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App „V-Quiz“ für IDD Stunden

Die App V-Quiz

Das Züricher Unternehmen Zaigen GmbH führte die innovative Quiz-App für IDD Stunden bereits im Jahr 2018 in der Schweiz, später in Deutschland sowie Österreich ein. Die App ermöglicht es Versicherungsfachleuten, sich gemäß der IDD- Richtlinie weiterzubilden und sich (falls gewünscht) die entsprechenden Stunden über die Initiative „gut beraten“ eintragen zu lassen.

Mit dieser Funktion ist die App die erste ihrer Art im D-A-CH-Raum und deshalb für alle Personen im Versicherungswesen interessant. Verfügbar ist das akkreditierte Quiz kostenfrei via App beziehungsweise Play-Store für Android und iOS.

Nach der erfolgreichen Registrierung können die Nutzer Ihr Versicherungsfachwissen im Quiz-Format prüfen und bei ausreichend korrekten Antworten, Ihre Lernzeit in Weiterbildungsstunden umwandeln. Eine Wissenskontrolle erfolgt automatisch und Wiederholungen festigen das Erlernte.

Die über 8.000 verfügbaren Fragen gewähren einen breiten Blick über das Versicherungswesen. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Die Vorteile eines digitalisierten Tools, um sich fortzubilden, liegen auf der Hand: Die Anwender können durchaus auch „Lückenzeiten“ (zum Beispiel vor einem Kundentermin) nutzen und sparen viel Zeit, die sie unter Umständen in einem Seminarsaal verbracht hätten, die Spielweise ist einfach erklärt und es kann schnell begonnen werden.

Aufgrund des Quiz-Charakters gestaltet sich der Lernprozess modern und abwechslungsreich. Ein weiterer Pluspunkt: Die App ist nicht nur für Fachpersonen konzipiert, sondern bietet auch Spielspaß für interessierte Laien. Die App „V-Quiz“ hat mittlerweile einen doch recht hohen Bekanntheitsgrad erreicht und die vielen positiven Feedbacks lassen die Gründer optimistisch in die Zukunft blicken.

Die App ist jetzt auch als Website verfügbar. Somit können Nutzer am Computer quizzen und bei Bedarf ihr Quiz später am Smartphone fortführen. Mit dem Promo-Code: Joker-2022 gibt es sogar eine „gratis“ IDD Stunde.

Verfügbar …

Android:         https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer.de

Apple:             https://apps.apple.com/de/app/v-quiz-d/id1479673280

 

 

 

 

 

 

Compliance in der Versicherungsbranche

Für Versicherungsunternehmen haben sich die gesetzlichen und unternehmensinternen Richtlinien in den letzten Jahren drastisch geändert, sodass sie stärkeren Mindestanforderungen unterliegen. Lesen Sie hier einen Gastbeitrag von Thomas Köhler, CEO & Founder von V-Quiz – der Quiz-App für IDD Stunden.

Gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) muss das Management Ihres Unternehmens vier Schlüsselfunktionen umfassen. Neben dem Risikomanagement, der internen Revisions- und der versicherungsmathematischen Funktion hat die Compliance-Funktion aufgrund komplexer und wachsender Regulierungen in Unternehmen an großer Bedeutung gewonnen.

Bislang galt die Etablierung eines Compliance-Managements lediglich als unfest geschriebene Anforderung, nun ist sie laut § 29 Abs. 1 S. 2 VAG zu einer gesetzlichen Verpflichtung geworden.

Das sagt das Gesetz:
„Versicherungsunternehmen müssen über ein wirksames internes Kontrollsystem verfügen, das mindestens Verwaltungs- und Rechnungslegungsverfahren, einen internen Kontrollrahmen und eine angemessene unternehmensinterne Berichterstattung auf allen Unternehmensebenen umfasst. 2Darüber hinaus muss das interne Kontrollsystem über eine Funktion zur Überwachung der Einhaltung der Anforderungen (Compliance-Funktion) verfügen.“ (§ 29 Abs. 1 S. 1 – 2 VAG)“

Was bedeutet Compliance?

Unter Compliance im Allgemeinen ist das Einhalten von Gesetzesregelungen, allgemeinen Verpflichtungen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen zu verstehen. Neuerdings ist für Versicherungsunternehmen die Etablierung eines Compliance-Management-Systems (CMS) unumgänglich. Dieses umfasst alle Maßnahmen, die ein regelkonformes Verhalten der Versicherungsvermittler sicherstellen.

Die gesetzliche Aufforderung einer Compliance-Funktion soll alles andere als eine lästige Pflicht sein – ganz im Gegenteil. Handelt Ihr Unternehmen nach den Pflichten der Compliance-Anforderungen, erkennen Sie frühzeitig risikolastige Haftungsansprüche gegen Ihr Unternehmen und die Leitung. So können Reputationsschäden verhindert werden. Ein Compliance-Management-System dient daher zum einen der Risikovorsorge und zum anderen einer Schadensabwehr innerhalb Ihres Unternehmens – es kommt also vor allem Ihnen selbst zugute.

Welche Unternehmensbereiche sind zu berücksichtigen?

Ein Compliance-System hat vier übergeordnete Hauptaufgaben: Die Überwachungs-, die Frühwarn-, die Beratungs- und die Risikokontrollfunktion. Auf welche Weise diese Teilfunktionen in die anderen Vorgaben der einzelnen Fachabteilungen eingebettet sind, steht Ihrem Unternehmen frei, da die Aufgabenbereiche sich ohnehin größtenteils überschneiden.

Folgende Bereiche sollte ein umfangreiches Compliance-System in Versicherungsunternehmen abdecken:
  • Finanzen
  • Risikomanagement
  • Integrität der Geschäftsleitung
  • Vermeidung von Geldwäsche
  • Datenschutz
  • Bilanzierung
  • Verhinderung von Wettbewerbsverstößen
  • Überwachung eines konformen Ver- und Ankaufs
  • Präventionen gegen Korruption
  • Umsetzung der Inhalte des Versicherungsaufsichtsrechts (geregelt im VAG)

Die Eigenverantwortung für die Etablierung eines Compliance-Managements bietet Ihrem Unternehmen eine kreative Umsetzung. Allerdings sollten alle Aufgabenbereiche des Unternehmens abgedeckt sein, sodass keine offenen Fragen und Unklarheiten entstehen können.

 

Was beinhaltet ein Compliance-Management-System?

Das CMS besteht aus einem Handlungsplan, in dem die Regeln und Maßnahmen zur Umsetzung der Compliance-Anforderungen festgelegt sind. Im Mittelpunkt des Regelwerks steht die Sicherstellung eines regelkonformen Verhaltens.

Diese sieben Grundelemente sind Teil des Rahmenkonzepts:

  1. Compliance-Ziele:
    Es werden übergeordnete Ziele festgelegt, die mittels des CMS erreicht werden sollen. Einerseits dient dies zur Motivation, die gesetzten Ziele zu erreichen, andererseits als Orientierung für die Verhaltensweisen der Mitarbeiter.
  2. Compliance-Kultur:Die Wirksamkeit des Konzepts sollte jedem Mitarbeiter bewusst sein, denn ohne Annahme und Akzeptanz der Regularien ist eine Umsetzung schwierig. Dabei geht es vor allem um die Grundeinstellung der Unternehmensleitung, da diese die Verhaltensweisen seiner Angestellten mit seiner Arbeitseinstellung beeinflussen kann.
  3. Compliance-Programm:
    Maßnahmen und Regeln werden formuliert, um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zu gewährleisten. Im Rahmen des Verhaltenskodexes werden zudem Folgen und Sanktionen festgelegt, die bei einem Verstoß des Regelwerkes greifen.
  4. Compliance-Organisation:
    Dabei geht es hauptsächlich um die Festlegung der verantwortlichen Führungspersonen des Unternehmens und die Rollenverteilung der einzelnen Mitarbeiter. Aufgaben werden zugeteilt, sodass jeder seinen Pflichten bewusst ist und diesen regelkonform nachgeht.
  5. Compliance-Kommunikation:
    Ein transparentes Arbeitsumfeld ist der Schlüssel für ein gutes Arbeitsklima. Alle Angestellten werden über das CMS aufgeklärt, sodass keine Unklarheiten entstehen können. Die Folgen einer Nichteinhaltung der Regularien werden offen kommuniziert. Zudem soll ein offener Informationsaustausch zwischen allen Instanzen des Versicherungsunternehmens eine klare Struktur für den Berichtsweg bieten. Regelverstöße und mögliche Risiken sollen direkt kommuniziert werden und die Informationen sollen umgehend zu den verantwortlichen Personen gelangen.
  6. Compliance-Risiken:
    Um auf jegliche Risiken vorbereitet zu sein, müssen im Vornhinein alle gefährlichen und möglich auftretenden Gegebenheiten aufgelistet werden. Das sind unter anderem allgemeine Betrugsfälle, Korruption, Data Frauds oder andere rechtswidrige Handlungen. Um diesen Risiken standhalten zu können, müssen alle möglichen Szenarien zusammengetragen sein, um im Fall der Fälle effizient reagieren zu können.
  7. Compliance-Weiterentwicklung:
    Das CMS und dessen Wirksamkeit muss fortlaufend beobachtet und analysiert werden. Eine ausführliche Dokumentation der Vorgänge ist Voraussetzung für das Monitoring des Compliance-Ansatzes. Nur so können mögliche Fehler behoben werden und die Prozesse ständig an die internen und externen Gegebenheiten angepasst werden. Die Unternehmensleitung trägt dabei die volle Verantwortung.

Finanzwelt interviewt Thomas Köhler zu V-Quiz

Chefredakteur Leonard von Stockhausen der Finanzwelt im Interview mit Thomas Köhler – dem Erfinder von V-Quiz. Dieser erklärt seine App und wie man damit IDD-Stunden sammeln kann:

Schauen Sie sich das Video an:

https://fb.watch/dNg8zQjuDr/

Mehr Informationen natürlich unter: Die Funktionsweise der ersten App nach IDD | V-Quiz

 

 

 

 

Endlich wieder reisen – sind Versicherungsvermittler darauf vorbereitet?

In Sachen Weiterbildung sollte der Fokus aktuell auf Reise- und Hausratversicherungen liegen, meint Thomas Köhler, Founder und CEO der Schweizer Zaigen GmbH. Im Gastbeitrag erklärt er, warum. Nach der Pandemie ist vor dem Wohnungs-Einbruch? Thomas Köhler (V-Quiz) findet, dass sich Vermittler jetzt in Sachen Hausrat- und Reiseversicherung weiterbilden sollten.

Endlich wieder reisen – diesen Wunsch haben viele, nachdem die Möglichkeiten aufgrund von Corona in den vergangenen beiden Jahren doch stark eingeschränkt waren. Auf die Versicherungsbranche kommen damit auch neue Herausforderungen zu: Reiseversicherungen sind wieder gefragt. Hausratsversicherungen müssen eventuell aktualisiert werden. Grund genug, sich in der Weiterbildung auf diese Themen zu fokussieren – am einfachsten mit V-Quiz. Das funktioniert jetzt auch für firmenspezifische Inhalte.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbHZaigen

Reisen nach der Pandemie

Nach zwei Jahren Pandemie ist Corona immer noch da, aber anders. Es gibt Impfungen, viele haben die Krankheit schon gehabt und die aktuell vorherrschende Variante Omikron ist weniger gefährlich. Umfragen zeigen, dass immer mehr nun endlich wieder reisen wollen und mehr als die Hälfte feste Pläne haben. Ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren werden sie jedoch mitnehmen und beim Abschluss von Reiseversicherungen genau hinsehen. Zu den üblichen Risiken kommen die, die erst seit Corona überhaupt ein Thema sind: Was passiert, wen man aufgrund von Quarantäneregeln seinen Flug nicht nehmen darf? Inwieweit ist man abgesichert, wenn man im Ausland an Corona erkrankt?

Folgende Versicherungen helfen Reisenden, die Risiken zu minimieren:

  • Auslands-Krankenversicherung
  • Reiserücktrittversicherung
  • Reisegepäckversicherung
  • Kfz-Schutzbrief

Einige Versicherungen haben ihr Portfolio inzwischen durch maßgeschneiderte Covid-19-Pakete ergänzt, die Situationen absichern sollen, die in klassischen Reiserücktrittsversicherungen nicht enthalten sind. Inzwischen geht auch der Schutz durch Reiseversicherungen sehr weit.

Das verlassene Zuhause

Die Kriminalstatistik zeigt es: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging während der Pandemie stark zurück. Im Jahr 2020 waren es beispielsweise 13,9 Prozent weniger als vorher, obwohl die ersten beiden Monate noch ganz “normal“ verliefen. Die Leute gingen abends nicht mehr weg, fuhren nicht mehr in Urlaub, machten zum Teil gar HomeOffice – Einbrecher hatten kaum noch Gelegenheiten, risikolos eine Wohnung leer zu räumen. Mit der neuen Lust auf Reisen wird sich auch dies wieder ändern. Hausbesitzer werden gezwungen sein, sich wieder darüber Gedanken zu machen, wie ihr Wohnraum ge- und versichert ist, wenn sie gerade baden oder Ski fahren.

Wer sich dabei einfach nur auf seine alten Verträge verlässt, kann im Ernstfall doch weniger Ersatz bekommen als erhofft. Denn viele haben die Pandemie-Zeit dazu genutzt, sich wenigstens das Zuhause schön zu machen, wenn man schon nicht weggehen oder verreisen konnte. Teurere Möbel, der neue Fernseher mit Großbildschirm oder hochwertige Fitnessgeräte können den Wert des Eigentums gesteigert haben. Wurde die Versicherungssumme nicht entsprechend angepasst oder ein Pauschalmodell gewählt, gilt die Wohnung plötzlich als unterversichert.

Weiterbildungsverpflichtung sinnvoll nutzen

Aus gutem Grund schreibt die EU in der Insurance Distribution Directive (IDD) eine ständige Weiterbildung vor für alle aus der Versicherungsbranche, die Kundenkontakt haben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kunden stets qualitativ hochwertige Informationen auf dem neuesten Stand erhalten. Mindestens 15 Stunden im Jahr müssen die Versicherungsvermittler und -makler dafür bei einer anerkannten Weiterbildungsinstitution aufwenden. Corona hat die Möglichkeiten von Weiterbildungen online stark befördert – zeitweise war ja gar nichts anderes machbar.

Für all diejenigen, die in den vergangenen beiden Jahren nicht so viel mit Reise- oder Hausratsversicherungen zu tun hatten, weil die Nachfrage gering war, ist es nun höchste Zeit, ihre Kenntnisse zu diesen Themen aufzufrischen. Ein einfacher Weg dazu ist die deutschsprachige App V-Quiz: Hier können die gewünschten Fachgebiete im Quizformat wiederholt werden, immer dann, wenn man gerade Zeit hat.

App für Deutschland, Schweiz und Österreich

Da sich die Rechtslage länderspezifisch unterscheidet, lässt sich V-Quiz in drei verschiedenen Versionen herunterladen – für Deutschland, die Schweiz oder Österreich. Das Herunterladen ist kostenlos, erst bei der Anforderung des Nachweises wird eine Gebühr fällig. So lässt sich Wissen auf unterhaltsame Weise auffrischen und gleichzeitig die ohnehin verlangten IDD Stunden absolvieren. Die App ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich offiziell als Methode zur Weiterbildung anerkannt und auch offline nutzbar. Für richtig beantwortete Fragen gibt es Quiz Coins. Diese lassen sich dann in Cicero-Credits (Schweiz) oder Weiterbildungsstunden bei gutberaten.de (Deutschland) oder ibw (Österreich) umrechnen.

Die eigenen Produkte im Quiz

V-Quiz vermittelt aktuelles Wissen auf der Basis der jeweiligen gesetzlichen Grundlagen und der allgemeinen Praxis. Außerdem können inzwischen auch firmenspezifische Inhalte in das System der App integriert werden, zum Beispiel Fragen und Informationen zu den eigenen Produkten. Gerade im Zusammenhang mit Reisen haben Versicherer zuletzt neue Produkte entwickelt, die die Bedürfnisse ihrer Kunden in der Welt mit Corona berücksichtigen. So können Grundwissen und Produktwissen mit derselben Methode praktisch nebenbei gelernt werden. Diese Option ist natürlich nicht auf den Sektor der Reiseversicherungen beschränkt. Quiz Coins gibt es allerdings nur für das zertifizierte allgemeingültige Wissen.

Fazit: Neue und alte Risiken

Reisen können ist ein Stück Lebensqualität, auf das nur wenige verzichten möchten – auch wenn Corona nach wie vor verbreitet ist. Wir versuchen, damit zu leben und die damit verbundenen zusätzlichen Risiken abzuschätzen. Versicherungsagenten, -vermittler und -makler sind nun umso mehr gefragt, ihre Kunden transparent und fachkundig zu informieren. Wissen, das in den vergangenen Jahren wenig gebraucht wurde, muss nun reaktiviert werden. Für Versicherer, Bildungsinstitutionen und Pools gibt es außerdem die Möglichkeit, die allgemeingültigen Abschnitte durch einrichtungsspezifische zu ergänzen.

Versicherungsvermittler und Versicherungsnehmer sollten sich außerdem bewusst sein, dass sich nicht nur die Tourismusbranche über die neue Reiselust freut, sondern auch Taschendiebe und Einbrecher. Neben den neuen Risiken durch Corona warten auch die altbekannten wie der Diebstahl von Geld und Ausweispapieren unterwegs oder die ausgeräumte Wohnung am Heimatort. Eine fehlende, falsche oder nicht ausreichende Versicherung kann den Urlaub im Nachhinein deutlich teurer machen als geplant. Eine Auffrischung der Kenntnisse zur rechten Zeit – zum Beispiel schnell und unkompliziert mit V-Quiz – hilft Versicherungsmaklern und -vermittlern doppelt: Sie sind optimal vorbereitet und erfüllen gleichzeitig die IDD-Stunden, die sie ohnehin machen müssen.

Der Siegeszug des Internets führt zum heutigen E-Learning

Mit dem Siegeszug des Internets hielt in den 1990er-Jahren auch das computergestützte Lernen Einzug in Unternehmen und Privathaushalte. Inzwischen hat es sich als fester Bestandteil bei Fort- und Weiterbildungen aller Art etabliert. Auch Versicherungsagenten und Versicherungsagentinnen profitieren von den digitalen Unterrichtsmethoden.

Mit ihnen können sie sich flexibel auf ihre nach der Insurance Distribution Directive (IDD) geforderten Weiterbildungsstunden vorbereiten und ihre Cicero-Credits online erarbeiten. Möchten Sie als Versicherungsvermittler oder Versicherungsvermittlerin eines der smarten Programme nutzen, stehen Sie vor einer umfangreichen Angebotspalette.

Weiterbildungen in der Versicherungsbranche

Bei Software für elektronisches Lernen werden den Interessenten die Lerninhalte auf unterschiedliche Art online zur Verfügung gestellt. Während sich Schüler oder Auszubildende gezielt auf Klassenarbeiten oder die Abschlussprüfung vorbereiten, müssen Sie sich als Versicherungsmakler oder Versicherungsmaklerin permanent über Neuregelungen am Markt informieren, über rechtliche Veränderungen, digitale Prozessoptimierungen oder neue Produkte. Das ist nicht nur wichtig, um Ihre fachliche Kompetenz zu erhalten, sondern auch verpflichtend. Aufgrund des Verbraucherschutzes sind Sie nach den Regularien der IDD zu mindestens 15 Weiterbildungsstunden jährlich verpflichtet. Diese Obligation zählt unter anderem für

  • VersicherungsberaterInnen
  • VertrieblerInnen von Versicherungskonzernen
  • MitarbeiterInnen von Versicherungsvermittlern
  • AußendienstmitarbeiterInnen

So groß die Unterstützung durch entsprechende Lernsoftware, so viele Missverständnisse existieren über ihre Verwendung und Resultate. Bevor Sie mit Ihrem Onlineunterricht starten, werfen Sie einen Blick auf fünf weit verbreitete Irrtümer, die mit den intelligenten Softwareangeboten einhergehen.

Missverständnisse zu digitalen Lernmethoden

Selbst Kritiker der zunehmenden Technisierung können die hilfreichen Effekte von E-Learning nicht bestreiten. Doch mit einem haben sie recht: Ihr Fokus sollte sich nicht allein auf das Smartphone-Display oder den PC-Bildschirm beschränken:

1. Präsenzunterricht ist Vergangenheit

Die Kombination macht es aus: E-Learning soll unterstützend zu analogen Seminaren dienen, nicht die persönliche Interaktion komplett ersetzen. Sie treffen keine Entscheidung zwischen Hauslehrer und Schule, sondern eine Entscheidung für eine Vor- oder Nachbereitung von Präsenzunterricht. Mit Ihrem favorisierten digitalen Programm können Sie jederzeit Ihr Wissen testen und von bislang unbekannten Konzepten profitieren. In der innovativen Lernkultur wird das aus persönlichen Weiterbildungen bekannte Konzept nicht 1:1 umgesetzt. Von der Aufbereitung der Lernmaterialien über Kommunikationsoptionen und Nutzungsmöglichkeiten stehen Sie neuen Herausforderungen gegenüber.

Hochwertige Apps für Versicherungsmakler oder Versicherungsmaklerinnen finden dank klarer und übersichtlicher Gestaltung auch auf Handy-Displays die perfekte Balance zwischen der erforderlichen Fortbildung zu Hause und der erfolgreichen Umsetzung des Erlernten im Präsenzunterricht.

2. Grafiken sind Pflicht

Übersichtlich heißt auch: Zu viele Bilder, Grafiken, Diagramme oder Videoclips können vom Lerninhalt ablenken. Zwar hängt das passende Programm für Sie primär von Ihren Vorlieben ab, vielleicht steht bei Ihnen aber auch der kommunikative Faktor im Vordergrund. Unter Umständen lernen Sie besonders gut durch visuelle oder auditive E-Learning-Methoden. Wenn bei Ihnen der kommunikative Faktor im Vordergrund steht, haben Sie dagegen die Möglichkeit der Interaktion mit anderen KursteilnehmerInnen. Sie können zudem auch ganz für sich selbst lernen.

Fest steht: Dank einer Multiple-Choice-App mit reinem Text können Sie Ihr Wissen als Versicherungsvermittler oder Versicherungsvermittlerin durch Testfragen optimal im Vorfeld Ihres Fortbildungsseminars überprüfen.

3. Die Motivation kommt automatisch

Mag Ihre Motivation durch die Freude über die bislang unbekannte Lernmethode anfangs noch groß sein – höchstwahrscheinlich lässt Ihre Begeisterung im Laufe der Zeit nach, würden Sie sich in Ihrer Freizeit bevorzugt wieder anderen Dingen als Neuregelungen auf dem Versicherungsmarkt widmen. Können Sie sich allein nicht zum Einschalten des Computers oder Öffnen der App überwinden, sprechen Sie mit Gleichgesinnten, nehmen Sie sich eine kurze Auszeit und lassen Sie sich neu inspirieren! Stellen Sie nicht den aufregenden technischen Aspekt des digitalen Lernens in den Vordergrund, sondern hören Sie auf Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Bleiben Sie in Kontakt mit anderen Versicherungsagenten und Versicherungsagentinnen und halten Sie durch Interaktion Ihre Motivation aufrecht.

4. E-Learning ist einmalig

In gewisser Weise ist E-Learning einmalig, aber nicht in dem Sinne, als dass Ihr Online-Kurs ein einmaliges Projekt sei. Betrachten Sie E-Learning als fortlaufendes Tool, das Ihnen von jedem Ort aus eine jederzeitige Wissensüberprüfung ermöglicht. Gehen Sie in langsamen Schritten vor. Wichtige Änderungen in der Versicherungsbranche werden auch nicht alle auf einmal beschlossen.
Sie sitzen im Bus, Zug oder Wartezimmer? Perfekte Gelegenheiten, das Smartphone zu zücken und einige Testfragen zu beantworten. Stetiges Lernen über kurze Zeitspannen kann effektiver sein, als ein Wochenende ohne Unterlass vor dem Bildschirm zu verbringen.

5. Es bleibt mehr Zeit

Schließlich rankt sich mit dem Zeitfaktor ein fünfter Mythos um die Nutzung von E-Learning-Programmen. Entgegen weitläufiger Ansicht lernt es sich mit einem Cybertrainer nicht schneller als mit dem Seminarlehrer. Zwar sparen Sie durch den flexiblen Zugriff auf die smarten Inhalte Wegstrecken, das Verständnis für Inhalte hingegen erfolgt durch die Nutzung digitaler Optionen nicht automatisch schneller. Die Effektivität Ihres E-Learning-Programmes ist auch an Ihre Reflexion des Gelernten gekoppelt, Ihr Verständnis für die neu gewonnenen Aspekte.

Apps für den Versicherungsmarkt

Möchten Sie mithilfe von E-Learning Ihrer Weiterbildungspflicht nachkommen und Cicero-Credits sammeln, konzentrieren Sie sich bei der Auswahl des passenden Tools auf Anbieter, die Ihnen erforderliche Lerninhalte auf maximal effiziente Weise vermitteln. Infolge stetiger Änderungen auf dem Versicherungsmarkt sind Entwickler digitaler Trainingskonzepte zur flexiblen Gestaltung und ständigen Erweiterung ihrer relevanten Kennzahlen verpflichtet.

Besonders dynamische Lösungen für virtuelle Wissenstransfers lassen sich über die Nutzung einer App herstellen, in die sich Neuerungen umgehend einpflegen lassen. Da Ihr Smartphone stets zur Hand ist, können Sie sich so jederzeit auf Ihre Weiterbildungsstunden vorbereiten.

V wie Versicherungen: innovatives Quiz für KundenberaterInnen

Als KundenberaterIn benötigen Sie Cicero-Credits zur Erfüllung Ihrer Weiterbildungsverpflichtung. Dank des innovativen Online-Tools V-Quiz für die DACH-Region können Sie jederzeit ortsunabhängig nicht nur Ihr aktuelles Fachwissen überprüfen, sondern sich auch der Anerkennung Ihrer Privatfortbildung sicher sein. Bislang hat sich die Suche nach der geeigneten Unterrichtsmethode für Ihre Weiterbildungsverpflichtung kompliziert gestaltet? Mit dem Single-Choice-Quiz erhalten Sie nicht nur ein effektives Softwareprogramm, sondern werden sogar Spaß am Lernen haben!

Mit dem V-Quiz steht Ihnen erstmalig eine App zur Fortbildung im Versicherungs­­wesen zur Verfügung, welche vom jeweils zuständigen Institut der Schweiz, Österreichs und Deutschlands offiziell akkreditiert wurde. Dank dieser Anerkennung durch Cicero, ibw und gutberaten.de ist die 2018 durch die Zaigen GmbH herausgegebene App zur Vergabe von Fortbildungsstunden gemäß IDD beziehungsweise dem Qualitätslabel Schweizer Privatversicherer berechtigt. Entsprechend können Sie sich als VersicherungsmaklerIn eine erfolgreiche Nutzung des Trainings als erforderlichen Qualifizierungsnachweis Ihrer Weiterbildungsstunden gutschreiben lassen.

Über 7.000 Fragen aus zehn Kategorien

Ob Sie sich noch am Karriereanfang befinden oder als alter Hase gelten: Beim V-Quiz sind Sie bestens aufgehoben. Die inzwischen über 7.000 Fragestellungen je Land der App lassen sich ebenso zur Überprüfung von Basiswissen nutzen wie auch als Herausforderung für Versicherungsprofis. In zehn Themenbereiche gegliedert, stehen Ihnen zu jeder Frage vier Antwortmöglichkeiten offen; nur eine ist richtig. Mit den Bereichen Sozial-, Personen-, Sach- und Vermögensversicherungen, mit Zahlen und Definitionen zur Versicherungsbranche, mit Informationen zu Führung und Verkauf, Recht und Compliance, Organisation, Strategie und Schäden sowie dem Finanzmarkt und Rückversicherungen wurde kein IDD-relevantes Thema außen vor gelassen. Dabei sind Aktualität der App und Erweiterung des Fragenkataloges jederzeit sichergestellt. Entscheiden Sie sich für das V-Quiz, haben Sie ab sofort für Ihr berufliches Umfeld einen ständigen Begleiter an Ihrer Seite.

So funktioniert die kostenlose App

Der Gebrauch der App ist unkompliziert. Haben Sie die Android- oder iOS-Version aus dem einschlägigen App-Store kostenlos heruntergeladen und sich einmalig mit Ihrer E-Mail-Adresse registriert, können Sie mit dem Lernspaß komplett kostenlos beginnen:

Suchen Sie sich eine Frage, beantworten Sie sie korrekt und erhalten Sie dafür abhängig vom Schwierigkeitsgrad einen oder zwei Quiz-Coins. Haben Sie die 100er-Marke geknackt, können Sie diese in eine Weiterbildungsstunde oder einen Cicero Credit umwandeln. Kosten fallen erst an, wünschen Sie einen Eintrag in die Datenbank von Cicero, ibw oder gutberaten.de oder möchten Sie eine Teilnahmebescheinigung zur Weiterbildungszeit generieren.

Spaß am Lernen

Mit der App V-Quiz entscheiden Sie sich für einen modernen Weg, auf spielerische Art Ihre benötigten IDD-Stunden zu sammeln. Entgegen eines Seminars mit Anwesenheitspflicht sind Sie bei der App zu einer aktiven Teilnahme gezwungen – eine perfekte Prüfungsvorbereitung. Dennoch: Denken Sie an den ersten der fünf E-Learning-Irrtümer: Auch die V-Quiz-App wurde nicht als Ersatz von Präsenzseminaren entwickelt, sondern als sinnvolle Ergänzung für Ihre Fortbildung.

 

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

 

Einfach wie nie IDD-Stunden sammeln

Foto: © 1STunningART – stock.adobe.com

Alternative Lernformen werden auch im Bereich Weiterbildung immer wichtiger. Mit der innovativen App „V-Quiz“ (finanzwelt berichtete) können Makler und Berater IDD-Stunden spielerisch einfach sammeln. Das Lernformat gibt es nun auch als Website.

V-Quiz ermöglicht es Versicherungsvermittlern und Beratern sich IDD-konform weiterzubilden. Über 8.000 Fragen in der Quiz-App bieten ein Themenspektrum von verschiedenen Versicherungen über rechtliche Fragen bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt. Die so gesammelten IDD-Stunden können sich Berater dann auf Wunsch über die Initiative „gut beraten“ eintragen lassen. Das akkreditierte Quiz ist kostenlos über den Apple App-Store oder den Google Play-Store verfügbar. Die Züricher Zaigen GmbH ergänzt das V-Quiz-Angebot nun mit einer entsprechenden Website. Wer sich kostenfrei registriert, kann ab sofort also in der Mittagspause am Desktop quizzen und später bequem auf dem Weg zum Termin am Smartphone weitermachen. Damit sparen Vermittler Zeit und lernen oder wiederholen Informationen spielerisch. Die neue V-Quiz-Website finden Sie hier, zudem gibt es einen aktuellen Gutscheincode. (lb)

 

 

 

 

 

Per Weiterbildung die Karriereleiter der Versicherungsbranche erklimmen

Die Versicherungsbranche ist eng mit dem Thema Fortbildungen verknüpft. Versicherungsmakler und -vermittler mit Erlaubnis sind zu jährlichen Weiterbildungen verpflichtet. Doch besteht nicht nur die gesetzliche Pflicht zur Weiterbildung in diesem Wirtschaftssektor. Warum nicht einen Schritt weitergehen und über Fortbildungen auch die Karriereleiter erklimmen?

 

Durch Weiterbildungen kann der Versicherungskaufmann oder die Versicherungskauffrau den Fachwirt erlangen oder sich gar zum geprüften Betriebswirt ausbilden. Ein leichterer Aufstieg in der Karriereleiter ist die potenzielle Folge.

Die Karriereleiter der Versicherungsbranche

Den Einstieg zum Versicherungsagenten oder -makler erlangen die meisten Menschen über eine Ausbildung oder Umschulung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Etwa 10.000 – zumeist junge -Menschen werden in Deutschland von den Versicherungsunternehmen ausgebildet, wobei in diese Statistik auch beispielsweise Bürokaufleute hineinfallen oder andere Tätigkeiten in den Versicherungsgesellschaften. Nach dem Einstieg in den Beruf sind die Kaufleute für Versicherungen zumeist als Sachbearbeiter tätig und treten als Versicherungsvermittler im Außendienst auf oder kümmern sich um die Schadensabwicklung im Innendienst. Reichen einem Arbeitnehmer diese Tätigkeiten auf Dauer nicht mehr aus und es sollen weitere Herausforderungen hinzukommen, so ist eine Weiterbildung ratsam. Dabei ist im ersten Schritt die Fortbildung zum Versicherungsfachwirt naheliegend. Es handelt sich um einen Abschluss der IHK, der in etwa zwei Jahren erlernt und abschließend abgelegt wird. Für die Kurse fallen Kosten an, wobei rein statistisch im Anschluss Gehaltssprünge zur Normalität gehören. Ein weiterer Step auf der Karriereleiter ist die Fortbildung zum Versicherungsbetriebswirt. Hierbei handelt es sich um ein (Teil-)Studium, welches mit einem Hochschulabschluss beendet werden kann. Einer leitenden Position oder gar einer Promotion stehen nach dem Abschluss zum Versicherungsbetriebswirt alle Wege offen.

Ausbildung Versicherungskaufmann/-frau

Der erste Schritt der Karriereleiter ist die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (m/w/d). Offiziell wird die Ausbildung seit dem Jahr 2006 als Kaufmann oder -frau für Versicherungen und Finanzen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die klassische Ausbildung für Versicherungsberatungen, Schadensbearbeitungen und der Kundenakquirierung. Die Ausbildung findet dual statt, was bedeutet, dass Tage in der Berufsschule und im Betrieb absolviert werden. Nach drei Jahren kann der Abschluss für diesen anerkannten Ausbildungsberuf abgelegt werden. Eine Grundvoraussetzung bisheriger Abschlüsse ist nicht gefordert. 4 Prozent gehen mit einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss in die Ausbildung. 25 % besitzen einen Realschulabschluss und 71 % der Anwärter haben bereits eine Hochschulreife. Vermittelt werden die Grundlagen, welche Versicherungen es gibt, welche Vorsorgemaßnahmen einzelne Kunden benötigen, wie Verträge bearbeitet werden, wie die Arbeit in der Agentur abläuft und wie Schäden reguliert werden. Eine Abschlussprüfung schließt die drei Jahre ab und führt zur anerkannten Ausbildung. In der Ausbildungsvergütung liegt der Kaufmann oder die Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit 1.230 Euro im dritten Lehrjahr unter den bestbezahltesten in der gesamten Arbeitswelt. Nach dem Einstieg in den Beruf liegt das Gehalt im Durchschnitt zwischen 2.500 und 2.800 Euro. Später sind mit Prämien, Provisionen oder mehr Verantwortung 3.500 bis 3.800 Euro brutto im Schnitt möglich.

Weiterbildung Versicherungsfachwirt

Der Versicherungsfachwirt ist eine optimale Weiterbildung, wenn eine mittlere Führungsebene in Versicherungsgesellschaften angestrebt wird. Es ist eine gute Möglichkeit, auch ohne ein Studium die Karriereleiter zu erklimmen. Der Versicherungsfachwirt heißt seit einiger Zeit “Geprüfter Fachwirt für Versicherungen und Finanzen”, da der Bereich des Finanzwesens integriert wurde. Dieser Abschluss muss an der Industrie- und Handelskammer absolviert werden, bevor diese offizielle Bezeichnung Verwendung finden darf. Um den Fachwirt ablegen zu können, fordert die IHK eine abgeschlossene Ausbildung zum Versicherungskaufmann und zusätzlich ein Jahr Berufserfahrung in der Branche. Alternativ ist eine Ausbildung in einem anderen kaufmännischen Bereich mit zwei Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche ausreichend. Auch wer vier Jahre im Versicherungsbereich gearbeitet hat und keine Ausbildung besitzt, darf die Abschlussprüfung zum Versicherungsfachwirt abschließen. Die Fortbildung kann per Fernstudium, in Voll- oder in Teilzeit durchgeführt werden. Je nach Anbieter bestehen unterschiedliche Abläufe und auch Kostenmodelle. Gratis ist diese Art der Weiterbildung nicht, da Gebühren anfallen, die durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.000 Euro liegen. Etwa zwei Jahre der Weiterbildung sollten eingeplant werden, in denen Bereiche wie Unternehmensführung, Versicherungsmarketing, Schadensmanagement, Rückversicherung, Versicherungen für gewerbliche Kunden oder Personalführung erlernt werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Weiterbildung sind rein statistisch Gehälter zwischen 3.125 und 4.661 Euro üblich.

Fortbildung Versicherungsbetriebswirt

Ein Studium im Fach Versicherungen ist abgesehen von der Promotion das Höchstmaß an Fortbildungen in der Versicherungsbranche. Wie schon der Fachwirt, kann auch der Betriebswirt durch unterschiedliche Anbieter erworben werden, wovon letztendlich die Ausgestaltungen und Konditionen der Fortbildung abhängen. An der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) beispielsweise lässt sich der Versicherungsbetriebswirt berufsbegleitend ablegen. Dazu sind 119 Creditpoints erforderlich, die über Klausuren, Modulprüfungen oder Präsentationen erlangt werden. Zum Abschluss ist ein Verfassen der Versicherungsbetriebswirtsarbeit erforderlich, nach deren erfolgreicher Benotung der Titel des Versicherungsbetriebswirts (DVA) getragen werden darf. Für die Fortbildung ist der Fachwirt nötig, der jedoch an der DVA gemeinsam mit dem Betriebswirt abgelegt werden kann. Im Anschluss an beide Abschlüsse erfolgt der akademische Hochschulabschluss in weiteren zwei Semestern, sodass eine gesamte Fortbildung vom Fachwirt über den Betriebswirt bis hin zum Bachelor in vier Jahren absolviert werden kann. Hierfür fallen Gebühren an, die beispielsweise bei der DVA für drei Semester Versicherungsbetriebswirt 6.068 Euro betragen. Es wird in diesen eineinhalb Jahren Wissen zur allgemeinen BWL, zur Wirtschaftspsychologie, zum Thema Recht, zur Statistik oder zu Steuern und Finanzierungen vermittelt. Rein statistisch können über das Studium Gehälter im Bereich zwischen 3.819 und 4.958 Euro erreicht werden, wobei in größeren Konzernen oder als Agenturleiter deutlich höhere Bezüge ebenfalls völlig realistisch sind.

Jährliche Ausbildung

Die Versicherungsbranche ist einer der wenigen kaufmännischen Sektoren, in denen Fortbildungen zum jährlichen Standard gehören. Versicherungsmakler und -vermittler sind gesetzlich dazu aufgerufen, jährliche Weiterbildungsstunden zu absolvieren. Glücklicherweise werden diese Fortbildungen nicht mehr ausschließlich in klassischen Tagungshotels absolviert, in denen mehrere Übernachtungen notwendig werden und die Absolventen über viele Stunden trocken mit Frontalunterricht konfrontiert werden. Die Branche ist mittlerweile fortgeschritten, wenn es um die Pflicht zur Weiterbildung geht. Jeder Versicherungsagent kann die jährlichen IDD Stunden heutzutage bequem online machen. Hierzu lädt er sich kostenlos die App V-Quiz herunter und kann mit einem Höchstmaß an Abwechslung seine jährlichen Stunden absolvieren. Immer genau dann, wenn er die Zeit dafür hat. Dies geschieht mobil über das Smartphone und ist individuell jederzeit möglich.

Die App V-Quiz ist von gutberaten.de akkreditiert und erfüllt sämtliche Anforderungen an eine Weiterbildung nach IDD. Ein Herunterladen auf das Smartphone ist gratis möglich. Der Versicherungsagent absolviert nach dem Download seine 15 Stunden jährlich online mit der App, was völlig kostenlos geschieht. Im Anschluss kann er die absolvierte Zeit gegen Gebühr in anerkannte Fortbildungseinheiten nach IDD oder in Cicero-Credits in der Schweiz umwandeln. Es sind mehr als 7.000 Fragen in der App enthalten, sodass Cicero-Credits oder IDD-Stunden mit einem hohen Maß an Abwechslung für die sich fortbildenden Versicherungsvermittler erlangt werden können. Die anerkannte Fortbildungsplattform gutberaten.de hat das V-Quiz nicht umsonst als funktionales Tool für die jährliche Weiterbildungspflicht im Versicherungssektor gelistet.

Autor: Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

Starten Sie das Quiz hier: V-Quiz

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