuen Lust auf Reisen wird sich auch dies wieder ändern. Hausbesitzer werden gezwungen sein, sich wieder darüber Gedanken zu machen, wie ihr Wohnraum ge- und versichert ist, wenn sie gerade baden oder Ski fahren.

Wer sich dabei einfach nur auf seine alten Verträge verlässt, kann im Ernstfall doch weniger Ersatz bekommen als erhofft. Denn viele haben die Pandemie-Zeit dazu genutzt, sich wenigstens das Zuhause schön zu machen, wenn man schon nicht weggehen oder verreisen konnte. Teurere Möbel, der neue Fernseher mit Großbildschirm oder hochwertige Fitnessgeräte können den Wert des Eigentums gesteigert haben. Wurde die Versicherungssumme nicht entsprechend angepasst oder ein Pauschalmodell gewählt, gilt die Wohnung plötzlich als unterversichert.

Weiterbildungsverpflichtung sinnvoll nutzen

Aus gutem Grund schreibt die EU in der Insurance Distribution Directive (IDD) eine ständige Weiterbildung vor für alle aus der Versicherungsbranche, die Kundenkontakt haben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kunden stets qualitativ hochwertige Informationen auf dem neuesten Stand erhalten. Mindestens 15 Stunden im Jahr müssen die Versicherungsvermittler und -makler dafür bei einer anerkannten Weiterbildungsinstitution aufwenden. Corona hat die Möglichkeiten von Weiterbildungen online stark befördert – zeitweise war ja gar nichts anderes machbar.

Für all diejenigen, die in den vergangenen beiden Jahren nicht so viel mit Reise- oder Hausratsversicherungen zu tun hatten, weil die Nachfrage gering war, ist es nun höchste Zeit, ihre Kenntnisse zu diesen Themen aufzufrischen. Ein einfacher Weg dazu ist die deutschsprachige App V-Quiz: Hier können die gewünschten Fachgebiete im Quizformat wiederholt werden, immer dann, wenn man gerade Zeit hat.

App für Deutschland, Schweiz und Österreich

Da sich die Rechtslage länderspezifisch unterscheidet, lässt sich V-Quiz in drei verschiedenen Versionen herunterladen – für Deutschland, die Schweiz oder Österreich. Das Herunterladen ist kostenlos, erst bei der Anforderung des Nachweises wird eine Gebühr fällig. So lässt sich Wissen auf unterhaltsame Weise auffrischen und gleichzeitig die ohnehin verlangten IDD Stunden absolvieren. Die App ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich offiziell als Methode zur Weiterbildung anerkannt und auch offline nutzbar. Für richtig beantwortete Fragen gibt es Quiz Coins. Diese lassen sich dann in Cicero-Credits (Schweiz) oder Weiterbildungsstunden bei gutberaten.de (Deutschland) oder ibw (Österreich) umrechnen.

Die eigenen Produkte im Quiz

V-Quiz vermittelt aktuelles Wissen auf der Basis der jeweiligen gesetzlichen Grundlagen und der allgemeinen Praxis. Außerdem können inzwischen auch firmenspezifische Inhalte in das System der App integriert werden, zum Beispiel Fragen und Informationen zu den eigenen Produkten. Gerade im Zusammenhang mit Reisen haben Versicherer zuletzt neue Produkte entwickelt, die die Bedürfnisse ihrer Kunden in der Welt mit Corona berücksichtigen. So können Grundwissen und Produktwissen mit derselben Methode praktisch nebenbei gelernt werden. Diese Option ist natürlich nicht auf den Sektor der Reiseversicherungen beschränkt. Quiz Coins gibt es allerdings nur für das zertifizierte allgemeingültige Wissen.

Fazit: Neue und alte Risiken

Reisen können ist ein Stück Lebensqualität, auf das nur wenige verzichten möchten – auch wenn Corona nach wie vor verbreitet ist. Wir versuchen, damit zu leben und die damit verbundenen zusätzlichen Risiken abzuschätzen. Versicherungsagenten, -vermittler und -makler sind nun umso mehr gefragt, ihre Kunden transparent und fachkundig zu informieren. Wissen, das in den vergangenen Jahren wenig gebraucht wurde, muss nun reaktiviert werden. Für Versicherer, Bildungsinstitutionen und Pools gibt es außerdem die Möglichkeit, die allgemeingültigen Abschnitte durch einrichtungsspezifische zu ergänzen.

Versicherungsvermittler und Versicherungsnehmer sollten sich außerdem bewusst sein, dass sich nicht nur die Tourismusbranche über die neue Reiselust freut, sondern auch Taschendiebe und Einbrecher. Neben den neuen Risiken durch Corona warten auch die altbekannten wie der Diebstahl von Geld und Ausweispapieren unterwegs oder die ausgeräumte Wohnung am Heimatort. Eine fehlende, falsche oder nicht ausreichende Versicherung kann den Urlaub im Nachhinein deutlich teurer machen als geplant. Eine Auffrischung der Kenntnisse zur rechten Zeit – zum Beispiel schnell und unkompliziert mit V-Quiz – hilft Versicherungsmaklern und -vermittlern doppelt: Sie sind optimal vorbereitet und erfüllen gleichzeitig die IDD-Stunden, die sie ohnehin machen müssen.

GAMIFICATION – Spielend zu neuem Versicherungswissen

Gamification Versicherungswissen
Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man sich sehr oft mit den Lerninhalten auseinandersetzt, dies aber nur für kurze Zeit.
Quelle: Adobe Stock

V-Quiz ist die erste Weiterbildungs-App im Versicherungswesen. Deren Nutzung ist gratis und gibt erst noch Cicero-Credits.

Sandra Escher Clauss
Von Sandra Escher Clauss
vor 3 Stunden

Gamification ist längst auch in der Weiterbildung angekommen. Die Pandemie hat dem spielerischen Online-Lernen allerdings noch einmal einen kräftigen Schub verliehen. Und zwar nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen. Während wohl viele Ü25 von sich behaupten, gern zu spielen, wird das Lernen eher als unangenehm empfunden. Und genau in diese Bresche springt die Gamification, indem sie Pflicht und Spass verbindet und die notwendige Informationsgewinnung mit Elementen aus dem Game-Bereich verknüpft.

Wissenszuwachs jederzeit und überall

Neue Lernformen haben zwar auch in der Versicherungsbranche Einzug gehalten, in Sachen Gamification war diese bis vor kurzem allerdings noch Brachland. Dieser Zustand soll sich ändern; mit der App V-Quiz ist die erste offiziell akkreditierte Lern-App auf den Markt gekommen. Dank dieser ist es für Mitarbeitende der Assekuranz in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich möglich, jederzeit und überall Fachwissen zu erarbeiten. «Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man sich sehr oft mit den Lerninhalten auseinandersetzt, dies aber nur für kurze Zeit», erklärt Thomas Köhler, Gründer und CEO der V-Quiz-App. Ob im Zug, beim Warten auf den Bus oder zwischen zwei Terminen: Über 8000 länderspezifische Fragen sorgen dafür, dass sich Versicherungsberater, Broker, Aktuare, Pensionskassenspezialisten und Finanzplanerinnen Basis- und Spezialwissen spielerisch aneignen können. Und zwar gratis – Kosten fallen erst an, wenn man eine Lernbestätigung haben möchte. «Bis dato verzichten wir auf Werbung und finanzieren uns über den Verkauf von Weiterbildungscredits», erklärt Thomas Köhler das Geschäftsmodell. Ziel sei es, eine Skalierung zu erreichen, will heissen, die Nutzung der App von sehr vielen Usern.

Massgeschneiderte Fragen

Die Themenpalette der Fragen umfasst u. a. Sozial-, Personen- und Sachversicherung, Organisation mit Strategie und Schäden sowie Recht und Compliance. «Weitere Fragen und Themen ergänzen wir laufend, um lebenslanges Lernen zu ermöglichen.» Zudem steht die Lern-App Versicherern und Bildungsinstitutionen auch als Plattform für eigene Quiz-Inhalte zur Verfügung. «Dabei steht dann nicht das Abfragen von Cicero-relevantem Wissen im Vordergrund, sondern firmenspezifische Themen oder Fragen rund um neue Produkte.» Nach Erhalt der Fragen kümmern sich Thomas Köhler und sein Team um deren Integration in die App, danach ist das Quiz passwortgeschützt für die Nutzer verfügbar.

Lernen wird belohnt

Auch beim Lernen zwischendurch zählt nicht nur, dass das Gelernte im Kopf bleibt und anwendbar ist – Userinnen und User möchten, dass ihre Investition von Zeit und Mühe anerkannt und dokumentiert ist. Daher haben Köhler und sein Team ihre App von den relevanten Verbänden zertifizieren lassen. «Grundsätzlich können Schweizer Cicero-Mitglieder über unsere App innerhalb der zweijährigen Beobachtungsperiode bis zu 60 Credits erarbeiten.» Pro richtig beantwortete Frage erhält man einen Quiz Coin, hundert Quiz Coins ergeben einen Credit, der in der App auf Knopfdruck beantragt werden kann. Ist die Rechnung bezahlt und sind die Daten mit dem entsprechenden Register abgeglichen, erfolgt der Eintrag in die länderspezifische Datenbank.

Per Weiterbildung die Karriereleiter der Versicherungsbranche erklimmen

Die Versicherungsbranche ist eng mit dem Thema Fortbildungen verknüpft. Versicherungsmakler und -vermittler mit Erlaubnis sind zu jährlichen Weiterbildungen verpflichtet. Doch besteht nicht nur die gesetzliche Pflicht zur Weiterbildung in diesem Wirtschaftssektor. Warum nicht einen Schritt weitergehen und über Fortbildungen auch die Karriereleiter erklimmen?

 

Durch Weiterbildungen kann der Versicherungskaufmann oder die Versicherungskauffrau den Fachwirt erlangen oder sich gar zum geprüften Betriebswirt ausbilden. Ein leichterer Aufstieg in der Karriereleiter ist die potenzielle Folge.

Die Karriereleiter der Versicherungsbranche

Den Einstieg zum Versicherungsagenten oder -makler erlangen die meisten Menschen über eine Ausbildung oder Umschulung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Etwa 10.000 – zumeist junge -Menschen werden in Deutschland von den Versicherungsunternehmen ausgebildet, wobei in diese Statistik auch beispielsweise Bürokaufleute hineinfallen oder andere Tätigkeiten in den Versicherungsgesellschaften. Nach dem Einstieg in den Beruf sind die Kaufleute für Versicherungen zumeist als Sachbearbeiter tätig und treten als Versicherungsvermittler im Außendienst auf oder kümmern sich um die Schadensabwicklung im Innendienst. Reichen einem Arbeitnehmer diese Tätigkeiten auf Dauer nicht mehr aus und es sollen weitere Herausforderungen hinzukommen, so ist eine Weiterbildung ratsam. Dabei ist im ersten Schritt die Fortbildung zum Versicherungsfachwirt naheliegend. Es handelt sich um einen Abschluss der IHK, der in etwa zwei Jahren erlernt und abschließend abgelegt wird. Für die Kurse fallen Kosten an, wobei rein statistisch im Anschluss Gehaltssprünge zur Normalität gehören. Ein weiterer Step auf der Karriereleiter ist die Fortbildung zum Versicherungsbetriebswirt. Hierbei handelt es sich um ein (Teil-)Studium, welches mit einem Hochschulabschluss beendet werden kann. Einer leitenden Position oder gar einer Promotion stehen nach dem Abschluss zum Versicherungsbetriebswirt alle Wege offen.

Ausbildung Versicherungskaufmann/-frau

Der erste Schritt der Karriereleiter ist die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Offiziell wird die Ausbildung seit dem Jahr 2006 als Kaufmann oder -frau für Versicherungen und Finanzen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die klassische Ausbildung für Versicherungsberatungen, Schadensbearbeitungen und der Kundenakquirierung. Die Ausbildung findet dual statt, was bedeutet, dass Tage in der Berufsschule und im Betrieb absolviert werden. Nach drei Jahren kann der Abschluss für diesen anerkannten Ausbildungsberuf abgelegt werden. Eine Grundvoraussetzung bisheriger Abschlüsse ist nicht gefordert. 4 Prozent gehen mit einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss in die Ausbildung. 25 % besitzen einen Realschulabschluss und 71 % der Anwärter haben bereits eine Hochschulreife. Vermittelt werden die Grundlagen, welche Versicherungen es gibt, welche Vorsorgemaßnahmen einzelne Kunden benötigen, wie Verträge bearbeitet werden, wie die Arbeit in der Agentur abläuft und wie Schäden reguliert werden. Eine Abschlussprüfung schließt die drei Jahre ab und führt zur anerkannten Ausbildung. In der Ausbildungsvergütung liegt der Kaufmann oder die Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit 1.230 Euro im dritten Lehrjahr unter den bestbezahltesten in der gesamten Arbeitswelt. Nach dem Einstieg in den Beruf liegt das Gehalt im Durchschnitt zwischen 2.500 und 2.800 Euro. Später sind mit Prämien, Provisionen oder mehr Verantwortung 3.500 bis 3.800 Euro brutto im Schnitt möglich.

Weiterbildung Versicherungsfachwirt

Der Versicherungsfachwirt ist eine optimale Weiterbildung, wenn eine mittlere Führungsebene in Versicherungsgesellschaften angestrebt wird. Es ist eine gute Möglichkeit, auch ohne ein Studium die Karriereleiter zu erklimmen. Der Versicherungsfachwirt heißt seit einiger Zeit “Geprüfter Fachwirt für Versicherungen und Finanzen”, da der Bereich des Finanzwesens integriert wurde. Dieser Abschluss muss an der Industrie- und Handelskammer absolviert werden, bevor diese offizielle Bezeichnung Verwendung finden darf. Um den Fachwirt ablegen zu können, fordert die IHK eine abgeschlossene Ausbildung zum Versicherungskaufmann und zusätzlich ein Jahr Berufserfahrung in der Branche. Alternativ ist eine Ausbildung in einem anderen kaufmännischen Bereich mit zwei Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche ausreichend. Auch wer vier Jahre im Versicherungsbereich gearbeitet hat und keine Ausbildung besitzt, darf die Abschlussprüfung zum Versicherungsfachwirt abschließen. Die Fortbildung kann per Fernstudium, in Voll- oder in Teilzeit durchgeführt werden. Je nach Anbieter bestehen unterschiedliche Abläufe und auch Kostenmodelle. Gratis ist diese Art der Weiterbildung nicht, da Gebühren anfallen, die durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.000 Euro liegen. Etwa zwei Jahre der Weiterbildung sollten eingeplant werden, in denen Bereiche wie Unternehmensführung, Versicherungsmarketing, Schadensmanagement, Rückversicherung, Versicherungen für gewerbliche Kunden oder Personalführung erlernt werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Weiterbildung sind rein statistisch Gehälter zwischen 3.125 und 4.661 Euro üblich.

Fortbildung Versicherungsbetriebswirt

Ein Studium im Fach Versicherungen ist abgesehen von der Promotion das Höchstmaß an Fortbildungen in der Versicherungsbranche. Wie schon der Fachwirt, kann auch der Betriebswirt durch unterschiedliche Anbieter erworben werden, wovon letztendlich die Ausgestaltungen und Konditionen der Fortbildung abhängen. An der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) beispielsweise lässt sich der Versicherungsbetriebswirt berufsbegleitend ablegen. Dazu sind 119 Creditpoints erforderlich, die über Klausuren, Modulprüfungen oder Präsentationen erlangt werden. Zum Abschluss ist ein Verfassen der Versicherungsbetriebswirtsarbeit erforderlich, nach deren erfolgreicher Benotung der Titel des Versicherungsbetriebswirts (DVA) getragen werden darf. Für die Fortbildung ist der Fachwirt nötig, der jedoch an der DVA gemeinsam mit dem Betriebswirt abgelegt werden kann. Im Anschluss an beide Abschlüsse erfolgt der akademische Hochschulabschluss in weiteren zwei Semestern, sodass eine gesamte Fortbildung vom Fachwirt über den Betriebswirt bis hin zum Bachelor in vier Jahren absolviert werden kann. Hierfür fallen Gebühren an, die beispielsweise bei der DVA für drei Semester Versicherungsbetriebswirt 6.068 Euro betragen. Es wird in diesen eineinhalb Jahren Wissen zur allgemeinen BWL, zur Wirtschaftspsychologie, zum Thema Recht, zur Statistik oder zu Steuern und Finanzierungen vermittelt. Rein statistisch können über das Studium Gehälter im Bereich zwischen 3.819 und 4.958 Euro erreicht werden, wobei in größeren Konzernen oder als Agenturleiter deutlich höhere Bezüge ebenfalls völlig realistisch sind.

Jährliche Ausbildung

Die Versicherungsbranche ist einer der wenigen kaufmännischen Sektoren, in denen Fortbildungen zum jährlichen Standard gehören. Versicherungsmakler und -vermittler sind gesetzlich dazu aufgerufen, jährliche Weiterbildungsstunden zu absolvieren. Glücklicherweise werden diese Fortbildungen nicht mehr ausschließlich in klassischen Tagungshotels absolviert, in denen mehrere Übernachtungen notwendig werden und die Absolventen über viele Stunden trocken mit Frontalunterricht konfrontiert werden. Die Branche ist mittlerweile fortgeschritten, wenn es um die Pflicht zur Weiterbildung geht. Jeder Versicherungsagent kann die jährlichen IDD Stunden heutzutage bequem online machen. Hierzu lädt er sich kostenlos die App V-Quiz herunter und kann mit einem Höchstmaß an Abwechslung seine jährlichen Stunden absolvieren. Immer genau dann, wenn er die Zeit dafür hat. Dies geschieht mobil über das Smartphone und ist individuell jederzeit möglich.

Die App V-Quiz ist von gutberaten.de akkreditiert und erfüllt sämtliche Anforderungen an eine Weiterbildung nach IDD. Ein Herunterladen auf das Smartphone ist gratis möglich. Der Versicherungsagent absolviert nach dem Download seine 15 Stunden jährlich online mit der App, was völlig kostenlos geschieht. Im Anschluss kann er die absolvierte Zeit gegen Gebühr in anerkannte Fortbildungseinheiten nach IDD oder in Cicero-Credits in der Schweiz umwandeln. Es sind mehr als 7.000 Fragen in der App enthalten, sodass Cicero-Credits oder IDD-Stunden mit einem hohen Maß an Abwechslung für die sich fortbildenden Versicherungsvermittler erlangt werden können. Die anerkannte Fortbildungsplattform gutberaten.de hat das V-Quiz nicht umsonst als funktionales Tool für die jährliche Weiterbildungspflicht im Versicherungssektor gelistet.

Autor: Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

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Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

Starten Sie das Quiz hier: V-Quiz

IDD-Weiterbildung: Neues bei der Quiz-App „V-Quiz“

Mit „V-Quiz“ können Vermittler per App Weiterbildungszeit nach IDD sammeln. Bei dem Tool gibt es nun Neuerungen. So können Versicherer, Pools oder Bildungsinstitute ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten über die App anbieten. In Kürze soll V-Quiz auch als Webversion verfügbar sein.

 

Die Quiz-App „V-Quiz“ ermöglicht es Versicherungsvermittlern, Weiterbildungszeit gemäß IDD-Richtlinie zu erwerben. Das von „gut beraten“ akkreditierte Quiz der Züricher Zaigen GmbH ist kostenfrei im App-Store bzw. bei Google Play erhältlich. Mit jeder korrekt beantworteten Frage erhält der Nutzer Quiz-Coins. Ab 100 Quiz-Coins können Vermittler diese kostenpflichtig in eine Weiterbildungsstunde bzw. einen Credit umwandeln. Nach Begleichung der Rechnung und Prüfung der Daten wird die Teilnahmebestätigung versendet. Die Fragen werden jährlich aktualisiert und um neue ergänzt.

Unternehmen können ihr eigenes Quiz einstellen

Bei der Quiz-App gibt es nun Neuerungen, wie etwa das Modul „Firmenplattform“. Hierüber können Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten anbieten. Die Zaigen GmbH kümmert sich nach Erhalt der Fragen um die Einstellung in die App, anschließend ist das Quiz passwortgeschützt für die Nutzer verfügbar. Die Inhalte müssen sich dabei nicht auf das Thema IDD beschränken, so können Unternehmen beispielsweise Fragen rund um neue Produkte nach einer Produktvorstellen anbieten.

Nachrichten direkt an Vermittler

Zudem ist geplant, dass Unternehmen Nachrichten etwa zu ihrem Weiterbildungsprogramm oder ihren Seminaren über die Anwendung direkt an Nutzer senden können. Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools kommen also direkt auf das Smartphone der Vermittler.

Die Quiz-App als Webvariante

In Kürze soll es auch eine Webvariante von V-Quiz geben. Somit können Nutzer per Computer via Webseiten-Aufruf die Anwendung nutzen. Automatisch synchronisiert kann der Nutzer dann sowohl via Computer oder übers Smartphone quizzen.

Aktuell erhalten AssCompact Leser über den Promo-Code Joker-2021 eine Freistunde. Weitere Informationen zur Aktion und zur App finden sich unter www.v-quiz.com.

Bild: © olly – stock.adobe.com

Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

https://www.asscompact.de/nachrichten/idd-weiterbildung-neues-bei-der-quiz-app-„v-quiz

 

 

 

 

Vier häufige Anwendungsgebiete für Apps in der Versicherungsbranche

Die Digitalisierung hat das Kundenverhalten geändert. Gewünscht ist digitaler Zugang zu Angeboten und Leistungen. Darauf hat sich auch die Versicherungsbranche eingestellt und bietet Apps an. Welchen Bereichen diese Apps zuzuordnen sind, zeigt Thomas Köhler (Zaigen GmbH) im Gastbeitrag.

In welchen Bereichen Apps in der Versicherungsbranche besonders häufig zum Einsatz kommen, hat Thomas Köhler im Gastbeitrag zusammengefasst.AJEL / pixabay

Mit ihren Apps verfolgen Versicherer und Vermittler ganz unterschiedliche Ziele: Abläufe verbessern, Servicelevel erhöhen oder Kosten sparen. Dabei werden verschiedene Ansätze verfolgt: Die App als Kundenportal, Vertriebshilfe oder Fortbildungsinstrument.

Die wichtigsten Ansätze bei der Konzipierung von Apps sind im folgenden zusammengefasst.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

1. Die Versicherungs-App als Maklerersatz

Gerade in den vergangenen Jahren kommen immer mehr Apps auf den Markt, die digital den klassischen Versicherungsmakler ersetzen möchten. Namen wie Knip, Clark oder Asuro standen oder stehen stellvertretend für diesen Ansatz*. Hierbei handelt es sich um Apps von Versicherungsmaklern, die als Vergleichsportale auftreten. Dem Kunden werden Tarife aufgelistet, aus denen er sich dann sein gewünschtes Produkt auswählen kann. Die Versicherungsnehmer haben den Vorteil, dass sie eine Übersicht der zahlreichen Angebote erhalten und sich in Ruhe für ein Produkt entscheiden können. Doch nicht jeder Versicherer ist in solchen Listen vertreten und manche Anbieter ‚steuern‘ den Besucher durch Filter auf bestimmte Produkte.
Klassische Versicherungsmakler müssen in Konkurrenz zu den digitalen Plattformen treten und sich vermehrt auf den Kundenservice konzentrieren. Gerade komplizierte Versicherungspolicen wie etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die sehr individuell gestaltet werden kann, wird von den Kunden häufig direkt vom Makler gewünscht. In einem Kundengespräch lassen sich die optimalen Bausteine finden und Erklärungen abgeben, die eine App nicht liefern kann*. Es ist davon auszugehen, dass weniger beratungsintensive Produkte auf Dauer von digitalen Versicherungsvermittlern übernommen werden. Versicherungsmakler müssen lernen, ihren Nutzen aus den Apps der digitalen Vergleichsportale zu ziehen.

2. Die Versicherungs-App für IDD-konforme Weiterbildungsstunden

Ein weiterer Bereich, in dem die Apps Einzug in die Versicherungsbranche erhalten haben, ist die Fortbildung. In der Versicherungsbranche ist die Weiterbildung gesetzlich festgeschrieben. Im Normalfall laden die Versicherungsgesellschaften zu Präsenzveranstaltungen in ihren Konferenzräumen oder in angemieteten Tagungshotels ein und bilden ihre Mitarbeiter fort. Freie Versicherungsmakler nutzen Drittanbieter für Fortbildungen, was Zeit und Geld kostet. Doch auch im Bereich der Fortbildungen spielen Apps eine große Rolle. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter bei gutberaten.de akkreditiert ist. Mit Weiterbildungs-Apps kann der IDD-Pflicht völlig flexibel nachgekommen werden.

3. Die Versicherungs-App als Kundenportal

Eine Anforderung, die viele Kunden an ihre Versicherungen stellen, ist die digitale Kommunikation. Daher besitzen die großen Versicherer Apps, die die Kunden sich auf das Handy laden und von jedem Ort und zu jeder Zeit mit dem Versicherer kommunizieren können. Besonders die Krankenversicherungen sind in diesem Bereich digitale Vorreiter. Bereits im Jahr 2018 besaßen 90 Prozent der Krankenversicherungen eine App, über die sie ihre Dienstleistungen anboten. Hierunter fällt in erster Linie der Austausch von Dokumenten. Arztrechnungen oder Krankmeldungen lassen sich problemlos digital versenden, was für beide Seiten große Vorteile mit sich bringt. Doch die Krankenkassen gehen weiter. Mittlerweile gehören beispielsweise Gesundheitstrainer zu den Apps hinzu. Diese helfen den Nutzern online bei Sportprogrammen oder einem gesünderen Leben. Besonders wichtig ist jedoch die Schadensregulierung, die über die Kundenportale digitalisiert werden kann. Hierzu laden die Versicherten ihre Rechnungen, Fotos oder Schadensprotokolle über die App ins Internet. Das Versicherungsunternehmen prüft und sendet ihre Bescheide im Anschluss ebenfalls an das digitale Postfach. Der Ablauf ist deutlich schneller und spart Porto und Papiere. Außerdem ist eine Archivfunktion jederzeit gegeben. Die Apps sind über zusätzliche Codes gesichert, sodass die Richtlinien für den Datenschutz eingehalten und die Angriffe durch Betrüger abgewehrt werden.

4. Die Versicherungs-App für Außendienstler

Eine Neuheit, die immer mehr Versicherungsgesellschaften für sich nutzen, ist die Versicherungs-App für Außendienstler. Diese bieten gerade in Kundengesprächen einen großen Vorteil gegenüber den Zeiten, in denen der Versicherungsvertreter noch mit Aktenordnern unterwegs war. Die Versicherungs-App ist meist nur für den internen Gebrauch zwischen dem Außendienstler und der Versicherungsgesellschaft. Im Kundengespräch kann während einer Beratung sehr schnell auf notwendige Daten zurückgegriffen werden. Das Einholen von Informationen mit entsprechender Verzögerung im Vertragsabschluss gehört damit der Vergangenheit an. Kommen beispielsweise Fragen zu Preisen, zu Konditionen oder zu Ausschlüssen aus dem Kleingedruckten auf, so kann der Versicherungsberater die notwendigen Informationen schnell nachlesen und muss seine Kunden nicht mehr vertrösten. Außerdem hat er die Möglichkeit, die Verträge der Kunden digital einzulesen. Selbst eine digitale Unterschrift von Neuverträgen ist über die App möglich. Der Versicherungsvermittler legt sein Tablet dem Kunden vor und dieser kann die Verträge, die Preisvergleiche oder das Kleingedruckte direkt ablesen. Mit dem zugehörigen Stift unterschreibt der Kunde direkt auf dem Tablet. Da die komplette Beratung digital stattfindet, ist die verpflichtete Beratungsdokumentation jederzeit ohne Mehraufwand gegeben.

Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

*Anmerkung der Redaktion: Selbstverständlich unterliegen auch sogenannte ‚Online-Makler‘ wie Clark den gesetzlichen Weiterbildungspflichten. Auch individuelle Beratung wird dort via Bildschirm oder Telefon geleistet.

 

Weiterbildung: Wie sehen die rechtlichen Bestimmungen für Versicherungsvermittler aus?

Weiterbildung ist Pflicht für Versicherungsvermittler. Dafür gibt es Anrechnungsregeln von gutberaten und Aufsichtsbehörden haben aktualisierte FAQ veröffentlicht. Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler (Zaigen GmbH) Hintergründe und Vorschriften zusammen.

Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler die umfangreichen Regeln zur Weiterbildungspflicht zusammen.

 

Die Versicherungsbranche nimmt in Sachen Weiterbildung eine ganz besondere Rolle ein. Sie ist eine der wenigen Bürotätigkeiten, in der Fortbildungen per Gesetz vorgeschrieben sind. Seit 2018 ist in einer entsprechenden Verordnung für die Branche geregelt, dass eine Weiterbildung von 15 Stunden je Kalenderjahr notwendig ist. Eine solch pauschale Anordnung bringt einige Fragen mit sich, die im Folgenden geklärt werden sollen.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Weiterbildungspflicht für Versicherungsvermittler

Am 23.02.2018 fiel der Startschuss für die verpflichtende Weiterbildung von Versicherungsmaklern. Jeder, auf den die Verordnung zutrifft, muss seitdem jährlich 15 Stunden lang eine Fortbildung besuchen. Festgehalten ist dies in § 34d Absatz 9 Satz 2 der Gewerbeordnung bzw. § 48 Absatz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes. Details ergeben sich außerdem aus § 7 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung. Die Einhaltung der Pflicht wird je nach Zuständigkeit durch die Industrie- und Handelskammern oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen geprüft. In erster Linie stellt sich dabei die Frage, wer von diesem neuen Gesetz betroffen ist und dementsprechend eine jährliche Weiterbildung zu absolvieren hat. Die folgende Liste gibt einen Überblick:

  • Versicherungsberater (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Versicherungsvermittler (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Mitarbeiter, die bei der Beratung und Vermittlung mitwirken. Indem beispielsweise Verträge aufgesetzt, Schadensfälle reguliert oder Vertriebsaufgaben übernommen werden
  • Gebundene Versicherungsvermittler nach § 37d Absatz 7 Nummer 1 GewO, wobei die Weiterbildungspflicht von den Versicherungsunternehmen sichergestellt werden muss

Zeitgleich existiert eine Negativliste von Mitarbeitern, die keine Fortbildungen nachweisen müssen. Hierzu gehören:

  • Mitarbeiter ohne konkreten Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung wie etwa die Buchhaltung, die Personalabteilung, der Einkauf, das Sekretariat, der Empfang etc.
  • Produktakzessorische Versicherungsvermittler mit Erlaubnisbefreiung (diese dürfen ohne regelmäßige Fortbildung jedoch nicht mit Versicherungsunternehmen zusammenarbeiten)
  • Annexvermittler ohne Erlaubnis
  • Gewerbetreibende nach § 34d Absatz 7 Satz 1 Nummer 1 GewO
  • Auszubildende, wenn sie noch keine vertriebliche Tätigkeit bewältigen
  • Vertriebsvorstände unter Voraussetzung des § 48 Abs. 2 S. 4 VAG

Eine Versicherungsgesellschaft als juristische Person (z.B. AG, GmbH) muss sich ebenfalls fortbilden. Die Pflicht trifft in diesem Fall die gesetzlichen Vertreter wie die Geschäftsführer oder die Vorstände. Diese können die Weiterbildungspflicht delegieren, dürfen dann aber selbst nicht mehr vermittelnd und beratend auftreten. Die Delegation darf nur an Beschäftigte übertragen werden, die den Gewerbetreibenden vertreten dürfen und somit Prokura oder Handlungsvollmachten besitzen. Pro 50 Beschäftigter muss ein Delegierter mit Vertretungsrecht die Fortbildung durchführen.

Ebenfalls besteht die Fortbildungspflicht für Gewerbetreibende mit einer sogenannten Schubladenerlaubnis. Dies sind Vermittler und Berater, die eine Erlaubnis besitzen, aber nicht mehr im Register eingetragen sind und somit den Beruf nicht mehr ausüben. Die Weiterbildungspflicht ist jedoch mit der Erlaubnis und nicht mit der Registrierung verknüpft.

Fachkompetenz und personale Kompetenz im Fokus

Nachdem geklärt ist, wer sich der jährlichen Fortbildung stellen muss, ist im nächsten Schritt die Frage, was als Fortbildung anerkannt wird. Grob gesagt, lässt sich diese Frage damit beantworten, dass die Lerninhalte, die sich mit der Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz zum Thema Versicherungsvermittlung und -beratung beschäftigen, als geeignet gelten. Die Weiterbildung muss den Anforderungen der ausgeübten Tätigkeiten entsprechen und so aufgebaut sein, dass Teilnehmer ihre berufliche Handlungsfähigkeit aufbauen, ausbauen oder anpassen. Dazu muss der Kundennutzen jederzeit im Vordergrund stehen.

Die Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung beinhaltet in Anlage 1 eine Übersicht der anerkannten Weiterbildungen, aus der hier einige Beispiele genannt werden sollen. Unterteilt ist sie in die Bereiche Kundenberatung, rechtliche Grundlagen, Vorsorge und Sach- bzw. Vermögensversicherung.

Kundenberatung:

  • Serviceerwartungen des Kunden
  • Besuchsvorbereitung
  • Kundenbetreuung
  • Kundengerechte Lösungen
  • Kundensituation und Kundenbedarf

Rechtliche Grundlagen:

  • Vertragsrecht
  • Pflichten im Schadenfall
  • Vermittler- und Beraterrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Geldwäschegesetz

Vorsorge:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Gesetzliche und private Unfallversicherung
  • Gesetzliche und private Krankenversicherung
  • Private Vorsorge durch Lebens- und Rentenversicherungen
  • Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung

Sach- und Vermögensversicherung:

  • Haftpflichtversicherung
  • Kraftfahrtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Gebäudeversicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Die aufgeführten Beispiele sind nur ein kleiner Teil einer langen Liste, die die Anforderungen an ein Weiterbildungsthema für Versicherungsmakler erfüllen. Außerdem ist die besagte Liste nicht abschließend, wodurch zahlreiche weitere Themenfelder behandelt werden können, die einen Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung besitzen. Beispielhaft seien hier die Themen Transportversicherung, Cyberversicherung oder Warenkreditversicherung genannt, falls sich der Versicherungsmakler hierauf spezialisieren möchte. Neben der Anlage 1 aus der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung existiert die Anlage 1 aus dem Versicherungsaufsichtsgesetz. Auch hier sind Themen gelistet, die den Anforderungen an eine Weiterbildung gerecht werden, falls ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung hergestellt werden kann.

Beispiele aus der Anlage 1 Versicherungsaufsichtsgesetz:

  • Krankheit: Tagegeld
  • Schienenfahrzeug-Kasko
  • Hagel-, Frost- und sonstige Sachschäden
  • Luftfahrzeughaftpflicht
  • Verschiedene finanzielle Verluste wie Gewinnausfall
  • Tontinengeschäfte
  • Fondsgebundene Lebensversicherungen
  • Hypothekendarlehen

Eine offizielle Negativliste, welche Themen von Veranstaltungen nicht angerechnet werden können, besteht nicht. Beispielhaft seien hier Weiterbildungen mit versicherungsfremden Inhalten genannt, wozu das Gesundheitsmanagement des Lernenden oder allgemeine betriebswirtschaftliche Themen zählen. Außerdem sind die Themen Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und Bausparen nicht anerkannt. Sollten nicht relevante Themen Bestandteil einer Schulung sein, so muss diese Zeit von der Fortbildungszeit abgezogen werden.

Nachweisbarer Lernabschluss

Im folgenden Kapitel sei ein Blick auf die Möglichkeiten gerichtet, die einem Versicherungsmakler für eine Fortbildung zur Verfügung stehen. Vorab gesagt: Es gibt keine Liste von zertifizierten oder staatlich anerkannten Anbietern. Dies liegt daran, dass die IHK keine Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen listen und somit bevorzugen darf. Dennoch gibt es klare Anforderungen an die Qualität der Weiterbildungen, welche in Anlage 3 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung aufgeschlüsselt sind. Es herrschen Ansprüche an die Planung, die systematische Organisation und die Fortbilder.

Planung:

  • Die Weiterbildung ist mit zeitlichem Vorlauf konzipiert
  • Die Weiterbildung ist in nachvollziehbarer Form beschrieben
  • Die Weiterbildung liegt einem Ablaufplan zugrunde

Systematische Organisation:

  • Im Vorfeld erhalten Teilnehmer eine Einladung in Textform
  • Die Einladung enthält eine Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme inklusive Angabe von Zeitstunden
  • Die Anwesenheit der Teilnehmer wird verbindlich dokumentiert und archiviert (bei einem Selbststudium geschieht dies über nachweisbare Lernkontrollen)

Durchführende der Weiterbildung:

  • Die Fortbilder verfügen über eine erforderliche Fachkompetenz zum behandelten Thema
  • Systematische Prozesse sorgen für eine Einhaltung der Anforderungen

Methoden und Kontrolle der Weiterbildung

Die Methode der Weiterbildung kann in beliebiger Form erfolgen, solange die Anforderungen aus Anlage 3 der VersVermV beachtet werden. Auch eine Kombination unterschiedlicher Methoden, wie es etwa beim Blended Learning der Fall ist, wäre möglich. Anbei ein paar Beispiele für die Methoden der Weiterbildung:

Klassische Präsenzveranstaltungen wie Seminare oder Tagungen

  • Webinare als Onlinevariante der klassischen Seminare
  • Blended-Learning (eine Kombination aus der klassischen Präsenzveranstaltung mit Selbstlern-Elementen, die der Durchführende kontrolliert)
  • Einzeltraining
  • Selbststudium mit Materialien, bei denen ein Lernerfolg erreicht werden muss
  • Betriebsinterne Schulungen in geeigneter Form

Die Nachweise zu den Weiterbildungsmaßnahmen sind von den Personen aufzubewahren, die zu einer Weiterbildung verpflichtet sind oder eine Delegation dazu erhalten haben. Die Aufbewahrungspflicht für diese Formulare beträgt fünf Jahre. Als Aufbewahrungsort sind die Geschäftsräume zu wählen. Die Nachweise müssen mindestens Auskunft über folgende Punkte geben:

  • Name und Vorname des Gewerbetreibenden oder Beschäftigten
  • Datum, Umfang, Inhalt und Bezeichnung der Weiterbildungsmaßnahme
  • Firma, Adresse und Kontaktdaten des Durchführenden der Weiterbildung

Die Nachweise zur Weiterbildung müssen der IHK nicht automatisch vorgelegt werden. Dies ist erst der Fall, wenn eine Aufforderung dazu eingegangen ist. Die IHK führt Stichprobenkontrollen durch und hat als Ziel, 10 Prozent der zur Weiterbildung verpflichteten Personen zu überprüfen. Außerdem kann die IHK aus folgenden Gründen eine Überprüfung einleiten:

  • Hinweise durch Dritte über fehlende Weiterbildungen
  • Hinweise auf Falschberatung
  • Nichtzahlung öffentlicher Abgaben
  • Zweifel an der ordnungsgemäßen Weiterbildung
  • Fehlende Weiterbildungen in den Vorjahren

Die Eingangs angesprochenen kürzlich veröffentlichten FAQ der Aufsichten stellte u.a. dar, dass

  1. Auszubildende im Bereich der Versicherungsvermittlung nicht der Weiterbildungspflicht unterliegen. Eine Ausnahme gilt, diese wären außerhalb des Ausbildungsverhältnisses noch vertrieblich tätig.
  2. Schulungen zu versicherungsspezifischer Beratungs- und Angebotssoftware sowie zur elektronischen Antragsaufnahme können als Weiterbildung angerechnet werden.
  3. Die Tätigkeiten als Dozent, Vortragender oder Trainer können einmalig pro Kalenderjahr in der Höhe der Stunden anerkannt werden, sofern diese auch für die Teilnehmer anerkannt werden.

Ebenso wurde klargestellt, dass es sich bei der Schadensbearbeitung und -regulierung grundsätzlich um Versicherungsvertrieb i. S. d. § 7 Nummer 34a VAG i. V. m. Artikel 2 Absatz 1 Nummer 1 IDD handelt. D.h. demnach sind auch diese Mitarbeite von der Weiterbildungspflicht erfasst.

Über den Autor:
Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

 

 

Jeden Tag ein bisschen Weiterbildung

Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Nicht zuletzt aufgrund der IDD-Richtlinie ist für Versicherungsvermittler das Thema Weiterbildung enorm wichtig. Mit der App V-Quiz kann die gesetzliche Pflicht per Microlearning erfüllt werden. 

Eine der wichtigsten Komponenten beim Lernen ist die Wiederholung. Um diese regelmäßig in den Arbeitsalltag einbinden zu können, gibt es mit Microlearning eine besondere Form des E-Learnings. Dabei wird der zu lernende Stoff in kleine, leicht konsumierbare Einheiten zum Selbstlernen unterteilt. Somit wird die Hürde niedriger, tatsächlich jeden Tag etwas für die eigene Weiterbildung zu tun. Wenn jede tägliche Lektion mit einem Erfolgserlebnis endet, wird zudem die Motivation gesteigert, am nächsten Tag weiter zu lernen.

Auf das Microlearning setzt auch die App V-Quiz, die mehr als 7.000 Fragen aus dem Versicherungsbereich bietet, die in zehn Sachbereiche untergliedert sind, darunter Basiswissen, Sachversicherung oder Finanzen. Bei den Mulitple Choice-Fragen stehen jeweils vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Bei jeder richtigen Antwort gibt es einen Quiz-Coin. Um eine dokumentierte Weiterbildungsstunde zu schaffen, sind 100 Quiz-Coins nötig. Wenn ein Vermittler an 220 Arbeitstagen im Jahr täglich fünf bis zehn Fragen beantwortet, kann er theoretisch seine gesamte von der IDD geforderte Weiterbildungszeit von 15 Stunden per V-Quiz erfüllen. Die App ist in allen drei Ländern der DACH-Region akkreditiert und erfüllt in Deutschland die Voraussetzung für die Weiterbildungsinitiative gutberaten. (ahu)

Corona fordert Versicherungsmitarbeiter heraus

Thomas Köhler

Corona und die staatlichen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben die Lebenswelt vieler Menschen gründlich durcheinander gerüttelt. Viele Kunden meinen dabei, gegen den einen oder anderen Schaden vielleicht doch versichert zu sein – und stellen Versicherungsmitarbeiter nicht selten vor hochkomplexe Fragen. Für die sollte man als Versicherungsmitarbeiter in diesen Zeiten unbedingt gut gerüstet sein.

Zahlreiche Fragen die es zuvor nie gab

Das durch die Medien wohl allgemein bekannteste Beispiel ist die Sache mit den Betriebsschließungsversicherungen. Vor zwei Jahren hätte sich noch gar niemand vorstellen können, dass der Staat mit seinem Lockdown plötzlich nahezu alle Betriebe auf einmal „dichtmacht“ – man hätte noch nicht einmal mit dem Wort „Lockdown“ irgendetwas anzufangen gewusst. Und natürlich hatte ein solches Szenario auch niemand zuvor in die Verträge mit einkalkuliert.

Die Kunden indes stellten sich auf den Standpunkt, sie seien doch klar gegen Betriebsschließungen versichert – und das sei nun eben eine Betriebsschließung. Der Konflikt eskalierte an vielen Stellen, Gerichte wurden bemüht, die in vielen Fällen durchaus eine Leistungspflicht der Versicherer sahen – manche Urteile dagegen wiederum nicht. Zumindest in Bayern schaffte man es mittlerweile, mit Druck der Politik einen von beiden Seiten akzeptierten Kompromiss auszuhandeln – der nach neuerlicher Begutachtung aber juristisch nun wieder auf tönernen Füßen steht. In vielen anderen Fällen in anderen Bundesländern streitet man noch erbittert.

Das ist sicherlich das Extrembeispiel für Fragen, die es ohne Corona und Lockdown wohl nie gegeben hätte. Es ist aber bei weitem nicht die einzige solche Frage. Auch in anderen Bereichen wenden sich Kunden oft mit Fragestellungen an ihre Versicherungsberater, die völlig neue, hochkomplexe und manchmal auch nur völlig ungewohnte Szenarien darstellen. Im Bereich der Reiseversicherungen gibt es immer wieder zahlreiche Fragen, aber auch im Bereich der Krankenversicherungen – und im Bereich des Rechtsschutzes, wenn der eine oder andere erwägt, sich gerichtlich gegen einzelne staatliche Maßnahmen zu wehren. Da viele Menschen in Lockdown-Zeiten gerade den größten Teil der Tage im Haus verbringen, entstehen auch hier immer wieder Schäden, die man ansonsten als eher ungewöhnlich angesehen hätte – und die nun reguliert werden sollen.

Viele Szenarien sind eine Herausforderung

Man muss an dieser Stelle einmal kurz eine Lanze für alle Mitarbeiter in der Versicherungswirtschaft brechen: Die Branche ist eine der wenigen, in denen der gesamte Geschäftsbetrieb nahezu uneingeschränkt am Laufen gehalten wird, Mitarbeiter sind trotz Pandemie und Lockdown umfassend für ihre Kunden da und schlagen sich Tag für Tag auch tapfer mit den kompliziertesten Szenarien herum und versuchen für Kunden akzeptable Lösungen zu finden und problematische Situationen der Kunden so gut als möglich

abzufedern. Selbst der Consumer Trends Report lobt neben der Kulanz der Versicherungsunternehmen auch das Engagement auf der Kundendienstseite. Den engagierten Versicherungsmitarbeitern, Versicherungsberatern und Maklern gebührt hier sicherlich ein ausdrückliches Lob für ihre hohe Kundenorientierung.

Zumal die Aufgabe nicht immer leicht ist – und viele Fragestellungen hochkomplex sind. Das liegt mitunter auch daran, dass Vertragsbedingungen oft mehrdeutig oder sehr kompliziert angelegt sind, ebenso die Formulierungen für Ausschlüsse. Das hat zuletzt auch die Eiopa bemängelt und gleich auch mehr Einheitlichkeit über Sparten, Produkte und Märkte angemahnt, wenn es um Ausschlüsse in Bezug auf Pandemien geht.

Die aktuell gültigen Verträge sind aber nun einmal das, womit man bei der Versicherung gerade arbeiten muss. Das fordert nicht zuletzt auch das eigene Wissen und die eigene Fachkompetenz als Versicherungsmitarbeiter immer wieder in hohem Maß heraus. Sich allein mit Pandemie-Ausschlüssen auseinanderzusetzen ist dabei nicht ausreichend, da auch in vielen anderen Bereichen, etwa bei den Sachversicherungen, Fragen auftauchen, die man aus dem gewohnten „Tagesgeschäft“ so kaum oder überhaupt nicht kennt. Man muss auch immer wieder einmal Szenarien oder Schadensverläufe bewerten, von denen man zuvor nicht gedacht hätte, dass es sie so geben würde.

Dem eigenen Wissen entspannt auf die Sprünge helfen

Sein eigenes Fachwissen aufzufrischen, kann in Situationen wie diesen eine gute Hilfe und eine wertvolle Unterstützung für die tägliche Arbeit sein. Die alten Bücher hervorzukramen und abends durchzuackern, ist dabei eher unerquicklich – zum Glück gibt es aber auch eine etwas angenehmere Art, das zu tun.

Gemeint ist eine App mit dem Namen V-Quiz, die es auf spannende Art und Weise erlaubt, das eigene Wissen in allen Bereichen der Versicherung – vom Fachwissen zu Sachversicherung und Personenversicherung über Vermögensversicherung bis hin zu Recht, Organisation, Strategie und Schadensregulierung – wieder gründlich aufzufrischen. Das geht über ein flottes Quiz auf dem Smartphone und Tablet, für alles, was man (noch) wusste, kann man dabei Coins sammeln. Angenehmerweise ist die App völlig kostenlos und läuft problemlos auf jedem Gerät, ein laufendes Quiz kann man jederzeit unterbrechen und später fortsetzen.

Wer für dieses Jahr noch seine IDD Weiterbildungsstunden braucht, profitiert von der App dabei gleich doppelt: jeweils 100 erreichte Coins in der App kann man (in diesem Fall gegen eine Gebühr) direkt in eine IDD Weiterbildungsstunde umwandeln lassen, da V-Quiz bei gutberaten.de akkreditiert ist. Die Punkte können direkt aus der App heraus in IDD Stunden umgewandelt werden, in Deutschland erfolgt danach ein direkter Eintrag in die gutberaten.de-Datenbank, für Österreich und die Schweiz wird jeweils eine Teilnahmebestätigung versendet bzw. es erfolgt ein Eintrag in die entsprechende Datenbank.

Damit ist die Sorge um die notwendigen und vom Staat streng kontrollierten Weiterbildungsstunden direkt vom Schreibtisch aus erledigt, Reisen zu anderen Orten für Weiterbildungsveranstaltungen, die derzeit vielfach ohnehin nicht stattfinden, können mit ruhigem Gewissen entfallen. Die meisten haben gerade auch so genug um die Ohren. Die notwendige Weiterbildung dieses Jahr digital und online stattfinden zu lassen, schafft zumindest etwas Erleichterung.

Natürlich kommen auch andere Online-Weiterbildungsveranstaltungen als Alternative zum Tragen, sie bieten einen ähnlichen Komfort und eine vergleichbare Sicherheit, da man Massenveranstaltungen und Hotelaufenthalte so ebenfalls aus dem Weg gehen kann. Wem es aber vor allem um das umfangreiche Auffrischen seines Grundlagenwissens geht, der ist vermutlich mit V-Quiz als Alternative besser bedient, da Fortbildungsveranstaltungen meist nur ein oder zwei Themen abdecken, die App dagegen den gesamten Wissensbereich. Sie zeigt zudem recht schnell auf, in welchem Bereich es beim eigenen Wissen am meisten mangelt. Dort kann man dann schnell und gezielt nacharbeiten und ist dann wissensmäßig in kurzer Zeit wieder auf aktuellem Stand. Wer keine IDD-Stunden braucht, kann die App sogar komplett kostenlos nutzen.

Fazit: Herausforderungen begegnet man am besten mit Einsatz und Wissen

Die aktuelle Zeit ist für viele Menschen sehr herausfordernd – und sie ist es auch für Mitarbeiter in Versicherungen, die dafür sorgen sollen, dass die Schäden der bei ihnen Versicherten so gering wie möglich bleiben. Als Versicherungsmitarbeiter begegnet man solchen Herausforderungen am besten mit einem unverstellten Blick auf die wirklichen Probleme der Kunden, mit Kundenorientierung und umfassendem, kompetenten Fachwissen. Das kann man sich durchaus auch auf sehr einfache Weise digital erwerben – Hauptsache, man hat es.

Über V-Quiz:

V-Quiz als IDD-konforme Lern-App in der gesamten EU einführen, sodass es den rund 1 Mio. Versicherungs-vermittlern ermöglicht wird, sich qualitativ hochwertig auf digitale Weise weiterzubilden.

Copyright © V-Quiz by Zaigen GmbH IDD zertifiziert