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GAMIFICATION – Spielend zu neuem Versicherungswissen

Gamification Versicherungswissen
Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man sich sehr oft mit den Lerninhalten auseinandersetzt, dies aber nur für kurze Zeit.
Quelle: Adobe Stock

V-Quiz ist die erste Weiterbildungs-App im Versicherungswesen. Deren Nutzung ist gratis und gibt erst noch Cicero-Credits.

Sandra Escher Clauss
Von Sandra Escher Clauss
vor 3 Stunden

Gamification ist längst auch in der Weiterbildung angekommen. Die Pandemie hat dem spielerischen Online-Lernen allerdings noch einmal einen kräftigen Schub verliehen. Und zwar nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen. Während wohl viele Ü25 von sich behaupten, gern zu spielen, wird das Lernen eher als unangenehm empfunden. Und genau in diese Bresche springt die Gamification, indem sie Pflicht und Spass verbindet und die notwendige Informationsgewinnung mit Elementen aus dem Game-Bereich verknüpft.

Wissenszuwachs jederzeit und überall

Neue Lernformen haben zwar auch in der Versicherungsbranche Einzug gehalten, in Sachen Gamification war diese bis vor kurzem allerdings noch Brachland. Dieser Zustand soll sich ändern; mit der App V-Quiz ist die erste offiziell akkreditierte Lern-App auf den Markt gekommen. Dank dieser ist es für Mitarbeitende der Assekuranz in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich möglich, jederzeit und überall Fachwissen zu erarbeiten. «Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man sich sehr oft mit den Lerninhalten auseinandersetzt, dies aber nur für kurze Zeit», erklärt Thomas Köhler, Gründer und CEO der V-Quiz-App. Ob im Zug, beim Warten auf den Bus oder zwischen zwei Terminen: Über 8000 länderspezifische Fragen sorgen dafür, dass sich Versicherungsberater, Broker, Aktuare, Pensionskassenspezialisten und Finanzplanerinnen Basis- und Spezialwissen spielerisch aneignen können. Und zwar gratis – Kosten fallen erst an, wenn man eine Lernbestätigung haben möchte. «Bis dato verzichten wir auf Werbung und finanzieren uns über den Verkauf von Weiterbildungscredits», erklärt Thomas Köhler das Geschäftsmodell. Ziel sei es, eine Skalierung zu erreichen, will heissen, die Nutzung der App von sehr vielen Usern.

Massgeschneiderte Fragen

Die Themenpalette der Fragen umfasst u. a. Sozial-, Personen- und Sachversicherung, Organisation mit Strategie und Schäden sowie Recht und Compliance. «Weitere Fragen und Themen ergänzen wir laufend, um lebenslanges Lernen zu ermöglichen.» Zudem steht die Lern-App Versicherern und Bildungsinstitutionen auch als Plattform für eigene Quiz-Inhalte zur Verfügung. «Dabei steht dann nicht das Abfragen von Cicero-relevantem Wissen im Vordergrund, sondern firmenspezifische Themen oder Fragen rund um neue Produkte.» Nach Erhalt der Fragen kümmern sich Thomas Köhler und sein Team um deren Integration in die App, danach ist das Quiz passwortgeschützt für die Nutzer verfügbar.

Lernen wird belohnt

Auch beim Lernen zwischendurch zählt nicht nur, dass das Gelernte im Kopf bleibt und anwendbar ist – Userinnen und User möchten, dass ihre Investition von Zeit und Mühe anerkannt und dokumentiert ist. Daher haben Köhler und sein Team ihre App von den relevanten Verbänden zertifizieren lassen. «Grundsätzlich können Schweizer Cicero-Mitglieder über unsere App innerhalb der zweijährigen Beobachtungsperiode bis zu 60 Credits erarbeiten.» Pro richtig beantwortete Frage erhält man einen Quiz Coin, hundert Quiz Coins ergeben einen Credit, der in der App auf Knopfdruck beantragt werden kann. Ist die Rechnung bezahlt und sind die Daten mit dem entsprechenden Register abgeglichen, erfolgt der Eintrag in die länderspezifische Datenbank.

Einfach wie nie IDD-Stunden sammeln

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Alternative Lernformen werden auch im Bereich Weiterbildung immer wichtiger. Mit der innovativen App „V-Quiz“ (finanzwelt berichtete) können Makler und Berater IDD-Stunden spielerisch einfach sammeln. Das Lernformat gibt es nun auch als Website.

V-Quiz ermöglicht es Versicherungsvermittlern und Beratern sich IDD-konform weiterzubilden. Über 8.000 Fragen in der Quiz-App bieten ein Themenspektrum von verschiedenen Versicherungen über rechtliche Fragen bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt. Die so gesammelten IDD-Stunden können sich Berater dann auf Wunsch über die Initiative „gut beraten“ eintragen lassen. Das akkreditierte Quiz ist kostenlos über den Apple App-Store oder den Google Play-Store verfügbar. Die Züricher Zaigen GmbH ergänzt das V-Quiz-Angebot nun mit einer entsprechenden Website. Wer sich kostenfrei registriert, kann ab sofort also in der Mittagspause am Desktop quizzen und später bequem auf dem Weg zum Termin am Smartphone weitermachen. Damit sparen Vermittler Zeit und lernen oder wiederholen Informationen spielerisch. Die neue V-Quiz-Website finden Sie hier, zudem gibt es einen aktuellen Gutscheincode. (lb)

 

 

 

 

 

Per Weiterbildung die Karriereleiter der Versicherungsbranche erklimmen

Die Versicherungsbranche ist eng mit dem Thema Fortbildungen verknüpft. Versicherungsmakler und -vermittler mit Erlaubnis sind zu jährlichen Weiterbildungen verpflichtet. Doch besteht nicht nur die gesetzliche Pflicht zur Weiterbildung in diesem Wirtschaftssektor. Warum nicht einen Schritt weitergehen und über Fortbildungen auch die Karriereleiter erklimmen?

 

Durch Weiterbildungen kann der Versicherungskaufmann oder die Versicherungskauffrau den Fachwirt erlangen oder sich gar zum geprüften Betriebswirt ausbilden. Ein leichterer Aufstieg in der Karriereleiter ist die potenzielle Folge.

Die Karriereleiter der Versicherungsbranche

Den Einstieg zum Versicherungsagenten oder -makler erlangen die meisten Menschen über eine Ausbildung oder Umschulung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Etwa 10.000 – zumeist junge -Menschen werden in Deutschland von den Versicherungsunternehmen ausgebildet, wobei in diese Statistik auch beispielsweise Bürokaufleute hineinfallen oder andere Tätigkeiten in den Versicherungsgesellschaften. Nach dem Einstieg in den Beruf sind die Kaufleute für Versicherungen zumeist als Sachbearbeiter tätig und treten als Versicherungsvermittler im Außendienst auf oder kümmern sich um die Schadensabwicklung im Innendienst. Reichen einem Arbeitnehmer diese Tätigkeiten auf Dauer nicht mehr aus und es sollen weitere Herausforderungen hinzukommen, so ist eine Weiterbildung ratsam. Dabei ist im ersten Schritt die Fortbildung zum Versicherungsfachwirt naheliegend. Es handelt sich um einen Abschluss der IHK, der in etwa zwei Jahren erlernt und abschließend abgelegt wird. Für die Kurse fallen Kosten an, wobei rein statistisch im Anschluss Gehaltssprünge zur Normalität gehören. Ein weiterer Step auf der Karriereleiter ist die Fortbildung zum Versicherungsbetriebswirt. Hierbei handelt es sich um ein (Teil-)Studium, welches mit einem Hochschulabschluss beendet werden kann. Einer leitenden Position oder gar einer Promotion stehen nach dem Abschluss zum Versicherungsbetriebswirt alle Wege offen.

Ausbildung Versicherungskaufmann/-frau

Der erste Schritt der Karriereleiter ist die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Offiziell wird die Ausbildung seit dem Jahr 2006 als Kaufmann oder -frau für Versicherungen und Finanzen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die klassische Ausbildung für Versicherungsberatungen, Schadensbearbeitungen und der Kundenakquirierung. Die Ausbildung findet dual statt, was bedeutet, dass Tage in der Berufsschule und im Betrieb absolviert werden. Nach drei Jahren kann der Abschluss für diesen anerkannten Ausbildungsberuf abgelegt werden. Eine Grundvoraussetzung bisheriger Abschlüsse ist nicht gefordert. 4 Prozent gehen mit einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss in die Ausbildung. 25 % besitzen einen Realschulabschluss und 71 % der Anwärter haben bereits eine Hochschulreife. Vermittelt werden die Grundlagen, welche Versicherungen es gibt, welche Vorsorgemaßnahmen einzelne Kunden benötigen, wie Verträge bearbeitet werden, wie die Arbeit in der Agentur abläuft und wie Schäden reguliert werden. Eine Abschlussprüfung schließt die drei Jahre ab und führt zur anerkannten Ausbildung. In der Ausbildungsvergütung liegt der Kaufmann oder die Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit 1.230 Euro im dritten Lehrjahr unter den bestbezahltesten in der gesamten Arbeitswelt. Nach dem Einstieg in den Beruf liegt das Gehalt im Durchschnitt zwischen 2.500 und 2.800 Euro. Später sind mit Prämien, Provisionen oder mehr Verantwortung 3.500 bis 3.800 Euro brutto im Schnitt möglich.

Weiterbildung Versicherungsfachwirt

Der Versicherungsfachwirt ist eine optimale Weiterbildung, wenn eine mittlere Führungsebene in Versicherungsgesellschaften angestrebt wird. Es ist eine gute Möglichkeit, auch ohne ein Studium die Karriereleiter zu erklimmen. Der Versicherungsfachwirt heißt seit einiger Zeit “Geprüfter Fachwirt für Versicherungen und Finanzen”, da der Bereich des Finanzwesens integriert wurde. Dieser Abschluss muss an der Industrie- und Handelskammer absolviert werden, bevor diese offizielle Bezeichnung Verwendung finden darf. Um den Fachwirt ablegen zu können, fordert die IHK eine abgeschlossene Ausbildung zum Versicherungskaufmann und zusätzlich ein Jahr Berufserfahrung in der Branche. Alternativ ist eine Ausbildung in einem anderen kaufmännischen Bereich mit zwei Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche ausreichend. Auch wer vier Jahre im Versicherungsbereich gearbeitet hat und keine Ausbildung besitzt, darf die Abschlussprüfung zum Versicherungsfachwirt abschließen. Die Fortbildung kann per Fernstudium, in Voll- oder in Teilzeit durchgeführt werden. Je nach Anbieter bestehen unterschiedliche Abläufe und auch Kostenmodelle. Gratis ist diese Art der Weiterbildung nicht, da Gebühren anfallen, die durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.000 Euro liegen. Etwa zwei Jahre der Weiterbildung sollten eingeplant werden, in denen Bereiche wie Unternehmensführung, Versicherungsmarketing, Schadensmanagement, Rückversicherung, Versicherungen für gewerbliche Kunden oder Personalführung erlernt werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Weiterbildung sind rein statistisch Gehälter zwischen 3.125 und 4.661 Euro üblich.

Fortbildung Versicherungsbetriebswirt

Ein Studium im Fach Versicherungen ist abgesehen von der Promotion das Höchstmaß an Fortbildungen in der Versicherungsbranche. Wie schon der Fachwirt, kann auch der Betriebswirt durch unterschiedliche Anbieter erworben werden, wovon letztendlich die Ausgestaltungen und Konditionen der Fortbildung abhängen. An der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) beispielsweise lässt sich der Versicherungsbetriebswirt berufsbegleitend ablegen. Dazu sind 119 Creditpoints erforderlich, die über Klausuren, Modulprüfungen oder Präsentationen erlangt werden. Zum Abschluss ist ein Verfassen der Versicherungsbetriebswirtsarbeit erforderlich, nach deren erfolgreicher Benotung der Titel des Versicherungsbetriebswirts (DVA) getragen werden darf. Für die Fortbildung ist der Fachwirt nötig, der jedoch an der DVA gemeinsam mit dem Betriebswirt abgelegt werden kann. Im Anschluss an beide Abschlüsse erfolgt der akademische Hochschulabschluss in weiteren zwei Semestern, sodass eine gesamte Fortbildung vom Fachwirt über den Betriebswirt bis hin zum Bachelor in vier Jahren absolviert werden kann. Hierfür fallen Gebühren an, die beispielsweise bei der DVA für drei Semester Versicherungsbetriebswirt 6.068 Euro betragen. Es wird in diesen eineinhalb Jahren Wissen zur allgemeinen BWL, zur Wirtschaftspsychologie, zum Thema Recht, zur Statistik oder zu Steuern und Finanzierungen vermittelt. Rein statistisch können über das Studium Gehälter im Bereich zwischen 3.819 und 4.958 Euro erreicht werden, wobei in größeren Konzernen oder als Agenturleiter deutlich höhere Bezüge ebenfalls völlig realistisch sind.

Jährliche Ausbildung

Die Versicherungsbranche ist einer der wenigen kaufmännischen Sektoren, in denen Fortbildungen zum jährlichen Standard gehören. Versicherungsmakler und -vermittler sind gesetzlich dazu aufgerufen, jährliche Weiterbildungsstunden zu absolvieren. Glücklicherweise werden diese Fortbildungen nicht mehr ausschließlich in klassischen Tagungshotels absolviert, in denen mehrere Übernachtungen notwendig werden und die Absolventen über viele Stunden trocken mit Frontalunterricht konfrontiert werden. Die Branche ist mittlerweile fortgeschritten, wenn es um die Pflicht zur Weiterbildung geht. Jeder Versicherungsagent kann die jährlichen IDD Stunden heutzutage bequem online machen. Hierzu lädt er sich kostenlos die App V-Quiz herunter und kann mit einem Höchstmaß an Abwechslung seine jährlichen Stunden absolvieren. Immer genau dann, wenn er die Zeit dafür hat. Dies geschieht mobil über das Smartphone und ist individuell jederzeit möglich.

Die App V-Quiz ist von gutberaten.de akkreditiert und erfüllt sämtliche Anforderungen an eine Weiterbildung nach IDD. Ein Herunterladen auf das Smartphone ist gratis möglich. Der Versicherungsagent absolviert nach dem Download seine 15 Stunden jährlich online mit der App, was völlig kostenlos geschieht. Im Anschluss kann er die absolvierte Zeit gegen Gebühr in anerkannte Fortbildungseinheiten nach IDD oder in Cicero-Credits in der Schweiz umwandeln. Es sind mehr als 7.000 Fragen in der App enthalten, sodass Cicero-Credits oder IDD-Stunden mit einem hohen Maß an Abwechslung für die sich fortbildenden Versicherungsvermittler erlangt werden können. Die anerkannte Fortbildungsplattform gutberaten.de hat das V-Quiz nicht umsonst als funktionales Tool für die jährliche Weiterbildungspflicht im Versicherungssektor gelistet.

Autor: Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

Starten Sie das Quiz hier: V-Quiz

Gamification von Weiterbildungen – mit Spaß IDD-Punkte sammeln

Versicherungsvermittler sind durch die IDD (Insurance Distribution Directive) gesetzlich verpflichtet Weiterbildungen zu absolvieren. Einen regelmäßigen Fortbildungsturnus einzuhalten kann jedoch zur Herausforderung werden. Neben klassischen Angeboten vor Ort können flexible Online-Weiterbildungen dabei Abhilfe schaffen. Zeitaufwendig bleibt beides. Mit der V-Quiz App gibt es nun eine schnellere Lösung, IDD-zertifizierte Inhalte zu lernen und dabei Kosten und Zeit zu sparen.

Die Zaigen GmbH möchte mit dem neuen Weiterbildungsformat einer App Vermittlern und Maklern das Sammeln von IDD-Stunden erleichtern. In einem Quiz-Format werden alle wichtigen Themen für Vermittler abgefragt, wie beispielsweise verschiedene Versicherungsformen, Recht und Compliance, Strategie sowie Schäden. Aktuell stehen 7.000 Fragen zur Verfügung, die von Branchenexperten entwickelt wurden, die App wird zudem stetig erweitert. Beantworten Vermittler Fragen richtig, sammeln sie „Coins“, die dann später in IDD-Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können. Diese Fragen erscheinen nicht erneut im Quiz und die gesammelten Coins bleiben für ein Jahr gültig. In dieser Zeit können sie in IDD-Stunden umgewandelt werden. 100 Quiz-Coins entsprechen dabei einer Weiterbildungsstunde.

Die Anwendung von V-Quiz ist intuitiv gestaltet, das gewünschte Themenfeld, Lerntempo und die Dauer der jeweiligen Lerneinheiten sind individuell anpassbar. So können spielerisch IDD-Stunden zwischen zwei Kundenterminen oder bei einer Bahnfahrt gesammelt werden. Die App sowie die Teilnahme am Quiz sind dabei völlig kostenlos, nur für die Umwandlung der Quiz-Coins in IDD-zertifizierte Stunden fallen Gebühren an. So eignet sich V-Quiz auch als Ergänzung zu klassischen offline oder online Fortbildungen, um Wissen kostenlos zu testen oder noch fehlende IDD-Stunden ohne viel Aufwand kostengünstig zu sammeln. (lb)

Weitere Informationen, sowie einen Gutscheincode finden Sie hier.

https://finanzwelt.de/wp-content/uploads/2021/12/V-Quiz_Beileger_Joker2021_150421.pdf

 

IDD-Weiterbildung: Neues bei der Quiz-App „V-Quiz“

Mit „V-Quiz“ können Vermittler per App Weiterbildungszeit nach IDD sammeln. Bei dem Tool gibt es nun Neuerungen. So können Versicherer, Pools oder Bildungsinstitute ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten über die App anbieten. In Kürze soll V-Quiz auch als Webversion verfügbar sein.

 

Die Quiz-App „V-Quiz“ ermöglicht es Versicherungsvermittlern, Weiterbildungszeit gemäß IDD-Richtlinie zu erwerben. Das von „gut beraten“ akkreditierte Quiz der Züricher Zaigen GmbH ist kostenfrei im App-Store bzw. bei Google Play erhältlich. Mit jeder korrekt beantworteten Frage erhält der Nutzer Quiz-Coins. Ab 100 Quiz-Coins können Vermittler diese kostenpflichtig in eine Weiterbildungsstunde bzw. einen Credit umwandeln. Nach Begleichung der Rechnung und Prüfung der Daten wird die Teilnahmebestätigung versendet. Die Fragen werden jährlich aktualisiert und um neue ergänzt.

Unternehmen können ihr eigenes Quiz einstellen

Bei der Quiz-App gibt es nun Neuerungen, wie etwa das Modul „Firmenplattform“. Hierüber können Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten anbieten. Die Zaigen GmbH kümmert sich nach Erhalt der Fragen um die Einstellung in die App, anschließend ist das Quiz passwortgeschützt für die Nutzer verfügbar. Die Inhalte müssen sich dabei nicht auf das Thema IDD beschränken, so können Unternehmen beispielsweise Fragen rund um neue Produkte nach einer Produktvorstellen anbieten.

Nachrichten direkt an Vermittler

Zudem ist geplant, dass Unternehmen Nachrichten etwa zu ihrem Weiterbildungsprogramm oder ihren Seminaren über die Anwendung direkt an Nutzer senden können. Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools kommen also direkt auf das Smartphone der Vermittler.

Die Quiz-App als Webvariante

In Kürze soll es auch eine Webvariante von V-Quiz geben. Somit können Nutzer per Computer via Webseiten-Aufruf die Anwendung nutzen. Automatisch synchronisiert kann der Nutzer dann sowohl via Computer oder übers Smartphone quizzen.

Aktuell erhalten AssCompact Leser über den Promo-Code Joker-2021 eine Freistunde. Weitere Informationen zur Aktion und zur App finden sich unter www.v-quiz.com.

Bild: © olly – stock.adobe.com

Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

https://www.asscompact.de/nachrichten/idd-weiterbildung-neues-bei-der-quiz-app-„v-quiz

 

 

 

 

Lernapps boomen – wem helfen sie wirklich?  

Wirft man einen Blick auf das heutige App-Angebot, so findet man Apps für jede Lebenslage: Sport, Unterhaltung, Finanzgeschäfte, praktische Alltagshelfer und immer wieder: Bildung. Es scheint, als gäbe es nichts, was sich nicht mit Hilfe einer Handy-App lernen ließe: Sprachen, Mathematik und sogar Instrumente. Und nicht zuletzt für die berufliche Weiterbildung werden inzwischen auch Apps angeboten. Doch wem helfen sie wirklich?

Schon vor der Coronazeit boomte der App-Markt. Schließlich nutzten 2019 bereits mehr als 80 Prozent der Deutschen, Schweizer oder Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren ein Smartphone – Tendenz steigend. Das Smartphone ersetzt als digitales Schweizer Taschenmesser bereits Uhr, Taschenrechner, Diktiergerät, Fotoapparat und Navigationsgeräte. Für den Miniatur-Computer in der Jackentasche ist es ein Leichtes, auch den Job von Karteikarten, Sprach-CDs oder Lehrbüchern zu übernehmen. Immer mehr Unternehmen werfen ihre Angebote auf den Markt. Teilweise ist die Nutzung sogar gratis. Mit Werbung, In-App-Käufen und kostenpflichtigen Premium-Varianten versuchen sie, ihre Investition zu refinanzieren.

Coronazeit ließ App-Downloads ansteigen

Die Coronazeit hat die Beliebtheit von Apps noch gesteigert. Eine Untersuchung des App-Spezialisten Sensor Tower zeigte im ersten Quartal 2020 einen durchschnittlichen Anstieg an Downloads von 20 Prozent. Dabei ist ein deutlicher Anstieg der Kurven in Zusammenhang mit der Verbreitung von Covid-19 zu erkennen. In Deutschland beispielsweise stiegen die Downloadzahlen um 30 Prozent, noch stärker in Italien, Spanien, den USA und China. Gefragt waren plötzlich Optionen für Videokonferenzen, aber auch für Bildung. Lehrer und die nach den Schulschließungen zu Hilfslehrern beförderten Eltern suchten Unterstützung im Internet. Google Classroom verdrängte Langzeit-Spitzenreiter Duolingo von Platz 1 der Bildungsdownloads.

Besonders gefragt: Fremdsprachen

Doch nicht nur Lernhilfen für Schüler sind ein wachsender Markt. Nimmt man den Umsatz als Maßstab, so sind Sprachlern-Apps am meisten gefragt. Unter den zehn umsatzstärksten Bildungsapps in Google Play im April sind laut Statista allein fünf Sprachlernanbieter, und abgesehen von Duolingos Basisversion sind sie alle kostenpflichtig. Welche wie gut sind, wird im Internet immer wieder diskutiert und unterschiedlich bewertet. Die Nachfrage zeigt, dass damit ein Bedürfnis der Verbraucher befriedigt wird. Regelmäßiges Üben und Wiederholen ist bekanntlich beim Fremdsprachenlernen besonders wichtig. Die tägliche kurze Lektion irgendwo unterwegs, an einem Gerät, das man sowieso dabei hat, führt zwar langsam, aber doch stetig zur Verbesserung. Und ist damit erfolgreicher als ein Abendkurs, den man gebucht hat, zu dem man dann aber nach dem dritten Mal nicht mehr hingegangen ist.

Das Konzept für mobiles Lernen

Das Gerät allein macht es natürlich nicht. Hinter einer App muss auch ein pädagogisches Konzept stecken, das die Lernsituation des Anwenders berücksichtigt. Ein eingescanntes Lehrbuch bleibt ein Lehrbuch, auch wenn man es über einen Bildschirm abruft. Die meisten Handy-Lernapps sind dafür ausgelegt, dass man den Lerninhalt in kleinen Häppchen zu sich nimmt – das sogenannte Mikro Learning, das mit dem Mobile Learning hier Hand in Hand geht. Statt eine Stunde lang Konzentration zu verlangen, sind die Lektionen in der Regel so konzipiert, dass man nur wenige Minuten damit verbringt, maximal 15. Das entspricht der Aufmerksamkeitsspanne während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Arbeit oder anderen Gelegenheiten, in denen ein „Lückenfüller“ willkommen ist. Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man das Gerät oft zur Hand nimmt, wenn auch nicht unbedingt lange.

Vokabeln, Begriffe, Fakten

Was für fremdsprachige Vokabeln gilt, funktioniert aber auch in anderen Zusammenhängen. Zum Beispiel beim Einprägen von anatomischen Fachbegriffen für Medizinstudenten, Stoff aus Jura-Repetitorien oder versicherungstechnischen Sachverhalten. Um die Nutzer beim Faktenlernen bei Laune zu halten, lassen sich App-Entwickler einiges einfallen. V-Quiz, die Weiterbildungsapp für die Versicherungsbranche, verpackt anspruchsvolle Fragen beispielsweise in ein Quizformat. Wie viele Vollversicherte gibt es in den privaten Krankenversicherungen in Deutschland? Was ist der Deckungsbeitrag? Wofür steht in der Sachversicherung „MPL“? Jeweils vier Antworten stehen zur Auswahl, für jede richtige gibt es Punkte. Leidenschaftliche Quizduell-Spieler müssen sich also nur wenig umstellen und können dabei ihr berufliches Wissen erweitern.

Grenzen des mobilen Lernens

Gibt es auch Bereiche, in denen Lernen per App weniger gut funktioniert? Mobiles Lernen punktet damit, dass der Nutzer ortsunabhängig und zeitlich nicht festgelegt spontan sein Gerät aus der Tasche ziehen kann, wenn es gerade passt – und für Fakten- oder Vokabellernen ist diese schnelle Zugänglichkeit von Vorteil. Wer sich innerhalb kürzester Zeit ein komplexes Thema aneignen oder eine neue Sprache lernen will, wird sich in einer Marathonsitzung mit den Apps allerdings möglicherweise langweilen. Denn diese sind ausgelegt für kurze Lerneinheiten, die dafür dann umso häufiger stattfinden. Eine App kann auch nur begrenzt das leisten, was ein echtes Gegenüber kann – sei es bei praktischen Tätigkeiten, simulierten Beratungsgesprächen oder Konversation in einer Fremdsprache. Das Lernen per App kann allerdings eine gute Vorbereitung darauf sein, sich in solchen Situationen zu bewähren. Denn erst, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist, kann auch das Beratungsgespräch sinnvoll geführt werden, und erst die Kenntnis von Vokabeln ermöglicht die Konversation.

Mobiles Lernen als anerkannte Weiterbildung

Für jene, die eine App zur Weiterbildung nutzen wollen, zählen zwei Dinge: Sie wollen, dass das Gelernte im Kopf und anwendbar ist. Sie wollen aber auch, dass ihre Investition von Zeit und Mühe anerkannt und dokumentiert wird – insbesondere in Branchen, in denen regelmäßige Weiterbildung vorgeschrieben ist. Dazu gehört die Versicherungsbranche: 15 Stunden jährlich müssen Berater und Makler nach der europaweiten Branchenrichtlinie (Insurance Distribution Directive, IDD) nachweisen können. Einfach ist dies beispielsweise bei V-Quiz: Nach 100 richtig beantworteten Fragen darf man das Zertifikat für eine Weiterbildungsstunde beantragen. Die App ist von den Weiterbildungszertifizieren in Deutschland (gutberaten), der Schweiz (Cicero) und Österreich (ibw) jeweils anerkannt worden. Und erst, wenn der Weiterbildungsnachweis angefordert wird, muss der Kurs auch bezahlt werden.

Welcher Lerntyp sind Sie?

Welches die beste Lernmethode ist, ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig. Haben Sie die Selbstdisziplin, in einer Leerlauf-Phase konstruktiv mit dem Smartphone zu arbeiten oder scrollen Sie doch bloß wieder durch die neuesten Facebook-Meldungen? Brauchen Sie den Gruppendruck, um sich mit etwas Neuem zu beschäftigen, oder liegt Ihnen die selbstbestimmte Lernform mehr? Sie können natürlich auch ein paar Freunde oder Kollegen zum Wettbewerb anstacheln: Wer hat als erster 100 Punkte? So verbinden Sie die kosten- und zeitsparende Lernform mit zusätzlicher Motivation.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

 

 

 

VSAV e.V. – Newsletter: Weiterbildung als Quiz mit einer App

Der Schweizer Bildungsdienstleiter «Zaigen GmbH» hat eine Lern-App in einem Quiz-Format entwickelt. Mit dieser App (mit dem Namen «V-Quiz») können die IDD pflichtigen Versicherungsfachpersonen quizzen und erhalten dabei IDD Weiterbildungsstunden.

Der VSAV-Monitor wollte wissen, was es damit auf sich hat.

 

VSAV-Monitor: Herr Köhler, Sie haben für im Versicherungswesen Beschäftigte eine App als Quiz-App entwickelt. Wollen Sie Berater und Vermittler zum Spielen verleiten?

Thomas Köhler: Die App ist alles andere als ein Spiel. V-Quiz ist eine Anwendung, die gezielt für die Weiterbildung entwickelt wurde. Sie basiert auf dem didaktischen Prinzip, dass die oftmalige Wiederholung kleiner Portionen an Lernstoff über einen längeren Zeitraum effektiver ist als stundenlanges Pauken ohne regelmässige Wiederholungen.

VSAV-Monitor: Aber Versicherungsvermittler sind nach der IDD Richtlinie „Insurance Distribution Directive”, eh zu regelmässiger Weiterbildung verpflichtet. Wozu also noch die App?

Köhler: Mit der V-Quiz-App wird es denkbar einfach, der Verpflichtung nach IDD nachzukommen und dabei grösstmögliche Flexibilität zu geniessen: Die Inhalte sind in Quiz-Form aufbereitet, insgesamt 15 000 zertifizierte Fragen animieren zum Lernen auf spielerische Art. Dieses Lernen als Quiz kann sich der Berater als Weiterbildungsstunden im Sinne der IDD Richtlinie dokumentieren lassen. Die dafür erforderliche Zertifizierung in Deutschland erfolgte über «gutberaten».

VSAV-Monitor: Was kostet die App?

Köhler: Die Verwendung der V-Quiz-App ist grundsätzlich kostenlos, eine Zahlungspflicht mit 20 Euro je Weiterbildungsstunde entsteht nur dann, wenn ein Nutzer die geleisteten Weiterbildungsstunden als Nachweis benötigt. Bis zum 30. September gewähren wir noch einen Preisnachlass von 50 Prozent. Der Makler oder die Maklerin kann sich die App kostenlos auf unserer Webseite, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store herunterladen. Es reicht, für die Suche V-Quiz einzugeben.

VSAV-Monitor: Was kann sich der Vermittler oder die Beraterin neben Weiterbildungspunkten noch von der App versprechen?

Köhler: Vorteil der Applikation ist, dass Lerneinheiten zeitlich und örtlich völlig ungebunden konsumiert werden können. Die Quiz-Form sorgt ausserdem dafür, dass das Erlernen und Wiederholen der Fragen nicht als lästige Pflicht erlebt wird, sondern Spass macht – auch falsch beantwortete Fragen erzeugen ein „Aha-Erlebnis”, das motivierend auf die weitere Beschäftigung mit der Materie wirkt.

Kontakt:

Thomas Köhler
Founder & CEO
Zaigen GmbH
Speerstraße 28
8038 Zürich

Web: www.v-quiz.de 

Pflichtaufgabe für Versicherungsvermittler

Wie Versicherungsverkäufer sinnvoll dazulernen und IDD-Vorgaben einhalten
Von Thomas Köhler

Die Versicherungsbranche steht vor großen Herausforderungen: Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. Gute Resultate sind kein Selbstgänger. Berater und Makler müssen stets auf dem neuesten Stand sein, doch die Zeit für Weiterbildung ist oft knapp. Neue Formen des Lernens sind gefragt – und das Gute ist: Es gibt sie schon, man muss sie nur nutzen wollen.

IDD: 15 Stunden Weiterbildung sind Pflicht

Verglichen mit anderen Branchen ist der Versicherungssektor durchaus weiterbildungswillig. Das ist schon aus Eigeninteresse dringend notwendig: Zum einen verändern sich gesetzliche Regeln immer wieder, zuletzt durch die IDD (Insurance Distribution Directive) in Europa, zum anderen sind die Kunden anspruchsvoller. Sie haben sich möglicherweise schon vorab im Internet informiert und erwarten, dass eine persönliche Beratung darüber hinaus geht. Nach der IDD ist nun bekanntlich jeder, der mit dem Vermittlungsprozess zu tun hat, zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet. Es gibt Akteure, die das noch zu wenig finden – gut beraten empfiehlt bekanntlich sogar 30 Stunden.

Wie wird die Weiterbildung umgesetzt?

Aber wie wird diese nun umgesetzt? An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es nicht, doch Thema, Ort und Zeit müssen auch dem Bedarf des Vermittlers oder Maklers entsprechen. Für manche ist dies schon die erste Hürde. Gerade von kleineren Agenturen kommt die Rückmeldung, dass es schwierig ist, die Mindestauflage von 15 Stunden zu erfüllen. Und nicht jeder kann oder will dafür auch noch viel Geld ausgeben. Nach der Statistik von gut beraten sind Präsenzveranstaltungen immer noch die am häufigsten genutzte Lernform – doch ihr Anteil sinkt. Im dritten Quartal 2019 lag dieser erstmals nur bei 49 Prozent. Selbstgesteuerte ELearning-Angebote holen auf und wurden im selben Quartal bereits zu 37 Prozent gewählt. Diese Form wird immer mehr nachgefragt, weil sie besser in den Alltag von Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern zu integrieren ist. Eine Lektion lässt sich immer dann einlegen, wenn es gerade passt.

Eine neue Variante in diesem Bereich ist die Lernapp V-Quiz. Ob allgemeine Branchenkenntnisse, Personen-, Sach oder Vermögensversicherung, Recht und Compliance oder Führung: Alles wird in Quizform abgefragt. Das lässt sich spontan einschieben, wenn sich Lücken auftun, mehr als ein Smartphone braucht es nicht. V-Quiz ist nicht nur Unterhaltung für Versicherungsfachleute: Die App der Schweizer Zaigen GmbH ist inzwischen nicht nur in der Schweiz von Cicero, sondern auch in Deutschland bei gut beraten und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung anerkannt.

Kurse können nach gewünschtem Fachgebiet gewählt werden. Der Algorithmus sorgt für eine Wiederholung des Stoffes, bis er sitzt, und kontrolliert den Lernerfolg. Anschließend dürfen sich die Anwender dafür Punkte gutschreiben lassen, und erst dann wird auch eine Gebühr fällig. Das Quizformat verbindet Mobile Learning mit Mikro-Learning, also dem Lernen in kleinen Einheiten, sowie mit Gamification, dem Einsatz spielerischer Elemente in anderem Zusammenhang. Beides sind erwiesenermaßen wirkungsvolle Lerntaktiken.

Mobile Learning: Viel Hype, langsame Umsetzung

Mobile Learning wie mit V-Quiz wird zwar schon seit Jahren als Zukunft beschworen. In der Praxis gab es dabei in der Vergangenheit einige Hürden. Die branchenübergreifende Benchmarking-Studie 2018 stellte fest, dass nur 29,2 Prozent der befragten Unternehmen Mobile Learning tatsächlich bereits nutzten, 30,1 Prozent wollten damit beginnen. Für 40,4
Prozent kam diese Form gar nicht in Frage. Als Grund für die Ablehnung nannte fast die Hälfte „fehlende Infrastruktur“, also die notwendigen Geräte, und für 36,2 Prozent war es – vermutlich deshalb – eine Kostenfrage. 33,6 Prozent sagten allerdings auch, dass es keinen geeigneten Lerninhalt für mobile Geräte für ihr Unternehmen gebe. Die Bedenken gegen den Einsatz scheinen höher bei der Geschäftsführung (15 Prozent) als bei den Nutzern selbst (7,3 Prozent). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die KOFA-Studie zu digitaler Bildung in Unternehmen von 2019. Sie stellt außerdem fest, dass Unternehmen oft unsicher seien, wie digitale Medien sich didaktisch sinnvoll einsetzen lassen und es fehle ihnen der Überblick über all die Angebote.

E-Learning nicht gleich Mobile Learning

Es ist also noch Luft nach oben – beim Einsatz von E-Learning im Allgemeinen und bei Mobile Learning im Besonderen. Auch dort, wo Mobile Learning schon genutzt wird, ist der Inhalt nicht immer dafür optimiert. Das heißt: Eine Lektion, die für den Bildschirm eines PCs konzipiert ist, lässt sich nur mühsam am Smartphone nachvollziehen. Und selbst, wenn die optische Darstellung gut angepasst ist, ist der Anwender möglicherweise in einer anderen Situation und hat gar nicht so viel Zeit. Kürzere Einheiten (Mikro-Learning) kämen ihm mehr entgegen. Das Quiz-Format wie beim V-Quiz gehört zu den Lernformen, die sich am Smartphone sehr gut umsetzen lassen und auch noch Spaß machen. Dabei lernt man trotzdem oder vielleicht sogar besser.

Der Nachwuchs ist Netzaffin

Es mag immer noch Leute geben, die glauben, Lernen funktioniere nur, wenn man Menschen in einen Raum einschließt und jemand vorne einen Monolog hält – auch in der Versicherungsbranche. Für die jungen Leute, die nun in den Beruf kommen, dürfte dies eine höchst befremdliche Vorstellung sein, da Wissen aus dem Netz für sie so selbstverständlich ist wie Wasser aus dem Hahn. Und der Umgang mit Apps gehört nicht nur für sie längst zum Alltag. Die Qualität digitaler Weiterbildungsformen wird auch durch die Anerkennung mit Gütesiegeln bei Cicero, gut beraten oder dem ibw dokumentiert. Spätestens, wenn wieder ein Kollege das Problem hat, dass ihm die Präsenztermine nicht passen und er nicht weiß, wie er seine gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen soll, ist es Zeit, darüber nachzudenken, ob nicht flexiblere Formen zumindest teilweise besser geeignet sind. Am fehlenden Smartphone wird es ja kaum scheitern.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

 

IDD + gutberaten.de Weiterbildungsstunden erhalten mit einer Quiz-App

 Bequem mit der App «V-Quiz» dann «quizzen» wenn es gerade passt!

 Mit der Quiz-App «V-Quiz» gegen die Vergessenskurve

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ – so mancher Schüler bezweifelte dies noch. Doch später stellte man fest, dass es auch im Beruf immer wieder Neues gibt – neue gesetzliche Regelungen, neue Technik, neue Aufgaben, auf die man sich vorbereiten muss. „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut produzieren“ sagte einst der Schauspieler und Schriftsteller Peter Ustinov. Wer beruflich Schritt halten und sich entwickeln will, setzt auf wirksame Lernformen, die auch Erwachsenen weiterhelfen.

Selbstbestimmte Alternativen zum Frontalunterricht

Frontalunterricht muss heute kein Schicksal mehr sein: Wenn der Lehrer schlecht erklärt, sehen Schüler heute einfach bei Youtube nach. Auch für Erwachsene gilt: Elektronische Medien haben Alternativen zum Präsenzunterricht geschaffen, mit denen man durchaus erfolgreich lernen kann. Immer mehr setzen auf Fortbildungen über Webinare, bei denen sich die Teilnehmer sich die Anfahrt sparen und dennoch mit den Lehrenden über eine Chatfunktion in Kontakt treten können. Andere setzten auf Lernen, das auch zeitlich komplett selbstbestimmt gestaltet wird. Das Angebot hängt etwas von der Branche ab, doch der Markt wächst und der Anteil von E- und Mobile Learning steigt.

Die Vergessenskurve: Was bleibt wie lange im Gedächtnis hängen?

Wie lässt sich Lernen überhaupt effizient gestalten? So mancher hat noch schlechte Erinnerungen an das Pauken von Vokabeln oder Formeln in der Schulzeit. Für die meisten Lerninhalte gilt: Ihnen droht die Vergessenskurve, die Lernforscher Hermann Ebbinghaus schon 1885 beschrieben hat und die noch heute mit Modifikation gültig ist. Danach sind schon nach 20 Minuten nur noch 60 Prozent des Gehörten oder Gelesenem präsent, nach sechs Tagen nur noch 23 Prozent. Aus Sicht des Gehirns ist das sinnvoll: Es sollen ja keine unwichtigen Dinge abgespeichert werden. Ebbinghaus machte seine Tests allerdings mit Nonsens-Vokabeln, um subjektive Einflüsse auszuschließen. Spätere Versuche zeigten, dass Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten viel besser im Gedächtnis hängen bleiben, außerdem prägen sich Gedichte leichter ein als Prosa. Es ist also nicht unwichtig, was und wie gelernt wird.

Der Klassiker: Karteikarten

Eine klassische Lernform, die den Abbau nach der Vergessenskurve berücksichtigt, sind Karteikarten. Das Prinzip ist so einfach wie funktionell: Auf der einen Seite der Karte steht der Begriff, den man sich einprägen möchte, auf der anderen Seite die Übersetzung oder Erklärung. Der Kasten wird in verschiedene Abteilungen unterteilt. Was noch nicht sitzt, kommt häufiger dran. Andere müssen nur noch gelegentlich wiederholt werden. Diese Lernform hat sogar ihre Fortsetzung im digitalen Zeitalter gefunden: Inzwischen gibt es Apps, die das Karteikartenprinzip nachbilden und einfach aufs Handy geladen werden können. Die Gestaltung der Karten, ob auf Karton oder digital, ist bereits Teil des Lernprozesses. Geeignet ist diese Form vor allem, wenn es darum geht, sich Fakten oder Begriffe einzuprägen – inklusive der richtigen Schreibweise.

Die moderne Variante: Quiz-Apps

Lernen mit elektronischen Quiz-Apps führt diese Mechanismen auf eine neue Ebene. So erstellt der Lernende das Material zwar nicht selbst – damit wäre ja der Witz weg. Dafür, so wurde zeigte sich, prägen sich Lerninhalte besonders gut ein, wenn man vorher eine Vermutung äußern durfte. Das Überraschungsmoment angesichts falscher Antworten bringt das Gehirn erst richtig auf Touren. Richtig aufbereitet, lässt sich diese Lernform ähnlich Karteikarten gut für Fakten oder Begriffe einsetzen. Und wie bei Karteikarten kommen die Fragen, die falsch beantwortet wurden, häufiger dran als andere – damit das richtige Ergebnis auch wirklich sitzt. Dass das Ganze auch noch mehr Spaß macht, hilft dem Kampf gegen die Vergessenskurve außerdem: Der Anwender ist motivierter und lernt so auch besser.

Das Quizformat in Freizeit und Weiterbildung

Die Quizform hat mit den elektronischen Medien einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Verband man früher damit lediglich eine unterhaltsame Fernsehshow, messen sich heute Freunde im Quiz-Duell auf dem Smartphone, wo auch immer sie sich gerade befinden. Lehrer prüfen den Stoff mit Quiz-Tools wie Kahoot ab. Und in der betrieblichen Weiterbildung ist Quizzen dabei, etablierten E-Learning-Formen den Rang abzulaufen. An der Spitze liegen zwar immer noch Lernvideos und Lernprogramme auf Internetplattformen, wie die Benchmarking-Studie zeigte. Diese Formen richten sich eher an Anwender, die über eine bestimmte Zeit konzentriert arbeiten können, beispielsweise am PC. Sie werden zwar teilweise auch im Mobile-Learning-Bereich eingesetzt, das gilt wegen des kleinen Handy-Bildschirms jedoch nicht als optimal. Ein paar Minuten Quiz lassen sich jedoch auch unterwegs einschieben und der kleine Bildschirm ist dafür völlig ausreichend – wie der Erfolg von Quiz-Duell beweist. Eigens für die Weiterbildung in der Versicherungsbranche wurde deshalb die Lernapp V-Quiz entwickelt.

Gesetzliche Weiterbildungspflicht geht auch per Lernapp

Selbstverständlich sollte jeder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sich schon aus eigenem Interesse stets mit Weiterbildungen auf dem neuesten Stand halten und jedes Unternehmen der Branche sollte bestrebt sein, dass seine Mitarbeiter dies tun. In Europa sind über die IDD (Insurance Distribution Initiative) 15 Stunden Weiterbildung im Jahr inzwischen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Diese gesetzliche Weiterbildungspflicht lässt sich auch mit V-Quiz erfüllen: Die Lernapp ist in Deutschland über Gutberaten zertifiziert, in Österreich hat sie das Gütesiegel des IBW und in der Schweiz kann man sich dafür Cicero-Punkte gutschreiben lassen. Damit ersparen sich Anwender zeitaufwendige Präsenztermine – und Spaß macht es auch noch.

Schlaf – der gesunde Lernhelfer

Ein wichtiger Lernhelfer sollte nicht vergessen werden: ausreichend Schlaf! Denn erst im Schlaf verarbeitet das Gehirn die Lerninhalte richtig und speichert sie nachhaltig ab. Konkret: Tagsüber wird faktenbezogenes Wissen, beispielsweise von Karteikarten oder Quiz-Apps, in dem Teil des Gehirns gesammelt, der Hippocampus heißt. Von dort wandern die wichtigen Dinge nachts in den Neocortex-Teil, der Rest wird gelöscht und der Hippocampus ist am Morgen wieder leer und aufnahmefähig. Schlafen Sie nicht genug, reicht die Zeit nicht für diese wichtigen Prozesse und es ist „kein Platz“ für Neues. „Lernen im Schlaf“ bleibt zwar nach wie vor ein Traum, doch ohne Schlaf funktioniert es gar nicht. Wer abends noch ein paar Fragen beantwortet und dann das Gerät zur Seite legt, um mindestens sechs Stunden zu schlafen, tut dagegen seiner Gesundheit etwas Gutes und seiner Bildung noch dazu.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App für IDD Weiterbildungsstunden und Cicero im Quizformat für die D-A-CH Region

 

Hilfreiche Apps für den Versicherungsverkauf

Laut Bund der Versicherten (BdV) geben die Bundesbürger im Durchschnitt mehr als 2.000 Euro pro Jahr für private Versicherungen aus. Im Mittelwert haben die Deutschen sechs private Versicherungen abgeschlossen. Entsprechend umfangreich sind die Unterlagen: Verträge, Versicherungsscheine, Leistungsbeschreibungen, Geschäftsbedingungen und viele weitere Dokumente zu den Produkten füllen ganze Aktenordner.

Auch der Versicherungsmakler kommt oft mit mehreren Ordnern zum Kundengespräch, um die verschiedenen Angebote zu Haftpflicht-, Hausrat-, Unfall- und Kfz-Versicherungen vorzustellen. Es wäre aber ein Fehlschluss zu meinen, dass die Digitalisierung die Versicherungsbranche noch nicht erreicht hat. Denn mittlerweile gibt es nützliche Apps für den Versicherungsverkauf. Manche dieser Apps ermöglichen es dem Versicherungsvermittler, die Kunden ganz ohne Papier zu betreuen und die verschiedenen Produkte schnell zu vergleichen. Andere Apps bieten die Chance zur flexiblen Weiterbildung. Hier stelle ich vier Apps vor, die Deinen Arbeitsalltag als Versicherungsvermittler erleichtern und bereichern können.



1. V-Quiz



Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Mit der App „V-Quiz“ testen die Teilnehmer online ihr Wissen rund um Finanzen und Versicherungen. Dem Nutzer werden Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten gestellt, von denen immer eine richtig ist. Rund 8.000 Fragen aus zehn verschiedenen Fachbereichen befinden sich im Pool. Zu den Bereichen gehören beispielsweise die Sozialversicherungen, Personenversicherung, Sachversicherungen, Vermögensversicherung sowie Führung und Verkauf. Die Fragen werden immer wieder aktualisiert und erweitert. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad unterschiedlich ausgeprägt.

Versicherungsvermittler können mit dieser App auch Weiterbildungsstunden entsprechend der IDD (Insurance Distribution Directive) Richtlinie oder auch gut beraten erwerben. Der Aktivitätsgrad ist bei dieser smarten App höher als bei einem klassischen Seminar zur Weiterbildung. Denn der Nutzer muss immer wieder auf die richtige Antwort tippen, um Weiterbildungszeiten zu erwerben.

Die App V-Quiz kann im Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden.



2. Inveda.net



Die Firma Inveda.net bietet verschiedene Apps für Versicherungsvermittler. Darunter findet sich ein innovatives Programm zur Maklerverwaltung. Außerdem hat der Anbieter einen Assistenten für die Homepage des Maklers und eine Kunden-App für Versicherungsvermittler entwickelt. Versicherungsmakler können ihren Kunden diese App als zusätzlichen Service kostenlos zur Verfügung stellen und damit die Attraktivität der Beratung erhöhen. Auf diese Weise binden die
 Versicherungsmakler ihre Kunden zielgerichtet ein. Wenn der Versicherungsnehmer einen Schaden hat, kann er diesen über die App melden. Bei Fragen kann er sich direkt an den Versicherungsvermittler wenden. Fehlende Verträge können sich die Makler unkompliziert vom Kunden melden lassen. Um die Datensicherheit zu gewährleisten, werden die Daten asymmetrisch verschlüsselt. Es ist gewährleistet, dass die Nachrichten vom Kunden an den Versicherungsmakler nicht von Dritten gelesen werden können.

Die App Versicherungszeiger kann im Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden.

3. Simplr



Der Maklerpool Blaudirekt bietet den ihm angeschlossenen Vermittlern die App Simplr an. Damit soll die Verwaltung der Verträge erleichtert werden. Der Kunde kann mit diesem Tool seine Verträge selbst per Knopfdruck einsehen und bei Fragen den Versicherungsmakler direkt kontaktieren. Außerdem wird es dem Kunden ermöglicht, seine Versicherungsdokumente abzufotografieren und hochzuladen. Diese werden dann übersichtlich abgelegt und sind auf Wunsch des Versicherungsnehmers auch für den Versicherungsmakler verfügbar. Auf die gleiche Weise kann der Kunde Vollmachten, Verfügungen, Kopien und Führerscheine per Foto-Upload importieren. Dadurch wird es dem Versicherungsnehmer ermöglicht, kostenlos, weltweit und zu jeder Tageszeit Zugriff auf alle wichtigen Dokumente zu haben. Die Versicherungsvermittler profitieren davon, da der Service verbessert wird. Auftretende Fragen erreichen den Makler zeitnah. Wer dann schnell reagiert, kann sich von der Konkurrenz abheben und die Kunden langfristig an sich binden.

Die App Simplr kann im Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden.



4. FinanzRitter – dein digitaler Versicherungsmakler – unabhängig, ehrenhaft, loyal

Die Finanzritter UG bietet zum Einen eine App für Kunden an, mit welcher dieser anhand einiger Angaben seinen Bedarf bestimmen kann. Die Ersteinschätzung für den Kunden erfolgt anonym, damit dieser die FinanzRitter vorab testen kann. Der Abgleich des Bedarfs zu den passenden Tarifen erfolgt anhand künstlicher Intelligenz. Ergänzend steht natürlich, z.B. telefonisch noch ein Berater zur Verfügung. Der digitale Versicherungsmakler ist der Erste seiner Art, der seine Beratung vollständig App-basiert an Verbraucherschutz-Richtlinien knüpft sowie Datenschutz- und Privatsphäre-Standards an den Wünschen der Versicherten orientiert. Die FinanzRitter konnten den Technologie-Sonderpreis des bundesweit ausgetragenen Dortmunder Gründungswettbewerb start2grow gewinnen.

Aufgrund der aktuellen Situation öffnet FinanzRitter deren eigene Video-Chat-Lösung für selbstständige Versicherungsmaklerinnen und -makler auf dem Versicherungsmarkt. Keine Kosten, sichere Software mit deutschen Servern und keinerlei Branding verspricht der Digitalexperte seinen analogen Mitbewerbern.

Die App FinanzRitter kann im Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden.



Fazit

Die Digitalisierung hat auch die Versicherungsbranche revolutioniert. Versicherungsmakler sind gut beraten, mit der Zeit zu gehen. Denn die Apps ermöglichen es Dir, die Verwaltung von Kundendaten weitgehend papierlos zu gestalten. Dies spart Zeit, Platz und ist umweltfreundlich. Auch Deine Kunden profitieren hiervon, da sie besser angesprochen und eingebunden werden. Denn wenn Du mit Hilfe der digitalen Technologien Daten sicher speicherst und diese maximal schnell und flexibel abrufst, bist Du ganz automatisch besser ansprechbar und reaktionsschneller. Deine Kunden stellen dann fest, dass ihre Fragen zeitnah beantwortet und Unklarheiten schnell beseitigt werden. Dadurch fällt es Deinen Kunden leichter, Entscheidungen zu treffen, und sie haben dabei ein gutes Gefühl.

Da sich manche der Apps (auch) an die Kunden richten, sollten Versicherungsmakler aber darüber hinaus den Nutzen einer persönlichen Beratung verdeutlichen. Apps können das persönliche Gespräch zwischen Makler und Kunden ergänzen und erheblich erleichtern, aber nicht ersetzen.

 

Per Quiz-App zu IDD-Stunden

Foto: © enterlinedesign – stock.adobe.com

Für die meisten Versicherungsmakler ist das Thema Weiterbildung eine nervige Pflichtaufgabe. Die Zaigen GmbH hat eine App entwickelt, mit der das Thema mehr Spaß machen soll: Ein Quiz, mit dem IDD-Stunden gesammelt werden können.

 

Mit der von dem Züricher Unternehmen Zaigen GmbH entwickelten App „V-Quiz“ können sich Versicherungsvermittler gemäß der IDD-Richtlinie weiterbilden und sich (falls gewünscht) die entsprechenden Stunden bestätigen lassen. Für jede richtig beantworte Frage erhält der Teilnehmer einen Quiz-Coin, den er später in IDD und “gutberaten”-Weiterbildungsstunden umwandeln kann.

Die Wissenskontrolle erfolgt automatisch und die Wiederholung festigen das Erlernte. Die über 8.000 verfügbaren Fragen gewähren einen breiten Blick auf das Versicherungswesen. Das Themenspektrum reicht dabei von verschiedenen Versicherungsarten über rechtliche Fragen bis hin zu allgemeinem Wissen über den Finanzmarkt. Gestartet wurde die App im Herbst 2018 in der Schweiz, im vergangenen Jahr folgte die Einführung in Deutschland. Nun steht auch eine österreichische Version zur Verfügung.

Dass der Gründer Thomas Köhler mit seiner App ein bisher unbefriedigtes Kundenbedürfnis anspricht, konnte er bereits kurz nach der Einführung feststellen: „Schon nach wenigen Monaten hatte die App in der Schweiz einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht und die vielen positiven Feedbacks, z.B. auch aus Deutschland, lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Unser nächster Meilenstein: Erfolgreiche Vermarktung in der DACH-Region, dann der restliche europäische Versicherungsmarkt.“

Die App ist für iOS und Android verfügbar. (ahu)

www.v-quiz.com

 

15.000 Fragen

Das V-Quiz entstand nicht aus einer Laune, sondern aus einem akuten Bedarf heraus. Als Generalagent war der Autor dieses Artikels dafür zuständig, dass sich die ihm unterstellten Versicherungsberater regelmäßig weiterbildeten. Das ist inzwischen auch europaweit in der Insurance Distribution Directive (IDD) so vorgeschrieben. Einige hatten jedoch Probleme, diese Vorgaben zu erfüllen. Entweder gab es nicht die richtigen Angebote, oder sie schafften es zeitlich nicht. Die Idee zur Lern-App war geboren.

Von Thomas Köhler

 

Flexibel lernen, wann und wo gerade Zeit ist statt aufwendiger und teurer Präsenzseminare – das sei eine wirtschaftliche Lösung, die auch dem „Freigeist“ eines Außendienstlers perfekt entsprach. In V-Quiz stecken fast 15.000 Fragen aus dem Versicherungsbereich für die gesamte DACH-Region. Sie werden länderspezifisch angeboten, jeder erhält in seinem Land also die, die er braucht. Für Deutschland stehen etwa 8.000 Fragen aus zehn verschiedenen Bereichen zur Verfügung – von allgemeinen Branchenkenntnissen bis zu speziellem Sozialversicherungs- oder Finanzmarkt-Wissen. Nutzer können die App zunächst gratis herunterladen und einen Kurs in dem Bereich buchen, in dem sie sich verbessern wollen. Pro richtige Antwort gibt es einen „Quiz-Coin“. Mit hundert erworbenen Quiz-Coins kann eine Weiterbildungsstunde beantragt werden. Es reicht also nicht, einfach nur zu klicken – es muss schon einiges hängen geblieben sein, damit man sich Weiterbildungszeit dokumentieren lassen darf.

 

In Deutschland ist das Projekt von gutberaten zertifiziert. Es ist also möglich, sich entweder eine einfache IDD-Teilnahmebestätigung zu erarbeiten oder sich die Weiterbildungsstunden auf sein Konto bei gutberaten eintragen zu lassen. In der Schweiz ist V-Quiz von Cicero akkreditiert, in Österreich erhielt V-Quiz das erforderliche Gütesiegel des ibw für Versicherungsmakler oder auch Versicherungsagenten. Eine Zahlung wird nur fällig, wenn sich der Nutzer die Weiterbildungszeit dokumentieren lassen will. Dass sich hinter V-Quiz die genannten 15.000 Fachfragen aus der Versicherungsbranche verbergen und hiermit eine qualifizierte Weiterbildung verbunden ist, stellt eine kleine Herausforderung in der Vermarktung dar. Verglichen mit manchen anderen Angeboten ist diese Form der Weiterbildung sehr günstig und nach wie vor ist V-Quiz die einzige öffentlich zugängliche App in der Versicherungsbranche, die es den Verkäufern erlaubt flexibel zu lernen, wann es passt.

 

Warum ist das Lernen überhaupt so mühsam? Weil es meistens leider nicht reicht, etwas nur einmal zu hören oder zu lesen. Das Hirn sortiert permanent aus, damit wir nicht überflutet werden von unnützen Informationen.

HÄPPCHENWEISE LERNEN

Die Corona-Krise hat aus den Präsenzseminaren nun Webinare gemacht – zumindest die Anfahrt können sich Teilnehmer nun sparen und Entfernungen spielen keine Rolle mehr. Nach wie vor müssen sie sich allerdings die Zeit dafür freihalten. Aber warum nicht noch einen Schritt weiter gehen? Die App erlaubt es, flexibel in kurzen Abschnitten zu lernen, immer dann, wenn es gerade passt. Seien es ein paar Fragen täglich morgens nach dem Prinzip „an Apple a Day keeps the Doctor away“ oder wenn sich tagsüber Lücken ergeben. Lernen, das trotzdem effektiv ist, weil das Format genau auf diese Art der Anwendung ausgerichtet ist: spielerisch, in kleinen Portionen, aber dennoch fachlich anspruchsvoll. Traditionelle Kollegen der Branche mögen die Nase rümpfen, weil für sie alles Spiel ist, was auf dem Smartphone stattfindet – und damit nicht ernst zu nehmen. Lernen kann aber in verschiedenen Formen stattfinden. Mobile Learning ist weltweit wachsend, weil es eben so einfach zugänglich ist, weil immer mehr Menschen so ein Gerät besitzen. Dazu passt Micro Learning, die Aufteilung des Lerninhalts in kleine, schnell erfassbare Portionen, die hängen bleiben, selbst wenn die zur Verfügung stehende Zeit und die Aufmerksamkeitsspanne begrenzt sind. Ein weiterer Trend ist Gamification, also die Nutzung spielerischer Elemente in anderen Zusammenhängen – nicht nur für Kinder.

 

Das Smartphone ist ein Gerät, das für die meisten so selbstverständlich geworden ist, dass sie nicht mehr darüber nachdenken, was für eine mächtige Maschine sie eigentlich in den Händen halten. Die Mondlandung 1969 war eine riesige technologische Herausforderung. Die dafür benötigte Computerleistung könnte jeder heute locker selbst mit einem älteren Modell beisteuern. Wer seine Urlaubsbilder auf Facebook postet, macht sich auch selten Gedanken darüber, was für eine Entwicklerleistung dahintersteckt, damit dies funktioniert. Warum nicht dieses Potenzial auch für die Bildung und Weiterbildung nutzen? Zu den Ersten, die dies erkannt haben, gehörten wohl die Sprachvermittler. Vokabeln lernen mit dem Smartphone, verbindet das Karteikarten-Prinzip mit weiteren nützlichen Features. Jeder weiß, wie wichtig regelmäßiges Wiederholen dabei ist. Das Gerät, das immer griffbereit ist, ist dafür optimal.

KAMPF GEGEN DIE VERGESSENSKURVE

Warum ist das Lernen überhaupt so mühsam? Weil es meistens leider nicht reicht, etwas nur einmal zu hören oder zu lesen. Das Hirn sortiert permanent aus, damit wir nicht überflutet werden von unnützen Informationen. Diese Vergessenskurve erforschte der Psychologe Herrmann Ebbinghaus schon 1885 systematisch. Seine Ergebnisse zeigten, dass schon nach 20 Minuten nur noch 60 Prozent des Gelernten präsent sind, nach 24 Stunden nur noch 34 Prozent. Ebbinghaus machte seine Tests mit Nonsens-Silben. Seine Nachfolger stellten fest, dass die Quoten auch individuell unterschiedlich sind und davon abhängen, um was es geht und wie dieses vermittelt wird. Doch das Prinzip der Vergessenskurve gilt bis heute. Wenn wir etwas neu lernen, müssen wir es wiederholen, bevor es sitzt. Und Wissen, das wir nicht täglich anwenden, verschwindet irgendwann, wenn wir es nicht gelegentlich hervorholen.

Das Quiz-Format gehört zu den beliebtesten Formen des Mobile Learning, auch in der beruflichen Weiterbildung. In der Benchmarking-Teilstudie Mobile Learning des E-Learning Journals 2018 wurden Quizze von 78 Prozent der Firmen genutzt, die mobiles Lernen praktizieren, und weitere hatten dies vor. Das ist kein Wunder. Denn das Lernformat passt optimal zum Geräteformat und dazu, wie Mobile Learning normalerweise eingesetzt wird. Besagte Studie verwies darauf, dass der Erfolg des mobilen Lernens davon abhängt, inwieweit Lernform und Inhalt daran angepasst sind. Folgende Faktoren wurden dafür als wichtig angesehen: Die Optik muss auch auf dem kleinen Bildschirm funktionieren; der Lerninhalt muss so aufbereitet sein, dass er keine allzu lange Aufmerksamkeitsspanne erfordert, da diese Zeit möglicherweise gar nicht zur Verfügung steht; der Lerninhalt muss einem wirklich weiterhelfen, also speziell auf die Branche oder den Fachbereich abgestimmt sein. Ursprünglich dachte man bei diesem Konzept an Leute, die auf dem Weg zur Arbeit noch mal ein paar Fragen durchklicken oder an Außendienstler zwischen zwei Terminen. In der Corona-Krise zeigte sich, dass es auch weitere Vorteile hat – im Homeoffice mit Kindern, die zuhause lernen sollen, ist meist auch nicht die Zeit für längere, intensive Lerneinheiten.

Wer eine Fremdsprache lernt, weiß, dass es sinnvoller ist, täglich kurz Vokabeln zu wiederholen, als sich einmal wöchentlich eine Stunde lang hinzusetzen. Der Kampf gegen die Vergessenskurve ist so leichter gewonnen – und das ist nicht nur bei fremdsprachigen Vokabeln so.

Dieses Lernen in kleinen Einheiten, auch Micro Learning oder Learning Nuggets genannt, gehört zu den Formen, die auch im mmb Trendmonitor 2019/2020 als zukunftsträchtig ganz oben standen. Solche Einheiten dauern nur wenige Minuten, maximal 15. Es wird jeweils ein kleines Ziel erreicht – das motiviert. Die größte Hürde vor jedem selbstbestimmten Lernen ist, dass man sich überwinden muss, überhaupt damit zu beginnen. Micro Learning macht hier ein niedrigschwelliges Angebot, das für den Nutzer im Aufwand gut überschaubar ist, und das er dann mit einem kleinen Erfolgserlebnis problemlos wieder zur Seite legen kann. Wer eine Fremdsprache lernt, weiß, dass es sinnvoller ist, täglich kurz Vokabeln zu wiederholen, als sich einmal wöchentlich eine Stunde lang hinzusetzen. Der Kampf gegen die Vergessenskurve ist so leichter gewonnen – und das ist nicht nur bei fremdsprachigen Vokabeln so.

WARUM AUSGERECHNET QUIZZE?

Lernen darf gerne auch ein bisschen Spaß machen – es ist dann umso erfolgreicher. Kinder lernen schließlich auch über ihr Spiel. „Wer wird Millionär“ gehört zu den beliebtesten deutschen Fernsehformaten, Millionen raten am Bildschirm mit. Quiz-Duell wiederum ist ein extrem beliebtes Smartphone-Spiel. Die ursprünglich schwedische App wird inzwischen von bis zu einer Million Menschen in zahlreichen Ländern täglich genutzt. Menschen mögen es, wenn man ihr Wissen herausfordert. Diesen Effekt kann man sich auch in der Weiterbildung zunutze machen. Im Fall eines Versicherungsberaters oder Maklers: Er kann seine Kenntnisse in Sachgebieten auffrischen, die nicht mehr so präsent sind oder neue erwerben. Falsche Antworten sind übrigens lerntechnisch durchaus nützlich: Das Erstaunen darüber, dass man ja daneben lag, erzeugt eine spezielle Aufmerksamkeit für die richtige Antwort. Was kann eine Quiz-App besser als ein Webinar? Selbstverständlich sind Webinare (und in ferner Zukunft vielleicht auch wieder Präsenzseminare) nicht komplett überflüssig und für viele Bereiche auch sehr geeignet. Die Idee hinter der Lern-App ist eine andere. Statt sich eine oder mehrere Stunden vor den Bildschirm zu setzen, verteilt man seinen Bildungsnachschub über längere Zeit, bleibt aber kontinuierlich dabei. Wie jemand damit konkret umgeht, ist natürlich eine Typfrage. Man kann sich jeden Morgen vor Dienstbeginn hinsetzen und sich vornehmen, dass man erst einmal zehn Fragen richtig beantwortet. Dann hat man nach zwei Wochen seine erste Weiterbildungsstunde absolviert, ohne dass man sich dafür irgendwo länger ausklinken musste. Vielleicht greift man aber auch immer dann zum Smartphone, wenn es gerade kurz passt. Man ist zeitlich absolut flexibel und füttert das Hirn regelmäßig mit kleinen Dosen Bildung. Zehn Fragen am Tag bewahren davor, am Ende des Jahres große Lücken füllen zu müssen.

Viele sehen aktuell sehr beunruhigt in die Zukunft, auch in der Versicherungsbranche. Zwar werden Unternehmen und Privatpersonen in Zukunft weiterhin Versicherungen brauchen und haben wollen. Die Entwicklungen infolge des Coronavirus-Ausbruchs haben ja gerade gezeigt, welche unerwarteten Ereignisse plötzlich auftreten und jegliche Planung über den Haufen werfen können. Viele werden aber zögern, neue finanzielle Verpflichtungen einzugehen, solange sie nicht wissen, ob sie ihren Arbeitsplatz behalten können oder wie ihr Geschäft durch die aktuelle Krise kommt. Betriebliche Investitionen und private Pläne werden verschoben. Die Folge ist, dass das Neugeschäft in vielen Bereichen eingebrochen ist.

Menschen mögen es, wenn man ihr Wissen herausfordert. Diesen Effekt kann man sich auch in der Weiterbildung zunutze machen.

 

Die Corona-Krise hat auch beschleunigt, dass Menschen im Internet nach Informationen zu Versicherungen suchen und vergleichen, statt sich an einen Makler oder Berater zu wenden. Doch schon vorher wurden einfache, gut vergleichbare Produkte wie Kfz-Versicherungen zunehmend im Internet abgeschlossen. Heißt das, dass Berater und Makler künftig nicht mehr gebraucht werden? So weit wird es wohl nicht kommen – auch wenn sie möglicherweise häufiger auf digitalen Kanälen kommunizieren werden als im persönlichen Gespräch. Denn nicht alle Produkte sind einfach vergleichbar und die Bedürfnisse individuell unterschiedlich, ob es nun das Privatleben oder ein Unternehmen betrifft.

FACHKOMPETENZ ZÄHLT IMMER

Versicherungsunternehmen, die in Zukunft bestehen wollen, dürfen den technologischen Fortschritt nicht ignorieren – ob es nun um Risikokalkulation oder Vertriebswege geht. Sie dürfen aber auch nicht die versicherungswirtschaftliche Kernkompetenz vernachlässigen – stets aktuelles Fachwissen zu den einzelnen Bereichen, das sie dem Kunden auch überzeugend vermitteln können. Gerade in Zeiten, in denen nur noch wenig „automatisch“ läuft, können gut qualifizierte Berater oder Makler den Unterschied machen. Und das heißt: An Weiterbildung sparen, ist der falsche Weg. Weiterbildung ist genau jetzt gefragt, um vorbereitet zu sein, wenn die Nachfrage wieder steigt.

Thomas Köhler

Founder & CEO, Zaigen GmbH

 

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