In diesem Blog geht es um Tips, Ideen und Informationen rund um die IDD Weiterbildung und um Themen für Versicherungsmakler, Versicherungsberater, Versicherungsagenten und Aktuare

Tipps und Tricks für das selbstständige Lernen

Das selbstständige Lernen gehört zu den Königsdisziplinen der Selbstbeherrschung und der eigenen Motivation. Das Lernen an sich ist eine Aufgabe, die mit Arbeit verbunden ist und vielen Menschen keine Freude bereitet. Das Gehirn läuft auf Höchsttouren und das Gedächtnis wird mit neuen Inhalten zum Ansammeln konfrontiert. Muss das Lernen auf eigene Faust und selbstständig durchgeführt werden, stoßen viele Menschen an ihre Grenzen. Die nötige Selbstdisziplin ist oft nicht vorhanden. Im Folgenden seien einige Tipps und Tricks genannt, wie das Lernen in Eigenregie besser gelingt und motiviert gearbeitet werden kann.

Disziplin im Fokus

Das eigenständige Lernen ist nicht für jeden Menschen gleich gut geeignet. Hierfür ist ein hohes Maß an Selbstdisziplin erforderlich. Schnell können Phasen kommen, in denen die Motivation nachlässt. Sei es durch fehlendes Verständnis bei Prozessen, durch eine zu hohe Anforderung bei Aufgaben oder eine Überforderung anhand der zu bearbeitenden Menge. Bei einem Präsenzunterricht könnte der Teilnehmer in diesen Situationen nicht so leicht das Handtuch werfen. Er wäre weiterhin Bestandteil der Unterrichtseinheit und müsste sich notgedrungen mit den ungeliebten Themen auseinandersetzen. Außerdem wäre ein Lehrer oder ein Dozent jederzeit ansprechbar. Was ist aber, wenn niemand eine Kontrolle der Richtigkeit durchführt und selbst der Lernfortschritt ohne jeglichen Druck abläuft? In solchen Fällen müssen die Lernenden sich auf sich selbst verlassen und mit eisenharter Disziplin weitermachen.

Festen Zeitplan befolgen

Ein besonders naheliegender Tipp für ein diszipliniertes, eigenständiges Lernen ist die Erstellung eines persönlichen Stundenplanes. Dieser muss bei sämtlichen alternativen Alltagstätigkeiten weiterhin an erster Stelle der Prioritätenliste geführt werden. Ein Stundenplan mit festen Terminen für das selbstständige Lernen hat eine verpflichtende Wirkung. Es sind klar definierte Lernzeiten vorgegeben, zu denen garantiert eine Lernphase stattfinden muss. Durch die Terminierung können keine alternativen Tätigkeiten stattfinden und der Lernende hat den kompletten Fokus auf seine Lerneinheit. Nachteilig ist, dass niemand das Einhalten der Zeiten kontrolliert und schnell ein Termin ungenutzt verstreicht. Hier ist erneut Selbstdisziplin gefordert, sodass die festgelegten Termine unter keinen Umständen verschoben werden können oder ausfallen dürfen.

Lernpensum strukturieren und einteilen

Nichts ist demotivierender als ein großer, unübersichtlicher Berg an Arbeit, der kein Anfang und kein Ende zu haben scheint. Um dies zu vermeiden, sollte der Lernstoff zunächst übersichtlich gestaltet werden. Kleine Lernpakete, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, motivieren zu einem strukturierten Lernen. Außerdem ist es deutlich besser für das Gedächtnis, wenn der Lernstoff in bestimmte Kategorien eingeordnet werden kann. Der Lernende weiß somit jederzeit, an welcher Stelle des großen Ganzen er sich gerade befindet und kann das Erlernte besser begreifen.

Ablenkungen verhindern

Steht eine Lernzeit auf dem Stundenplan, so muss diese vollumfänglich ausgenutzt werden. Dabei ist eine hohe Konzentration auf das Wesentliche, also auf die Lerninhalte, unabdingbar. Der Lernende sollte sämtliche potenzielle Möglichkeiten für Ablenkungen entfernen. Dazu zählen in erster Linie das Smartphone und der PC. Doch auch der Fernseher oder das Radio sollten ausgeschaltet bleiben, da das Gehirn in einer ruhigen Umgebung am besten arbeiten kann. Im Idealfall ist der Raum aufgeräumt und es handelt sich stets um die gleichen Gegebenheiten. Auch sollten bereits alle Dinge am Tag erledigt sein, die dringend sind. Ansonsten können die Gedanken schnell abschweifen und sich um die ungelösten Probleme des Alltags drehen.

Sich selbst belohnen

Bereits in der Schule hat jeder gemerkt, wie wichtig Belohnungen beim Lernen sind. Sei es das einfache Lob durch den Lehrer, eine gute Note nach der Klassenarbeit oder die stolzen Eltern daheim. Eine Belohnung ist eines der Ziele für eine gemeisterte Aufgabe. Beim selbstständigen Lernen entfällt diese Belohnung durch Fremde jedoch oder steht erst ganz am Ende an. Daher sollte der Lernende selbst für zwischenzeitliche Belohnungen sorgen. Nach kleinen Zwischenzielen kann eine Belohnung als Anreiz stehen, deren Wert dabei zweitrangig ist. Wichtiger ist, dass sich der Lernende auf die Zwischenziele freut.

Ziele stets im Blick

Warum das Ganze? Diese Frage stellen sich alle Lernenden jeder Generation. Es ist eine wichtige Frage, die die Motivation stetig beeinflusst. Ist der Lerngrund ein positiver, so sollte das Ziel stetig visuell vor Augen geführt werden. Beispielsweise durch ein Poster oder einen Motivationsspruch. Ist das Lernen eine Pflicht und kann nicht so schnell ein positives Ziel erfasst werden, so lässt sich die Methode umdrehen. In solchen Fällen führt sich der Lernende vor Augen, was passiert, wenn er seine Ziele nicht erreicht. Eine umgekehrte Psychologie, die ebenfalls motivierend wirken kann.

Versicherungsbranche betroffen

Die Versicherungsbranche ist mit einer jährlichen Fortbildung (z.B. Cicero in der Schweiz, IDD Stunden gemäss ibw in Österreich oder IDD bzw. gutberaten.de in Deutschland) konfrontiert. Hierbei müssen alle Versicherungsmakler und weitere relevante Personen einige Weiterbildungsstunden pro Jahr besuchen. Das Präsenzlernen nach dem Gießkannenprinzip wird hierbei klar zum Auslaufmodell. Neue digitale Unterrichtsformen sind hingegen auf dem Vormarsch. Dabei sei beispielhaft die App V-Quiz genannt, über die Versicherungsmakler ihre gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungsstunden durchführen können. Bequem von zu Hause aus und jederzeit abrufbar. Doch handelt es sich bei der App um ein Format zum selbstständigen Lernen, weshalb Nutzer von V-Quiz die vorgestellten Tipps und Tricks für das eigenständige Lernen unbedingt beachten sollten.

 

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

 

Thomas Köhler, Founder & CEO der Zaigen GmbH

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

Viele Weiterbildungsveranstaltungen fallen aus – Weiterbildung muss deshalb aber noch lange nicht ausfallen

Massenveranstaltungen sind in diesen Zeiten nicht gerne gesehen – und bereiten vielen Menschen zudem erheblich Bauchschmerzen. Aus diesem Grund fallen auch in diesem Jahr zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen aus. Wer trotzdem seine Weiterbildungsstunden braucht, muss das daher oft selbst in die Hand nehmen.

E-Learning ist noch nicht selbstverständlich

In den letzten Jahren hat man dem E-Learning einen wahren Boom prophezeit. So ganz hat das allerdings noch nicht stattgefunden. In vielen etablierten Bereichen ist „Digital Learning“ höchstens eine Randerscheinung und noch längst nicht Realität.

Auch im Bereich der Versicherungen geht es beim Thema Digitalisierung hauptsächlich um digitale Kundenschnittstellen und die zunehmende Bedrohung durch InsurTechs, deren Umgang mit den Kunden durchgängig digital und sehr agil ist. Um digitale Weiterbildungsangebote für die eigenen Mitarbeiter oder Vendoren macht sich derzeit bei kaum einer Versicherung jemand ernsthaft und umfassend Gedanken. Auch nicht jetzt, wo gerade durch die anhaltende Corona-Krise Präsenzveranstaltungen für die Weiterbildung zunehmend schwieriger zu organisieren werden und eine immer größere Zahl von Mitarbeitern aus Risikogründen solchen Veranstaltungen lieber aus dem Weg geht – aber trotzdem jeder seine IDD Weiterbildungsstunden nachweisen muss.

Die staatliche Kontrolle der erreichten Stundenzahl bei allen Mitarbeitern ist ja durch die Pandemie nicht ausgesetzt und wer seine 15 jährlichen Weiterbildungsstunden nicht zusammenbekommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert durchaus schmerzhafte Bußgelder: nach § 144 Abs. 2 Ziffer 7c GewO können das in Deutschland bis zu 5.000 EUR je Verstoß sein, Bußgelder bis zu 3.000 EUR wurden in der Vergangenheit auch tatsächlich schon verhängt. Das sollte man also keinesfalls leicht nehmen.

Mit einigen Missverständnissen muss man dabei auch gleich noch aufräumen: Die Weiterbildungspflicht gilt uneingeschränkt im selben Maß auch für Teilzeitkräfte, für Rückkehrer aus der Elternzeit und auch für die Geschäftsführung. Sie müssen alle die gleiche Zahl an Stunden leisten. Und es ist niemand davon befreit, nur weil er keinen Kundenkontakt hat. Die eigene Weiterbildungspflicht können auch Geschäftsführer in den meisten Fällen nicht wie sonst so vieles nach § 34 nach unten delegieren – die persönliche Pflicht gilt in den allermeisten Fällen auch für sie.

Digitale geeignete Angebote zu finden ist schwierig

Als Ersatz für ausgefallene Präsenzveranstaltungen oder für solche, an denen man aus persönlichen Risikogründen nicht teilnehmen möchte, muss man Alternativen finden. Digitale Weiterbildungsangebote gibt es zwar durchaus einige – auch in Pandemie-Zeiten – ob sie tatsächlich als Weiterbildungsmaßnahme anrechenbar sind, ist allerdings kompliziert herauszufinden.

Was als Weiterbildung im Sinne der IDD anrechenbar ist, beschreibt der Gesetzgeber nur recht vage. Die Weiterbildungsinhalte müssen „mindestens der ausgeübten Tätigkeit entsprechen“ und der „Aufrechterhaltung der Fachkompetenzen und personalen Kompetenzen gewährleisten“ sagt die VersVermV. Dazu gibt es in der VersVermV eine Anlage (Anlage 1), die der nebulösen Formulierung des Gesetzes zumindest einige inhaltliche Richtlinien für die Auswahl anfügt.

Wer sich, mit diesen Vorgaben bewaffnet, auf die Suche nach Online-Weiterbildungsangeboten macht, wir in dem ohnehin nicht sehr umfangreichen Angebot ernstzunehmender Weiterbildungsveranstaltungen möglicherweise ziemliche Schwierigkeiten haben, etwas Passendes zu finden.

Dazu kommt noch, dass der Bildungsdienstleister auch tatsächlich verbindlich Zeitgutschriften erteilen muss – was bei Online-Bildungsangeboten auch nicht unbedingt die Regel ist.

Da daneben auch alle „versicherungsfremden“ Inhalte (als „versicherungsfremd“ sieht der Gesetzgeber bereits allgemeine betriebswirtschaftliche Weiterbildungen) für die Anrechnung als IDD Stunden ausgeschlossen sind, wird schnell klar, dass die Auswahl an Online-Veranstaltungen zur Weiterbildung wohl ziemlich dünn gesät ist.

Weiterbildung selbst in die Hand nehmen

Abhilfe in dieser recht problematischen Situation verspricht eine App namens V-Quiz. Damit lässt sich Weiterbildung digital und online durchführen – und die erlangten Weiterbildungsstunden lassen sich direkt bei gutberaten.de eintragen.

Die App selbst kann kostenlos heruntergeladen und genutzt werden und ist, wie der Name schon vermuten lässt, als kleines Quiz gestaltet. Für jede richtige Antwort gibt es Punkte (Coins), bei falsch gegebenen Antworten wird man korrigiert und hat immerhin wieder etwas dazugelernt.

Gegen eine Gebühr lassen sich jeweils 100 erreichte Punkte in eine Weiterbildungsstunde umwandeln, in Deutschland wird die Stunde direkt als Eintrag in gutberaten.de hinterlegt, für die Schweiz und Österreich, wo die App als zugelassene Weiterbildung im Bereich Versicherung und Versicherungsvermittlung ebenfalls akkreditiert ist, werden Teilnahmebestätigungen versendet bzw. erfolgt ebenfalls ein Eintrag in die entsprechende Datenbank.

Die Gestaltung als unterhaltsames Quiz sollte bei der App dann nicht über den Umfang der Inhalte hinwegtäuschen: Abgedeckt wird dabei eine wahrhaft gewaltige Menge an Wissen aus allen Fachbereichen:

– Sachversicherung
– Personenversicherung
– Vermögensversicherung
– Sozialversicherung
– Allgemeine Branchenkenntnisse
– Zahlen und Definitionen

Dazu kommen die Bereiche Führung und Verkauf, Recht und Compliance, Organisation, Strategie, Schadensregulierung sowie Wissen über den Finanzmarkt und Rückversicherungen. Im Bereich Sachversicherung beschäftigt man sich dabei beispielsweise mit Deckungsfragen wie Ausschlüssen und Geltungsbereichen, mit rechtlichen Fragen wie etwa Haftungsgrundlagen, mit Definitionen, Vertragsfragen, mit Marktfragen wie etwa Cyber-Risk Anbietern und Produktnamen, mit Kalkulation und mit Beispielfällen für die Beratung zu einzelnen Produkten.

Die IDD-Stunden hat man sich in jedem Lernbereich dabei also nur mit wirklich umfangreichem Wissen und keinesfalls leichtfertig verdient – dennoch ist das Lernen recht unterhaltsam und kann problemlos zwischendurch am Smartphone (Android, iOS) erfolgen. Unterbrochene Quizzes kann man später einfach wiederaufnehmen und weiterführen, somit lässt sich die App auch gut als „Pausenfüller“ nutzen.

Im Vergleich zu anderen Online-Weiterbildungsangeboten ist V-Quiz damit sicherlich die einfachste und schmerzloseste Möglichkeit, seiner Weiterbildungsverpflichtung auch in diesen schwierigen Zeiten ohne jedes Außer-Haus-Risiko zu nutzen. Selbst wer seine IDD-Stunden auf andere Weise bereits zusammen hat, kann von der einfachen Handhabung der App profitieren und sein Wissen in all den Bereichen, die durch das „Tagesgeschäft“ gewöhnlich weniger „gefordert“ werden, schnell und unproblematisch auffrischen und auf aktuellem Stand halten. Die App ist dann sogar kostenlos nutzbar – bezahlt werden muss nur, wenn man sich IDD Weiterbildungsstunden anrechnen lassen möchte.

Die DVA rüstet um

Auch die DVA hat im letzten Jahr eine von ihr an 259 Teilnehmern durchgeführte Befragung zum Anlass genommen, ihr Online-Angebot auszubauen. Bei der Befragung der Weiterbildungsteilnehmer ordneten sich der DVA zufolge rund 40 % der Teilnehmer als „Onlinetyp“ ein, die anderen 60 % als „Präsenztyp“. Bei den jüngeren Teilnehmern zwischen 21 und 30 war das Verhältnis zwischen „Online-Typ“ und „Präsenztyp“ nahezu ausgeglichen (Online: 46 %). Auch Führungskräfte, Selbständige sahen sich mehr als Online-Typ (Online: 60 % bzw. 64 %). Bei den über 50-Jährigen überwog dagegen – wie fast zu erwarten war – der Präsenztyp deutlich (Online: 33 %).

Die DVA hat diese Ergebnisse durchaus ernst genommen und sieht einerseits bereits jetzt eine hohe Nachfrage nach sogenannten Blended-Learning-Modellen (Online/Präsenz gemischt) und rechnet damit, dass in 3 – 5 Jahren, also spätestens 2025, die Mehrheit Online-Lehrveranstaltungen bevorzugen wird.

Wer etwas mehr Zeit und Energie für die Weiterbildung investieren möchte, findet auch bereits jetzt schon ein recht brauchbares Angebot an mehrtägigen und längerfristigen Online-Kursen und Lehrgängen zum Teil als Live-Online und zum Teil als Blended-Learning-Kurse, einzelne kürzere 24/7 Online-Lernprogramme und eine Auswahl an Online-Seminaren, die allerdings nur zu festen Zeiten stattfinden.

Ganz so simpel, einfach und komfortabel wie mit der V-Quiz-App, so viel muss man sagen, ist das dann allerdings nicht. Für eine etwas „größer“ angelegte Weiterbildung oder für das komplette Neulernen eines Bereichs ist die DVA allerdings weiterhin eine gute Wahl – mittlerweile auch mit einigen Online-Angeboten.

Denn fest steht: Weiterbildung ist zwingend notwendig, die Auffrischung von altem Wissen auch – und der Weiterbildungsverpflichtung und dem geforderten Nachweis von IDD Weiterbildungsstunden entkommt niemand, auch nicht in der Pandemie.

 

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

Digitale Weiterbildung – nicht nur in der Krise eine gute Lösung

Präsenzseminar oder digitale Alternative? In Coronazeiten stellt sich diese Frage nicht wirklich – es ist nur noch eine Variante sicher möglich. Digitale Alternativen sind aber viel mehr als eine Notlösung, sondern sparen auch Zeit und Geld. Schließlich hat auch die Versicherungsbranche mit Veränderungen und Einbußen aufgrund von Corona zu kämpfen. Besonders flexibel und günstig sind Programme zum komplett selbstständigen Lernen wie die App V-Quiz.

Präsenzseminare waren meist durchaus angenehme Veranstaltungen. Zum einen, weil es ja immer hilfreich ist, Neues zu erfahren und andere Perspektiven kennenzulernen. Zum anderen wegen ihrer sozialen Komponente: In den Kaffeepausen konnte man sich mit Kollegen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Allerdings musste man sich die Zeit dafür auch nehmen, und oft kam noch eine längere Anfahrt dazu. Zudem kosteten sie Geld – entweder den Veranstalter, das Unternehmen oder die Teilnehmer. Räumlichkeiten und Referenten gibt es nicht umsonst.

Neue Risiken, wenig finanzieller Spielraum

Aktuell kann niemand sagen, wie lange der Alltag noch von Corona-Schutzmaßnahmen bestimmt sein wird. Das neue Risiko zieht zwangsläufig Veränderungen in der Versicherungsbranche nach sich. Fortbildung mag dabei noch das geringste Problem sein. Unternehmen fordern Geld aus Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungsversicherungen, bei deren Vertragsunterzeichnung noch niemand je von einem Virus namens Sars-CoV-2 gehört hatte. Privatpersonen mögen zwar angesichts des neuen Risikos auch ein größeres Bedürfnis haben, sich und ihre Angehörigen abzusichern. Doch niemand geht gerne neue finanzielle Verpflichtungen ein, wenn der Job auf dem Spiel steht. In der Tourismus- und Veranstaltungsbranche beispielsweise ist auf absehbare Zeit kein Geld zu verdienen.

Weiterbildung ist Pflicht

Es gibt also viele Gründe, warum sowohl große Versicherungsunternehmen als auch kleinere Agenturen gerade ihr Geld zusammenhalten wollen. Andererseits gibt es die europaweite Verpflichtung durch die IDD (Insurance Distrubution Directive), dass jeder vertrieblich Tätige mindestens 15 Stunden pro Jahr in Weiterbildung investiert. So soll die Qualität der Beratung für den Verbraucher sichergestellt werden. Weiterbildung ist allerdings nicht nur Pflicht, sondern auch notwendig, um die Zukunft des eigenen Jobs zu sichern. Denn Qualität ist wichtig: So gaben bei einer Umfrage jüngst 71 Prozent an, dass sie spätestens beim Vertragsabschluss direkten Kontakt zu einem Vermittler oder Berater haben und individuelle Fragen stellen wollen – und damit neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wer nicht mit Kompetenz überzeugen kann, wird künftig schwerer haben, zu bestehen. Fortbildung ist also wichtig für alle, die fachlich auf dem neuesten Stand bleiben und durch individuelle Beratung punkten wollen. Die sicherste Variante dafür ist aktuell digital. Sie kann auch stattfinden, wenn es neue Reise- oder Kontaktbeschränkungen gibt oder ein Teilnehmer Erkältungssymptome hat.

Auch Online-Fortbildung kostet

Selbstverständlich sind auch digitale Angebote nicht umsonst. Die Preise hängen allerdings davon ab, wie das Programm aufgebaut ist. Handelt es sich um ein Webinar, in dem alle gleichzeitig online sind und die Teilnehmer auch Fragen stellen können? Hier ist in der Regel die Teilnehmerzahl begrenzt, Kosten für den Referenten und die Technik fallen aber dennoch an und verteilen sich so auf nur wenigen Schultern. Diese Form der Fortbildung hat zugenommen, seit Präsenzseminare nur noch schwer möglich sind. Der Vorteil hier ist der direkte Kontakt mit dem Referenten. Um ein solches Angebot zu nutzen, muss die Internetverbindung ausreichend gut sein und die Teilnehmer sind an eine Uhrzeit gebunden. Die Kosten und die Zeit für die Anfahrt entfallen jedoch.

Eine andere Variante digitaler Fortbildungen sind Aufzeichnungen, die von einer unbegrenzten Zahl von Personen zeitlich flexibel abgespielt werden können. Hier sind die Kosten in der Regel geringer, da sie sich auf mehr Schultern verteilen. Dasselbe gilt für E-Learning-Programme, die so aufgebaut sind, dass die Nutzer sie selbstbestimmt anwenden können. Solche Programme gibt es auch für das Smartphone: Mit V-Quiz lässt sich das Fachwissen aus verschiedenen Bereichen des Versicherungswesens in Quizform wiederholen oder neu lernen, unabhängig vom Schreibtisch. Die zeitliche und räumliche Flexibilität solcher Angebote ist ein großer Vorteil. Diese Lernformen eignen sich gut für Themenbereiche, in denen es auf Faktenwissen ankommt.

Weiterbildung mit IDD-Nachweis

Ob interaktives Webinar oder mobile Lernapp: Um den Anforderungen der IDD Genüge zu tun, muss das Wissen auch nachgewiesen werden können. Das Online-Angebot muss also von den Zertifizierungsstellen als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt sein. In Deutschland ist dies gutberaten, in der Schweiz Cicero, in Österreich ibw. Wie die Lernerfolgskontrolle bei Webinaren gehandhabt wird, hängt vom Konzept ab. Für Selbstlernprogramme ist eine Lernerfolgskontrolle zwingend vorgeschrieben. Diese schließen deshalb in der Regel mit Testfragen ab. Bei der Lernapp V-Quiz ist die Kontrolle integriert: Jede richtige Quiz-Antwort zählt. Um eine Stunde Fortbildung anerkannt zu bekommen, muss man 100 Quizfragen richtig beantwortet haben. Ob dies innerhalb eines Tages oder im Laufe von zwei Wochen geschah, ist dafür unerheblich. V-Quiz ist als Mittel zur Weiterbildung sowohl bei gutberaten als auch bei Cicero und ibw akkreditiert. Die Gebühren für die Lernapp sind niedrig und werden auch erst dann fällig, wenn der Nachweis im jeweiligen Land angefordert wird.

Digitale Fortbildung ist nicht nur eine Notlösung

Wir alle hoffen auf die Zeit, in der wir uns wieder entspannt persönlich treffen können – sei es auf einer Messe oder zum Austausch nach einem Seminar. Doch wir brauchen Lösungen, die uns unabhängig machen vom aktuellen Stand des Pandemiegeschehens und zudem noch finanziell vertretbar und praktisch sind. Mit digitalen Angeboten ist sowohl großen Unternehmen als auch kleinen Agenturen geholfen. Selbst wenn Präsenzseminare eines Tages wieder ohne gesundheitliche Bedenken möglich sind, werden wir zu schätzen wissen, dass man sich Fachwissen auch ohne lange Anfahrt, zeitlich flexibel und dazu kostengünstig aneignen kann. Denn das Geld muss ja auch hereinkommen. Kunden wollen beraten, Verträge vorbereitet werden. Es ist weitaus einfacher, ein Webinar in den beruflichen Alltag zu integrieren. Noch einfacher geht es mit der Lernapp. Eine Gelegenheit zum Kaffee mit Kollegen wird sich trotzdem finden!

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

 

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

Von guter und schlechter Führung

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, vom Chef mal wieder ungerecht behandelt worden zu sein? Oder als letzter in der Abteilung von den Umstrukturierungsmaßnahmen erfahren zu haben? Und wie oft denken wir, dass der Chef einfach keine Rücksicht darauf nimmt, dass wir schon viel zu viele Aufgaben bewältigen müssen und trotzdem munter weiter drauf gepackt wird?

Das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem kann durchaus belastet und belastend sein. Das hat sicherlich oft mit einer falschen oder zumindest überzogenen Erwartungshaltung auf beiden Seiten zu tun. Was macht denn aber eigentlich eine gute Führungskraft aus? Soll der Vorgesetzte bester Freund sein? Ist ein Kuschelkurs im Büro hilfreich? Oder hilft eine förmliche Distanz, die beispielsweise durch das Siezen entsteht?

Unterschiedliche Typen von Führungskräften

Generell unterscheidet man verschiedene Führungskräftetypen. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, in wie fern Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung involviert sind. Despotische und patriarchalische Führungsstile zeichnen sich dadurch aus, dass der Vorgesetzte Entscheidungen trifft und diese vom Mitarbeiter umzusetzen sind. Widerstände im Team werden nicht gewünscht und in der Regel nicht beachtet. Mitarbeiter leiden oft unter wenig Handlungsspielraum, müssen allerdings auch nur wenig Verantwortung übernehmen. Hierarchische oder partizipative Führungsstile geben dem Mitarbeiter die Möglichkeit, Einwände vorzubringen und Optimierungsvorschläge zu machen. Zu guter Letzt gibt es noch die kooperativen bzw. Laissez-Faire Führungsstile. Die Führungskraft gibt hier lediglich Rahmenbedingungen vor, die Mitarbeiter entscheiden selbstverantwortlich, wie eine Aufgabenstellung bearbeitet wird. Eine Kontrolle durch den Vorgesetzen findet im Prinzip nicht mehr statt. Was im ersten Moment nach viel Freiheit und Handlungsspielraum klingt, ist auch mit mehr Verantwortung verbunden.

Welcher Führungsstil angewendet wird, hängt stark von der Führungskraft ab. Sicherlich spielen auch die Branche, Abteilung und die Firmenkultur eine Rolle. So kann es beispielsweise in manchen Bereichen erforderlich sein, dass es ganz klare Vorgaben von oben gibt, während in anderen Abteilungen bewusst darauf geachtet werden muss, dass Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einbringen und sich aktiv an der Lösungsfindung beteiligen können.

Was dürfen wir von unserem Vorgesetzten erwarten?

Vorgesetzte sind auch nur Menschen. Sie haben gute und schlechte Tage, machen Fehler wie alle anderen und sind oft an der Belastungsgrenze. Druck von oben wird oft ungefiltert an die Mitarbeiter weitergegeben, oft tappen Vorgesetzte in die Falle, dass sie Mitarbeitern ihr Leid klagen, wie viel von ihnen erwartet wird und wie unmöglich das zu leisten sei. Das interessiert einen Mitarbeiter allerdings nicht. Und er muss dafür auch kein Verständnis aufbringen. Schließlich ist der Vorgesetzte freiwillig in seiner Position, wollte Verantwortung übernehmen und die Privilegien, die das mit sich bringt, auch in Anspruch nehmen. Bei allem Verständnis, dass es nicht immer nur Spaß macht, Chef zu sein, letztendlich wird niemand dazu gezwungen.

Deshalb dürfen wir erwarten, dass wir als Mitarbeiter fair behandelt werden. Dass unsere Führungskraft ihre Emotionen im Griff habt und neben den fachlichen Themen auch und vor allem menschlich überzeugt. Viele Führungskräfte haben verstanden, dass nur im Team Erfolge gefeiert werden können. Dass es langfristig nicht funktioniert, mit Druck zu führen und in einem Klima der Angst. Druck mag kurzfristig zu guten Leistungen führen und dazu, dass Projekte realisiert werden können. Langfristig führt es aber zu Widerstand und schlechter Stimmung. Wenn immer mehr Aufgaben in kürzerer Zeit erledigt werden sollen, dann spornt das auf Dauer nicht an, sondern ermüdet. Gute Führungskräfte haben ein Gespür entwickelt, wann es Sinn macht, Mitarbeiter anzutreiben. Und wann es Zeit ist, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Wir sind keine Maschinen und können nicht dauerhaft unsere Leistungsgrenzen überschreiten.

Wenn sich die Akten auf dem Schreibtisch stapeln, wenn sich die unerledigten Punkte häufen und einfach keine Verbesserung in Sicht ist, dann muss eine gute Führungskraft eingreifen. Oft muten sich Mitarbeiter zu viel zu, wollen vielleicht auch in alle Themen eingebunden sein. Nicht selten gibt es aber einfach immer neue Themen und Projekte, E-Mail, die beantwortet werden wollen und Anrufe, die angenommen werden müssen. Dieses Pensum können Mitarbeiter irgendwann nicht mehr schaffen. Dies muss ein Vorgesetzter erkennen und eingreifen. Muss bei der Priorisierung helfen. Welche Aufgaben sind zeitkritisch, welche können geschoben werden? Welche können von einem Kollegen übernommen werden?

Schwierig wird es immer dann, wenn Führungskräfte zu weit weg sind, um überhaupt beurteilen zu können, ob die Fülle an Aufgaben von einem Mitarbeiter überhaupt bewältigt werden kann. Oder wenn Führungskräfte mit Leidenschaft und Engagement ihren Job ausüben und darüber vergessen, dass der Mitarbeiter vielleicht nicht mit ganz so viel Motivation Überstunden und Wochenendschichten einlegt.

Wie Motivation unsere Leistung beeinflusst

Überhaupt sollten sich Führungskräfte mehr Gedanken zum Thema Motivation machen. Motivation und ihre Auswirkungen sind im Arbeitsalltag nur schlecht messbar. Fakt ist allerdings, dass motivierte Mitarbeiter mehr Leistung bringen. Dass sie auch mal mehr tun, als erwartet wird, sich aktiver einbringen und Verbesserungen selbständig anstoßen. Wenn sie morgens nicht gerne arbeiten gehen oder innerlich vielleicht schon gekündigt haben, dann identifizieren sie sich nicht mehr mit ihrem Arbeitgeber. Dann erledigen sie ihren Dienst nach Vorschrift. Und wenn mal was liegen bleibt, dann sehen sie da locker drüber hinweg.

Aber wie können Führungskräfte Mitarbeiter motivieren? Wer hier nur an finanzielle Motivation in Form von Gehalt denkt, vergisst wesentliche Faktoren. Für viele Mitarbeiter spielen Weiterbildungsmöglichkeiten, die viel-zitierte Work-Life Balance, verantwortungsvolle Aufgaben oder ein kollegiales Umfeld mindestens eine genauso große Rolle, warum sie motiviert zur Arbeit erscheinen.

Gute Führungskräfte kennen die Motivatoren ihrer Mitarbeiter. Sie wissen, was sie antreibt und können dementsprechend auf sie einwirken. Wollen Mitarbeiter sich weiterbilden, dann muss diesem Wunsch entsprochen werden. Dabei muss nicht zwingend jeder Wunsch sofort möglich gemacht werden. Gemeinsam muss abgewogen werden, welche Fortbildungsmaßnahme für den Mitarbeiter und das Unternehmen sinnvoll ist und wann diese dann stattfinden kann. Allerdings müssen Mitarbeiter ihre Wünsche und Erwartungen auch äußern. Nur dann kann die Führungskraft versuchen, auf diese einzugehen.

Warum falsche Versprechungen nicht akzeptabel sind

Eine weitere Falle, in die Führungskräfte tappen können, ist Zusagen nicht oder nur verzögert einzuhalten. Oder sich mit schwammigen Kommentaren ganz aus der Affäre zu ziehen. Ob es um persönliche Absprachen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten geht, was beispielsweise Gehalt, Arbeitszeit oder Weiterbildung angeht oder um inhaltliche Themen wie Deadlines und Projektinhalte, sollten Versprechen für beide Seiten verbindlich sein. Werden Zusagen und Vereinbarungen laufend gebrochen oder gebeugt, führt dies langfristig zu Spannungen.

Die Taktik von Vorgesetzten, von Mitarbeitern immer Vorleistungen zu verlangen und dann mit Belohnungen zu ködern, ist gefährlich. Ein Beispiel: Der Vorgesetzte verspricht seinem Mitarbeiter bei erfolgreicher Teilnahme an einem Projekt eine Gehaltserhöhung. Aus Sicht des Vorgesetzten kann sich der Mitarbeiter beweisen und erhält dann eine Belohnung. Wird in der Realität dann der Tag der Gehaltserhöhung immer wieder verschoben oder wird gar argumentiert, dass das Ziel nicht erreicht wurde, weil die Deadline beispielsweise nicht eingehalten wurde, empfinden Mitarbeiter dies oft als unfair. Vielleicht war man ja auf Input von Kollegen angewiesen. Vielleicht war das gewünschte Ergebnis zu schwammig. Besonders kritisch wird diese Vorgehensweise, wenn sie immer wieder praktiziert wird. Wenn eine mögliche Belohnung immer wieder in Aussicht gestellt wird, um Leistungen zu erzielen und dann aus fadenscheinigen Gründen verweigert wird.

Kurzfristig führt dies vielleicht dazu, dass Mitarbeiter mehr Leistung bringen. Auf Dauer führt es aber zu Frust und Resignation. Denn irgendwann nehmen Mitarbeiter die Versprechungen nicht mehr ernst und werden nicht länger bereit sein, engagiert ihre Arbeiten zu erledigen.

Wie viel Ehrlichkeit verträgt die Welt?

Falsche Versprechungen haben auch viel mit Ehrlichkeit zu tun. Und Ehrlichkeit ist die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis. Wenn wir Dinge zusagen, von denen wir wissen, dass wir sie nicht einhalten können, leidet das Vertrauen. Das gilt für Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen.

Aber wie ehrlich müssen Führungskräfte sein? Sollen sie ungefiltert alle Informationen weitergeben und so für volle Transparenz sorgen? Oder gibt es noch einen Zeitpunkt, wo es notwendig sein kann, bestimmte Informationen zurückzuhalten?

Führungskräfte müssen ehrlich sein, wenn es darum geht, Rahmenbedingungen mit dem Mitarbeiter zu definieren. Will der Mitarbeiter mehr Gehalt und dies ist nicht möglich, muss dies offen und ehrlich kommuniziert werden. Was auch der Grund sein mag, die wirtschaftliche Situation, das Gehaltsgefüge der Firma oder schlichtweg die Leistung des Mitarbeiters, es muss offen kommuniziert werden, warum auf einen Gehaltswunsch nicht eingegangen werden kann.

Vorgesetzte müssen auch ehrlich kommunizieren, wenn sie mit einem Mitarbeiter nicht zufrieden sind. Das mag für viele Führungskräfte unangenehm sein, ist aber Teil der Aufgabe. Wichtig ist, dass nicht pauschal Kritik geäußert wird. Wenn anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt wird, was nicht wie gewünscht bearbeitet wurde, kann der Mitarbeiter reagieren. Und im besten Fall werden gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet, damit dies zukünftig nicht mehr vorkommt.

Andersrum muss auch die Führungskraft mit Kritik und Feedback umgehen können und es zu schätzen wissen, wenn ein Mitarbeiter ehrlich Probleme anspricht. Diese Anregungen dürfen dann nicht einfach ignoriert werden. Sie müssen ernst genommen werden und es muss entsprechend darauf reagiert werden. Der Mitarbeiter sollte das Gefühl haben, dass er sich äußern kann und dies sogar explizit erwünscht wird. Ansonsten gehen viele gute Verbesserungsvorschläge verloren, Mitarbeiter stumpfen ab und entwickeln eine „Ist mir doch egal“ Einstellung.

Es kann aber auch Momente geben, in denen es als Führungskraft notwendig wird, Dinge nicht bzw. noch nicht anzusprechen. Sind beispielsweise organisatorische Veränderungen noch nicht spruchreif, sollten Vorgesetzte Gerüchten nicht noch Nahrung geben, in dem sie Überlegungen streuen. Oder nur bestimmte Personen in solche Themen einbinden, während andere nur durch Zufall davon erfahren. Hier liegt ein großes Potenzial für Unzufriedenheit, wenn das Gefühl entsteht, dass einige im Team Infos schneller erhalten als andere.

Wissen ist Macht und nichts wissen macht doch was

Mitarbeiter, die sich mi ihrem Arbeitgeber identifizieren, sind in der Regel leistungsfähiger. Woran das liegt? Die einfache Tatsache, sich zu etwas zugehörig zu fühlen, trägt dazu bei, Aufgaben gern, gewissenhaft und genau zu erledigen. Führungskräfte können ihren Teil dazu beitragen, dass dieses Identifikationsgefühl entsteht, in dem sie Transparenz schaffen und Mitarbeiter über aktuelle Vorgänge und Entwicklungen informieren. Und damit ist nicht der Flurfunk gemeint, sondern belastbare Informationen.

Wenn Führungskräfte ihr Wissen über Neuentwicklungen, organisatorische Änderungen oder die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens weitergeben, dann entsteht automatisch ein Wir-Gefühl. Transparenz trägt also dazu bei, dass Mitarbeiter sich als Teil der Fima sehen. Auch im Tagesgeschäft hilft Transparenz. Mitarbeiter fühlen sich abgeholt, wenn sie frühzeitig in Projekte eingebunden werden, wenn ihnen auch die Hintergründe bekannt sind und wenn sie die Unternehmenszeile kennen. Dann können sie ihr Handeln konsequent an diesen Zielen ausrichten. Werden sie zu spät oder nur halb involviert, dann fühlen sie sich außen vor. Plötzlich steigt der Bedarf, sich mit dem Kollegen über die unfaire Behandlung und weniger über das Projekt auszutauschen.

Selbstverständlich sollten sich Führungskräfte nie an Spekulationen und Gerüchten beteiligen und diese vielleicht mit Kommentaren noch anheizen. Was von der Führungskraft gesagt wird, wird mehr als wahr empfunden, da davon ausgegangen wird, dass die Führungskraft Hintergrundinformationen hat. Kommunikation ist also nicht nur das, was wir sagen, sondern auch das, was wir nicht sagen.

Kommunikation als entscheidender Faktor

Die Art und Weise wie wir kommunizieren, hat auch einen starken Einfluss darauf, wie wir als Team funktionieren. Tauschen wir Informationen bewusst aus oder erfolgt ein Informationsaustausch eher nach dem Zufallsprinzip? Müssen wir Informationen mühsam einholen oder werden sie geteilt? Insbesondere die Führungskraft kann dies beeinflussen. Werden regelmäßige Abteilungsmeetings eingeplant? Gibt es vielleicht Teamevents, die zum Teambuilding genutzt werden?

Kommunikation ist nicht nur das gesprochene Wort. Wir kommunizieren, insbesondere im Büroalltag, oft auch schriftlich. Es kann sicherlich in vielen Fällen hilfreich sein, Beschlüsse schriftlich festzuhalten. Allerdings sollte eine schriftliche Kommunikation nicht genutzt werden, weil man die persönliche Begegnung vermeiden möchte.

Führungskräfte müssen sich gut überlegen, in welcher Form Aufgaben kommuniziert werden. Reicht eine kurze mündliche Bitte um Erledigung oder werden Aufgaben schriftlich festgehalten? Oder erfolgt erst die mündliche Info und dann die schriftliche Bestätigung. Wenig angenehm ist es für Mitarbeiter, wenn die Führungskraft ihre Mitarbeiter aus Meetings oder abends vom Smartphone aus mit E-Mails bombardiert und auf diese Weise Aufgaben gibt. Für den Vorgesetzten mag es praktisch sein, in dem Moment, wo er über eine Aufgabe nachdenkt, diese sofort per E-Mail zu kommunizieren. De Wirkung beim Adressaten ist aber nur bedingt positiv, wenn zu allen Tages- und Nachtzeiten E-Mails mi kurzen, im schlimmsten Fall nur schwer verständlichen Aufgabenstellungen ankommen.

Anweisungen und Vorgaben müssen auf jeden Fall verständlich und nachvollziehbar sein. Die Erwartungshaltung der Führungskraft an den Mitarbeiter muss klar sein und sollte sich auch nicht täglich ändern. „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ ist für Mitarbeiter anstrengend.

Schwierig ist für Mitarbeiter auch die Führungskraft, die so gar nicht kommuniziert. Die aufgrund der Vielzahl an Themen vielleicht vergisst, relevante Infos weiterzugeben. Oder die vielleicht Aufgaben zu spät delegiert. Manche Führungskräfte wollen ihr Wissen auch schützen und geben deshalb nur spärlich wichtige Fakten weiter. Für manche Führungskräfte ist dies auch eine Möglichkeit, ihre Mitarbeiter bewusst klein zu halten. Was das bringen soll, ist schleierhaft. Außer vielleicht Ärger, Frust und Unverständnis auf Seiten des Mitarbeiters.

Wie funktionieren Teams?

Im Endeffekt ist jede Führungskraft auch Teil des Teams und sollte sich auch in dieser Rolle sehen. Daher muss sie bestrebt sein, ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Sie muss Kreativität und Austausch fördern und Mitarbeiter dazu anregen, selbständig und lösungsorientiert zu denken. Dies ist ganz bestimmt nicht mit einem Kuschelkurs gleichzusetzen. Wer beispielsweise ein Mitspracherecht will, kann sich dann nicht zurücklehnen und abwarten, bis andere den Lösungsvorschlag erarbeiten. Wer Freiheiten will, muss immer wieder beweisen, dass er zuverlässig ist und sich diese Freiheiten auch verdient hat.

Teams brauchen klare Spielregeln, an die sich alle im Team halten. Diese müssen klar kommuniziert werden und verbindlich sein. Und verbindlich heißt, für alle, die im Team mitarbeiten. Ein fairer Umgang, ein freundlicher Umgangston und Ehrlichkeit sorgen dafür, dass sich Menschen in ihrem Team wohlfühlen. Und dies ist wiederum die Voraussetzung, dass sie Leistung bringen und auch mehr tun, was vielleicht erwartet wird. Dass sie sich gegenseitig unterstützen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und als solches gerne Teil einer Gemeinschaft. Und gibt es doch mal Einzelkämpfer, dann müssen die sich an die Spielregeln im Team halten. Oder das Team verlassen. Wer ständig dagegen ist und die Regeln bricht, kann auf Dauer kein vollwertiges Teammitglied sein.

Gute Mitarbeiter sind nicht automatisch gute Führungskräfte

Wieso sind denn nun aber so viele Mitarbeiter mit ihrer Führungskraft unzufrieden? Führung ist nun mal auch nicht für alle das Richtige. Viele sind zwar fachlich fit, dennoch nicht in der Lage, der Kopf eines Teams zu sein.

Denn Führung heißt nicht nur, Aufgabe verteilen. Menschen zu führen heißt immer auch, Menschen zu entwickeln und sie zu begeistern. Ein Gespür dafür zu entwickeln, wann sie einen liebevollen Tritt in den Hintern brauchen und wann ihnen vielleicht auch eine Pause guttun würde. Führen heißt, Ziele zu definieren und die Aufgaben, die erledigt werden müssen, so auf das Team zu verteilen, dass diese bestmöglich erreicht werden können. Wer führen will, muss auch mal unangenehme Wahrheiten aussprechen oder Entscheidungen treffen. Überhaupt sind viele Führungskräfte erstaunlich zögerlich bei der Entscheidungsfindung. Machtkämpfe dürfen niemals auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden du die eigene Karriere zu fördern und dabei den Mitarbeitern zu viele Aufgaben aufhalsen, ist ein No-Go.

Wer also eine Führungsaufgabe übernimmt oder bereits in einer Führungsrolle ist, der sollte einige grundlegende Dinge beherzigen. Offene und ehrliche Kommunikation ist wichtig, damit Mitarbeiter sich als Teil der Organisation sehen und sich wertgeschätzt fühlen. Zu Dingen stehen, die vereinbart wurden, ist selbstverständlich.

Trotz offensichtlicher Führungsdefizite bleiben viele Führungskräfte in ihrer Führungsrolle. Konsequenzen, dass ihnen die Führungsaufgaben wieder entzogen werden, sind selten. Oft wird keine Notwendigkeit gesehen zu handeln, da eine schlechte Führungskraft nicht sofort zu beispielsweise Umsatzeinbrüchen, Kündigungen oder ähnlichem führt. Dass Teams vielleicht nur bedingt funktionieren, ist nicht sofort spürbar. Und messbar schon gar nicht.

Dennoch zeigt sich, dass gerade die Teams erfolgreich sind, die miteinander und füreinander arbeiten. Die gemeinsam Verbesserungsvorschläge entwickeln und diese umsetzen. Die sich auch zwischenmenschlich gut verstehen. Davon profitiert die Führungskraft, die mit ihrem Team Erfolge erzielt. Und die Mitarbeiter, die sich einbringen können und mit Begeisterung ihre Aufgaben erfüllen. Daher kann man nur hoffen, dass Führungskräfte dies verstehen und die Rahmenbedingungen im Team entsprechend gestalten.

Dieser Artikel wurde gesponsert von V-Quiz:

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Thomas Köhler - Erfinder der V-Quiz App für IDD Weiterbildung

Thomas Köhler
Founder & CEO

Zaigen GmbH
Speerstrasse 28
8038 Zürich
www.v-quiz.de

Lernapps boomen – wem helfen sie wirklich?  

Wirft man einen Blick auf das heutige App-Angebot, so findet man Apps für jede Lebenslage: Sport, Unterhaltung, Finanzgeschäfte, praktische Alltagshelfer und immer wieder: Bildung. Es scheint, als gäbe es nichts, was sich nicht mit Hilfe einer Handy-App lernen ließe: Sprachen, Mathematik und sogar Instrumente. Und nicht zuletzt für die berufliche Weiterbildung werden inzwischen auch Apps angeboten. Doch wem helfen sie wirklich?

Schon vor der Coronazeit boomte der App-Markt. Schließlich nutzten 2019 bereits mehr als 80 Prozent der Deutschen, Schweizer oder Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren ein Smartphone – Tendenz steigend. Das Smartphone ersetzt als digitales Schweizer Taschenmesser bereits Uhr, Taschenrechner, Diktiergerät, Fotoapparat und Navigationsgeräte. Für den Miniatur-Computer in der Jackentasche ist es ein Leichtes, auch den Job von Karteikarten, Sprach-CDs oder Lehrbüchern zu übernehmen. Immer mehr Unternehmen werfen ihre Angebote auf den Markt. Teilweise ist die Nutzung sogar gratis. Mit Werbung, In-App-Käufen und kostenpflichtigen Premium-Varianten versuchen sie, ihre Investition zu refinanzieren.

Coronazeit ließ App-Downloads ansteigen

Die Coronazeit hat die Beliebtheit von Apps noch gesteigert. Eine Untersuchung des App-Spezialisten Sensor Tower zeigte im ersten Quartal 2020 einen durchschnittlichen Anstieg an Downloads von 20 Prozent. Dabei ist ein deutlicher Anstieg der Kurven in Zusammenhang mit der Verbreitung von Covid-19 zu erkennen. In Deutschland beispielsweise stiegen die Downloadzahlen um 30 Prozent, noch stärker in Italien, Spanien, den USA und China. Gefragt waren plötzlich Optionen für Videokonferenzen, aber auch für Bildung. Lehrer und die nach den Schulschließungen zu Hilfslehrern beförderten Eltern suchten Unterstützung im Internet. Google Classroom verdrängte Langzeit-Spitzenreiter Duolingo von Platz 1 der Bildungsdownloads.

Besonders gefragt: Fremdsprachen

Doch nicht nur Lernhilfen für Schüler sind ein wachsender Markt. Nimmt man den Umsatz als Maßstab, so sind Sprachlern-Apps am meisten gefragt. Unter den zehn umsatzstärksten Bildungsapps in Google Play im April sind laut Statista allein fünf Sprachlernanbieter, und abgesehen von Duolingos Basisversion sind sie alle kostenpflichtig. Welche wie gut sind, wird im Internet immer wieder diskutiert und unterschiedlich bewertet. Die Nachfrage zeigt, dass damit ein Bedürfnis der Verbraucher befriedigt wird. Regelmäßiges Üben und Wiederholen ist bekanntlich beim Fremdsprachenlernen besonders wichtig. Die tägliche kurze Lektion irgendwo unterwegs, an einem Gerät, das man sowieso dabei hat, führt zwar langsam, aber doch stetig zur Verbesserung. Und ist damit erfolgreicher als ein Abendkurs, den man gebucht hat, zu dem man dann aber nach dem dritten Mal nicht mehr hingegangen ist.

Das Konzept für mobiles Lernen

Das Gerät allein macht es natürlich nicht. Hinter einer App muss auch ein pädagogisches Konzept stecken, das die Lernsituation des Anwenders berücksichtigt. Ein eingescanntes Lehrbuch bleibt ein Lehrbuch, auch wenn man es über einen Bildschirm abruft. Die meisten Handy-Lernapps sind dafür ausgelegt, dass man den Lerninhalt in kleinen Häppchen zu sich nimmt – das sogenannte Mikro Learning, das mit dem Mobile Learning hier Hand in Hand geht. Statt eine Stunde lang Konzentration zu verlangen, sind die Lektionen in der Regel so konzipiert, dass man nur wenige Minuten damit verbringt, maximal 15. Das entspricht der Aufmerksamkeitsspanne während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Arbeit oder anderen Gelegenheiten, in denen ein „Lückenfüller“ willkommen ist. Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man das Gerät oft zur Hand nimmt, wenn auch nicht unbedingt lange.

Vokabeln, Begriffe, Fakten

Was für fremdsprachige Vokabeln gilt, funktioniert aber auch in anderen Zusammenhängen. Zum Beispiel beim Einprägen von anatomischen Fachbegriffen für Medizinstudenten, Stoff aus Jura-Repetitorien oder versicherungstechnischen Sachverhalten. Um die Nutzer beim Faktenlernen bei Laune zu halten, lassen sich App-Entwickler einiges einfallen. V-Quiz, die Weiterbildungsapp für die Versicherungsbranche, verpackt anspruchsvolle Fragen beispielsweise in ein Quizformat. Wie viele Vollversicherte gibt es in den privaten Krankenversicherungen in Deutschland? Was ist der Deckungsbeitrag? Wofür steht in der Sachversicherung „MPL“? Jeweils vier Antworten stehen zur Auswahl, für jede richtige gibt es Punkte. Leidenschaftliche Quizduell-Spieler müssen sich also nur wenig umstellen und können dabei ihr berufliches Wissen erweitern.

Grenzen des mobilen Lernens

Gibt es auch Bereiche, in denen Lernen per App weniger gut funktioniert? Mobiles Lernen punktet damit, dass der Nutzer ortsunabhängig und zeitlich nicht festgelegt spontan sein Gerät aus der Tasche ziehen kann, wenn es gerade passt – und für Fakten- oder Vokabellernen ist diese schnelle Zugänglichkeit von Vorteil. Wer sich innerhalb kürzester Zeit ein komplexes Thema aneignen oder eine neue Sprache lernen will, wird sich in einer Marathonsitzung mit den Apps allerdings möglicherweise langweilen. Denn diese sind ausgelegt für kurze Lerneinheiten, die dafür dann umso häufiger stattfinden. Eine App kann auch nur begrenzt das leisten, was ein echtes Gegenüber kann – sei es bei praktischen Tätigkeiten, simulierten Beratungsgesprächen oder Konversation in einer Fremdsprache. Das Lernen per App kann allerdings eine gute Vorbereitung darauf sein, sich in solchen Situationen zu bewähren. Denn erst, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist, kann auch das Beratungsgespräch sinnvoll geführt werden, und erst die Kenntnis von Vokabeln ermöglicht die Konversation.

Mobiles Lernen als anerkannte Weiterbildung

Für jene, die eine App zur Weiterbildung nutzen wollen, zählen zwei Dinge: Sie wollen, dass das Gelernte im Kopf und anwendbar ist. Sie wollen aber auch, dass ihre Investition von Zeit und Mühe anerkannt und dokumentiert wird – insbesondere in Branchen, in denen regelmäßige Weiterbildung vorgeschrieben ist. Dazu gehört die Versicherungsbranche: 15 Stunden jährlich müssen Berater und Makler nach der europaweiten Branchenrichtlinie (Insurance Distribution Directive, IDD) nachweisen können. Einfach ist dies beispielsweise bei V-Quiz: Nach 100 richtig beantworteten Fragen darf man das Zertifikat für eine Weiterbildungsstunde beantragen. Die App ist von den Weiterbildungszertifizieren in Deutschland (gutberaten), der Schweiz (Cicero) und Österreich (ibw) jeweils anerkannt worden. Und erst, wenn der Weiterbildungsnachweis angefordert wird, muss der Kurs auch bezahlt werden.

Welcher Lerntyp sind Sie?

Welches die beste Lernmethode ist, ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig. Haben Sie die Selbstdisziplin, in einer Leerlauf-Phase konstruktiv mit dem Smartphone zu arbeiten oder scrollen Sie doch bloß wieder durch die neuesten Facebook-Meldungen? Brauchen Sie den Gruppendruck, um sich mit etwas Neuem zu beschäftigen, oder liegt Ihnen die selbstbestimmte Lernform mehr? Sie können natürlich auch ein paar Freunde oder Kollegen zum Wettbewerb anstacheln: Wer hat als erster 100 Punkte? So verbinden Sie die kosten- und zeitsparende Lernform mit zusätzlicher Motivation.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

 

 

 

Der neue digitale Alltag in der Weiterbildung

Die Seniorin unterhält sich mit ihren Enkeln über WhatsApp-Live-Video. Der Firmenchef versammelt sein Team auf Zoom. All das gab es natürlich auch schon vor dem Corona-Frühling. Aber für viele war diese Zeit doch die der persönlichen technologischen Quantensprünge. Die gewachsene Nähe zu digitalen Geräten wird bleiben – auch in der Weiterbildung. Und möglicherweise wird gerade Mobile Learning davon profitieren.

Mobilgeräte als Retter in der Not

Schon bevor die Coronakrise über uns hereinbrach und die Wirtschaft zunächst größtenteils lahmlegte, galten digitale Lernformen als Zukunft. Videos, Micro Learning, Blended Learnung und Mobile Anwendungen nahmen die Spitzenplätze ein, wenn Institute Experten in der DACH-Region dazu befragten (siehe Statista bzw. mmb-Trendmonitor). Mit den Kontaktbeschränkungen waren dann zunächst die digitalen Kommunikationstechniken selbst plötzlich ein Thema für Weiterbildung: Wie funktioniert eigentlich Zoom, und wie organisiere ich eine Videokonferenz? Laptops, Tablets und Smartphones ließen Firmen auch in der schlimmsten Krisenphase Kontakt mit ihren Mitarbeitern im Home Office halten.

Auch die Weiterbildungsbranche musste sich umstellen. Präsenzseminare waren zwischenzeitlich nicht möglich, konnten aber teilweise durch Webinare ersetzt werden. Anbieter melden vor allem die Nachfrage nach virtuellen Klassenzimmern und Webinaren. In der Theorie hätten viele Unternehmen gerade in der Krise Zeit für die Weiterbildung ihres Personals gehabt. In der Praxis ist Weiterbildung allerdings auch ein Posten, der am einfachsten einzusparen ist, wenn dem Unternehmen die Einnahmen fehlen. Digitale Bildungsanbieter gehören deshalb nach einer Umfrage des mmb-Instituts nur teilweise zu denen, die von der Krise profitieren konnten.

Eine Frage der Branche

E-Learning war aber auch schon immer eine Frage der Branche: Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kam 2016 zu dem Schluss, dass vor allem wissensintensive Branchen dieses Format zu schätzen wussten. Dazu zählen beispielsweise Forschung, Rechts- und Unternehmensberatung oder auch technologieaffine Betriebe. Aber auch im Dienstleistungssektor wurde schon damals vergleichsweise häufig zu E-Learning gegriffen. Am wenigsten daran interessiert war das produzierende Gewerbe. Außerdem: Je älter und je weniger qualifiziert die Arbeitnehmer waren, desto weniger gern wurden digitale Lernformen genutzt.

Eine ähnliche Struktur fand zwei Jahre später die Benchmarking-Studie zum Thema Mobile Learning: Auch hier war das verarbeitende Gewerbe das Schlusslicht. Die Autoren der Studie fanden dies etwas überraschend, denn gerade da wäre der Einsatz mobiler Endgeräte doch besonders praktisch – es muss eben nicht für jeden, der geschult werden soll, auch ein PC-Arbeitsplatz vorhanden sein. Der Grund dafür könnte sein, dass es in dieser Branche noch an den geeigneten Inhalten für Mobile Learning fehlte. Denn es ist ja nicht das Gerät, das lehrt. Jemand muss den Stoff zuvor in geeigneter Weise aufbereitet haben. Die Anforderungen des produzierenden Gewerbes sind sehr unternehmensspezifisch. Für große Unternehmen lohnt es sich eher, Inhalte für den eigenen Bedarf zu entwickeln, als für kleinere. Jedenfalls steigt Quote der Mobilnutzung zur Weiterbildung bei Unternehmen ab 10 000 Mitarbeitern auffällig an.

Angebote für die ganze Branche

Doch nicht überall muss das Rad neu erfunden werden. Branchenstandards gelten schließlich nicht nur innerhalb eines Unternehmens. Anhand der Lern-App V-Quiz können beispielsweise alle Versicherungsberater und -makler ihr Wissen testen und erweitern – unabhängig von ihrer Firmenzugehörigkeit. Denn die dort vermittelten Bestimmungen und Fakten gelten größtenteils europaweit. Nationale Abweichungen werden dadurch aufgefangen, dass es für Deutschland, die Schweiz und Österreich verschiedene Versionen von V-Quiz gibt. Ob Personen- oder Sachversicherung, Finanzmarkt oder Führung: Anhand von Quizfragen und Multiple-Choice-Antworten bewegen sich die Nutzer durch die einzelnen Sachgebiete, frischen eingerostete Kenntnisse auf, aktualisieren veraltete Informationen und erwerben neue – wann immer es gerade passt. Morgens vor dem Arbeitsbeginn oder in der Viertelstunde Leerlauf vor dem nächsten Termin, zuhause, im Büro oder unterwegs. Das Handy ist ja ohnehin dabei.

Weiterbildung kostet Zeit und Geld

Viele Unternehmen mussten in der Krise den Rotstift zücken, weil ihnen die Einnahmen fehlten. Das traf auch den Bereich der Weiterbildung. Was kurzfristig hilft, das Geld zusammenzuhalten, kann langfristig allerdings teuer werden: Wer fachlich nicht auf dem neuesten Stand ist, wird auf Dauer gegen die Konkurrenz nicht bestehen. In der Versicherungsbranche gibt es sogar die Pflicht, sich weiterzubilden, um die Qualität der Kundenberatung sicherzustellen: die europäische Insurance Distribution Directive (IDD). 15 Stunden jährlich muss jeder mindestens absolvieren, der Kundenkontakt hat – sei dieser nun digital oder persönlich.

Für engagierte Außendienstler war und ist es oft schwierig, Präsenzseminare im Terminkalender unterzubringen. Bei Webinaren spart man sich zwar die Anfahrt, ist jedoch trotzdem zeitlich gebunden. In der Regel kosten diese Veranstaltungen auch Geld. Eine Mobilapp wie V-Quiz ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft: Sie kann zeitlich flexibel angewendet werden, wenn es gerade passt, und sie lässt sich kostenlos herunterladen. Eine vergleichsweise niedrige Gebühr wird erst dann fällig, wenn es darum geht, die mit richtigen Antworten erworbenen Quiz Coins in anerkannte Weiterbildungsstunden umzuwandeln. V-Quiz ist von den zuständigen Verbänden in der DACH-Region als Mittel zur Weiterbildung anerkannt – in Deutschland von gut beraten, in der Schweiz von Cicero und in Österreich vom ibw.

Der neue digitale Alltag

Das Leben in Europa hat sich im vergangenen halben Jahr mehr verändert, als es sich jemand zuvor hätte vorstellen können. Und auch wenn es möglicherweise nicht mehr zu Lockdowns kommen wird: Mit dem Coronavirus werden wir noch eine Zeit lang leben müssen. Das Smartphone und andere mobile Geräte haben sich in dieser Zeit als ein extrem nützliches Hilfsmittel erwiesen, um weniger zu reisen und trotzdem die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Auch ältere Menschen, die bisher nicht so verwachsen waren mit ihrem Handy wie die jüngere Generation, haben es zu schätzen gelernt. Noch können wir viele Folgen dieser Krise nicht absehen. Aber sicher ist: Nachdem die digitalen Fertigkeiten nun einmal im Ernstfall erprobt wurden, gibt es keinen Grund mehr, sie nicht weiter in gewissem Maße anzuwenden. Und für die Weiterbildung heißt das: Selbstgesteuertes E-Learning und Mobile Learning könnten zum infektionssicheren Normalfall werden – und dabei Zeit und Geld sparen.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

VSAV e.V. – Newsletter: Weiterbildung als Quiz mit einer App

Der Schweizer Bildungsdienstleiter «Zaigen GmbH» hat eine Lern-App in einem Quiz-Format entwickelt. Mit dieser App (mit dem Namen «V-Quiz») können die IDD pflichtigen Versicherungsfachpersonen quizzen und erhalten dabei IDD Weiterbildungsstunden.

Der VSAV-Monitor wollte wissen, was es damit auf sich hat.

 

VSAV-Monitor: Herr Köhler, Sie haben für im Versicherungswesen Beschäftigte eine App als Quiz-App entwickelt. Wollen Sie Berater und Vermittler zum Spielen verleiten?

Thomas Köhler: Die App ist alles andere als ein Spiel. V-Quiz ist eine Anwendung, die gezielt für die Weiterbildung entwickelt wurde. Sie basiert auf dem didaktischen Prinzip, dass die oftmalige Wiederholung kleiner Portionen an Lernstoff über einen längeren Zeitraum effektiver ist als stundenlanges Pauken ohne regelmässige Wiederholungen.

VSAV-Monitor: Aber Versicherungsvermittler sind nach der IDD Richtlinie „Insurance Distribution Directive”, eh zu regelmässiger Weiterbildung verpflichtet. Wozu also noch die App?

Köhler: Mit der V-Quiz-App wird es denkbar einfach, der Verpflichtung nach IDD nachzukommen und dabei grösstmögliche Flexibilität zu geniessen: Die Inhalte sind in Quiz-Form aufbereitet, insgesamt 15 000 zertifizierte Fragen animieren zum Lernen auf spielerische Art. Dieses Lernen als Quiz kann sich der Berater als Weiterbildungsstunden im Sinne der IDD Richtlinie dokumentieren lassen. Die dafür erforderliche Zertifizierung in Deutschland erfolgte über «gutberaten».

VSAV-Monitor: Was kostet die App?

Köhler: Die Verwendung der V-Quiz-App ist grundsätzlich kostenlos, eine Zahlungspflicht mit 20 Euro je Weiterbildungsstunde entsteht nur dann, wenn ein Nutzer die geleisteten Weiterbildungsstunden als Nachweis benötigt. Bis zum 30. September gewähren wir noch einen Preisnachlass von 50 Prozent. Der Makler oder die Maklerin kann sich die App kostenlos auf unserer Webseite, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store herunterladen. Es reicht, für die Suche V-Quiz einzugeben.

VSAV-Monitor: Was kann sich der Vermittler oder die Beraterin neben Weiterbildungspunkten noch von der App versprechen?

Köhler: Vorteil der Applikation ist, dass Lerneinheiten zeitlich und örtlich völlig ungebunden konsumiert werden können. Die Quiz-Form sorgt ausserdem dafür, dass das Erlernen und Wiederholen der Fragen nicht als lästige Pflicht erlebt wird, sondern Spass macht – auch falsch beantwortete Fragen erzeugen ein „Aha-Erlebnis”, das motivierend auf die weitere Beschäftigung mit der Materie wirkt.

Kontakt:

Thomas Köhler
Founder & CEO
Zaigen GmbH
Speerstraße 28
8038 Zürich

Web: www.v-quiz.de 

IDD + gutberaten.de Weiterbildungsstunden erhalten mit einer Quiz-App

 Bequem mit der App «V-Quiz» dann «quizzen» wenn es gerade passt!

 Mit der Quiz-App «V-Quiz» gegen die Vergessenskurve

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ – so mancher Schüler bezweifelte dies noch. Doch später stellte man fest, dass es auch im Beruf immer wieder Neues gibt – neue gesetzliche Regelungen, neue Technik, neue Aufgaben, auf die man sich vorbereiten muss. „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut produzieren“ sagte einst der Schauspieler und Schriftsteller Peter Ustinov. Wer beruflich Schritt halten und sich entwickeln will, setzt auf wirksame Lernformen, die auch Erwachsenen weiterhelfen.

Selbstbestimmte Alternativen zum Frontalunterricht

Frontalunterricht muss heute kein Schicksal mehr sein: Wenn der Lehrer schlecht erklärt, sehen Schüler heute einfach bei Youtube nach. Auch für Erwachsene gilt: Elektronische Medien haben Alternativen zum Präsenzunterricht geschaffen, mit denen man durchaus erfolgreich lernen kann. Immer mehr setzen auf Fortbildungen über Webinare, bei denen sich die Teilnehmer sich die Anfahrt sparen und dennoch mit den Lehrenden über eine Chatfunktion in Kontakt treten können. Andere setzten auf Lernen, das auch zeitlich komplett selbstbestimmt gestaltet wird. Das Angebot hängt etwas von der Branche ab, doch der Markt wächst und der Anteil von E- und Mobile Learning steigt.

Die Vergessenskurve: Was bleibt wie lange im Gedächtnis hängen?

Wie lässt sich Lernen überhaupt effizient gestalten? So mancher hat noch schlechte Erinnerungen an das Pauken von Vokabeln oder Formeln in der Schulzeit. Für die meisten Lerninhalte gilt: Ihnen droht die Vergessenskurve, die Lernforscher Hermann Ebbinghaus schon 1885 beschrieben hat und die noch heute mit Modifikation gültig ist. Danach sind schon nach 20 Minuten nur noch 60 Prozent des Gehörten oder Gelesenem präsent, nach sechs Tagen nur noch 23 Prozent. Aus Sicht des Gehirns ist das sinnvoll: Es sollen ja keine unwichtigen Dinge abgespeichert werden. Ebbinghaus machte seine Tests allerdings mit Nonsens-Vokabeln, um subjektive Einflüsse auszuschließen. Spätere Versuche zeigten, dass Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten viel besser im Gedächtnis hängen bleiben, außerdem prägen sich Gedichte leichter ein als Prosa. Es ist also nicht unwichtig, was und wie gelernt wird.

Der Klassiker: Karteikarten

Eine klassische Lernform, die den Abbau nach der Vergessenskurve berücksichtigt, sind Karteikarten. Das Prinzip ist so einfach wie funktionell: Auf der einen Seite der Karte steht der Begriff, den man sich einprägen möchte, auf der anderen Seite die Übersetzung oder Erklärung. Der Kasten wird in verschiedene Abteilungen unterteilt. Was noch nicht sitzt, kommt häufiger dran. Andere müssen nur noch gelegentlich wiederholt werden. Diese Lernform hat sogar ihre Fortsetzung im digitalen Zeitalter gefunden: Inzwischen gibt es Apps, die das Karteikartenprinzip nachbilden und einfach aufs Handy geladen werden können. Die Gestaltung der Karten, ob auf Karton oder digital, ist bereits Teil des Lernprozesses. Geeignet ist diese Form vor allem, wenn es darum geht, sich Fakten oder Begriffe einzuprägen – inklusive der richtigen Schreibweise.

Die moderne Variante: Quiz-Apps

Lernen mit elektronischen Quiz-Apps führt diese Mechanismen auf eine neue Ebene. So erstellt der Lernende das Material zwar nicht selbst – damit wäre ja der Witz weg. Dafür, so wurde zeigte sich, prägen sich Lerninhalte besonders gut ein, wenn man vorher eine Vermutung äußern durfte. Das Überraschungsmoment angesichts falscher Antworten bringt das Gehirn erst richtig auf Touren. Richtig aufbereitet, lässt sich diese Lernform ähnlich Karteikarten gut für Fakten oder Begriffe einsetzen. Und wie bei Karteikarten kommen die Fragen, die falsch beantwortet wurden, häufiger dran als andere – damit das richtige Ergebnis auch wirklich sitzt. Dass das Ganze auch noch mehr Spaß macht, hilft dem Kampf gegen die Vergessenskurve außerdem: Der Anwender ist motivierter und lernt so auch besser.

Das Quizformat in Freizeit und Weiterbildung

Die Quizform hat mit den elektronischen Medien einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Verband man früher damit lediglich eine unterhaltsame Fernsehshow, messen sich heute Freunde im Quiz-Duell auf dem Smartphone, wo auch immer sie sich gerade befinden. Lehrer prüfen den Stoff mit Quiz-Tools wie Kahoot ab. Und in der betrieblichen Weiterbildung ist Quizzen dabei, etablierten E-Learning-Formen den Rang abzulaufen. An der Spitze liegen zwar immer noch Lernvideos und Lernprogramme auf Internetplattformen, wie die Benchmarking-Studie zeigte. Diese Formen richten sich eher an Anwender, die über eine bestimmte Zeit konzentriert arbeiten können, beispielsweise am PC. Sie werden zwar teilweise auch im Mobile-Learning-Bereich eingesetzt, das gilt wegen des kleinen Handy-Bildschirms jedoch nicht als optimal. Ein paar Minuten Quiz lassen sich jedoch auch unterwegs einschieben und der kleine Bildschirm ist dafür völlig ausreichend – wie der Erfolg von Quiz-Duell beweist. Eigens für die Weiterbildung in der Versicherungsbranche wurde deshalb die Lernapp V-Quiz entwickelt.

Gesetzliche Weiterbildungspflicht geht auch per Lernapp

Selbstverständlich sollte jeder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sich schon aus eigenem Interesse stets mit Weiterbildungen auf dem neuesten Stand halten und jedes Unternehmen der Branche sollte bestrebt sein, dass seine Mitarbeiter dies tun. In Europa sind über die IDD (Insurance Distribution Initiative) 15 Stunden Weiterbildung im Jahr inzwischen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Diese gesetzliche Weiterbildungspflicht lässt sich auch mit V-Quiz erfüllen: Die Lernapp ist in Deutschland über Gutberaten zertifiziert, in Österreich hat sie das Gütesiegel des IBW und in der Schweiz kann man sich dafür Cicero-Punkte gutschreiben lassen. Damit ersparen sich Anwender zeitaufwendige Präsenztermine – und Spaß macht es auch noch.

Schlaf – der gesunde Lernhelfer

Ein wichtiger Lernhelfer sollte nicht vergessen werden: ausreichend Schlaf! Denn erst im Schlaf verarbeitet das Gehirn die Lerninhalte richtig und speichert sie nachhaltig ab. Konkret: Tagsüber wird faktenbezogenes Wissen, beispielsweise von Karteikarten oder Quiz-Apps, in dem Teil des Gehirns gesammelt, der Hippocampus heißt. Von dort wandern die wichtigen Dinge nachts in den Neocortex-Teil, der Rest wird gelöscht und der Hippocampus ist am Morgen wieder leer und aufnahmefähig. Schlafen Sie nicht genug, reicht die Zeit nicht für diese wichtigen Prozesse und es ist „kein Platz“ für Neues. „Lernen im Schlaf“ bleibt zwar nach wie vor ein Traum, doch ohne Schlaf funktioniert es gar nicht. Wer abends noch ein paar Fragen beantwortet und dann das Gerät zur Seite legt, um mindestens sechs Stunden zu schlafen, tut dagegen seiner Gesundheit etwas Gutes und seiner Bildung noch dazu.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

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Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App für IDD Weiterbildungsstunden und Cicero im Quizformat für die D-A-CH Region

 

Umgang mit positiven Kundenrückmeldungen

Im Sinne tue Gutes und sprich darüber stellt sich doch die Frage, ob Sie dies auch tun. Ja ja, natürlich – aber machen Sie es wirklich strukturiert und systematisch?

In diesem Artikel wollen wir am Beispiel von V-Quiz darlegen, was Sie alles mit positiven Kundenempfehlungen tun können.

 

Das erste ist wohl die Frage, erhalten Sie überhaupt positive Rückmeldungen. Im Falle von V-Quiz ist dies in regelmässigen Abständen der Fall. Mal weniger, mal mehr. Teilweise gibt es auch kritische Töne, aber auch diese sind anzunehmen. Letztlich verbergen sich hinter den kritischen Rückmeldungen sehr wichtige Hinweise, was Sie ggf. verbessern können. Andererseits sollte das Ziel sicherlich nicht sein, 100 % der Nutzer bzw. Kunden zufrieden zu stellen. Hier passt der Satz: Eine Kunst es allen recht zu machen, ist eine Kunst die niemand kann.

 

Erhalten Sie automatisch positive Rückmeldungen umso besser, ansonsten ist es schon einmal Ihre erste Aufgabe dies einzufordern. Fragen Sie Ihren Kunden, ganz direkt, ob er mit Ihrer Leistung zufrieden ist und ob er dies Ihnen auch schriftlich geben könnte.

 

Nehmen wir also nun an, dass Sie positive Rückmeldungen erhalten haben (automatisch oder eingeforderte), was machen Sie nun damit? Dieser Artikel soll hier einige Möglichkeiten aufzeigen.

 

1.  Ihre Webseite

Ihre Webseite ist Ihr Schaufenster Ihres Geschäftes, d.h. platzieren Sie die Kundenrezensionen gut sichtbar auf Ihrer Webseite und weisen andere Kunden darauf hin.

 

2. Social-Media-Kanäle

Nutzen Sie Ihre Social-Media-Kanäle und «posten» dort, passend zum jeweiligen Kanal, die Rückmeldungen Ihrer Kunden. Vorausgesetzt ist natürlich, dass sich Ihre Kunden auch auf dem jeweiligen Kanal aufhalten.

 

a)

Auf Instagram sind zwar «nur» Bilder oder Videos postbar, dennoch können Sie Ihre positiven Kundenrückmeldungen grafisch aufbereiten (lassen *) und somit die Meldungen parallel mit einem schönen Bild verpacken.

* Es gibt z.B. die Webseite upwork.com – dort können Sie für einen günstigen Stundenpreis einen Grafiker finden, der Ihnen Ihre Botschaften visuell verpackt.

 

b)

Auf Twitter ist es – neben wenigen Textzeichen – auch möglich schöne Bilder zu posten. Warum nicht hier ab und an etwas positives posten. Sie können im Prinzip auch dort Ihren eigenen Kanal eröffnen.

 

c)

LinkedIn zwar eher als Networkingplattform für den Beruf gedacht, aber dennoch können Sie hier Ihre Kunden ja durchaus auch treffen. Hier besteht die Möglichkeit neben den «schönen» Bildern einen etwas längeren Text zu nutzen, um z.B. die konkrete Kundenrückmeldung noch etwas auszuschmücken. So könnte beschrieben werden, welche Lösung Sie für die Thematik des Kunden gefunden haben.

Eine neuere Möglichkeit bei LinkedIn ist diejenige, sich eine Unternehmensseite anzulegen, d.h. in gewisser Weise können Sie dann «Privat» vom «Business» trennen. Bei der Businessseite sind weitere Funktionen geplant, so z.B., dass man auch einen Personenkreis «einladen» kann – dies war früher nicht der Fall.

 

d)

Ähnlich wie LinkedIn ist auch Xing zu verwenden, obgleich dort die Art des «postens» etwas eingeschränkt ist bzw. visuell nicht besonders hervorsticht. Von der Grundthematik ist es aber dasselbe.

 

e)

Bleibt noch Facebook, die wohl grösste Plattform. Früher mehr für die Jugend, doch heute scheint Facebook bei den «Erwachsenen» angekommen zu sein. Auf Facebook können Sie sich auch eine Unternehmensseite eröffnen, welche Sie dann regelmässig mit Posts (z.B. eben Kundenrückmeldungen) versehen können.

 

3. Das Jahrbuch der Kundenrückmeldungen

Waren Sie schon einmal beim Arzt? Sicher – nun stellen Sie sich vor, dort würde ein Jahrbuch stehen mit Kundenrückmeldungen. Wie diese froh sind und gut behandelt wurden. Wieso nicht auf Ihrer Agentur auch ein «gedrucktes» Jahrbuch aufstellen, mit positiven Rückmeldungen Ihrer Kunden. Dass dies Arbeit bedeutet ist klar, vor allem bedeutet dies, dass Sie sehr systematisch überhaupt einmal diese Kundenrückmeldungen einfordern.

 

4. Google

Nun wie die meisten werden Sie, wenn Sie etwas suchen, in Google Ihre Suche eingeben um dann die Ergebnisse anzuschauen. Sicherlich ist Ihnen dann auch schon aufgefallen, dass manche Unternehmen eine sogenannte Google Bewertung haben. (von 1 bis 5 Sternen). Ist Ihnen die Google Bewertung von Ihrer Unternehmung bekannt?

Auch hier ist die Wichtigkeit klar, bitten Sie Ihre Kunden via Google Konto Ihre Bewertung dort zu platzieren. Ggf. können Sie dies gar während des Kundentermines tun lassen, da nicht jeder technisch so bewandert ist.

Wie Sie sehen – auch hier sind Sie gefragt, denn ohne, dass Sie Ihren Kunden darum bitten, werden Sie vermutlich nur wenige Bewertungen innehaben.

 

5. Sie als Arbeitgeber

Haben Sie Ihr eigenes Unternehmen mal «gestalkt»? Schauen Sie dich doch mal unter

https://www.kununu.com

an, was Ihre ehemaligen Mitarbeiter so über Ihr Unternehmen aussagen. Dies muss natürlich längst nicht nur negativ sein, dennoch können Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu bewegen eine Rückmeldung dort abzugeben. Denn auch dies kann sich positiv auf die Ausstrahlungswirkung Ihres Unternehmens auswirken.

 

6. Der App- und Play Store

Je nach Angebotes Ihres Produktes sollten Sie darauf achten, dass Sie in den entsprechenden Plattformen «gut» dastehen. Im Fall von «V-Quiz», welches bekanntermassen eine App ist, sind der App und Play Store natürlich wichtig. D.h. auch hier ist darauf zu achten, dass die Kunden die App nach Möglichkeiten bewerten und Sie als Anbieter auch auf diese Rückmeldungen reagieren. Zumindest ein «Dankeschön» wäre sicherlich nicht zu viel verlangt.

 

Es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten, gefragt sind hier vor allem Kreativität – so könnte es doch durchaus möglich sein auf der App TikToK z.B. einige Kunden vorzustellen. Auch wenn dies zwar aktuell weniger zu dieser App passt, so soll diese Idee einfach anregen über den Tellerrand hinauszuschauen um sich eigene weitere Möglichkeiten auszudenken, wie man die Kundenempfehlungen nutzen könnte.

 

Fazit:

Die oben genannten Möglichkeiten mögen nicht neu sein, aber es gibt nicht viele Unternehmen die hier regelmässig und strukturiert vorgehen. Klar ist, dass dies zeitaufwendig ist, aber richtig ist auch, dass eine gute «Bewirtschaftung» dieser Themen mittelfristig Wirkung zeigt. Problematisch ist, dass Werbemassnahmen schwer zu messen sind. Die heutigen technischen Möglichkeiten liefern zwar bessere Informationen, dennoch sind die «wirklichen» Wege des Kunden nicht immer ersichtlich.

 

Legen Sie los 😊

 

Hier noch eine kurze Vorstellung von V-Quiz:

 

  • V-Quiz bietet IDD Weiterbildungsstunden an und ist in der Schweiz von Cicero, in Deutschland von gutberaten.de sowie in Österreich vom ibw akkreditiert.
  • V-Quiz ist die 1. öffentlich zugängliche App, die es in der DACH-Region gibt.
  • V-Quiz ist kostenlos nutzbar, nur wenn eine Teilnahmebestätigung, nebst dem Eintrag in einer der betroffenen Datenbanken erfolgen soll, fallen je Stunde Kosten an. Mit dieser App können die Versicherungsfachleute wie (Versicherungsmakler, Versicherungsagenten oder auch andere Zielgruppen wie z.B. Aktuare) sich flexibel weiterbilden.
  • V-Quiz dann genutzt werden, wenn es gerade passt.
  • V-Quiz ist eine Abwechslung zu den heute üblichen Webinaren
  • V-Quiz ist Spiel und Spass
  • V-Quiz ist auch passend für Lehrlinge, da diese die App kostenfrei nutzen können
  • V-Quiz bietet die Möglichkeit sich ein «Polster» an IDD bzw. gutberaten.de Weiterbildungsstunden zu schaffen
  • V-Quiz ist herausfordern
  • V-Quiz bietet in den 3 Ländern in Summe rund 15 000 Fachfragen aus dem Versicherungsbereich an
  • V-Quiz wird jedes Jahr aktualisiert

 

Die App ist im App bzw. Play Store zu finden: Einfach V-Quiz eingeben oder auf den u.g. Link klicken:

 

Österreich:

Android:

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Veränderung in der Ausbildung von Versicherungsverkäufern

Das klassische Bild des von Haustür zu Haustür ziehenden Versicherungsvertreters ist längst nicht mehr aktuell. Der Berufsstand des Versicherungsvermittlers hat in den vergangenen Jahren einen spürbaren Wandel durchlebt. Spätestens seit dem Inkrafttreten der IDD schlägt sich dies im Ablauf der Ausbildung und verpflichtenden Weiterbildung nieder.

Ausbildung in neuem Gewand – Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

2006 wurde die Ausbildung „Versicherungskaufmann/-kauffrau“ durch die Ausbildung „Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen“ ersetzt und 2014 durch eine Neuordnung überarbeitet. Damit wurde sie nicht nur modernisiert, sondern auch rund um den Bereich Finanzberatung erweitert. Die Ausbildung „Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen“ ist dual angelegt und nimmt einen Zeitraum von drei Jahren in Anspruch. Im dritten Ausbildungsjahr legen sich die Auszubildenden auf den Schwerpunkt Versicherungen oder Finanzen fest. Mithilfe von verschiedenen Wahlqualifikationseinheiten lässt sich die Ausbildung in beiden Bereichen individuell gestalten und es sind später präzise Schwerpunkte bei der Weiterbildung möglich. Das kommt auch Unternehmen zugute, die mit einer gezielt gestalteten Ausbildung besser dem Unternehmensprofil entsprechen können.

Die Prüfungsabwicklung der Ausbildung „Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen“ erfolgt über die IHK. Basierend auf dem Abschluss der offiziell nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannten Ausbildung sind verschiedene Berufswege und Arten der Weiterbildung möglich beziehungsweise verpflichtend. Das verspricht neben den Karrieremöglichkeiten für Angestellte und Selbstständige eine fortlaufende Qualitätssicherung innerhalb der Versicherungsbranche.

Die Richtlinien der IDD

Die Insurance Distribution Directive, kurz IDD, wird im Deutschen mit dem Begriff Versicherungsvertriebsrichtlinie übersetzt. Ihr Zweck: die Regulierung der Versicherungsvermittlung, stärkerer Verbraucherschutz sowie ein Grundrahmen für die EU-Länder als Basis für die nationale Gesetzgebung. Seit dem 23.02.2018 ist die IDD offiziell in Kraft, seit dem 20.12.2018 gilt zudem in Deutschland die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV). Eine der wichtigsten damit einhergehenden Veränderungen besteht in einer Verpflichtung zur Weiterbildung für Versicherungsvermittler. Diese Weiterbildungspflicht sieht vor, dass Berufstätige, die im Versicherungsvertrieb arbeiten, mindestens 15 Zeitstunden pro Kalenderjahr in ihre Fortbildung investieren müssen. Der Bereich Versicherungsvertrieb umfasst nach Definition der IDD die Beratung, Vorschläge und Vorarbeiten zu Versicherungsverträgen sowie den Abschluss von Verträgen. Zudem gehört die Mitwirkung an der Verwaltung und Durchsetzung der Verträge zum Versicherungsvertrieb. Die Weiterbildungspflicht gilt für unterschiedliche Personengruppen, wie beispielsweise Versicherungsmakler, Versicherungsberater oder Angestellte im Außendienst.

Die Brancheninitiative gutberaten

Die Initiative gutberaten dient als Nachweisinstrument für alle im vertrieblich Tätigen, die ihrer Weiterbildungspflicht nachkommen müssen. Der Grundgedanke dahinter besteht darin, der Versicherungsbranche eine einheitliche Plattform zu bieten, mit deren Hilfe sich die Nachweise für die geleisteten Weiterbildungsstunden erbringen lassen. Das betrifft ebenso den gesetzlich geforderten Umfang von mindestens 15 Stunden pro Jahr wie den freiwilligen Branchenstandard.

Die Brancheninitiative gutberaten entstand bereits vor Einführung der IDD im Jahr 2014 aufgrund eines gemeinsamen Bestrebens der Branchenverbände. Der Anspruch zur Weiterbildung übersteigt die gesetzlich vorgegebenen Richtlinien. So sind hier mindestens 30 Weiterbildungsstunden pro Kalenderjahr vorgesehen. Dieser Weiterbildungsanspruch soll dazu beitragen, die Qualität von Dienstleistungen in der Versicherungsbranche zu verbessern. Zu diesem Zweck führt gutberaten auch eine Liste akkreditierter Bildungsdienstleister.

Die Nutzung von gutberaten gestaltet sich denkbar einfach. Branchenmitglieder richten sich ein Bildungskonto ein und dokumentieren damit die durchgeführten Bildungsmaßnahmen. Das ist unabhängig vom jeweiligen Bildungsanbieter möglich. Die Anerkennung der Weiterbildung erfolgt nach einheitlichen gesetzeskonformen Standards. Zum Ende eines Kalenderjahres bekommen alle Teilnehmer automatisch einen Kontoauszug. Nach den gesetzlich vorgeschriebenen 15 Weiterbildungsstunden erhalten sie eine vorbereitete Erklärung, nach 30 Stunden ein zusätzliches Zertifikat. Das über gutberaten geführte Bildungskonto ist personenbezogenen und damit unabhängig vom jeweiligen Arbeitgeber oder dem geführten Gewerbe.

In der Schweiz wird die Weiterbildungsverpflichtung (angelehnt an IDD) durch die Selbstverpflichtung der Versicherer umgesetzt. Hier werden (ähnlich wie in Deutschland) durch die Cicero Initiative die erarbeiteten Weiterbildungsstunden erfasst und vorab die Bildungsanbieter geprüft.

In Österreich gibt es, gemäss Gesetz, diverse Möglichkeiten an das Recht zu gelangen, IDD fähige Seminare geben zu dürfen. Eine Variante ist, sich als Bildungsanbieter vom ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) akkreditieren zu lassen und somit Träger eines Gütesiegels zu werden (Gütesiegel Weiterbildung für Bildungsinstitutionen/Bildungsanbieter zur Weiterbildung von Versicherungsmaklern und Beratern in Versicherungsangelegenheiten  sowie  Versicherungsagenten).

Mit V-Quiz zum Erfolg

Die Notwendigkeit, die Digitalisierung auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung weiter voranzubringen, wird in unseren Zeiten besonders deutlich. Digitales Lernen liegt nicht nur im Trend, es erleichtert auch Versicherungsvermittlern, ihrer Weiterbildungspflicht nachzukommen und sie nachzuweisen. Eine gute Option dafür bietet die kostenlos zum Download angebotene App V-Quiz. Deren Nutzung ist sehr simpel. Versicherungsberater und Versicherungsmakler müssen sich die App lediglich herunterladen und anschließend die vorgelegten Quizfragen beantworten. Korrekte Antworten bringen den Nutzern sogenannte Quiz-Coins ein. 100 davon entsprechen einer Weiterbildungsstunde. Wurden genug Quiz-Coins gesammelt, lässt sich die Weiterbildungszeit kostenpflichtig über V-Quiz beantragen. Nach der Prüfung durch einen Bildungsanbieter erhalten Nutzer eine schriftliche Teilnahmebestätigung. Ergänzend können Teilnehmer auch ein Eintrag in der Datenbank von gutberaten.de vornehmen lassen.

Die über die App absolvierten Weiterbildungsstunden entsprechen dem offiziellen IDD-Standard. Alle Themengebiete und Fragen sind stets auf dem aktuellsten Stand. Die App lässt sich jederzeit kostenlos starten und ausführen. Kosten fallen erst ab dem Zeitpunkt an, ab dem die absolvierte Weiterbildungszeit angerechnet werden soll.

Die Fortbildungsmöglichkeiten innerhalb der Versicherungsbranche

Auch durch den Einfluss der IDD wurde das Angebot für Weiterbildung in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Das betrifft nicht nur offizielle weiterführende Ausbildungen und Studiengänge, wie beispielsweise den „Geprüfte/-r Fachwirt/-in für Versicherungen und Finanzen (IHK)“. Dazu gehören auch sehr spezifische Weiterbildungsangebote in thematischen Bereichen wie Finanzregulierung und Kapitalanlagen, Management und Führung oder Projekt- und Prozessmanagement.

Neue Lehrgänge spiegeln die laufenden Entwicklungen und Trends innerhalb der Versicherungsbranche wider. So verzeichnet beispielsweise das Bildungsprogramm der Deutschen Versicherungsakademie DVA für das Jahr 2020 insgesamt 43 neue Weiterbildungsangebote in unterschiedlichen Bereichen. Dabei kristallisieren sich einige grundlegende Thematiken heraus. Hierzu gehören beispielsweise Qualitätsmanagement, Führungskompetenz, Prozessoptimierung, Personalentwicklung, Kundenorientierung und Digitalisierung. Ebenso werden die mit der IDD einhergehenden Ansprüche im Bildungsangebot der Deutschen Versicherungsakademie DVA thematisiert. Deren Anforderungen schlagen sich auch auf die Weiterbildungsstruktur nieder. So gibt es beispielsweise Inhouse-Angebote für Unternehmen. Sie besitzen den Vorteil, dem individuellen Weiterbildungsbedarf von Unternehmen entgegenzukommen und ein ebenso praxisnahes wie breit gefächertes Themenspektrum zu bieten.

Des Weiteren liegt der Fokus auch verstärkt auf Online-Angeboten. Die Möglichkeit, sich zeit- und ortsunabhängig Wissen anzueignen, kommt vielen Berufstätigen innerhalb der Branche entgegen. Gleichzeitig lässt sich mit solchen Angeboten auch die eigene Digitalkompetenz verbessern. Das ist beispielsweise mithilfe des E-Learning-Angebots „Digitaler Führerschein“ der DVA möglich. Hier setzen sich die Teilnehmer online mit digitaler Allgemeinbildung sowie mit speziellem digitalem Wissen und digitalen Trends der Versicherungsbranche auseinander. Angebote wie dieses untermauern den Stellenwert, den die Digitalisierung inzwischen im Aus- und Weiterbildungsangebot für Versicherungsberufe einnimmt.

Die Auswirkung der Digitalisierung auf die Ausbildungsberufe und Weiterbildung

Die zunehmende Digitalisierung innerhalb der Versicherungsbranche zeigt sich beispielsweise an neueren beziehungsweise umstrukturierten Ausbildungsberufen wie „Kaufmann/-frau für Dialogmarketing“, hervorgegangen aus dem Telemarketing. Entsprechenden Fachkräften obliegt die Steuerung von Kommunikationsprozessen mit Aufgabengebieten wie Kundenbetreuung, Vertrieb und Marketing. Beispiele wie dieses zeigen, dass auch die Ausbildung für Versicherungsverkäufer künftig verstärkt durch die digitale Transformation beeinflusst werden wird. Gleiches gilt für die Weiterbildung im Versicherungswesen. Demnach sind nicht nur Nachwuchskräfte, sondern auch bereits Berufserfahrene bezüglich der digitalen Entwicklung gefragt, die ihr Wissen bei der Entwicklung von Versicherungsunternehmen einbringen können. Online-Angebote wie die App V-Quiz gewinnen daher verstärkt an Bedeutung, da sie den Entwicklungen innerhalb der Versicherungsbranche entgegenkommen. Infolge der Digitalisierung und des wachsenden Online-Angebots entstehen zudem spannende Schnittstellen zu Themen wie Kundenkommunikation oder strategischer Unternehmensführung. Die Digitalisierung stellt für Unternehmen in der Versicherungsbranche nicht nur eine immer stärker werdende Notwendigkeit dar und bringt Herausforderungen mit sich. Sie bietet auch viele Chancen und potenzielle Vorteile, wie beispielsweise den Bedürfnissen der Kunden mit einem weiterentwickelten digitalen Angebot entgegenzukommen.

Probieren Sie die App «V-Quiz» doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

 

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.de

 

Emotionale Intelligenz des Versicherungsverkäufers

Ist das E-Bike über die Hausratsversicherung abgedeckt oder nicht? Fragen dieser Art stellen sich Millionen Versicherungsnehmer. Um Entscheidungen zu Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Rechtsschutz und vielen weiteren Versicherungen treffen zu können, lassen sich Angestellte, Selbständige, Rentner und Studierende professionell beraten. In ihrer Ausbildung befassen sich Versicherungsvermittler mit den verschiedenen Produkten, mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anreizsystemen. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, ist auch die regelmäßige Weiterbildung erforderlich. Neben diesem fachlichen Know-how ist es wichtig, dass Versicherungsverkäufer eine vertraute Beziehung zu ihren Kunden aufbauen. Hierzu sind Empathie und emotionale Intelligenz erforderlich. In diesem Artikel erfahren Sie, was emotionale Intelligenz ist und warum diese für Versicherungsverkäufer so wichtig ist.

Intelligenz

Bislang existiert keine einheitliche Definition des Begriffs „Intelligenz“. In jedem Fall ist Intelligenz nicht gleichbedeutend mit Allgemeinwissen. Denn Wissen ist das Ergebnis von Bildung. Mithilfe eines Intelligenztests kann Intelligenz gemessen und verglichen werden. Die Kennzahl ist der Intelligenzquotient (IQ). Bei einem solchen IQ-Test werden Kompetenzfelder wie analytisches Denken, Logik, Problemlösungskompetenz, Gedächtnis, Sprachvermögen, räumliches Denken und technisches Verständnis getestet. Da Intelligenz zahlreiche Fähigkeiten beinhaltet, ist es sinnvoll, diesen Begriff in verschiedene Formen zu untergliedern. Beispielsweise kann eine sprachliche, mathematische, technische, kreative, soziale und emotionale Intelligenz definiert werden.

Emotionale Intelligenz

Der Mensch besteht nicht nur aus seinem Verstand. Das Handeln wird in hohem Maß auch von Gefühlen und Stimmungslagen bestimmt. Erstmals im Jahr 1920 verwendete der amerikanische Psychologe Edward Thorndike, der vorher die Lerntheorie entwickelt hatte, den Begriff der sozialen Intelligenz. Dies war eine wichtige Weichenstellung in der Intelligenzforschung. Denn nun wurde deutlich, dass Intelligenz nicht auf den Intellekt, also auf den Verstand, reduziert werden kann. Den Begriff „Emotionale Intelligenz“ prägten dann im Jahr 1990 die US-amerikanischen Psychologen John D. Mayer und Peter Salovey. Analog zum IQ ist für die emotionale Intelligenz die Abkürzung EQ geläufig. Es ist auch möglich, diesen EQ im Rahmen eines Tests zu messen.

Wer über emotionale Intelligenz verfügt, kann die eigenen Gefühle steuern und die Emotionen anderer Menschen korrekt interpretieren. Demzufolge umfasst die emotionale Intelligenz solche Fähigkeiten, die der Mensch im Rahmen seiner Interaktion einsetzt. Auf diese Weise wird es erleichtert, zielgerichtet zu kommunizieren. Emotionale Intelligenz ist einen wichtige Voraussetzung für Zufriedenheit und Souveränität im beruflichen und privaten Alltag. Sie hilft uns nicht nur, andere Menschen einzuschätzen, sondern sie befähigt uns auch, unsere eigenen Verhaltensweisen und Emotionen zu verstehen. Wer das eigene Verhalten reflektiert, kann dieses auch besser steuern und positiv beeinflussen. Bei einem Mangel an emotionaler Intelligenz kommt es leicht zu Missverständnissen und Konflikten. Emotionale Intelligenz ist außerdem ein wesentliches Mittel, um Andere zu motivieren, zu inspirieren und produktiv mit ihnen zu kooperieren.

Einer Studie zufolge sind 62 Prozent der Menschen der Ansicht, dass emotionale Intelligenz ebenso wichtig ist wie das intellektuelle Potenzial. Gut ein Drittel ist der Meinung, dass emotionale Intelligenz sogar wichtiger ist. In einer anderen Studie äußerten 45 Prozent der befragten Führungskräfte in Deutschland die Vermutung, dass emotionale Intelligenz in den nächsten Jahren zu einer „Must-have-Fähigkeit“ wird. 72 Prozent meinten, dass Mitarbeiter ihre emotionalen Kompetenzen erweitern sollten, damit sie kundenorientierte Aufgaben übernehmen können.

Empathie

Neben der Selbstreflexion, dem kommunikatives Geschick und dem Konfliktmanagement gehört die Empathie zur emotionalen Intelligenz. Unter Empathie versteht man die Fähigkeit, sich zielsicher in die Gedanken und Gefühle des Gesprächspartners hineinzuversetzen. Wer über viel Empathie verfügt, kann die Gestik, Mimik, Körpersprache, den Tonfall und das Lachen des Gegenübers exakt und frühzeitig interpretieren. Dadurch wird es möglich, die Einstellungen oder das Handeln anderer Menschen und Gruppen im Voraus einzuschätzen. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass ein hohes Maß an Empathie den beruflichen und privaten Erfolg begünstigt. Denn wer Empathie hat, kann erkennen, welche Gedanken, Gefühle, Ziele und Motive die Kunden, Mitarbeiter und Kooperationspartner haben. Es ist dann leichter, Vertrauen aufzubauen, auf die Wünsche, Bedenken sowie Fragen des Gegenübers zu reagieren und Probleme zu lösen.

Anforderungen an einen Versicherungsverkäufer

Für Versicherungsverkäufer haben emotionale Intelligenz und Empathie eine besondere Bedeutung. Denn Finanzdienstleistungen sind eine sehr persönliche Angelegenheit. Der Kunde sollte im Versicherungsverkäufer einen vertrauenswürdigen Sachverwalter erkennen. Jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse und erfordert daher eine individuelle Betreuung und Beratung. Versicherungsnehmer unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Risikobereitschaft. Ein Versicherungsverkäufer sollte dies einschätzen können. Nicht immer benennen Kunden diese Einstellungen ausdrücklich. Der Vermittler sollte also in der Lage sein, die Signale zu deuten. Dann können Versicherungs- oder Finanzprodukte so ausgewählt werden, dass sie zur individuellen Einstellung passen. Ein Versicherungsverkäufer sollte die Motive und Präferenzen seiner Klienten so genau wie möglich verstehen. Er kann den Kunden dann so unterstützen und beraten, dass dieser sich mit einem guten Gefühl für ein bestimmtes Produkt entscheidet.

Emotionale Intelligenz eines Versicherungsverkäufers

Ein Versicherungsverkäufer mit einer hohen emotionalen Intelligenz geht im Gespräch auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ein und stellt die passenden Fragen zur richtigen Zeit. Wer eine Versicherung online abschließt, kann diese persönliche Art der Betreuung nicht erwarten. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Versicherungsverkäufer mit einer optimistischen Grundhaltung während der ersten zwei Jahre 37 Prozent mehr Versicherungen verkauft haben als solche mit einer pessimistischen Grundhaltung. Demzufolge wird der Erfolg eines Versicherungsverkäufers durch ein passendes „Gefühlsmanagement“ begünstigt. Mit emotionaler Intelligenz wird es vermieden, die falschen Signale zu senden, die beispielsweise als Ungeduld, Desinteresse oder Überheblichkeit gedeutet werden könnten und den Kunden irritieren.

Darüber hinaus hilft emotionale Intelligenz dem Versicherungsvermittler, eine angenehme Gesprächsatmosphäre herzustellen, in der der Kunde sich wohlfühlt. Außerdem trägt diese Kompetenz dazu bei, die eigene Motivation zu steigern. Denn es kommt auch vor, dass ein Verkaufsgespräch erfolglos ist. Wenn sich mehrere solcher Enttäuschungen aneinanderreihen, kann es zu einem Verlust an Motivation kommen. Wer über Empathie und emotionale Intelligenz verfügt, erkennt nun Möglichkeiten, die Gesprächsführung zu verbessern und diese genauer auf das Gegenüber abzustimmen. Ein Versicherungsverkäufer muss zur realistischen Selbstwahrnehmung fähig sein. Fragen zur eigenen Kontrolle sind beispielsweise: Nehme ich mir genug Zeit, um meinen Kunden gerecht zu werden? Höre ich ihnen aufmerksam zu? Habe ich das richtige Gespür für das Timing vor dem Vertragsabschluss? Rede ich zu viel oder zu wenig oder ist mein Redeanteil im Gespräch genau richtig?

Folgen der Digitalisierung

Durch die Digitalisierung können viele Tätigkeiten vom Computer übernommen werden. Vor allem bei Routine-Aufgaben wird es zu einer Verlagerung von Angestellten auf digitale Technologien kommen. Emotionale Intelligenz und Empathie können aber nicht vom Computer geleistet werden. Arbeitskräfte werden also gerade dieses Kompetenzfeld beherrschen müssen. Denn dies wird den Unterschied ausmachen zwischen persönlicher Beratung und digitalem Service. Im Rahmen der Weiterbildung wird der Ausbau emotionaler Fähigkeiten daher eine wichtige Rolle spielen.

IDD-Richtlinie

Die IDD (Insurance Distribution Directive) ist eine Versicherungsvertriebsrichtlinie, die dem Verbraucherschutz dient. Damit werden Versicherungsverkäufer, -makler und Finanzdienstleister zur Transparenz verpflichtet. Die IDD kann online abgerufen werden. Versicherungsverkäufer müssen demnach offenlegen, in wessen Auftrag sie tätig sind und wie sie vergütet werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Versicherungsvermittler in erster Linie die Interessen der Kunden vertreten. Interessenkonflikte sollen vermieden werden oder da, wo sie auftreten, für den Kunden erkennbar sein. Transparenz gehört demzufolge zu den wesentlichen Grundsätzen eines Versicherungsverkäufers. Die meisten Versicherungsvermittler begrüßen diese Richtlinie, die 2016 in Kraft getreten ist. Denn damit werden die Qualitätsstandards bei der Kundenbetreuung gesichert. Die Beratung auf dem Gebiet der Finanzen und Versicherungen erfordert ein hohes Maß an Fachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Mit der IDD wird verhindert, dass einzelne schwarze Schafe die gesamte Versicherungsbranche in Verruf bringen. Wer die Transparenz konsequent herstellt, gewinnt das Vertrauen der Kunden und hat gute Chancen, diese langfristig zu betreuen.

V-Quiz, die App zur Online Weiterbildung nach IDD

Dieser Artikel wurde von V-Quiz gesponsert. V-Quiz ist die erste akkreditierte Lern-App zur Erfüllung der IDD. Seit September 2019 ist die App verfügbar. V-Quiz ist grundsätzlich kostenlos. Die App wurde, von gutberaten (Deutschland), Cicero (Schweiz) sowie dem Institut für Bildungsforschung (ibw) (Österreich) akkreditiert. Im Quiz-Format testen Nutzer mit dieser App ihr Wissen online. Damit können Versicherungsverkäufer zu jeder Zeit und an jedem Ort Credits für Cicero sowie Weiterbildungsstunden für gutberaten nach IDD-Standard aufbauen. Dem Teilnehmer werden bei dem V-Quiz Fragen aus verschiedenen Fachbereichen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten gestellt. Je nach Schwierigkeitsgrad erhält der Nutzer für eine richtige Antwort ein oder zwei Coins. Wer die erforderliche Anzahl an Coins erworben hat, kann diese in Weiterbildungsstunden umwandeln. Insgesamt sind viele tausend Fragen vorhanden. Diese mobile Form der Weiterbildungermöglicht es Versicherungsvermittlern, immer auf dem aktuellen Stand zu sein und das eigene Wissen in den verschiedenen Produktbereichen flexibel und kostenlos zu testen.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

 

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

 

Quellen: https://www.wirtschaftswissen.de/personal-und-arbeitsrecht/mitarbeiterfuehrung/motivationstechniken/das-erfolgsprinzip-als-chef-emotionale-intelligenz/ und https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77664/umfrage/meinung-zur-wichtigkeit-unterschiedlicher-arten-von-intelligenz/

 

Für den Versicherungsverkäufer: Netzwerk aufbauen mit Social Media

Laut einer aktuellen Umfrage informieren sich 60% der Deutschen online über Gesundheits- und Versicherungsthemen. Das Verhältnis zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer hat sich stark gewandelt: Inzwischen findet der Kundenkontakt auf Augenhöhe und verstärkt online statt. Der Wettbewerb in der Versicherungslandschaft ist hart. Ob Kranken-, Renten- oder Lebensversicherung – in jedem Bereich gibt es die unterschiedlichsten Anbieter. Mithilfe von Social Media Marketing können Kunden jedoch glaubwürdig und effektiv erreicht werden. Doch mit welchen Strategien baut man sich online ein Netzwerk auf und betreibt erfolgreiche Akquise? Weiterbildung im Bereich Social Media ist ein gefragtes Thema in der Versicherungsbranche!

Social Media Instrumente ganzheitlich nutzen

Ob E-Mail, Twitter, Facebook oder Instagram-App – nutzen Sie die neuen Medien nicht isoliert, sondern ganzheitlich, um sich online langfristig ein großes Netzwerk aufzubauen. Legen Sie den inhaltlichen Fokus weg von den Versicherungen auf die Nutzer. Bieten Sie Informationen und sprechen Sie die konkreten Interessensgebiete der einzelnen Zielgruppen für eine erfolgreiche Akquise an. Transportieren Sie positive Kommunikationsanlässe, denn kaum ein Nutzer wird gerne «nur» über Risiken oder Unfälle informiert. Achten Sie allerdings darauf, dass letztendlich auch Ihre Marke davon profitiert und nicht primär die Nutzer unterhalten werden. Nehmen Sie z.B. an einer Weiterbildung teil, in welcher Sie mehr über die ganzheitliche Nutzung von Social Media lernen.

Online Akquise via Social Media

Sie sind auf verschiedenen Social Media Kanälen präsent? Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um sich online ein Netzwerk aufzubauen. Allerdings reicht Präsenz alleine für eine erfolgreiche Akquise nicht aus! Sprechen Sie Ihre Nutzer direkt online an und gestalten Sie Ihre Inhalte interessant, um sich langfristig ein großes Netzwerk aufzubauen. Geben Sie Nutzern die Chance, ihre Meinung zu veröffentlichen und Feedback zu geben. Wer direktes Feedback von seinen Kunden erhält, kann die eigenen Strategien stetig verbessern. Der Auftritt sollte sowohl auf Facebook als auch auf Twitter, Instagram und Co. einheitlich sein und einen Wiedererkennungswert aufweisen!

Auf Facebook können Erfahrungen von bestehenden Kunden und Aktionen geteilt werden. Auf Ihrem Blog können Sie neue Produkte und Beratungserfahrungen veröffentlichen. Planen Sie Ihren Einstieg in Social Media bewusst und bedienen Sie alle online Kanäle gleichzeitig und verlinken sie diese untereinander!

 

Die Bedeutung von Mobile Business für die Akquise

Im Alltag der aktiven Internet- und Social-Media-Nutzer hat sich vor allem das Smartphone etabliert. Die Nutzung von Smartphones übersteigt mit 74% nun die Desktop-Verbreitung mit 71%. Das Thema Mobilität ist jedoch erst teilweise in der Versicherungsbranche angekommen. Eine gemeinsame Studie von AMC und der Kölner Rich Media-Agentur .dotkomm konnte zeigen, dass 43% von 121 Versicherern keine frei zugängliche Mobile App hatte. Die Themen Mobile App, online Netzwerk und Social Media nehmen jedoch einen immer höheren Stellenwert für Nutzer ein. Lassen Sie das Potential der Mobile Apps daher nicht ungenutzt.

 

Die Bedeutung von Social CRM für die Akquise

In Zukunft wird der Fokus der Versicherungsbranche eindeutig auf Initiativen zur Umsatzsteigerung und Markentreue liegen, um die Kosten der Akquise zu reduzieren. Verbinden Sie kostengünstige online Vertriebskanäle wie Social Media, Mobile und Internet mit traditionellen Kanälen und legen Sie den Schwerpunkt auf Omni- und Multi-Channel-Strategien.

Mittels Social CRM (Customer Relationship Management) sind Versicherer künftig gut beraten. Mittels Social CRM kann das Wissen über die Vorlieben der Nutzer (Reisen, Sport, Autos) unternehmerisch genutzt werden. Schaffen Sie Segmentierungen mithilfe von Analyse-Tools und lancieren Sie auf der Grundlage der Ergebnisse zielgruppengerechte Kampagnen. Die verschiedenen und öffentlich zugänglichen Profile auf Social Media beinhalten Kontaktdaten, Vorlieben und Kaufgewohnheiten. Diese Daten sind sehr aktuell und ermöglicht es Versicherungen in Dialog mit ihren Zielkunden zu treten.

 

Die Bedeutung von Omni-Channel-Management für die Akquise

Omni-Channel Management bedeutet, alle Absätzkanäle gleichzeitig und nicht hintereinander zu bedienen. Die Grundlage von erfolgreichem Omni-Channel Management ist eine effiziente IT-Lösung. Auf diese Weise kann der parallele Betrieb von Offline- und Online-Kanälen gemeistert und ein Netzwerk aufgebaut werden. Kunden möchten, dass ihre Anliegen schnell und unkompliziert beantwortet werden. User erwarten eine individuelle Rückmeldung auf demselben Kanal auf der Grundlage ihrer Kundenhistorie. Viele Versicherungsunternehmen bieten statt einer kanalübergreifenden Lösung jedoch noch vermehrt Einzellösungen an. Das ist für den Kunden jedoch eher unpraktisch.

 

Die Bedeutung von Content Marketing für die Akquise

Eine weitere erfolgreiche Strategie in der Online Akquise von Kunden via Social Media ist Content Marketing. Beim sogenannten Content Marketing stehen hochwertige Inhalte im Mittelpunkt. Für die Produktion von Inhalten mit Mehrwert sind Sie mit einer Content-Architektur und einem Style-Guide für jedes Format gutberaten. Auf diese Weise wird das Markenprofil geschärft, ein Netzwerk aufgebaut und die Positionierung als Experte gefördert. Mithilfe einer ausgefeilten Content-Strategie behält das Unternehmen seine eigenen Ziele im Auge. Wer hochwertige Inhalte recherchiert, baut sich langfristig ein großes Netzwerk an Lesern auf. Wenn Leser über einen längeren Zeitraum hinweg mit fundierten Beiträgen versorgt werden, wirkt sich das auch positiv auf die Kundenbindung aus.

 

Die Bedeutung von digitalem Kundenfeedback für die Akquise

Die weltweit größten Unternehmen mit riesigem Netzwerk nehmen digitales Kundenfeedback bereits auf und verbessern dadurch die eigenen Strategien. Versicherungen können sich einiges von dieser Vorgehensweise abschauen. Laut einer Studie haben nur 52% der Versicherer ihre Social Media Aktivitäten im Jahr 2011 gestartet – das bedeutet, dass es noch ein großes Wachstumspotential für Versicherungen im Bereich Social Media gibt. Nutzen Sie digitales Kundenfeedback und beauftragen Sie einen Social-Media-Manager für den Aufbau vom Netzwerk.

Weiterbildung mit der V-Quiz App – akkreditiert bei gutberaten und Cicero

Dieser Artikel wurde gesponsert von V-Quiz, daher hier eine kurze Vorstellung:

Die erste akkreditierte IDD Weiterbildungs-App bei gutberaten.de und dem österreichischen ibw bietet über 7.000 Fachfragen, die in 10 Themenbereiche aufgeteilt sind.

Weiterbildung zu jeder Zeit und von überall aus – diesen großen Vorteil bietet die App. Das Beste daran: Mit jeder korrekt beantworteten Basis-/Expertenfrage sammeln Sie Quiz-Coins. Haben Sie 100 Coins gesammelt, können Sie diese kostenpflichtig in eine Weiterbildungsstunde bzw. Credit gemäß IDD umwandeln lassen. Die Beantragung der Weiterbildung erfolgt in 5 einfachen und schnellen Schritten. Die App ist akkreditiert bei gutberaten.de, dem ibw in Österreich und Cicero in der Schweiz und ist berechtigt, Weiterbildungsstunden gemäß IDD bzw. Cicero zu vergeben. Die V-Quiz-App kann jederzeit kostenlos und von überall aus gestartet werden. Die App ist sowohl für Versicherungsmakler als auch Versicherungsberater geeignet.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region