Weiterbildung kann Spaß machen – Versicherungsmagazin.de

Versicherungsvermittler haben seit kurzem die Möglichkeit, sich auf spielerische Art und Weise weiterzubilden. Möglich macht es die Lern-App „V-Quiz“. Das Züricher Unternehmen Zaigen GmbH hat die deutsche Version von V-Quiz Ende September 2019 gelauncht. Das Vorbild der Anwendung, ist seit Herbst 2018 in der Schweiz erhältlich.

Die Applikation ermöglicht es Versicherungsvermittlern, sich gemäß der IDD- Richtlinie weiterzubilden und sich die entsprechenden Stunden über die Weiterbildungsinitiative „Gut beraten“ eintragen zu lassen. Mit dieser Funktion sei die App die erste ihrer Art im D-A-CH-Raum erläutert Thomas Köhler, Gründer und Geschäftsführer des Start-ups. Auch in Österreich ist die Lern-App seit Ende September zertifiziert und steht zum Download bereit. Die Fragen wurden für jedes Land speziell entwickelt.

Automatische Wissenskontrolle

Nach erfolgreicher Registrierung haben die Nutzer die Wahl, entweder den einfachen Spielmodus zu wählen oder aktiv Quiz-Coins zu sammeln, die sie später in Weiterbildungsstunden umwandeln können. Erst bei deren Beantragung fallen Kosten für die Lernenden an.

Eine Wissenskontrolle erfolgt automatisch und Wiederholungen festigen das Erlernte. Zudem gewähren die über 6.000 verfügbaren Fragen einen breiten Überblick über das Versicherungswesen. Die Fragen sind für jedes Land spezi􀀀sch entwickelt worden. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Außendienst kann kleine Pausen nutzen

„Flexibilität und Freiheit für den Außendienst“, sieht Köhler als besonderen Vorteil von V-Quiz. Die Anwender könnten Lückenzeiten, etwa vor einem Kundentermin für ihre Weiterbildung nutzen. Die Spielweise ist einfach erklärt und Nutzer könnten praktisch sofort nach dem Download loslegen. Aufgrund des Quiz-Charakters gestalte sich der Lernprozess modern und abwechslungsreich. Die App biete auch Spielspaß für interessierte Laien.

Die Applikation ist für Android im Play Store („V-Quiz“, am besten mit Anführungsstrichen eingeben) sowie im App Store für iOS (V-Quiz D) verfügbar.

 

 

 

Neue Quiz-App für Versicherungsvermittler – AssCompact

2.10.2019 – Spielend lernen und Punkte für Weiterbildung sammeln: Das ist die Idee der neuen App „V-Quiz“. Die Nutzung des Tools kostet nichts, erst für die Bestätigung gemäß IDD berechnet der Anbieter Zaigen 20 Euro pro Stunde.

Kennen Sie Ihren Marktwert?
Mit einem Stellengesuch in unserem Anzeigenmarkt finden Sie ihn heraus. Kostenlos und unter Chiffre…

Die Zaigen GmbH veröffentlichte Ende September die deutsche Version seines „V-Quiz“ nach Schweizer Vorbild. Die App soll Versicherungsprofis ermöglichen, sich gemäß der IDD-Richtlinie weiterzubilden und sich die entsprechenden Stunden über die Initiative „gut beraten“ anrechnen zu lassen.

Hauptzielgruppe Makler

Die App adressiert nach Aussage von Zaigen-Geschäftsführer Thomas Köhler „jeden, der sich gemäß IDD weiterbilden muss. Das heißt, angestellte Verkäufer, selbstständige Ausschließlichkeits-Vertreter und natürlich Makler“.

Die angestellten Verkäufer hätten genügend interne Seminare, während Makler sich ihre Weiterbildung selber organisieren müssten. „Damit sind Makler unsere Hauptzielgruppe“, so Köhler weiter.

Nach der erfolgten Registrierung haben Nutzer die Wahl, entweder den „einfachen“ Spielmodus zu wählen oder aktiv sogenannte „Quiz-Coins“ zu sammeln, die sie später in Weiterbildungsstunden umwandeln können.

Über 6.000 Fragen zum Versicherungswesen stelle das Quiz zur Verfügung. Eine Wissenskontrolle erfolgt nach Anbieterangaben automatisch. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Umsonst spielen, Bildungsnachweis kostet

„Jeder, auch Studenten oder Azubis können die App kostenfrei nutzen, um sich beispielsweise auf Prüfungen vorzubereiten“, wirbt Köhler. Die Nutzung des Quiz-Tools ist zwar kostenfrei, aber „wer eine Bestätigung für Gutberaten.de erhalten möchte, bezahlt dann je Weiterbildungsstunde 20 Euro“, erklärt der Geschäftsführer.

Des Weiteren ist der Anbieter mit verschiedenen Versicherern im Gespräch um Rahmenverträge abzuschließen. Die Gesellschaften könnten so ein
„Weiterbildungskontingent“ für ihren Vertrieb einkaufen. Diese Vereinbarung beinhalte für die Unternehmen günstigere Konditionen. Denkbar wären laut Köhler auch
„White-Label-Modelle“.