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Mit diesen Tipps bestehen Sie die IHK Prüfung

Die IHK Prüfung bestehen

In der IHK-Abschlussprüfung geht es nicht nur darum, den gelernten Inhalt wiederzugeben. Sie müssen beweisen, dass Sie dieses auch strukturiert anwenden können. Das ist für die meisten Teilnehmenden eine große Herausforderung. Doch das Lernen und die Mühe in den Wochen und Monaten vor der Prüfung sollen nicht umsonst gewesen sein. Eine optimistische und fokussierte Herangehensweise ist meistens der Schlüssel für ein Bestehen der Prüfung. Ein Gastbeitrag von Thomas Köhler.

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg. Diese fünf Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre schriftliche IHK-Abschlussprüfung strukturiert und konzentriert zu meistern. So steht Ihnen die Prüfungsangst nicht mehr im Weg und die zeitlichen Probleme brauchen Ihnen keine Sorgen mehr zu machen. Sie müssen sich lediglich auf das Abrufen Ihres Wissens konzentrieren.

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Prüfungsleistung

Damit Sie die IHK-Prüfung bestehen, müssen Ihre schriftlichen Aufgaben mit mindestens ausreichend bewertet worden sein. Demnach sollten Sie in den drei Prüfungsaufgaben geringstenfalls eine Punktzahl von 50 erreichen. Ein
mangelhaftes Prüfungsergebnis mit unter 50 Punkten führt leider zu einem Durchfallen.

Damit Sie Ihre Prüfung erfolgreich absolvieren, können Sie sich an die folgenden Tipps halten:

▪ Machen Sie sich zunächst ein grobes Bild über den Inhalt des abgefragten Stoffs.

Auch wenn jede Minute wertvoll für die Bearbeitung der Aufgaben ist – sich am Anfang einen Überblick über die Inhalte der Prüfung zu verschaffen, ist nur von Vorteil für Sie. Zum einen wird Ihre Nervosität gesenkt, zum anderen können Sie sich auf den abgefragten Stoff vorbereiten.

Oftmals beziehen sich die Aufgaben auf einen gegebenen Sachverhalt. Haben Sie bereits einen Überblick über die Fragestellungen im Hinterkopf, achten Sie beim Lesen des Sachverhaltes gezielt auf die nötigen Informationen, um die Fragen konkret beantworten zu können.

Es ist von Vorteil, wenn Sie die bestimmten Textabschnitte mit verschiedenen Farben markieren, sodass Sie die Passagen direkt den zugehörigen Fragestellungen zuordnen können.

▪ Teilen Sie sich Ihre Zeit richtig ein.

Eins steht fest: Die Zeit ist knapp. Daher sollten Sie sich die Minuten genauestens einteilen und die Uhr ständig im Auge behalten.

Zum Glück werden Ihnen die Punkte angezeigt, die Sie für die einzelnen Aufgaben erhalten. Um den zeitlichen Arbeitsumfang pro Aufgabe auszurechnen, teilen Sie die vorgegebene Minutenzahl durch die maximale Punktzahl der gesamten Prüfung. Dann wissen Sie, wie viel Zeit Sie pro Punkt haben und können daraus ableiten, wie viel Zeit für die jeweiligen Aufgaben vorgesehen ist.

Beispiel: Die Klausur bringt insgesamt 60 Punkte und die Bearbeitungszeit liegt bei zwei Stunden. 120 Minuten geteilt durch 60 Punkte ergibt, dass Sie pro Punkt 2 Minuten Zeit haben. Erhalten Sie also für eine Aufgabenstellung 20 Punkte, haben Sie für diese Aufgabe 40 Minuten Zeit.

Am besten planen Sie jedoch einen kleinen Puffer jeweils für den Anfang und das Ende der Prüfung ein, damit Sie sich zunächst einen Überblick über die gesamte Prüfung machen können und zum Schluss Zeit für ein kurzes Korrekturlesen haben.

▪ Achten Sie darauf, wonach genau in der Aufgabenstellung gefragt wird.

Aufgrund der knappen Zeit, die Sie haben, sollten Sie genauestens darauf achten, wonach in der Aufgabe gefragt wird. Dabei ist das Verb in der Fragestellung entscheidend. Heißt es beispielsweise „Nennen Sie …“, dann ist lediglich eine kurze Auflistung gemeint. Werden Sie nach einer Erläuterung oder einer Erklärung gefragt, geht es um die Beschreibung von Fakten, die Sie dem Sachverhalt entnehmen können oder um das Wissen, welches Sie vorher ausgiebig gelernt haben. Wird explizit nach einem Beispiel gefragt, sollten Sie nicht viel um den heißen Brei herumreden, sondern direkt ein passendes Beispiel aufführen.

Ärgerlich ist es, wenn Sie die Zeit falsch nutzen. Gehen Sie daher ausschließlich auf die abgefragten Inhalte ein.

▪ Bearbeiten Sie die Aufgaben in der richtigen Reihenfolge.

Das Wichtigste ist, dass Sie 50 Prozent der gesamten Punkte erreichen, damit Sie sicher die IHK-Prüfung bestehen. Fangen Sie daher mit der für Sie am einfachsten Aufgabe an und beginnen Sie mit Fragestellungen, bei denen Sie nicht lange überlegen müssen. Haben Sie bereits am Anfang eine Aufgabe gelöst, bei der Sie Ihr volles Wissen nutzen konnten, beruhigt das Ihre Nerven. So können Sie konzentriert und gesammelt die nächsten Aufgabenstellungen bearbeiten.

▪Lassen Sie sich nicht von den anderen ablenken.

Alles, was zählt, ist Ihre Prüfung und Ihr Erfolg. Lassen Sie sich nicht von den anderen verunsichern und aus dem Konzept bringen, schon gar nicht am Prüfungstag selbst.

Der eine macht Geräusche, der andere gibt früher ab und ein Dritter starrt Löcher in die Luft – lassen Sie sich davon nicht ablenken. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Prüfungsbogen und auf Ihre Antworten. Letztendlich zählt nur Ihr eigener Erfolg. Und den erreichen Sie, wenn Sie sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren.

Autor: Thomas Köhler, CEO & Founder der Quiz-App „V-Quiz“ für die IDD-Stunden www.v-quiz.com

 

 

 

Compliance in der Versicherungsbranche

Für Versicherungsunternehmen haben sich die gesetzlichen und unternehmensinternen Richtlinien in den letzten Jahren drastisch geändert, sodass sie stärkeren Mindestanforderungen unterliegen. Lesen Sie hier einen Gastbeitrag von Thomas Köhler, CEO & Founder von V-Quiz – der Quiz-App für IDD Stunden.

Gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) muss das Management Ihres Unternehmens vier Schlüsselfunktionen umfassen. Neben dem Risikomanagement, der internen Revisions- und der versicherungsmathematischen Funktion hat die Compliance-Funktion aufgrund komplexer und wachsender Regulierungen in Unternehmen an großer Bedeutung gewonnen.

Bislang galt die Etablierung eines Compliance-Managements lediglich als unfest geschriebene Anforderung, nun ist sie laut § 29 Abs. 1 S. 2 VAG zu einer gesetzlichen Verpflichtung geworden.

Das sagt das Gesetz:
„Versicherungsunternehmen müssen über ein wirksames internes Kontrollsystem verfügen, das mindestens Verwaltungs- und Rechnungslegungsverfahren, einen internen Kontrollrahmen und eine angemessene unternehmensinterne Berichterstattung auf allen Unternehmensebenen umfasst. 2Darüber hinaus muss das interne Kontrollsystem über eine Funktion zur Überwachung der Einhaltung der Anforderungen (Compliance-Funktion) verfügen.“ (§ 29 Abs. 1 S. 1 – 2 VAG)“

Was bedeutet Compliance?

Unter Compliance im Allgemeinen ist das Einhalten von Gesetzesregelungen, allgemeinen Verpflichtungen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen zu verstehen. Neuerdings ist für Versicherungsunternehmen die Etablierung eines Compliance-Management-Systems (CMS) unumgänglich. Dieses umfasst alle Maßnahmen, die ein regelkonformes Verhalten der Versicherungsvermittler sicherstellen.

Die gesetzliche Aufforderung einer Compliance-Funktion soll alles andere als eine lästige Pflicht sein – ganz im Gegenteil. Handelt Ihr Unternehmen nach den Pflichten der Compliance-Anforderungen, erkennen Sie frühzeitig risikolastige Haftungsansprüche gegen Ihr Unternehmen und die Leitung. So können Reputationsschäden verhindert werden. Ein Compliance-Management-System dient daher zum einen der Risikovorsorge und zum anderen einer Schadensabwehr innerhalb Ihres Unternehmens – es kommt also vor allem Ihnen selbst zugute.

Welche Unternehmensbereiche sind zu berücksichtigen?

Ein Compliance-System hat vier übergeordnete Hauptaufgaben: Die Überwachungs-, die Frühwarn-, die Beratungs- und die Risikokontrollfunktion. Auf welche Weise diese Teilfunktionen in die anderen Vorgaben der einzelnen Fachabteilungen eingebettet sind, steht Ihrem Unternehmen frei, da die Aufgabenbereiche sich ohnehin größtenteils überschneiden.

Folgende Bereiche sollte ein umfangreiches Compliance-System in Versicherungsunternehmen abdecken:
  • Finanzen
  • Risikomanagement
  • Integrität der Geschäftsleitung
  • Vermeidung von Geldwäsche
  • Datenschutz
  • Bilanzierung
  • Verhinderung von Wettbewerbsverstößen
  • Überwachung eines konformen Ver- und Ankaufs
  • Präventionen gegen Korruption
  • Umsetzung der Inhalte des Versicherungsaufsichtsrechts (geregelt im VAG)

Die Eigenverantwortung für die Etablierung eines Compliance-Managements bietet Ihrem Unternehmen eine kreative Umsetzung. Allerdings sollten alle Aufgabenbereiche des Unternehmens abgedeckt sein, sodass keine offenen Fragen und Unklarheiten entstehen können.

 

Was beinhaltet ein Compliance-Management-System?

Das CMS besteht aus einem Handlungsplan, in dem die Regeln und Maßnahmen zur Umsetzung der Compliance-Anforderungen festgelegt sind. Im Mittelpunkt des Regelwerks steht die Sicherstellung eines regelkonformen Verhaltens.

Diese sieben Grundelemente sind Teil des Rahmenkonzepts:

  1. Compliance-Ziele:
    Es werden übergeordnete Ziele festgelegt, die mittels des CMS erreicht werden sollen. Einerseits dient dies zur Motivation, die gesetzten Ziele zu erreichen, andererseits als Orientierung für die Verhaltensweisen der Mitarbeiter.
  2. Compliance-Kultur:Die Wirksamkeit des Konzepts sollte jedem Mitarbeiter bewusst sein, denn ohne Annahme und Akzeptanz der Regularien ist eine Umsetzung schwierig. Dabei geht es vor allem um die Grundeinstellung der Unternehmensleitung, da diese die Verhaltensweisen seiner Angestellten mit seiner Arbeitseinstellung beeinflussen kann.
  3. Compliance-Programm:
    Maßnahmen und Regeln werden formuliert, um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zu gewährleisten. Im Rahmen des Verhaltenskodexes werden zudem Folgen und Sanktionen festgelegt, die bei einem Verstoß des Regelwerkes greifen.
  4. Compliance-Organisation:
    Dabei geht es hauptsächlich um die Festlegung der verantwortlichen Führungspersonen des Unternehmens und die Rollenverteilung der einzelnen Mitarbeiter. Aufgaben werden zugeteilt, sodass jeder seinen Pflichten bewusst ist und diesen regelkonform nachgeht.
  5. Compliance-Kommunikation:
    Ein transparentes Arbeitsumfeld ist der Schlüssel für ein gutes Arbeitsklima. Alle Angestellten werden über das CMS aufgeklärt, sodass keine Unklarheiten entstehen können. Die Folgen einer Nichteinhaltung der Regularien werden offen kommuniziert. Zudem soll ein offener Informationsaustausch zwischen allen Instanzen des Versicherungsunternehmens eine klare Struktur für den Berichtsweg bieten. Regelverstöße und mögliche Risiken sollen direkt kommuniziert werden und die Informationen sollen umgehend zu den verantwortlichen Personen gelangen.
  6. Compliance-Risiken:
    Um auf jegliche Risiken vorbereitet zu sein, müssen im Vornhinein alle gefährlichen und möglich auftretenden Gegebenheiten aufgelistet werden. Das sind unter anderem allgemeine Betrugsfälle, Korruption, Data Frauds oder andere rechtswidrige Handlungen. Um diesen Risiken standhalten zu können, müssen alle möglichen Szenarien zusammengetragen sein, um im Fall der Fälle effizient reagieren zu können.
  7. Compliance-Weiterentwicklung:
    Das CMS und dessen Wirksamkeit muss fortlaufend beobachtet und analysiert werden. Eine ausführliche Dokumentation der Vorgänge ist Voraussetzung für das Monitoring des Compliance-Ansatzes. Nur so können mögliche Fehler behoben werden und die Prozesse ständig an die internen und externen Gegebenheiten angepasst werden. Die Unternehmensleitung trägt dabei die volle Verantwortung.

Von Kindern lernen – für Versicherungsvermittler

Mit einem eher spielerisch leichten Thema sehen wir nun dem Hochsommer entgegen. In der Geschichte unseres treuen Netzwerkpartners Thomas Köhler von V-Quiz könnte sich so mancher unserer Leser und Leserinnen selbst wiederfinden – und am Ende sogar IDD-Stunden sammeln.

Moderne Fortbildung funktioniert heutzutage immer starker digital. Und spielerisch. Selbst wenn es für Makler und Maklerinnen um den Erwerb von IDD-Stunden geht. Ganz gleich, welcher Lerntypus er oder sie ist.

Wie wir von Kindern lernen können

Die Weiterbildung eines Kindes, das jeden Tag etwas Neues lernt, erfolgt kaum noch im Rahmen der didaktischen Frontallehre. Deren Kern: Die pädagogische Fachkraft erklärt, Kind hört zu und nimmt Gelehrtes als gelerntes Wissen auf. Kleinkinder lernen auf spielerische Art. Die Lernart prägt den Menschen in seinem weiteren Lernverhalten, welches über die Zeit im Kindergarten, in der Schule und später in der Ausbildung fortgeführt wird. Das bedeutet: So wie das Kleinkind spielerisch lernt, wirkt sich das später auf das didaktische Frontallernverhalten aus. Psychologen und weitere Gelehrte der Sozialwissenschaft kritisieren die didaktische Frontallehre in ihrer gültigen Form und bieten wissenschaftliche Ansätze hin zu einer modernen Lehrart.

In unserer digitalen Welt gehören Lern-Apps längst zur Normalität. Apps sind eine zukunftsweisende Möglichkeit, auch als Erwachsene spielerisch zu lernen, weil die spielerische Komponente eher motiviert als nur einen Text durchzulesen und die wichtigsten Inhalte aus diesem zu filtern.

 

Spielerisch lernen

Versicherungsvermittler, die darauf aus sind IDD-Credits zu erzielen, die sie beispielsweise online bei gutberaten.de einlösen können, lesen in diesem Augenblick diesen Artikel, um sich neues Wissen anzueignen – der klassische Weg der Frontallehre. Die Informationen aus diesem Artikel erhalten Versicherungsmakler also nicht auf spielerische Art, sondern nur über das „trockene“ Lesen des Textes. Wäre es nicht eine Alternative, während der Wissensanreicherung kostenlos IDD-Punkte zu sammeln?

Das geht beim Lesen schon rein aus logistischen Gründen nicht. Ein Problem, dass Lern-Apps überwinden. Mehr noch: Mittlerweile vermittelt manche Lern-App Wissen sogar auf spielerische Weise. So gibt es bereits sogar für die Fortbildung im Versicherungswesen eine App, die wie ein Quiz gebaut ist. Sie ist für jeden Lerntypus geeignet. Als dass da wären:

Der Übereifrige

Dieser Lerntyp neigt häufig zu Flüchtigkeitsfehlern. Grundsätzlich möchte der Übereifrige mehr machen als andere. Eine spielerische Lern-App lässt ihm dazu den Freiraum, da es keine Lernbeschränkungen gibt.

Der Wettkämpfer

Der Wettkämpfer lernt lieber allein, weist eine mangelnde Teamfähigkeit aus. Bei einer Lern-App mit sportlichen Anreizen (wie zum Beispiel IDD-Punkte) spielt er gegen sich selbst und strebt nach immer neuen Bestmarken. Oder er sucht sich Versicherungsmakler desselben Typs und fordert diese zu einem Wettkampf heraus.

Der Sozialkompetente

Sein Bestreben ist es, die Balance zwischen Teamkompetenz und Selbstständigkeit herzustellen. Jedoch ist während der Arbeitszeit seine Teamfähigkeit gefragt, und individualistisches Lernen hat da keinen rechten Platz. Für eine spielerische Lern-App hingegen gibt es im Alltag immer eine Möglichkeit, ohne andere zu stören – im öffentlichen Verkehrsmittel, zur Überbrückung einer Wartezeit, beim Frühstück …

Der (Über-)Denker

Denker geraten häufig in Selbstzweifel. Der Denker-Typ neigt dazu, alles tiefgründig zu hinterfragen und sich im Gedankenkreis zu verlieren. Er lässt sich nicht mit einfachen Antworten zufriedenstellen und liefert immer wieder falsche Antworten. Obwohl er die richtigen kennt. Eine spielerische Lern-App ist selbst dann geeignet, wenn sie wie ein Quiz funktioniert. Weil dem Denker Zeit gegeben wird und er sich das Lernpensum selbst einteilen kann, ohne unter Druck zu geraten.

Der Verweigerer

Weiterbildung wird vom Verweigerer als lästige Pflicht wahrgenommen. Er ist der Überzeugung, nichts Neues zu lernen, sondern nur Wiederholungen zu erleben und lehnt Fortbildungen grundsätzlich ab. Verweigerer sind auch daran zu erkennen, dass sie annehmen schon alles zu wissen. Für diesen Typ hält eine Versicherungsquizz-App einige Überraschungen parat, denn die didaktischen Inhalte der App liefern stets neue Erkenntnisse. Fortbildung eben. Und wenn der Verweigerer schon alles weiß, dann hat er mit der Quiz-App seine IDD-Stunden sozusagen im Vorbeigehen eingeheimst.

 

Moderne Weiterbildung

Wer bisher lieber Bücher zur Fortbildung studiert oder Webinare besucht hat, sollte sich grundsätzlich mit spielerischen Lern-Apps befassen. Hat ein Versicherungsmakler schlechte Erinnerungen an seine schulische Lernzeit, wird ihm wahrscheinlich vor dem Thema Weiterbildung mental unwohl. Hierbei ist der eigene psychologische „Feind“ zu überlisten. Es gibt keinen Lehrer, der streng diktiert, was jetzt in diesem Augenblick zu lernen ist. Es gibt keine Hausaufgaben, kein Termindruck, sondern nur die freie Herausforderung. Locker auf spielerische Art lernen und sich so auf die Weiterbildung gemäß IDD vorbereiten, ist eine moderne didaktische Lösung, die das entspannte und stressfreie Lernen gewährleistet. So jedenfalls würden es unsere Kinder machen.

Kontakt:

Zaigen GmbH
Thomas Köhler
Founder & CEO
Speerstraße 28
8038 Zürich

Tel.: +4179 1245164
E-Mail: info@v-quiz.de
Web: www.v-quiz.com

 

 

 

 

 

Finanzwelt interviewt Thomas Köhler zu V-Quiz

Chefredakteur Leonard von Stockhausen der Finanzwelt im Interview mit Thomas Köhler – dem Erfinder von V-Quiz. Dieser erklärt seine App und wie man damit IDD-Stunden sammeln kann:

Schauen Sie sich das Video an:

https://fb.watch/dNg8zQjuDr/

Mehr Informationen natürlich unter: Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

 

 

 

 

Der Siegeszug des Internets führt zum heutigen E-Learning

Mit dem Siegeszug des Internets hielt in den 1990er-Jahren auch das computergestützte Lernen Einzug in Unternehmen und Privathaushalte. Inzwischen hat es sich als fester Bestandteil bei Fort- und Weiterbildungen aller Art etabliert. Auch Versicherungsagenten und Versicherungsagentinnen profitieren von den digitalen Unterrichtsmethoden.

Mit ihnen können sie sich flexibel auf ihre nach der Insurance Distribution Directive (IDD) geforderten Weiterbildungsstunden vorbereiten und ihre Cicero-Credits online erarbeiten. Möchten Sie als Versicherungsvermittler oder Versicherungsvermittlerin eines der smarten Programme nutzen, stehen Sie vor einer umfangreichen Angebotspalette.

Weiterbildungen in der Versicherungsbranche

Bei Software für elektronisches Lernen werden den Interessenten die Lerninhalte auf unterschiedliche Art online zur Verfügung gestellt. Während sich Schüler oder Auszubildende gezielt auf Klassenarbeiten oder die Abschlussprüfung vorbereiten, müssen Sie sich als Versicherungsmakler oder Versicherungsmaklerin permanent über Neuregelungen am Markt informieren, über rechtliche Veränderungen, digitale Prozessoptimierungen oder neue Produkte. Das ist nicht nur wichtig, um Ihre fachliche Kompetenz zu erhalten, sondern auch verpflichtend. Aufgrund des Verbraucherschutzes sind Sie nach den Regularien der IDD zu mindestens 15 Weiterbildungsstunden jährlich verpflichtet. Diese Obligation zählt unter anderem für

  • VersicherungsberaterInnen
  • VertrieblerInnen von Versicherungskonzernen
  • MitarbeiterInnen von Versicherungsvermittlern
  • AußendienstmitarbeiterInnen

So groß die Unterstützung durch entsprechende Lernsoftware, so viele Missverständnisse existieren über ihre Verwendung und Resultate. Bevor Sie mit Ihrem Onlineunterricht starten, werfen Sie einen Blick auf fünf weit verbreitete Irrtümer, die mit den intelligenten Softwareangeboten einhergehen.

Missverständnisse zu digitalen Lernmethoden

Selbst Kritiker der zunehmenden Technisierung können die hilfreichen Effekte von E-Learning nicht bestreiten. Doch mit einem haben sie recht: Ihr Fokus sollte sich nicht allein auf das Smartphone-Display oder den PC-Bildschirm beschränken:

1. Präsenzunterricht ist Vergangenheit

Die Kombination macht es aus: E-Learning soll unterstützend zu analogen Seminaren dienen, nicht die persönliche Interaktion komplett ersetzen. Sie treffen keine Entscheidung zwischen Hauslehrer und Schule, sondern eine Entscheidung für eine Vor- oder Nachbereitung von Präsenzunterricht. Mit Ihrem favorisierten digitalen Programm können Sie jederzeit Ihr Wissen testen und von bislang unbekannten Konzepten profitieren. In der innovativen Lernkultur wird das aus persönlichen Weiterbildungen bekannte Konzept nicht 1:1 umgesetzt. Von der Aufbereitung der Lernmaterialien über Kommunikationsoptionen und Nutzungsmöglichkeiten stehen Sie neuen Herausforderungen gegenüber.

Hochwertige Apps für Versicherungsmakler oder Versicherungsmaklerinnen finden dank klarer und übersichtlicher Gestaltung auch auf Handy-Displays die perfekte Balance zwischen der erforderlichen Fortbildung zu Hause und der erfolgreichen Umsetzung des Erlernten im Präsenzunterricht.

2. Grafiken sind Pflicht

Übersichtlich heißt auch: Zu viele Bilder, Grafiken, Diagramme oder Videoclips können vom Lerninhalt ablenken. Zwar hängt das passende Programm für Sie primär von Ihren Vorlieben ab, vielleicht steht bei Ihnen aber auch der kommunikative Faktor im Vordergrund. Unter Umständen lernen Sie besonders gut durch visuelle oder auditive E-Learning-Methoden. Wenn bei Ihnen der kommunikative Faktor im Vordergrund steht, haben Sie dagegen die Möglichkeit der Interaktion mit anderen KursteilnehmerInnen. Sie können zudem auch ganz für sich selbst lernen.

Fest steht: Dank einer Multiple-Choice-App mit reinem Text können Sie Ihr Wissen als Versicherungsvermittler oder Versicherungsvermittlerin durch Testfragen optimal im Vorfeld Ihres Fortbildungsseminars überprüfen.

3. Die Motivation kommt automatisch

Mag Ihre Motivation durch die Freude über die bislang unbekannte Lernmethode anfangs noch groß sein – höchstwahrscheinlich lässt Ihre Begeisterung im Laufe der Zeit nach, würden Sie sich in Ihrer Freizeit bevorzugt wieder anderen Dingen als Neuregelungen auf dem Versicherungsmarkt widmen. Können Sie sich allein nicht zum Einschalten des Computers oder Öffnen der App überwinden, sprechen Sie mit Gleichgesinnten, nehmen Sie sich eine kurze Auszeit und lassen Sie sich neu inspirieren! Stellen Sie nicht den aufregenden technischen Aspekt des digitalen Lernens in den Vordergrund, sondern hören Sie auf Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Bleiben Sie in Kontakt mit anderen Versicherungsagenten und Versicherungsagentinnen und halten Sie durch Interaktion Ihre Motivation aufrecht.

4. E-Learning ist einmalig

In gewisser Weise ist E-Learning einmalig, aber nicht in dem Sinne, als dass Ihr Online-Kurs ein einmaliges Projekt sei. Betrachten Sie E-Learning als fortlaufendes Tool, das Ihnen von jedem Ort aus eine jederzeitige Wissensüberprüfung ermöglicht. Gehen Sie in langsamen Schritten vor. Wichtige Änderungen in der Versicherungsbranche werden auch nicht alle auf einmal beschlossen.
Sie sitzen im Bus, Zug oder Wartezimmer? Perfekte Gelegenheiten, das Smartphone zu zücken und einige Testfragen zu beantworten. Stetiges Lernen über kurze Zeitspannen kann effektiver sein, als ein Wochenende ohne Unterlass vor dem Bildschirm zu verbringen.

5. Es bleibt mehr Zeit

Schließlich rankt sich mit dem Zeitfaktor ein fünfter Mythos um die Nutzung von E-Learning-Programmen. Entgegen weitläufiger Ansicht lernt es sich mit einem Cybertrainer nicht schneller als mit dem Seminarlehrer. Zwar sparen Sie durch den flexiblen Zugriff auf die smarten Inhalte Wegstrecken, das Verständnis für Inhalte hingegen erfolgt durch die Nutzung digitaler Optionen nicht automatisch schneller. Die Effektivität Ihres E-Learning-Programmes ist auch an Ihre Reflexion des Gelernten gekoppelt, Ihr Verständnis für die neu gewonnenen Aspekte.

Apps für den Versicherungsmarkt

Möchten Sie mithilfe von E-Learning Ihrer Weiterbildungspflicht nachkommen und Cicero-Credits sammeln, konzentrieren Sie sich bei der Auswahl des passenden Tools auf Anbieter, die Ihnen erforderliche Lerninhalte auf maximal effiziente Weise vermitteln. Infolge stetiger Änderungen auf dem Versicherungsmarkt sind Entwickler digitaler Trainingskonzepte zur flexiblen Gestaltung und ständigen Erweiterung ihrer relevanten Kennzahlen verpflichtet.

Besonders dynamische Lösungen für virtuelle Wissenstransfers lassen sich über die Nutzung einer App herstellen, in die sich Neuerungen umgehend einpflegen lassen. Da Ihr Smartphone stets zur Hand ist, können Sie sich so jederzeit auf Ihre Weiterbildungsstunden vorbereiten.

V wie Versicherungen: innovatives Quiz für KundenberaterInnen

Als KundenberaterIn benötigen Sie Cicero-Credits zur Erfüllung Ihrer Weiterbildungsverpflichtung. Dank des innovativen Online-Tools V-Quiz für die DACH-Region können Sie jederzeit ortsunabhängig nicht nur Ihr aktuelles Fachwissen überprüfen, sondern sich auch der Anerkennung Ihrer Privatfortbildung sicher sein. Bislang hat sich die Suche nach der geeigneten Unterrichtsmethode für Ihre Weiterbildungsverpflichtung kompliziert gestaltet? Mit dem Single-Choice-Quiz erhalten Sie nicht nur ein effektives Softwareprogramm, sondern werden sogar Spaß am Lernen haben!

Mit dem V-Quiz steht Ihnen erstmalig eine App zur Fortbildung im Versicherungs­­wesen zur Verfügung, welche vom jeweils zuständigen Institut der Schweiz, Österreichs und Deutschlands offiziell akkreditiert wurde. Dank dieser Anerkennung durch Cicero, ibw und gutberaten.de ist die 2018 durch die Zaigen GmbH herausgegebene App zur Vergabe von Fortbildungsstunden gemäß IDD beziehungsweise dem Qualitätslabel Schweizer Privatversicherer berechtigt. Entsprechend können Sie sich als VersicherungsmaklerIn eine erfolgreiche Nutzung des Trainings als erforderlichen Qualifizierungsnachweis Ihrer Weiterbildungsstunden gutschreiben lassen.

Über 7.000 Fragen aus zehn Kategorien

Ob Sie sich noch am Karriereanfang befinden oder als alter Hase gelten: Beim V-Quiz sind Sie bestens aufgehoben. Die inzwischen über 7.000 Fragestellungen je Land der App lassen sich ebenso zur Überprüfung von Basiswissen nutzen wie auch als Herausforderung für Versicherungsprofis. In zehn Themenbereiche gegliedert, stehen Ihnen zu jeder Frage vier Antwortmöglichkeiten offen; nur eine ist richtig. Mit den Bereichen Sozial-, Personen-, Sach- und Vermögensversicherungen, mit Zahlen und Definitionen zur Versicherungsbranche, mit Informationen zu Führung und Verkauf, Recht und Compliance, Organisation, Strategie und Schäden sowie dem Finanzmarkt und Rückversicherungen wurde kein IDD-relevantes Thema außen vor gelassen. Dabei sind Aktualität der App und Erweiterung des Fragenkataloges jederzeit sichergestellt. Entscheiden Sie sich für das V-Quiz, haben Sie ab sofort für Ihr berufliches Umfeld einen ständigen Begleiter an Ihrer Seite.

So funktioniert die kostenlose App

Der Gebrauch der App ist unkompliziert. Haben Sie die Android- oder iOS-Version aus dem einschlägigen App-Store kostenlos heruntergeladen und sich einmalig mit Ihrer E-Mail-Adresse registriert, können Sie mit dem Lernspaß komplett kostenlos beginnen:

Suchen Sie sich eine Frage, beantworten Sie sie korrekt und erhalten Sie dafür abhängig vom Schwierigkeitsgrad einen oder zwei Quiz-Coins. Haben Sie die 100er-Marke geknackt, können Sie diese in eine Weiterbildungsstunde oder einen Cicero Credit umwandeln. Kosten fallen erst an, wünschen Sie einen Eintrag in die Datenbank von Cicero, ibw oder gutberaten.de oder möchten Sie eine Teilnahmebescheinigung zur Weiterbildungszeit generieren.

Spaß am Lernen

Mit der App V-Quiz entscheiden Sie sich für einen modernen Weg, auf spielerische Art Ihre benötigten IDD-Stunden zu sammeln. Entgegen eines Seminars mit Anwesenheitspflicht sind Sie bei der App zu einer aktiven Teilnahme gezwungen – eine perfekte Prüfungsvorbereitung. Dennoch: Denken Sie an den ersten der fünf E-Learning-Irrtümer: Auch die V-Quiz-App wurde nicht als Ersatz von Präsenzseminaren entwickelt, sondern als sinnvolle Ergänzung für Ihre Fortbildung.

 

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

 

Einfach wie nie IDD-Stunden sammeln

Foto: © 1STunningART – stock.adobe.com

Alternative Lernformen werden auch im Bereich Weiterbildung immer wichtiger. Mit der innovativen App „V-Quiz“ (finanzwelt berichtete) können Makler und Berater IDD-Stunden spielerisch einfach sammeln. Das Lernformat gibt es nun auch als Website.

V-Quiz ermöglicht es Versicherungsvermittlern und Beratern sich IDD-konform weiterzubilden. Über 8.000 Fragen in der Quiz-App bieten ein Themenspektrum von verschiedenen Versicherungen über rechtliche Fragen bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt. Die so gesammelten IDD-Stunden können sich Berater dann auf Wunsch über die Initiative „gut beraten“ eintragen lassen. Das akkreditierte Quiz ist kostenlos über den Apple App-Store oder den Google Play-Store verfügbar. Die Züricher Zaigen GmbH ergänzt das V-Quiz-Angebot nun mit einer entsprechenden Website. Wer sich kostenfrei registriert, kann ab sofort also in der Mittagspause am Desktop quizzen und später bequem auf dem Weg zum Termin am Smartphone weitermachen. Damit sparen Vermittler Zeit und lernen oder wiederholen Informationen spielerisch. Die neue V-Quiz-Website finden Sie hier, zudem gibt es einen aktuellen Gutscheincode. (lb)

 

 

 

 

 

Per Weiterbildung die Karriereleiter der Versicherungsbranche erklimmen

Die Versicherungsbranche ist eng mit dem Thema Fortbildungen verknüpft. Versicherungsmakler und -vermittler mit Erlaubnis sind zu jährlichen Weiterbildungen verpflichtet. Doch besteht nicht nur die gesetzliche Pflicht zur Weiterbildung in diesem Wirtschaftssektor. Warum nicht einen Schritt weitergehen und über Fortbildungen auch die Karriereleiter erklimmen?

 

Durch Weiterbildungen kann der Versicherungskaufmann oder die Versicherungskauffrau den Fachwirt erlangen oder sich gar zum geprüften Betriebswirt ausbilden. Ein leichterer Aufstieg in der Karriereleiter ist die potenzielle Folge.

Die Karriereleiter der Versicherungsbranche

Den Einstieg zum Versicherungsagenten oder -makler erlangen die meisten Menschen über eine Ausbildung oder Umschulung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Etwa 10.000 – zumeist junge -Menschen werden in Deutschland von den Versicherungsunternehmen ausgebildet, wobei in diese Statistik auch beispielsweise Bürokaufleute hineinfallen oder andere Tätigkeiten in den Versicherungsgesellschaften. Nach dem Einstieg in den Beruf sind die Kaufleute für Versicherungen zumeist als Sachbearbeiter tätig und treten als Versicherungsvermittler im Außendienst auf oder kümmern sich um die Schadensabwicklung im Innendienst. Reichen einem Arbeitnehmer diese Tätigkeiten auf Dauer nicht mehr aus und es sollen weitere Herausforderungen hinzukommen, so ist eine Weiterbildung ratsam. Dabei ist im ersten Schritt die Fortbildung zum Versicherungsfachwirt naheliegend. Es handelt sich um einen Abschluss der IHK, der in etwa zwei Jahren erlernt und abschließend abgelegt wird. Für die Kurse fallen Kosten an, wobei rein statistisch im Anschluss Gehaltssprünge zur Normalität gehören. Ein weiterer Step auf der Karriereleiter ist die Fortbildung zum Versicherungsbetriebswirt. Hierbei handelt es sich um ein (Teil-)Studium, welches mit einem Hochschulabschluss beendet werden kann. Einer leitenden Position oder gar einer Promotion stehen nach dem Abschluss zum Versicherungsbetriebswirt alle Wege offen.

Ausbildung Versicherungskaufmann/-frau

Der erste Schritt der Karriereleiter ist die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Offiziell wird die Ausbildung seit dem Jahr 2006 als Kaufmann oder -frau für Versicherungen und Finanzen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die klassische Ausbildung für Versicherungsberatungen, Schadensbearbeitungen und der Kundenakquirierung. Die Ausbildung findet dual statt, was bedeutet, dass Tage in der Berufsschule und im Betrieb absolviert werden. Nach drei Jahren kann der Abschluss für diesen anerkannten Ausbildungsberuf abgelegt werden. Eine Grundvoraussetzung bisheriger Abschlüsse ist nicht gefordert. 4 Prozent gehen mit einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss in die Ausbildung. 25 % besitzen einen Realschulabschluss und 71 % der Anwärter haben bereits eine Hochschulreife. Vermittelt werden die Grundlagen, welche Versicherungen es gibt, welche Vorsorgemaßnahmen einzelne Kunden benötigen, wie Verträge bearbeitet werden, wie die Arbeit in der Agentur abläuft und wie Schäden reguliert werden. Eine Abschlussprüfung schließt die drei Jahre ab und führt zur anerkannten Ausbildung. In der Ausbildungsvergütung liegt der Kaufmann oder die Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit 1.230 Euro im dritten Lehrjahr unter den bestbezahltesten in der gesamten Arbeitswelt. Nach dem Einstieg in den Beruf liegt das Gehalt im Durchschnitt zwischen 2.500 und 2.800 Euro. Später sind mit Prämien, Provisionen oder mehr Verantwortung 3.500 bis 3.800 Euro brutto im Schnitt möglich.

Weiterbildung Versicherungsfachwirt

Der Versicherungsfachwirt ist eine optimale Weiterbildung, wenn eine mittlere Führungsebene in Versicherungsgesellschaften angestrebt wird. Es ist eine gute Möglichkeit, auch ohne ein Studium die Karriereleiter zu erklimmen. Der Versicherungsfachwirt heißt seit einiger Zeit “Geprüfter Fachwirt für Versicherungen und Finanzen”, da der Bereich des Finanzwesens integriert wurde. Dieser Abschluss muss an der Industrie- und Handelskammer absolviert werden, bevor diese offizielle Bezeichnung Verwendung finden darf. Um den Fachwirt ablegen zu können, fordert die IHK eine abgeschlossene Ausbildung zum Versicherungskaufmann und zusätzlich ein Jahr Berufserfahrung in der Branche. Alternativ ist eine Ausbildung in einem anderen kaufmännischen Bereich mit zwei Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche ausreichend. Auch wer vier Jahre im Versicherungsbereich gearbeitet hat und keine Ausbildung besitzt, darf die Abschlussprüfung zum Versicherungsfachwirt abschließen. Die Fortbildung kann per Fernstudium, in Voll- oder in Teilzeit durchgeführt werden. Je nach Anbieter bestehen unterschiedliche Abläufe und auch Kostenmodelle. Gratis ist diese Art der Weiterbildung nicht, da Gebühren anfallen, die durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.000 Euro liegen. Etwa zwei Jahre der Weiterbildung sollten eingeplant werden, in denen Bereiche wie Unternehmensführung, Versicherungsmarketing, Schadensmanagement, Rückversicherung, Versicherungen für gewerbliche Kunden oder Personalführung erlernt werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Weiterbildung sind rein statistisch Gehälter zwischen 3.125 und 4.661 Euro üblich.

Fortbildung Versicherungsbetriebswirt

Ein Studium im Fach Versicherungen ist abgesehen von der Promotion das Höchstmaß an Fortbildungen in der Versicherungsbranche. Wie schon der Fachwirt, kann auch der Betriebswirt durch unterschiedliche Anbieter erworben werden, wovon letztendlich die Ausgestaltungen und Konditionen der Fortbildung abhängen. An der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) beispielsweise lässt sich der Versicherungsbetriebswirt berufsbegleitend ablegen. Dazu sind 119 Creditpoints erforderlich, die über Klausuren, Modulprüfungen oder Präsentationen erlangt werden. Zum Abschluss ist ein Verfassen der Versicherungsbetriebswirtsarbeit erforderlich, nach deren erfolgreicher Benotung der Titel des Versicherungsbetriebswirts (DVA) getragen werden darf. Für die Fortbildung ist der Fachwirt nötig, der jedoch an der DVA gemeinsam mit dem Betriebswirt abgelegt werden kann. Im Anschluss an beide Abschlüsse erfolgt der akademische Hochschulabschluss in weiteren zwei Semestern, sodass eine gesamte Fortbildung vom Fachwirt über den Betriebswirt bis hin zum Bachelor in vier Jahren absolviert werden kann. Hierfür fallen Gebühren an, die beispielsweise bei der DVA für drei Semester Versicherungsbetriebswirt 6.068 Euro betragen. Es wird in diesen eineinhalb Jahren Wissen zur allgemeinen BWL, zur Wirtschaftspsychologie, zum Thema Recht, zur Statistik oder zu Steuern und Finanzierungen vermittelt. Rein statistisch können über das Studium Gehälter im Bereich zwischen 3.819 und 4.958 Euro erreicht werden, wobei in größeren Konzernen oder als Agenturleiter deutlich höhere Bezüge ebenfalls völlig realistisch sind.

Jährliche Ausbildung

Die Versicherungsbranche ist einer der wenigen kaufmännischen Sektoren, in denen Fortbildungen zum jährlichen Standard gehören. Versicherungsmakler und -vermittler sind gesetzlich dazu aufgerufen, jährliche Weiterbildungsstunden zu absolvieren. Glücklicherweise werden diese Fortbildungen nicht mehr ausschließlich in klassischen Tagungshotels absolviert, in denen mehrere Übernachtungen notwendig werden und die Absolventen über viele Stunden trocken mit Frontalunterricht konfrontiert werden. Die Branche ist mittlerweile fortgeschritten, wenn es um die Pflicht zur Weiterbildung geht. Jeder Versicherungsagent kann die jährlichen IDD Stunden heutzutage bequem online machen. Hierzu lädt er sich kostenlos die App V-Quiz herunter und kann mit einem Höchstmaß an Abwechslung seine jährlichen Stunden absolvieren. Immer genau dann, wenn er die Zeit dafür hat. Dies geschieht mobil über das Smartphone und ist individuell jederzeit möglich.

Die App V-Quiz ist von gutberaten.de akkreditiert und erfüllt sämtliche Anforderungen an eine Weiterbildung nach IDD. Ein Herunterladen auf das Smartphone ist gratis möglich. Der Versicherungsagent absolviert nach dem Download seine 15 Stunden jährlich online mit der App, was völlig kostenlos geschieht. Im Anschluss kann er die absolvierte Zeit gegen Gebühr in anerkannte Fortbildungseinheiten nach IDD oder in Cicero-Credits in der Schweiz umwandeln. Es sind mehr als 7.000 Fragen in der App enthalten, sodass Cicero-Credits oder IDD-Stunden mit einem hohen Maß an Abwechslung für die sich fortbildenden Versicherungsvermittler erlangt werden können. Die anerkannte Fortbildungsplattform gutberaten.de hat das V-Quiz nicht umsonst als funktionales Tool für die jährliche Weiterbildungspflicht im Versicherungssektor gelistet.

Autor: Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

Starten Sie das Quiz hier: V-Quiz

IDD-Weiterbildung: Neues bei der Quiz-App „V-Quiz“

Mit „V-Quiz“ können Vermittler per App Weiterbildungszeit nach IDD sammeln. Bei dem Tool gibt es nun Neuerungen. So können Versicherer, Pools oder Bildungsinstitute ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten über die App anbieten. In Kürze soll V-Quiz auch als Webversion verfügbar sein.

 

Die Quiz-App „V-Quiz“ ermöglicht es Versicherungsvermittlern, Weiterbildungszeit gemäß IDD-Richtlinie zu erwerben. Das von „gut beraten“ akkreditierte Quiz der Züricher Zaigen GmbH ist kostenfrei im App-Store bzw. bei Google Play erhältlich. Mit jeder korrekt beantworteten Frage erhält der Nutzer Quiz-Coins. Ab 100 Quiz-Coins können Vermittler diese kostenpflichtig in eine Weiterbildungsstunde bzw. einen Credit umwandeln. Nach Begleichung der Rechnung und Prüfung der Daten wird die Teilnahmebestätigung versendet. Die Fragen werden jährlich aktualisiert und um neue ergänzt.

Unternehmen können ihr eigenes Quiz einstellen

Bei der Quiz-App gibt es nun Neuerungen, wie etwa das Modul „Firmenplattform“. Hierüber können Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools ihr eigenes Quiz mit entsprechenden Inhalten anbieten. Die Zaigen GmbH kümmert sich nach Erhalt der Fragen um die Einstellung in die App, anschließend ist das Quiz passwortgeschützt für die Nutzer verfügbar. Die Inhalte müssen sich dabei nicht auf das Thema IDD beschränken, so können Unternehmen beispielsweise Fragen rund um neue Produkte nach einer Produktvorstellen anbieten.

Nachrichten direkt an Vermittler

Zudem ist geplant, dass Unternehmen Nachrichten etwa zu ihrem Weiterbildungsprogramm oder ihren Seminaren über die Anwendung direkt an Nutzer senden können. Versicherer, Bildungsinstitute oder auch Pools kommen also direkt auf das Smartphone der Vermittler.

Die Quiz-App als Webvariante

In Kürze soll es auch eine Webvariante von V-Quiz geben. Somit können Nutzer per Computer via Webseiten-Aufruf die Anwendung nutzen. Automatisch synchronisiert kann der Nutzer dann sowohl via Computer oder übers Smartphone quizzen.

Aktuell erhalten AssCompact Leser über den Promo-Code Joker-2021 eine Freistunde. Weitere Informationen zur Aktion und zur App finden sich unter www.v-quiz.com.

Bild: © olly – stock.adobe.com

Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

https://www.asscompact.de/nachrichten/idd-weiterbildung-neues-bei-der-quiz-app-„v-quiz

 

 

 

 

Vier häufige Anwendungsgebiete für Apps in der Versicherungsbranche

Die Digitalisierung hat das Kundenverhalten geändert. Gewünscht ist digitaler Zugang zu Angeboten und Leistungen. Darauf hat sich auch die Versicherungsbranche eingestellt und bietet Apps an. Welchen Bereichen diese Apps zuzuordnen sind, zeigt Thomas Köhler (Zaigen GmbH) im Gastbeitrag.

In welchen Bereichen Apps in der Versicherungsbranche besonders häufig zum Einsatz kommen, hat Thomas Köhler im Gastbeitrag zusammengefasst.AJEL / pixabay

Mit ihren Apps verfolgen Versicherer und Vermittler ganz unterschiedliche Ziele: Abläufe verbessern, Servicelevel erhöhen oder Kosten sparen. Dabei werden verschiedene Ansätze verfolgt: Die App als Kundenportal, Vertriebshilfe oder Fortbildungsinstrument.

Die wichtigsten Ansätze bei der Konzipierung von Apps sind im folgenden zusammengefasst.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

1. Die Versicherungs-App als Maklerersatz

Gerade in den vergangenen Jahren kommen immer mehr Apps auf den Markt, die digital den klassischen Versicherungsmakler ersetzen möchten. Namen wie Knip, Clark oder Asuro standen oder stehen stellvertretend für diesen Ansatz*. Hierbei handelt es sich um Apps von Versicherungsmaklern, die als Vergleichsportale auftreten. Dem Kunden werden Tarife aufgelistet, aus denen er sich dann sein gewünschtes Produkt auswählen kann. Die Versicherungsnehmer haben den Vorteil, dass sie eine Übersicht der zahlreichen Angebote erhalten und sich in Ruhe für ein Produkt entscheiden können. Doch nicht jeder Versicherer ist in solchen Listen vertreten und manche Anbieter ‚steuern‘ den Besucher durch Filter auf bestimmte Produkte.
Klassische Versicherungsmakler müssen in Konkurrenz zu den digitalen Plattformen treten und sich vermehrt auf den Kundenservice konzentrieren. Gerade komplizierte Versicherungspolicen wie etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die sehr individuell gestaltet werden kann, wird von den Kunden häufig direkt vom Makler gewünscht. In einem Kundengespräch lassen sich die optimalen Bausteine finden und Erklärungen abgeben, die eine App nicht liefern kann*. Es ist davon auszugehen, dass weniger beratungsintensive Produkte auf Dauer von digitalen Versicherungsvermittlern übernommen werden. Versicherungsmakler müssen lernen, ihren Nutzen aus den Apps der digitalen Vergleichsportale zu ziehen.

2. Die Versicherungs-App für IDD-konforme Weiterbildungsstunden

Ein weiterer Bereich, in dem die Apps Einzug in die Versicherungsbranche erhalten haben, ist die Fortbildung. In der Versicherungsbranche ist die Weiterbildung gesetzlich festgeschrieben. Im Normalfall laden die Versicherungsgesellschaften zu Präsenzveranstaltungen in ihren Konferenzräumen oder in angemieteten Tagungshotels ein und bilden ihre Mitarbeiter fort. Freie Versicherungsmakler nutzen Drittanbieter für Fortbildungen, was Zeit und Geld kostet. Doch auch im Bereich der Fortbildungen spielen Apps eine große Rolle. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter bei gutberaten.de akkreditiert ist. Mit Weiterbildungs-Apps kann der IDD-Pflicht völlig flexibel nachgekommen werden.

3. Die Versicherungs-App als Kundenportal

Eine Anforderung, die viele Kunden an ihre Versicherungen stellen, ist die digitale Kommunikation. Daher besitzen die großen Versicherer Apps, die die Kunden sich auf das Handy laden und von jedem Ort und zu jeder Zeit mit dem Versicherer kommunizieren können. Besonders die Krankenversicherungen sind in diesem Bereich digitale Vorreiter. Bereits im Jahr 2018 besaßen 90 Prozent der Krankenversicherungen eine App, über die sie ihre Dienstleistungen anboten. Hierunter fällt in erster Linie der Austausch von Dokumenten. Arztrechnungen oder Krankmeldungen lassen sich problemlos digital versenden, was für beide Seiten große Vorteile mit sich bringt. Doch die Krankenkassen gehen weiter. Mittlerweile gehören beispielsweise Gesundheitstrainer zu den Apps hinzu. Diese helfen den Nutzern online bei Sportprogrammen oder einem gesünderen Leben. Besonders wichtig ist jedoch die Schadensregulierung, die über die Kundenportale digitalisiert werden kann. Hierzu laden die Versicherten ihre Rechnungen, Fotos oder Schadensprotokolle über die App ins Internet. Das Versicherungsunternehmen prüft und sendet ihre Bescheide im Anschluss ebenfalls an das digitale Postfach. Der Ablauf ist deutlich schneller und spart Porto und Papiere. Außerdem ist eine Archivfunktion jederzeit gegeben. Die Apps sind über zusätzliche Codes gesichert, sodass die Richtlinien für den Datenschutz eingehalten und die Angriffe durch Betrüger abgewehrt werden.

4. Die Versicherungs-App für Außendienstler

Eine Neuheit, die immer mehr Versicherungsgesellschaften für sich nutzen, ist die Versicherungs-App für Außendienstler. Diese bieten gerade in Kundengesprächen einen großen Vorteil gegenüber den Zeiten, in denen der Versicherungsvertreter noch mit Aktenordnern unterwegs war. Die Versicherungs-App ist meist nur für den internen Gebrauch zwischen dem Außendienstler und der Versicherungsgesellschaft. Im Kundengespräch kann während einer Beratung sehr schnell auf notwendige Daten zurückgegriffen werden. Das Einholen von Informationen mit entsprechender Verzögerung im Vertragsabschluss gehört damit der Vergangenheit an. Kommen beispielsweise Fragen zu Preisen, zu Konditionen oder zu Ausschlüssen aus dem Kleingedruckten auf, so kann der Versicherungsberater die notwendigen Informationen schnell nachlesen und muss seine Kunden nicht mehr vertrösten. Außerdem hat er die Möglichkeit, die Verträge der Kunden digital einzulesen. Selbst eine digitale Unterschrift von Neuverträgen ist über die App möglich. Der Versicherungsvermittler legt sein Tablet dem Kunden vor und dieser kann die Verträge, die Preisvergleiche oder das Kleingedruckte direkt ablesen. Mit dem zugehörigen Stift unterschreibt der Kunde direkt auf dem Tablet. Da die komplette Beratung digital stattfindet, ist die verpflichtete Beratungsdokumentation jederzeit ohne Mehraufwand gegeben.

Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

*Anmerkung der Redaktion: Selbstverständlich unterliegen auch sogenannte ‚Online-Makler‘ wie Clark den gesetzlichen Weiterbildungspflichten. Auch individuelle Beratung wird dort via Bildschirm oder Telefon geleistet.

 

Weiterbildung: Wie sehen die rechtlichen Bestimmungen für Versicherungsvermittler aus?

Weiterbildung ist Pflicht für Versicherungsvermittler. Dafür gibt es Anrechnungsregeln von gutberaten und Aufsichtsbehörden haben aktualisierte FAQ veröffentlicht. Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler (Zaigen GmbH) Hintergründe und Vorschriften zusammen.

Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler die umfangreichen Regeln zur Weiterbildungspflicht zusammen.

 

Die Versicherungsbranche nimmt in Sachen Weiterbildung eine ganz besondere Rolle ein. Sie ist eine der wenigen Bürotätigkeiten, in der Fortbildungen per Gesetz vorgeschrieben sind. Seit 2018 ist in einer entsprechenden Verordnung für die Branche geregelt, dass eine Weiterbildung von 15 Stunden je Kalenderjahr notwendig ist. Eine solch pauschale Anordnung bringt einige Fragen mit sich, die im Folgenden geklärt werden sollen.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Weiterbildungspflicht für Versicherungsvermittler

Am 23.02.2018 fiel der Startschuss für die verpflichtende Weiterbildung von Versicherungsmaklern. Jeder, auf den die Verordnung zutrifft, muss seitdem jährlich 15 Stunden lang eine Fortbildung besuchen. Festgehalten ist dies in § 34d Absatz 9 Satz 2 der Gewerbeordnung bzw. § 48 Absatz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes. Details ergeben sich außerdem aus § 7 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung. Die Einhaltung der Pflicht wird je nach Zuständigkeit durch die Industrie- und Handelskammern oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen geprüft. In erster Linie stellt sich dabei die Frage, wer von diesem neuen Gesetz betroffen ist und dementsprechend eine jährliche Weiterbildung zu absolvieren hat. Die folgende Liste gibt einen Überblick:

  • Versicherungsberater (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Versicherungsvermittler (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Mitarbeiter, die bei der Beratung und Vermittlung mitwirken. Indem beispielsweise Verträge aufgesetzt, Schadensfälle reguliert oder Vertriebsaufgaben übernommen werden
  • Gebundene Versicherungsvermittler nach § 37d Absatz 7 Nummer 1 GewO, wobei die Weiterbildungspflicht von den Versicherungsunternehmen sichergestellt werden muss

Zeitgleich existiert eine Negativliste von Mitarbeitern, die keine Fortbildungen nachweisen müssen. Hierzu gehören:

  • Mitarbeiter ohne konkreten Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung wie etwa die Buchhaltung, die Personalabteilung, der Einkauf, das Sekretariat, der Empfang etc.
  • Produktakzessorische Versicherungsvermittler mit Erlaubnisbefreiung (diese dürfen ohne regelmäßige Fortbildung jedoch nicht mit Versicherungsunternehmen zusammenarbeiten)
  • Annexvermittler ohne Erlaubnis
  • Gewerbetreibende nach § 34d Absatz 7 Satz 1 Nummer 1 GewO
  • Auszubildende, wenn sie noch keine vertriebliche Tätigkeit bewältigen
  • Vertriebsvorstände unter Voraussetzung des § 48 Abs. 2 S. 4 VAG

Eine Versicherungsgesellschaft als juristische Person (z.B. AG, GmbH) muss sich ebenfalls fortbilden. Die Pflicht trifft in diesem Fall die gesetzlichen Vertreter wie die Geschäftsführer oder die Vorstände. Diese können die Weiterbildungspflicht delegieren, dürfen dann aber selbst nicht mehr vermittelnd und beratend auftreten. Die Delegation darf nur an Beschäftigte übertragen werden, die den Gewerbetreibenden vertreten dürfen und somit Prokura oder Handlungsvollmachten besitzen. Pro 50 Beschäftigter muss ein Delegierter mit Vertretungsrecht die Fortbildung durchführen.

Ebenfalls besteht die Fortbildungspflicht für Gewerbetreibende mit einer sogenannten Schubladenerlaubnis. Dies sind Vermittler und Berater, die eine Erlaubnis besitzen, aber nicht mehr im Register eingetragen sind und somit den Beruf nicht mehr ausüben. Die Weiterbildungspflicht ist jedoch mit der Erlaubnis und nicht mit der Registrierung verknüpft.

Fachkompetenz und personale Kompetenz im Fokus

Nachdem geklärt ist, wer sich der jährlichen Fortbildung stellen muss, ist im nächsten Schritt die Frage, was als Fortbildung anerkannt wird. Grob gesagt, lässt sich diese Frage damit beantworten, dass die Lerninhalte, die sich mit der Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz zum Thema Versicherungsvermittlung und -beratung beschäftigen, als geeignet gelten. Die Weiterbildung muss den Anforderungen der ausgeübten Tätigkeiten entsprechen und so aufgebaut sein, dass Teilnehmer ihre berufliche Handlungsfähigkeit aufbauen, ausbauen oder anpassen. Dazu muss der Kundennutzen jederzeit im Vordergrund stehen.

Die Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung beinhaltet in Anlage 1 eine Übersicht der anerkannten Weiterbildungen, aus der hier einige Beispiele genannt werden sollen. Unterteilt ist sie in die Bereiche Kundenberatung, rechtliche Grundlagen, Vorsorge und Sach- bzw. Vermögensversicherung.

Kundenberatung:

  • Serviceerwartungen des Kunden
  • Besuchsvorbereitung
  • Kundenbetreuung
  • Kundengerechte Lösungen
  • Kundensituation und Kundenbedarf

Rechtliche Grundlagen:

  • Vertragsrecht
  • Pflichten im Schadenfall
  • Vermittler- und Beraterrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Geldwäschegesetz

Vorsorge:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Gesetzliche und private Unfallversicherung
  • Gesetzliche und private Krankenversicherung
  • Private Vorsorge durch Lebens- und Rentenversicherungen
  • Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung

Sach- und Vermögensversicherung:

  • Haftpflichtversicherung
  • Kraftfahrtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Gebäudeversicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Die aufgeführten Beispiele sind nur ein kleiner Teil einer langen Liste, die die Anforderungen an ein Weiterbildungsthema für Versicherungsmakler erfüllen. Außerdem ist die besagte Liste nicht abschließend, wodurch zahlreiche weitere Themenfelder behandelt werden können, die einen Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung besitzen. Beispielhaft seien hier die Themen Transportversicherung, Cyberversicherung oder Warenkreditversicherung genannt, falls sich der Versicherungsmakler hierauf spezialisieren möchte. Neben der Anlage 1 aus der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung existiert die Anlage 1 aus dem Versicherungsaufsichtsgesetz. Auch hier sind Themen gelistet, die den Anforderungen an eine Weiterbildung gerecht werden, falls ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung hergestellt werden kann.

Beispiele aus der Anlage 1 Versicherungsaufsichtsgesetz:

  • Krankheit: Tagegeld
  • Schienenfahrzeug-Kasko
  • Hagel-, Frost- und sonstige Sachschäden
  • Luftfahrzeughaftpflicht
  • Verschiedene finanzielle Verluste wie Gewinnausfall
  • Tontinengeschäfte
  • Fondsgebundene Lebensversicherungen
  • Hypothekendarlehen

Eine offizielle Negativliste, welche Themen von Veranstaltungen nicht angerechnet werden können, besteht nicht. Beispielhaft seien hier Weiterbildungen mit versicherungsfremden Inhalten genannt, wozu das Gesundheitsmanagement des Lernenden oder allgemeine betriebswirtschaftliche Themen zählen. Außerdem sind die Themen Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und Bausparen nicht anerkannt. Sollten nicht relevante Themen Bestandteil einer Schulung sein, so muss diese Zeit von der Fortbildungszeit abgezogen werden.

Nachweisbarer Lernabschluss

Im folgenden Kapitel sei ein Blick auf die Möglichkeiten gerichtet, die einem Versicherungsmakler für eine Fortbildung zur Verfügung stehen. Vorab gesagt: Es gibt keine Liste von zertifizierten oder staatlich anerkannten Anbietern. Dies liegt daran, dass die IHK keine Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen listen und somit bevorzugen darf. Dennoch gibt es klare Anforderungen an die Qualität der Weiterbildungen, welche in Anlage 3 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung aufgeschlüsselt sind. Es herrschen Ansprüche an die Planung, die systematische Organisation und die Fortbilder.

Planung:

  • Die Weiterbildung ist mit zeitlichem Vorlauf konzipiert
  • Die Weiterbildung ist in nachvollziehbarer Form beschrieben
  • Die Weiterbildung liegt einem Ablaufplan zugrunde

Systematische Organisation:

  • Im Vorfeld erhalten Teilnehmer eine Einladung in Textform
  • Die Einladung enthält eine Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme inklusive Angabe von Zeitstunden
  • Die Anwesenheit der Teilnehmer wird verbindlich dokumentiert und archiviert (bei einem Selbststudium geschieht dies über nachweisbare Lernkontrollen)

Durchführende der Weiterbildung:

  • Die Fortbilder verfügen über eine erforderliche Fachkompetenz zum behandelten Thema
  • Systematische Prozesse sorgen für eine Einhaltung der Anforderungen

Methoden und Kontrolle der Weiterbildung

Die Methode der Weiterbildung kann in beliebiger Form erfolgen, solange die Anforderungen aus Anlage 3 der VersVermV beachtet werden. Auch eine Kombination unterschiedlicher Methoden, wie es etwa beim Blended Learning der Fall ist, wäre möglich. Anbei ein paar Beispiele für die Methoden der Weiterbildung:

Klassische Präsenzveranstaltungen wie Seminare oder Tagungen

  • Webinare als Onlinevariante der klassischen Seminare
  • Blended-Learning (eine Kombination aus der klassischen Präsenzveranstaltung mit Selbstlern-Elementen, die der Durchführende kontrolliert)
  • Einzeltraining
  • Selbststudium mit Materialien, bei denen ein Lernerfolg erreicht werden muss
  • Betriebsinterne Schulungen in geeigneter Form

Die Nachweise zu den Weiterbildungsmaßnahmen sind von den Personen aufzubewahren, die zu einer Weiterbildung verpflichtet sind oder eine Delegation dazu erhalten haben. Die Aufbewahrungspflicht für diese Formulare beträgt fünf Jahre. Als Aufbewahrungsort sind die Geschäftsräume zu wählen. Die Nachweise müssen mindestens Auskunft über folgende Punkte geben:

  • Name und Vorname des Gewerbetreibenden oder Beschäftigten
  • Datum, Umfang, Inhalt und Bezeichnung der Weiterbildungsmaßnahme
  • Firma, Adresse und Kontaktdaten des Durchführenden der Weiterbildung

Die Nachweise zur Weiterbildung müssen der IHK nicht automatisch vorgelegt werden. Dies ist erst der Fall, wenn eine Aufforderung dazu eingegangen ist. Die IHK führt Stichprobenkontrollen durch und hat als Ziel, 10 Prozent der zur Weiterbildung verpflichteten Personen zu überprüfen. Außerdem kann die IHK aus folgenden Gründen eine Überprüfung einleiten:

  • Hinweise durch Dritte über fehlende Weiterbildungen
  • Hinweise auf Falschberatung
  • Nichtzahlung öffentlicher Abgaben
  • Zweifel an der ordnungsgemäßen Weiterbildung
  • Fehlende Weiterbildungen in den Vorjahren

Die Eingangs angesprochenen kürzlich veröffentlichten FAQ der Aufsichten stellte u.a. dar, dass

  1. Auszubildende im Bereich der Versicherungsvermittlung nicht der Weiterbildungspflicht unterliegen. Eine Ausnahme gilt, diese wären außerhalb des Ausbildungsverhältnisses noch vertrieblich tätig.
  2. Schulungen zu versicherungsspezifischer Beratungs- und Angebotssoftware sowie zur elektronischen Antragsaufnahme können als Weiterbildung angerechnet werden.
  3. Die Tätigkeiten als Dozent, Vortragender oder Trainer können einmalig pro Kalenderjahr in der Höhe der Stunden anerkannt werden, sofern diese auch für die Teilnehmer anerkannt werden.

Ebenso wurde klargestellt, dass es sich bei der Schadensbearbeitung und -regulierung grundsätzlich um Versicherungsvertrieb i. S. d. § 7 Nummer 34a VAG i. V. m. Artikel 2 Absatz 1 Nummer 1 IDD handelt. D.h. demnach sind auch diese Mitarbeite von der Weiterbildungspflicht erfasst.

Über den Autor:
Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

 

 

Freundlich, offen und konstruktiv zum Erfolg

Gerade durch die sozialen Medien ist der Kunde informierter denn je. Damit wird er auch wertebewusster und fordernder. Wer als Vermittler den Kunden von sich
und seinem Service überzeugen möchte, muss sich klar von anderen abheben.

Das Internet ist gespickt von Vergleichsseiten, auf denen sich der Kunde nicht nur informieren, sondern auch das für ihn günstigste Angebot an Land ziehen kann.
Damit der Erfolg beim Versicherungsverkauf für den Vermittler trotzdem nicht ausbleibt, hier einige goldene Erfolgsfaktoren für den Verkauf.

 

Ein Kunde wird niemals einen Vertrag bei einem Vermittler abschließen, wenn er sich nicht wohlfühlt, denn das Versicherungsgeschäft ist ein Gefühl-Geschäft. Darum ist es wichtig, bei jedem Gespräch den Fokus auf den Kunden zu lenken und nicht unbedacht ein Produkt vorzuschlagen, bei dem der Kunde weder einen Nutzen noch ein gutes Gefühl hat. Hier gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen und dem Kunden gut zuzuhören. In den meisten Fällen erzählt der Gesprächspartner von sich aus, auf was er bei der Beratung und bei den Produkten Wert legt. Vorausgesetzt, er fasst Vertrauen. Diese Vertrauensbasis baut der Vermittler durch zuhören und nachfragen auf. Das braucht aber Zeit und Geduld. Deswegen lieber einmal öfter das Kundengespräch suchen, als vorschnell zu handeln und ein Storno in Kauf zu nehmen.

 

Kompakt
■ Wer die goldenen Erfolgsfaktoren im Verkauf befolgt, kann als Vermittler reüssieren.
■ Der Verkauf funktioniert nur, wenn der Vermittler auf Augenhöhe mit dem Kunden agiert.
■ Auch in digitalen Zeiten ist das persönliche Kundengespräch ein wichtiger Pfeiler in der Beratung.

 

Sich auf Augenhöhe begeben

Bedarfsgerechte Beratung spielt in Zeiten von Internet und Online-Käufen eine immer größere Rolle. Es gilt, dem Kunden zu vermitteln, dass Sie sich Zeit für ihn nehmen und er Sie alles Wichtige fragen kann. Online oder über eine Service-Hotline erhält der Kunde zwar Auskunft, was jedoch nicht das persönliche Gespräch ersetzen kann. Die Beratung und der Verkauf von Versicherungen funktionieren nur, wenn sich der Vermittler mit seinen Kunden auf Augenhöhe befindet. Der Kunde geht davon aus, dass der Vermittler gut ausgebildet ist, und möchte verstanden werden. Auch wenn die Fragen des Kunden noch so naiv oder gar unwissend erscheinen, antworten Sie immer verständlich mit einfachen Worten, ohne dass Sie zu viele Fachbegriffe verwenden. Falls Sie dennoch fachliche Begriffe verwenden, erklären Sie diese auf jeden Fall. Damit signalisieren Sie dem Kunden, auf Augenhöhe zu kommunizieren und nicht ihr geballtes Wissen auf ihn einprasseln zu lassen.

Folgende Aussagen sollten Sie unbedingt vermeiden:

• „Wir sind die Besten auf dem Markt!“
Nein, auch andere Versicherungsunternehmen haben gute Angebote.

• „Hören Sie auf mich, denn ich habe die Qualifikationen und Sie nicht“,
erzeugt beim Kunden nur ein Gefühl von Unwissenheit und ein schlechtes Bauchgefühl.

• „Ich bin der erfolgreichste Versicherungsverkäufer.
Ich weiß alles, vor allem jeden Trick“, vermittelt den Kunden nur, dass Sie der Tollste sind, und kein Gefühl von Augenhöhe.

Die Körpersprache verrät sofort, ob sich jemand wohlfühlt oder nicht. Deswegen sollte der Vermittler speziell auf seine Mimik und Gestik achten. Diese sollte offen und freundlich sein und den Kunden einladen, Fragen zu stellen. So entsteht das Gefühl, willkommen zu sein. Gerade die Handhaltung sollte dabei beachtet werden. Arme verschränken stellt eine Abwehrhaltung ein. Das Gespräch wird damit verhaltener. Lieber einen Stift in die Hand nehmen und sich Notizen machen und den Augenkontakt halten. Der Kunde wird begeistert sein, denn er fühlt sich wertgeschätzt. Grundlage für jedes erfolgreiche Kundengespräch ist, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen. Damit erspart sich der Vermittler unnötige Zeit für Erklärungen, da sich der Kunde seine Produkte und dessen Vorteile durch die Fragen selbst erklärt. Zeitgleich erfährt man etwas über die Wünsche und Ziele des Kunden. Sieht der Kunde seinen eigenen Nutzen, wird es zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Fragen können hier sein:

• „Wie sieht für Sie eine gute Absicherung aus?“

• „Was sind Ihre Erwartungen an mich?“

• „Was sind Ihre Erwartungen an die Versicherung/Absicherung?“

• „Gegen welche Gefahren möchten Sie abgesichert sein?“

• „Worauf legen Sie besonderen Wert?“

 

Grundlegend für den Erfolg im Verkauf ist das Fachwissen. Ein Kunde spürt sofort, ob jemand wirklich Ahnung von der Materie hat oder nur Plattitüden von sich gibt. Falls man auf eine Kundenfrage einmal keine Antwort parat hat, ist es halb so schlimm, wenn man dies ehrlich zugibt und die Informationen nachreicht. Auch die angebotenen Produkte sollte ein Vermittler mit wenigen Worten verständlich erklären können. Gut auch, wenn man in seinem Büro die Nachweise für die erfolgreiche Ausbildung an der Wand präsentiert. Damit erkennt der Kunde auf einen Blick die fachliche Kompetenz des Beraters.

 

Die richtigen Fragen stellen

Aber mit guter Ausbildung und fundiertem Wissen alleine ist es nicht getan. Seit dem 1. Januar 2019 gilt die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), nach der der Vermittler eine Weiterbildungszeit von 15 Stunden im Jahr nachweisen muss. Dabei handelt es sich um so genannte IDD-Zeiten, die nachweisbar dokumentiert werden. Mittels dieser Richtlinie soll sichergestellt werden, dass die Verkäufer sich stetig einer Weiterbildung unterziehen und fachlich auf dem neuesten Stand sind. Die Weiterbildungsstunden können zum Beispiel mittels eines gebuchten Seminars gesammelt werden. Eine weitere Möglichkeit bilden Apps, wie die App „V-Quiz“, um sich online immer auf den neuesten Wissensstand zu halten. Mit V-Quiz kann sich der Vermittler spielerisch weiterbilden. Wie das genau funktioniert?

Im Quiz-Format wird das eigene Wissen getestet und man lernt Neues hinzu. Bei jeder richtig beantworteten Frage erhält der Nutzer Weiterbildungszeit, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt bestätigen lassen kann.

 

Nicht die gute Laune verlieren

 

Nur wer für sich selbst und sein Handeln Verantwortung übernimmt, übernimmt diese auch für andere. Damit der Erfolg nicht ausbleibt, heißt es deswegen, für seine Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen und hinter den eigenen Produkten zu stehen. So übernimmt ein guter Vermittler auch die Verantwortung gegenüber den Kunden – gerade im Schadenfall steht er für sie ein und holt das Bestmögliche für ihn heraus. Besonders am Anfang läuft nicht immer alles wie geplant und nicht jeder Kunde wird unterschreiben. Hier gilt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Meistens entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob es zu einem Abschluss kommt oder nicht. Vielleicht hatten Sie einen schlechten Tag oder haben mit zu viel Fachwissen den Kunden überfordert? Nicht richtig zugehört oder nachgefragt? Seien Sie ehrlich zu sich selbst und gestehen Sie sich auch Fehler ein. An Fehlern können Sie wachsen.

Eine weitere wichtige Regel ist: nicht die gute Laune zu verlieren. Ganz gleich, wie schlecht ein Tag auch läuft, sorgen Sie vor einem wichtigen Termin für gute Laune. Hier hilft die persönliche Einstellung:

Denken Sie positiv und stellen Sie sich selbst auf Erfolg ein, bleibt dieser meistens nicht lange aus.

Der Erfolg liegt alleine beim Verkäufer.

Wer sich auf eine Ebene mit dem Kunden begibt, positiv denkt und eine freundliche Ausstrahlung hat, wird Erfolg im Verkauf haben.

 

Thomas Köhler - Erfinder der V-Quiz App für IDD Weiterbildung

Autor: Thomas Köhler ist
Founder & CEO der Zaigen
GmbH, Zürich,
Schweiz (www.v-quiz.de)

Jeden Tag ein bisschen Weiterbildung

Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Nicht zuletzt aufgrund der IDD-Richtlinie ist für Versicherungsvermittler das Thema Weiterbildung enorm wichtig. Mit der App V-Quiz kann die gesetzliche Pflicht per Microlearning erfüllt werden. 

Eine der wichtigsten Komponenten beim Lernen ist die Wiederholung. Um diese regelmäßig in den Arbeitsalltag einbinden zu können, gibt es mit Microlearning eine besondere Form des E-Learnings. Dabei wird der zu lernende Stoff in kleine, leicht konsumierbare Einheiten zum Selbstlernen unterteilt. Somit wird die Hürde niedriger, tatsächlich jeden Tag etwas für die eigene Weiterbildung zu tun. Wenn jede tägliche Lektion mit einem Erfolgserlebnis endet, wird zudem die Motivation gesteigert, am nächsten Tag weiter zu lernen.

Auf das Microlearning setzt auch die App V-Quiz, die mehr als 7.000 Fragen aus dem Versicherungsbereich bietet, die in zehn Sachbereiche untergliedert sind, darunter Basiswissen, Sachversicherung oder Finanzen. Bei den Mulitple Choice-Fragen stehen jeweils vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Bei jeder richtigen Antwort gibt es einen Quiz-Coin. Um eine dokumentierte Weiterbildungsstunde zu schaffen, sind 100 Quiz-Coins nötig. Wenn ein Vermittler an 220 Arbeitstagen im Jahr täglich fünf bis zehn Fragen beantwortet, kann er theoretisch seine gesamte von der IDD geforderte Weiterbildungszeit von 15 Stunden per V-Quiz erfüllen. Die App ist in allen drei Ländern der DACH-Region akkreditiert und erfüllt in Deutschland die Voraussetzung für die Weiterbildungsinitiative gutberaten. (ahu)

Copyright © V-Quiz by Zaigen GmbH IDD zertifiziert