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Lernapps boomen – wem helfen sie wirklich?  

Wirft man einen Blick auf das heutige App-Angebot, so findet man Apps für jede Lebenslage: Sport, Unterhaltung, Finanzgeschäfte, praktische Alltagshelfer und immer wieder: Bildung. Es scheint, als gäbe es nichts, was sich nicht mit Hilfe einer Handy-App lernen ließe: Sprachen, Mathematik und sogar Instrumente. Und nicht zuletzt für die berufliche Weiterbildung werden inzwischen auch Apps angeboten. Doch wem helfen sie wirklich?

Schon vor der Coronazeit boomte der App-Markt. Schließlich nutzten 2019 bereits mehr als 80 Prozent der Deutschen, Schweizer oder Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren ein Smartphone – Tendenz steigend. Das Smartphone ersetzt als digitales Schweizer Taschenmesser bereits Uhr, Taschenrechner, Diktiergerät, Fotoapparat und Navigationsgeräte. Für den Miniatur-Computer in der Jackentasche ist es ein Leichtes, auch den Job von Karteikarten, Sprach-CDs oder Lehrbüchern zu übernehmen. Immer mehr Unternehmen werfen ihre Angebote auf den Markt. Teilweise ist die Nutzung sogar gratis. Mit Werbung, In-App-Käufen und kostenpflichtigen Premium-Varianten versuchen sie, ihre Investition zu refinanzieren.

Coronazeit ließ App-Downloads ansteigen

Die Coronazeit hat die Beliebtheit von Apps noch gesteigert. Eine Untersuchung des App-Spezialisten Sensor Tower zeigte im ersten Quartal 2020 einen durchschnittlichen Anstieg an Downloads von 20 Prozent. Dabei ist ein deutlicher Anstieg der Kurven in Zusammenhang mit der Verbreitung von Covid-19 zu erkennen. In Deutschland beispielsweise stiegen die Downloadzahlen um 30 Prozent, noch stärker in Italien, Spanien, den USA und China. Gefragt waren plötzlich Optionen für Videokonferenzen, aber auch für Bildung. Lehrer und die nach den Schulschließungen zu Hilfslehrern beförderten Eltern suchten Unterstützung im Internet. Google Classroom verdrängte Langzeit-Spitzenreiter Duolingo von Platz 1 der Bildungsdownloads.

Besonders gefragt: Fremdsprachen

Doch nicht nur Lernhilfen für Schüler sind ein wachsender Markt. Nimmt man den Umsatz als Maßstab, so sind Sprachlern-Apps am meisten gefragt. Unter den zehn umsatzstärksten Bildungsapps in Google Play im April sind laut Statista allein fünf Sprachlernanbieter, und abgesehen von Duolingos Basisversion sind sie alle kostenpflichtig. Welche wie gut sind, wird im Internet immer wieder diskutiert und unterschiedlich bewertet. Die Nachfrage zeigt, dass damit ein Bedürfnis der Verbraucher befriedigt wird. Regelmäßiges Üben und Wiederholen ist bekanntlich beim Fremdsprachenlernen besonders wichtig. Die tägliche kurze Lektion irgendwo unterwegs, an einem Gerät, das man sowieso dabei hat, führt zwar langsam, aber doch stetig zur Verbesserung. Und ist damit erfolgreicher als ein Abendkurs, den man gebucht hat, zu dem man dann aber nach dem dritten Mal nicht mehr hingegangen ist.

Das Konzept für mobiles Lernen

Das Gerät allein macht es natürlich nicht. Hinter einer App muss auch ein pädagogisches Konzept stecken, das die Lernsituation des Anwenders berücksichtigt. Ein eingescanntes Lehrbuch bleibt ein Lehrbuch, auch wenn man es über einen Bildschirm abruft. Die meisten Handy-Lernapps sind dafür ausgelegt, dass man den Lerninhalt in kleinen Häppchen zu sich nimmt – das sogenannte Mikro Learning, das mit dem Mobile Learning hier Hand in Hand geht. Statt eine Stunde lang Konzentration zu verlangen, sind die Lektionen in der Regel so konzipiert, dass man nur wenige Minuten damit verbringt, maximal 15. Das entspricht der Aufmerksamkeitsspanne während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Arbeit oder anderen Gelegenheiten, in denen ein „Lückenfüller“ willkommen ist. Der Erfolg des Lernens per App beruht darauf, dass man das Gerät oft zur Hand nimmt, wenn auch nicht unbedingt lange.

Vokabeln, Begriffe, Fakten

Was für fremdsprachige Vokabeln gilt, funktioniert aber auch in anderen Zusammenhängen. Zum Beispiel beim Einprägen von anatomischen Fachbegriffen für Medizinstudenten, Stoff aus Jura-Repetitorien oder versicherungstechnischen Sachverhalten. Um die Nutzer beim Faktenlernen bei Laune zu halten, lassen sich App-Entwickler einiges einfallen. V-Quiz, die Weiterbildungsapp für die Versicherungsbranche, verpackt anspruchsvolle Fragen beispielsweise in ein Quizformat. Wie viele Vollversicherte gibt es in den privaten Krankenversicherungen in Deutschland? Was ist der Deckungsbeitrag? Wofür steht in der Sachversicherung „MPL“? Jeweils vier Antworten stehen zur Auswahl, für jede richtige gibt es Punkte. Leidenschaftliche Quizduell-Spieler müssen sich also nur wenig umstellen und können dabei ihr berufliches Wissen erweitern.

Grenzen des mobilen Lernens

Gibt es auch Bereiche, in denen Lernen per App weniger gut funktioniert? Mobiles Lernen punktet damit, dass der Nutzer ortsunabhängig und zeitlich nicht festgelegt spontan sein Gerät aus der Tasche ziehen kann, wenn es gerade passt – und für Fakten- oder Vokabellernen ist diese schnelle Zugänglichkeit von Vorteil. Wer sich innerhalb kürzester Zeit ein komplexes Thema aneignen oder eine neue Sprache lernen will, wird sich in einer Marathonsitzung mit den Apps allerdings möglicherweise langweilen. Denn diese sind ausgelegt für kurze Lerneinheiten, die dafür dann umso häufiger stattfinden. Eine App kann auch nur begrenzt das leisten, was ein echtes Gegenüber kann – sei es bei praktischen Tätigkeiten, simulierten Beratungsgesprächen oder Konversation in einer Fremdsprache. Das Lernen per App kann allerdings eine gute Vorbereitung darauf sein, sich in solchen Situationen zu bewähren. Denn erst, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist, kann auch das Beratungsgespräch sinnvoll geführt werden, und erst die Kenntnis von Vokabeln ermöglicht die Konversation.

Mobiles Lernen als anerkannte Weiterbildung

Für jene, die eine App zur Weiterbildung nutzen wollen, zählen zwei Dinge: Sie wollen, dass das Gelernte im Kopf und anwendbar ist. Sie wollen aber auch, dass ihre Investition von Zeit und Mühe anerkannt und dokumentiert wird – insbesondere in Branchen, in denen regelmäßige Weiterbildung vorgeschrieben ist. Dazu gehört die Versicherungsbranche: 15 Stunden jährlich müssen Berater und Makler nach der europaweiten Branchenrichtlinie (Insurance Distribution Directive, IDD) nachweisen können. Einfach ist dies beispielsweise bei V-Quiz: Nach 100 richtig beantworteten Fragen darf man das Zertifikat für eine Weiterbildungsstunde beantragen. Die App ist von den Weiterbildungszertifizieren in Deutschland (gutberaten), der Schweiz (Cicero) und Österreich (ibw) jeweils anerkannt worden. Und erst, wenn der Weiterbildungsnachweis angefordert wird, muss der Kurs auch bezahlt werden.

Welcher Lerntyp sind Sie?

Welches die beste Lernmethode ist, ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig. Haben Sie die Selbstdisziplin, in einer Leerlauf-Phase konstruktiv mit dem Smartphone zu arbeiten oder scrollen Sie doch bloß wieder durch die neuesten Facebook-Meldungen? Brauchen Sie den Gruppendruck, um sich mit etwas Neuem zu beschäftigen, oder liegt Ihnen die selbstbestimmte Lernform mehr? Sie können natürlich auch ein paar Freunde oder Kollegen zum Wettbewerb anstacheln: Wer hat als erster 100 Punkte? So verbinden Sie die kosten- und zeitsparende Lernform mit zusätzlicher Motivation.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

 

 

 

Weiterbildung: Wie Vermittler sinnvoll dazulernen und IDD-Vorgaben einhalten

Quelle: Timisu / Pixabay

Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. Gute Resultate sind kein Selbstgänger. Berater und Makler müssen stets auf dem neuesten Stand sein, doch die Zeit für Weiterbildung ist oft knapp. Neue Formen des Lernens sind gefragt – und das Gute ist: Es gibt sie schon, man muss sie nur nutzen wollen.

Verglichen mit anderen Branchen ist der Versicherungssektor durchaus weiterbildungswillig. Das ist schon aus Eigeninteresse dringend notwendig: Zum einen verändern sich gesetzliche Regeln immer wieder, zuletzt durch die IDD (Insurance Distribution Directive) in Europa, zum anderen sind die Kunden anspruchsvoller.

Sie haben sich möglicherweise schon vorab im Internet informiert und erwarten, dass eine persönliche Beratung darüber hinaus geht. Nach der IDD ist nun bekanntlich jeder, der mit dem Vermittlungsprozess zu tun hat, zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet. Es gibt Akteure, die das noch zu wenig finden – gut beraten empfiehlt bekanntlich sogar 30 Stunden.

Wie wird Weiterbildung umgesetzt?

Aber wie wird diese nun umgesetzt? An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es nicht, doch Thema, Ort und Zeit müssen auch dem Bedarf des Vermittlers oder Maklers entsprechen. Für manche ist dies schon die erste Hürde. Gerade von kleineren Agenturen kommt die Rückmeldung, dass es schwierig ist, die Mindestauflage von 15 Stunden zu erfüllen. Und nicht jeder kann oder will dafür auch noch viel Geld ausgeben. Nach der Statistik von gut beraten sind Präsenzveranstaltungen immer noch die am häufigsten genutzte Lernform – doch ihr Anteil sinkt.

Im dritten Quartal 2019 lag dieser erstmals nur bei 49 Prozent. Selbstgesteuerte E-Learning-Angebote holen auf und wurden im selben Quartal bereits zu 37 Prozent gewählt. Diese Form wird immer mehr nachgefragt, weil sie besser in den Alltag von Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern zu integrieren ist. Eine Lektion lässt sich immer dann einlegen, wenn es gerade passt.

Eine neue Variante in diesem Bereich ist die Lernapp V-Quiz. Ob allgemeine Branchenkenntnisse, Personen-, Sach oder Vermögensversicherung, Recht und Compliance oder Führung: Alles wird in Quizform abgefragt. Das lässt sich spontan einschieben, wenn sich Lücken auftun, mehr als ein Smartphone braucht es nicht. V-Quiz ist nicht nur Unterhaltung für Versicherungsfachleute: Die App der Schweizer Zaigen GmbH ist inzwischen nicht nur in der Schweiz von Cicero, sondern auch in Deutschland bei gut beraten und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung anerkannt. Kurse können nach gewünschtem Fachgebiet gewählt werden.

Der Algorithmus sorgt für eine Wiederholung des Stoffes, bis er sitzt, und kontrolliert den Lernerfolg. Anschließend dürfen sich die Anwender dafür Punkte gutschreiben lassen, und erst dann wird auch eine Gebühr fällig. Das Quizformat verbindet Mobile Learning mit Mikro-Learning, also dem Lernen in kleinen Einheiten, sowie mit Gamification, dem Einsatz spielerischer Elemente in anderem Zusammenhang. Beides sind erwiesenermaßen wirkungsvolle Lerntaktiken.

Der Unterschied von Mobile Learning und E-Learning

Mobile Learning wie mit V-Quiz wird zwar schon seit Jahren als Zukunft beschworen. In der Praxis gab es dabei in der Vergangenheit einige Hürden. Die branchenübergreifende Benchmarking-Studie 2018 stellte fest, dass nur 29,2 Prozent der befragten Unternehmen Mobile Learning tatsächlich bereits nutzten, 30,1 Prozent wollten damit beginnen. Für 40,4 Prozent kam diese Form gar nicht infrage. Als Grund für die Ablehnung nannte fast die Hälfte „fehlende Infrastruktur“, also die notwendigen Geräte, und für 36,2 Prozent war es – vermutlich deshalb – eine Kostenfrage.

33,6 Prozent sagten allerdings auch, dass es keinen geeigneten Lerninhalt für mobile Geräte für ihr Unternehmen gebe. Die Bedenken gegen den Einsatz scheinen höher bei der Geschäftsführung (15 Prozent) als bei den Nutzern selbst (7,3 Prozent). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die KOFA-Studie zu digitaler Bildung in Unternehmen von 2019. Sie stellt außerdem fest, dass Unternehmen oft unsicher seien, wie digitale Medien sich didaktisch sinnvoll einsetzen lassen und es fehle ihnen der Überblick über all die Angebote.

Es ist also noch Luft nach oben – beim Einsatz von E-Learning im Allgemeinen und bei Mobile Learning im Besonderen. Auch dort, wo Mobile Learning schon genutzt wird, ist der Inhalt nicht immer dafür optimiert. Das heißt: Eine Lektion, die für den Bildschirm eines PCs konzipiert ist, lässt sich nur mühsam am Smartphone nachvollziehen. Und selbst, wenn die optische Darstellung gut angepasst ist, ist der Anwender möglicherweise in einer anderen Situation und hat gar nicht so viel Zeit. Kürzere Einheiten (Mikro-Learning) kämen ihm mehr entgegen. Das Quiz-Format wie beim V-Quiz gehört zu den Lernformen, die sich am Smartphone sehr gut umsetzen lassen und auch noch Spaß machen. Dabei lernt man trotzdem oder vielleicht sogar besser.

Der Nachwuchs ist netzaffin

Es mag immer noch Leute geben, die glauben, Lernen funktioniere nur, wenn man Menschen in einen Raum einschließt und jemand vorne einen Monolog hält – auch in der Versicherungsbranche. Für die jungen Leute, die nun in den Beruf kommen, dürfte dies eine höchst befremdliche Vorstellung sein, da Wissen aus dem Netz für sie so selbstverständlich ist wie Wasser aus dem Hahn. Und der Umgang mit Apps gehört nicht nur für sie längst zum Alltag. Die Qualität digitaler Weiterbildungsformen wird auch durch die Anerkennung mit Gütesiegeln bei Cicero, gut beraten oder dem ibw dokumentiert.

Spätestens, wenn wieder ein Kollege das Problem hat, dass ihm die Präsenztermine nicht passen und er nicht weiß, wie er seine gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen soll, ist es Zeit, darüber nachzudenken, ob nicht flexiblere Formen zumindest teilweise besser geeignet sind. Am fehlenden Smartphone wird es ja kaum scheitern.

Autor: Thomas Köhler, Founder & CEO Zaigen GmbH

Der neue digitale Alltag in der Weiterbildung

Die Seniorin unterhält sich mit ihren Enkeln über WhatsApp-Live-Video. Der Firmenchef versammelt sein Team auf Zoom. All das gab es natürlich auch schon vor dem Corona-Frühling. Aber für viele war diese Zeit doch die der persönlichen technologischen Quantensprünge. Die gewachsene Nähe zu digitalen Geräten wird bleiben – auch in der Weiterbildung. Und möglicherweise wird gerade Mobile Learning davon profitieren.

Mobilgeräte als Retter in der Not

Schon bevor die Coronakrise über uns hereinbrach und die Wirtschaft zunächst größtenteils lahmlegte, galten digitale Lernformen als Zukunft. Videos, Micro Learning, Blended Learnung und Mobile Anwendungen nahmen die Spitzenplätze ein, wenn Institute Experten in der DACH-Region dazu befragten (siehe Statista bzw. mmb-Trendmonitor). Mit den Kontaktbeschränkungen waren dann zunächst die digitalen Kommunikationstechniken selbst plötzlich ein Thema für Weiterbildung: Wie funktioniert eigentlich Zoom, und wie organisiere ich eine Videokonferenz? Laptops, Tablets und Smartphones ließen Firmen auch in der schlimmsten Krisenphase Kontakt mit ihren Mitarbeitern im Home Office halten.

Auch die Weiterbildungsbranche musste sich umstellen. Präsenzseminare waren zwischenzeitlich nicht möglich, konnten aber teilweise durch Webinare ersetzt werden. Anbieter melden vor allem die Nachfrage nach virtuellen Klassenzimmern und Webinaren. In der Theorie hätten viele Unternehmen gerade in der Krise Zeit für die Weiterbildung ihres Personals gehabt. In der Praxis ist Weiterbildung allerdings auch ein Posten, der am einfachsten einzusparen ist, wenn dem Unternehmen die Einnahmen fehlen. Digitale Bildungsanbieter gehören deshalb nach einer Umfrage des mmb-Instituts nur teilweise zu denen, die von der Krise profitieren konnten.

Eine Frage der Branche

E-Learning war aber auch schon immer eine Frage der Branche: Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kam 2016 zu dem Schluss, dass vor allem wissensintensive Branchen dieses Format zu schätzen wussten. Dazu zählen beispielsweise Forschung, Rechts- und Unternehmensberatung oder auch technologieaffine Betriebe. Aber auch im Dienstleistungssektor wurde schon damals vergleichsweise häufig zu E-Learning gegriffen. Am wenigsten daran interessiert war das produzierende Gewerbe. Außerdem: Je älter und je weniger qualifiziert die Arbeitnehmer waren, desto weniger gern wurden digitale Lernformen genutzt.

Eine ähnliche Struktur fand zwei Jahre später die Benchmarking-Studie zum Thema Mobile Learning: Auch hier war das verarbeitende Gewerbe das Schlusslicht. Die Autoren der Studie fanden dies etwas überraschend, denn gerade da wäre der Einsatz mobiler Endgeräte doch besonders praktisch – es muss eben nicht für jeden, der geschult werden soll, auch ein PC-Arbeitsplatz vorhanden sein. Der Grund dafür könnte sein, dass es in dieser Branche noch an den geeigneten Inhalten für Mobile Learning fehlte. Denn es ist ja nicht das Gerät, das lehrt. Jemand muss den Stoff zuvor in geeigneter Weise aufbereitet haben. Die Anforderungen des produzierenden Gewerbes sind sehr unternehmensspezifisch. Für große Unternehmen lohnt es sich eher, Inhalte für den eigenen Bedarf zu entwickeln, als für kleinere. Jedenfalls steigt Quote der Mobilnutzung zur Weiterbildung bei Unternehmen ab 10 000 Mitarbeitern auffällig an.

Angebote für die ganze Branche

Doch nicht überall muss das Rad neu erfunden werden. Branchenstandards gelten schließlich nicht nur innerhalb eines Unternehmens. Anhand der Lern-App V-Quiz können beispielsweise alle Versicherungsberater und -makler ihr Wissen testen und erweitern – unabhängig von ihrer Firmenzugehörigkeit. Denn die dort vermittelten Bestimmungen und Fakten gelten größtenteils europaweit. Nationale Abweichungen werden dadurch aufgefangen, dass es für Deutschland, die Schweiz und Österreich verschiedene Versionen von V-Quiz gibt. Ob Personen- oder Sachversicherung, Finanzmarkt oder Führung: Anhand von Quizfragen und Multiple-Choice-Antworten bewegen sich die Nutzer durch die einzelnen Sachgebiete, frischen eingerostete Kenntnisse auf, aktualisieren veraltete Informationen und erwerben neue – wann immer es gerade passt. Morgens vor dem Arbeitsbeginn oder in der Viertelstunde Leerlauf vor dem nächsten Termin, zuhause, im Büro oder unterwegs. Das Handy ist ja ohnehin dabei.

Weiterbildung kostet Zeit und Geld

Viele Unternehmen mussten in der Krise den Rotstift zücken, weil ihnen die Einnahmen fehlten. Das traf auch den Bereich der Weiterbildung. Was kurzfristig hilft, das Geld zusammenzuhalten, kann langfristig allerdings teuer werden: Wer fachlich nicht auf dem neuesten Stand ist, wird auf Dauer gegen die Konkurrenz nicht bestehen. In der Versicherungsbranche gibt es sogar die Pflicht, sich weiterzubilden, um die Qualität der Kundenberatung sicherzustellen: die europäische Insurance Distribution Directive (IDD). 15 Stunden jährlich muss jeder mindestens absolvieren, der Kundenkontakt hat – sei dieser nun digital oder persönlich.

Für engagierte Außendienstler war und ist es oft schwierig, Präsenzseminare im Terminkalender unterzubringen. Bei Webinaren spart man sich zwar die Anfahrt, ist jedoch trotzdem zeitlich gebunden. In der Regel kosten diese Veranstaltungen auch Geld. Eine Mobilapp wie V-Quiz ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft: Sie kann zeitlich flexibel angewendet werden, wenn es gerade passt, und sie lässt sich kostenlos herunterladen. Eine vergleichsweise niedrige Gebühr wird erst dann fällig, wenn es darum geht, die mit richtigen Antworten erworbenen Quiz Coins in anerkannte Weiterbildungsstunden umzuwandeln. V-Quiz ist von den zuständigen Verbänden in der DACH-Region als Mittel zur Weiterbildung anerkannt – in Deutschland von gut beraten, in der Schweiz von Cicero und in Österreich vom ibw.

Der neue digitale Alltag

Das Leben in Europa hat sich im vergangenen halben Jahr mehr verändert, als es sich jemand zuvor hätte vorstellen können. Und auch wenn es möglicherweise nicht mehr zu Lockdowns kommen wird: Mit dem Coronavirus werden wir noch eine Zeit lang leben müssen. Das Smartphone und andere mobile Geräte haben sich in dieser Zeit als ein extrem nützliches Hilfsmittel erwiesen, um weniger zu reisen und trotzdem die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Auch ältere Menschen, die bisher nicht so verwachsen waren mit ihrem Handy wie die jüngere Generation, haben es zu schätzen gelernt. Noch können wir viele Folgen dieser Krise nicht absehen. Aber sicher ist: Nachdem die digitalen Fertigkeiten nun einmal im Ernstfall erprobt wurden, gibt es keinen Grund mehr, sie nicht weiter in gewissem Maße anzuwenden. Und für die Weiterbildung heißt das: Selbstgesteuertes E-Learning und Mobile Learning könnten zum infektionssicheren Normalfall werden – und dabei Zeit und Geld sparen.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

VSAV e.V. – Newsletter: Weiterbildung als Quiz mit einer App

Der Schweizer Bildungsdienstleiter «Zaigen GmbH» hat eine Lern-App in einem Quiz-Format entwickelt. Mit dieser App (mit dem Namen «V-Quiz») können die IDD pflichtigen Versicherungsfachpersonen quizzen und erhalten dabei IDD Weiterbildungsstunden.

Der VSAV-Monitor wollte wissen, was es damit auf sich hat.

 

VSAV-Monitor: Herr Köhler, Sie haben für im Versicherungswesen Beschäftigte eine App als Quiz-App entwickelt. Wollen Sie Berater und Vermittler zum Spielen verleiten?

Thomas Köhler: Die App ist alles andere als ein Spiel. V-Quiz ist eine Anwendung, die gezielt für die Weiterbildung entwickelt wurde. Sie basiert auf dem didaktischen Prinzip, dass die oftmalige Wiederholung kleiner Portionen an Lernstoff über einen längeren Zeitraum effektiver ist als stundenlanges Pauken ohne regelmässige Wiederholungen.

VSAV-Monitor: Aber Versicherungsvermittler sind nach der IDD Richtlinie „Insurance Distribution Directive”, eh zu regelmässiger Weiterbildung verpflichtet. Wozu also noch die App?

Köhler: Mit der V-Quiz-App wird es denkbar einfach, der Verpflichtung nach IDD nachzukommen und dabei grösstmögliche Flexibilität zu geniessen: Die Inhalte sind in Quiz-Form aufbereitet, insgesamt 15 000 zertifizierte Fragen animieren zum Lernen auf spielerische Art. Dieses Lernen als Quiz kann sich der Berater als Weiterbildungsstunden im Sinne der IDD Richtlinie dokumentieren lassen. Die dafür erforderliche Zertifizierung in Deutschland erfolgte über «gutberaten».

VSAV-Monitor: Was kostet die App?

Köhler: Die Verwendung der V-Quiz-App ist grundsätzlich kostenlos, eine Zahlungspflicht mit 20 Euro je Weiterbildungsstunde entsteht nur dann, wenn ein Nutzer die geleisteten Weiterbildungsstunden als Nachweis benötigt. Bis zum 30. September gewähren wir noch einen Preisnachlass von 50 Prozent. Der Makler oder die Maklerin kann sich die App kostenlos auf unserer Webseite, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store herunterladen. Es reicht, für die Suche V-Quiz einzugeben.

VSAV-Monitor: Was kann sich der Vermittler oder die Beraterin neben Weiterbildungspunkten noch von der App versprechen?

Köhler: Vorteil der Applikation ist, dass Lerneinheiten zeitlich und örtlich völlig ungebunden konsumiert werden können. Die Quiz-Form sorgt ausserdem dafür, dass das Erlernen und Wiederholen der Fragen nicht als lästige Pflicht erlebt wird, sondern Spass macht – auch falsch beantwortete Fragen erzeugen ein „Aha-Erlebnis”, das motivierend auf die weitere Beschäftigung mit der Materie wirkt.

Kontakt:

Thomas Köhler
Founder & CEO
Zaigen GmbH
Speerstraße 28
8038 Zürich

Web: www.v-quiz.de 

Pflichtaufgabe

Wie Versicherungsverkäufer sinnvoll dazulernen und IDD-Vorgaben einhalten
Von Thomas Köhler

Die Versicherungsbranche steht vor großen Herausforderungen: Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. Gute Resultate sind kein Selbstgänger. Berater und Makler müssen stets auf dem neuesten Stand sein, doch die Zeit für Weiterbildung ist oft knapp. Neue Formen des Lernens sind gefragt – und das Gute ist: Es gibt sie schon, man muss sie nur nutzen wollen.

IDD: 15 Stunden Weiterbildung sind Pflicht

Verglichen mit anderen Branchen ist der Versicherungssektor durchaus weiterbildungswillig. Das ist schon aus Eigeninteresse dringend notwendig: Zum einen verändern sich gesetzliche Regeln immer wieder, zuletzt durch die IDD (Insurance Distribution Directive) in Europa, zum anderen sind die Kunden anspruchsvoller. Sie haben sich möglicherweise schon vorab im Internet informiert und erwarten, dass eine persönliche Beratung darüber hinaus geht. Nach der IDD ist nun bekanntlich jeder, der mit dem Vermittlungsprozess zu tun hat, zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet. Es gibt Akteure, die das noch zu wenig finden – gut beraten empfiehlt bekanntlich sogar 30 Stunden.

Wie wird die Weiterbildung umgesetzt?

Aber wie wird diese nun umgesetzt? An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es nicht, doch Thema, Ort und Zeit müssen auch dem Bedarf des Vermittlers oder Maklers entsprechen. Für manche ist dies schon die erste Hürde. Gerade von kleineren Agenturen kommt die Rückmeldung, dass es schwierig ist, die Mindestauflage von 15 Stunden zu erfüllen. Und nicht jeder kann oder will dafür auch noch viel Geld ausgeben. Nach der Statistik von gut beraten sind Präsenzveranstaltungen immer noch die am häufigsten genutzte Lernform – doch ihr Anteil sinkt. Im dritten Quartal 2019 lag dieser erstmals nur bei 49 Prozent. Selbstgesteuerte ELearning-Angebote holen auf und wurden im selben Quartal bereits zu 37 Prozent gewählt. Diese Form wird immer mehr nachgefragt, weil sie besser in den Alltag von Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern zu integrieren ist. Eine Lektion lässt sich immer dann einlegen, wenn es gerade passt.

Eine neue Variante in diesem Bereich ist die Lernapp V-Quiz. Ob allgemeine Branchenkenntnisse, Personen-, Sach oder Vermögensversicherung, Recht und Compliance oder Führung: Alles wird in Quizform abgefragt. Das lässt sich spontan einschieben, wenn sich Lücken auftun, mehr als ein Smartphone braucht es nicht. V-Quiz ist nicht nur Unterhaltung für Versicherungsfachleute: Die App der Schweizer Zaigen GmbH ist inzwischen nicht nur in der Schweiz von Cicero, sondern auch in Deutschland bei gut beraten und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung anerkannt.

Kurse können nach gewünschtem Fachgebiet gewählt werden. Der Algorithmus sorgt für eine Wiederholung des Stoffes, bis er sitzt, und kontrolliert den Lernerfolg. Anschließend dürfen sich die Anwender dafür Punkte gutschreiben lassen, und erst dann wird auch eine Gebühr fällig. Das Quizformat verbindet Mobile Learning mit Mikro-Learning, also dem Lernen in kleinen Einheiten, sowie mit Gamification, dem Einsatz spielerischer Elemente in anderem Zusammenhang. Beides sind erwiesenermaßen wirkungsvolle Lerntaktiken.

Mobile Learning: Viel Hype, langsame Umsetzung

Mobile Learning wie mit V-Quiz wird zwar schon seit Jahren als Zukunft beschworen. In der Praxis gab es dabei in der Vergangenheit einige Hürden. Die branchenübergreifende Benchmarking-Studie 2018 stellte fest, dass nur 29,2 Prozent der befragten Unternehmen Mobile Learning tatsächlich bereits nutzten, 30,1 Prozent wollten damit beginnen. Für 40,4
Prozent kam diese Form gar nicht in Frage. Als Grund für die Ablehnung nannte fast die Hälfte „fehlende Infrastruktur“, also die notwendigen Geräte, und für 36,2 Prozent war es – vermutlich deshalb – eine Kostenfrage. 33,6 Prozent sagten allerdings auch, dass es keinen geeigneten Lerninhalt für mobile Geräte für ihr Unternehmen gebe. Die Bedenken gegen den Einsatz scheinen höher bei der Geschäftsführung (15 Prozent) als bei den Nutzern selbst (7,3 Prozent). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die KOFA-Studie zu digitaler Bildung in Unternehmen von 2019. Sie stellt außerdem fest, dass Unternehmen oft unsicher seien, wie digitale Medien sich didaktisch sinnvoll einsetzen lassen und es fehle ihnen der Überblick über all die Angebote.

E-Learning nicht gleich Mobile Learning

Es ist also noch Luft nach oben – beim Einsatz von E-Learning im Allgemeinen und bei Mobile Learning im Besonderen. Auch dort, wo Mobile Learning schon genutzt wird, ist der Inhalt nicht immer dafür optimiert. Das heißt: Eine Lektion, die für den Bildschirm eines PCs konzipiert ist, lässt sich nur mühsam am Smartphone nachvollziehen. Und selbst, wenn die optische Darstellung gut angepasst ist, ist der Anwender möglicherweise in einer anderen Situation und hat gar nicht so viel Zeit. Kürzere Einheiten (Mikro-Learning) kämen ihm mehr entgegen. Das Quiz-Format wie beim V-Quiz gehört zu den Lernformen, die sich am Smartphone sehr gut umsetzen lassen und auch noch Spaß machen. Dabei lernt man trotzdem oder vielleicht sogar besser.

Der Nachwuchs ist Netzaffin

Es mag immer noch Leute geben, die glauben, Lernen funktioniere nur, wenn man Menschen in einen Raum einschließt und jemand vorne einen Monolog hält – auch in der Versicherungsbranche. Für die jungen Leute, die nun in den Beruf kommen, dürfte dies eine höchst befremdliche Vorstellung sein, da Wissen aus dem Netz für sie so selbstverständlich ist wie Wasser aus dem Hahn. Und der Umgang mit Apps gehört nicht nur für sie längst zum Alltag. Die Qualität digitaler Weiterbildungsformen wird auch durch die Anerkennung mit Gütesiegeln bei Cicero, gut beraten oder dem ibw dokumentiert. Spätestens, wenn wieder ein Kollege das Problem hat, dass ihm die Präsenztermine nicht passen und er nicht weiß, wie er seine gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen soll, ist es Zeit, darüber nachzudenken, ob nicht flexiblere Formen zumindest teilweise besser geeignet sind. Am fehlenden Smartphone wird es ja kaum scheitern.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

 

IDD + gutberaten.de Weiterbildungsstunden erhalten mit einer Quiz-App

 Bequem mit der App «V-Quiz» dann «quizzen» wenn es gerade passt!

 Mit der Quiz-App «V-Quiz» gegen die Vergessenskurve

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ – so mancher Schüler bezweifelte dies noch. Doch später stellte man fest, dass es auch im Beruf immer wieder Neues gibt – neue gesetzliche Regelungen, neue Technik, neue Aufgaben, auf die man sich vorbereiten muss. „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut produzieren“ sagte einst der Schauspieler und Schriftsteller Peter Ustinov. Wer beruflich Schritt halten und sich entwickeln will, setzt auf wirksame Lernformen, die auch Erwachsenen weiterhelfen.

Selbstbestimmte Alternativen zum Frontalunterricht

Frontalunterricht muss heute kein Schicksal mehr sein: Wenn der Lehrer schlecht erklärt, sehen Schüler heute einfach bei Youtube nach. Auch für Erwachsene gilt: Elektronische Medien haben Alternativen zum Präsenzunterricht geschaffen, mit denen man durchaus erfolgreich lernen kann. Immer mehr setzen auf Fortbildungen über Webinare, bei denen sich die Teilnehmer sich die Anfahrt sparen und dennoch mit den Lehrenden über eine Chatfunktion in Kontakt treten können. Andere setzten auf Lernen, das auch zeitlich komplett selbstbestimmt gestaltet wird. Das Angebot hängt etwas von der Branche ab, doch der Markt wächst und der Anteil von E- und Mobile Learning steigt.

Die Vergessenskurve: Was bleibt wie lange im Gedächtnis hängen?

Wie lässt sich Lernen überhaupt effizient gestalten? So mancher hat noch schlechte Erinnerungen an das Pauken von Vokabeln oder Formeln in der Schulzeit. Für die meisten Lerninhalte gilt: Ihnen droht die Vergessenskurve, die Lernforscher Hermann Ebbinghaus schon 1885 beschrieben hat und die noch heute mit Modifikation gültig ist. Danach sind schon nach 20 Minuten nur noch 60 Prozent des Gehörten oder Gelesenem präsent, nach sechs Tagen nur noch 23 Prozent. Aus Sicht des Gehirns ist das sinnvoll: Es sollen ja keine unwichtigen Dinge abgespeichert werden. Ebbinghaus machte seine Tests allerdings mit Nonsens-Vokabeln, um subjektive Einflüsse auszuschließen. Spätere Versuche zeigten, dass Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten viel besser im Gedächtnis hängen bleiben, außerdem prägen sich Gedichte leichter ein als Prosa. Es ist also nicht unwichtig, was und wie gelernt wird.

Der Klassiker: Karteikarten

Eine klassische Lernform, die den Abbau nach der Vergessenskurve berücksichtigt, sind Karteikarten. Das Prinzip ist so einfach wie funktionell: Auf der einen Seite der Karte steht der Begriff, den man sich einprägen möchte, auf der anderen Seite die Übersetzung oder Erklärung. Der Kasten wird in verschiedene Abteilungen unterteilt. Was noch nicht sitzt, kommt häufiger dran. Andere müssen nur noch gelegentlich wiederholt werden. Diese Lernform hat sogar ihre Fortsetzung im digitalen Zeitalter gefunden: Inzwischen gibt es Apps, die das Karteikartenprinzip nachbilden und einfach aufs Handy geladen werden können. Die Gestaltung der Karten, ob auf Karton oder digital, ist bereits Teil des Lernprozesses. Geeignet ist diese Form vor allem, wenn es darum geht, sich Fakten oder Begriffe einzuprägen – inklusive der richtigen Schreibweise.

Die moderne Variante: Quiz-Apps

Lernen mit elektronischen Quiz-Apps führt diese Mechanismen auf eine neue Ebene. So erstellt der Lernende das Material zwar nicht selbst – damit wäre ja der Witz weg. Dafür, so wurde zeigte sich, prägen sich Lerninhalte besonders gut ein, wenn man vorher eine Vermutung äußern durfte. Das Überraschungsmoment angesichts falscher Antworten bringt das Gehirn erst richtig auf Touren. Richtig aufbereitet, lässt sich diese Lernform ähnlich Karteikarten gut für Fakten oder Begriffe einsetzen. Und wie bei Karteikarten kommen die Fragen, die falsch beantwortet wurden, häufiger dran als andere – damit das richtige Ergebnis auch wirklich sitzt. Dass das Ganze auch noch mehr Spaß macht, hilft dem Kampf gegen die Vergessenskurve außerdem: Der Anwender ist motivierter und lernt so auch besser.

Das Quizformat in Freizeit und Weiterbildung

Die Quizform hat mit den elektronischen Medien einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Verband man früher damit lediglich eine unterhaltsame Fernsehshow, messen sich heute Freunde im Quiz-Duell auf dem Smartphone, wo auch immer sie sich gerade befinden. Lehrer prüfen den Stoff mit Quiz-Tools wie Kahoot ab. Und in der betrieblichen Weiterbildung ist Quizzen dabei, etablierten E-Learning-Formen den Rang abzulaufen. An der Spitze liegen zwar immer noch Lernvideos und Lernprogramme auf Internetplattformen, wie die Benchmarking-Studie zeigte. Diese Formen richten sich eher an Anwender, die über eine bestimmte Zeit konzentriert arbeiten können, beispielsweise am PC. Sie werden zwar teilweise auch im Mobile-Learning-Bereich eingesetzt, das gilt wegen des kleinen Handy-Bildschirms jedoch nicht als optimal. Ein paar Minuten Quiz lassen sich jedoch auch unterwegs einschieben und der kleine Bildschirm ist dafür völlig ausreichend – wie der Erfolg von Quiz-Duell beweist. Eigens für die Weiterbildung in der Versicherungsbranche wurde deshalb die Lernapp V-Quiz entwickelt.

Gesetzliche Weiterbildungspflicht geht auch per Lernapp

Selbstverständlich sollte jeder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sich schon aus eigenem Interesse stets mit Weiterbildungen auf dem neuesten Stand halten und jedes Unternehmen der Branche sollte bestrebt sein, dass seine Mitarbeiter dies tun. In Europa sind über die IDD (Insurance Distribution Initiative) 15 Stunden Weiterbildung im Jahr inzwischen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Diese gesetzliche Weiterbildungspflicht lässt sich auch mit V-Quiz erfüllen: Die Lernapp ist in Deutschland über Gutberaten zertifiziert, in Österreich hat sie das Gütesiegel des IBW und in der Schweiz kann man sich dafür Cicero-Punkte gutschreiben lassen. Damit ersparen sich Anwender zeitaufwendige Präsenztermine – und Spaß macht es auch noch.

Schlaf – der gesunde Lernhelfer

Ein wichtiger Lernhelfer sollte nicht vergessen werden: ausreichend Schlaf! Denn erst im Schlaf verarbeitet das Gehirn die Lerninhalte richtig und speichert sie nachhaltig ab. Konkret: Tagsüber wird faktenbezogenes Wissen, beispielsweise von Karteikarten oder Quiz-Apps, in dem Teil des Gehirns gesammelt, der Hippocampus heißt. Von dort wandern die wichtigen Dinge nachts in den Neocortex-Teil, der Rest wird gelöscht und der Hippocampus ist am Morgen wieder leer und aufnahmefähig. Schlafen Sie nicht genug, reicht die Zeit nicht für diese wichtigen Prozesse und es ist „kein Platz“ für Neues. „Lernen im Schlaf“ bleibt zwar nach wie vor ein Traum, doch ohne Schlaf funktioniert es gar nicht. Wer abends noch ein paar Fragen beantwortet und dann das Gerät zur Seite legt, um mindestens sechs Stunden zu schlafen, tut dagegen seiner Gesundheit etwas Gutes und seiner Bildung noch dazu.

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App für IDD Weiterbildungsstunden und Cicero im Quizformat für die D-A-CH Region

 

Umgang mit positiven Kundenrückmeldungen

Im Sinne tue Gutes und sprich darüber stellt sich doch die Frage, ob Sie dies auch tun. Ja ja, natürlich – aber machen Sie es wirklich strukturiert und systematisch?

In diesem Artikel wollen wir am Beispiel von V-Quiz darlegen, was Sie alles mit positiven Kundenempfehlungen tun können.

 

Das erste ist wohl die Frage, erhalten Sie überhaupt positive Rückmeldungen. Im Falle von V-Quiz ist dies in regelmässigen Abständen der Fall. Mal weniger, mal mehr. Teilweise gibt es auch kritische Töne, aber auch diese sind anzunehmen. Letztlich verbergen sich hinter den kritischen Rückmeldungen sehr wichtige Hinweise, was Sie ggf. verbessern können. Andererseits sollte das Ziel sicherlich nicht sein, 100 % der Nutzer bzw. Kunden zufrieden zu stellen. Hier passt der Satz: Eine Kunst es allen recht zu machen, ist eine Kunst die niemand kann.

 

Erhalten Sie automatisch positive Rückmeldungen umso besser, ansonsten ist es schon einmal Ihre erste Aufgabe dies einzufordern. Fragen Sie Ihren Kunden, ganz direkt, ob er mit Ihrer Leistung zufrieden ist und ob er dies Ihnen auch schriftlich geben könnte.

 

Nehmen wir also nun an, dass Sie positive Rückmeldungen erhalten haben (automatisch oder eingeforderte), was machen Sie nun damit? Dieser Artikel soll hier einige Möglichkeiten aufzeigen.

 

1.  Ihre Webseite

Ihre Webseite ist Ihr Schaufenster Ihres Geschäftes, d.h. platzieren Sie die Kundenrezensionen gut sichtbar auf Ihrer Webseite und weisen andere Kunden darauf hin.

 

2. Social-Media-Kanäle

Nutzen Sie Ihre Social-Media-Kanäle und «posten» dort, passend zum jeweiligen Kanal, die Rückmeldungen Ihrer Kunden. Vorausgesetzt ist natürlich, dass sich Ihre Kunden auch auf dem jeweiligen Kanal aufhalten.

 

a)

Auf Instagram sind zwar «nur» Bilder oder Videos postbar, dennoch können Sie Ihre positiven Kundenrückmeldungen grafisch aufbereiten (lassen *) und somit die Meldungen parallel mit einem schönen Bild verpacken.

* Es gibt z.B. die Webseite upwork.com – dort können Sie für einen günstigen Stundenpreis einen Grafiker finden, der Ihnen Ihre Botschaften visuell verpackt.

 

b)

Auf Twitter ist es – neben wenigen Textzeichen – auch möglich schöne Bilder zu posten. Warum nicht hier ab und an etwas positives posten. Sie können im Prinzip auch dort Ihren eigenen Kanal eröffnen.

 

c)

LinkedIn zwar eher als Networkingplattform für den Beruf gedacht, aber dennoch können Sie hier Ihre Kunden ja durchaus auch treffen. Hier besteht die Möglichkeit neben den «schönen» Bildern einen etwas längeren Text zu nutzen, um z.B. die konkrete Kundenrückmeldung noch etwas auszuschmücken. So könnte beschrieben werden, welche Lösung Sie für die Thematik des Kunden gefunden haben.

Eine neuere Möglichkeit bei LinkedIn ist diejenige, sich eine Unternehmensseite anzulegen, d.h. in gewisser Weise können Sie dann «Privat» vom «Business» trennen. Bei der Businessseite sind weitere Funktionen geplant, so z.B., dass man auch einen Personenkreis «einladen» kann – dies war früher nicht der Fall.

 

d)

Ähnlich wie LinkedIn ist auch Xing zu verwenden, obgleich dort die Art des «postens» etwas eingeschränkt ist bzw. visuell nicht besonders hervorsticht. Von der Grundthematik ist es aber dasselbe.

 

e)

Bleibt noch Facebook, die wohl grösste Plattform. Früher mehr für die Jugend, doch heute scheint Facebook bei den «Erwachsenen» angekommen zu sein. Auf Facebook können Sie sich auch eine Unternehmensseite eröffnen, welche Sie dann regelmässig mit Posts (z.B. eben Kundenrückmeldungen) versehen können.

 

3. Das Jahrbuch der Kundenrückmeldungen

Waren Sie schon einmal beim Arzt? Sicher – nun stellen Sie sich vor, dort würde ein Jahrbuch stehen mit Kundenrückmeldungen. Wie diese froh sind und gut behandelt wurden. Wieso nicht auf Ihrer Agentur auch ein «gedrucktes» Jahrbuch aufstellen, mit positiven Rückmeldungen Ihrer Kunden. Dass dies Arbeit bedeutet ist klar, vor allem bedeutet dies, dass Sie sehr systematisch überhaupt einmal diese Kundenrückmeldungen einfordern.

 

4. Google

Nun wie die meisten werden Sie, wenn Sie etwas suchen, in Google Ihre Suche eingeben um dann die Ergebnisse anzuschauen. Sicherlich ist Ihnen dann auch schon aufgefallen, dass manche Unternehmen eine sogenannte Google Bewertung haben. (von 1 bis 5 Sternen). Ist Ihnen die Google Bewertung von Ihrer Unternehmung bekannt?

Auch hier ist die Wichtigkeit klar, bitten Sie Ihre Kunden via Google Konto Ihre Bewertung dort zu platzieren. Ggf. können Sie dies gar während des Kundentermines tun lassen, da nicht jeder technisch so bewandert ist.

Wie Sie sehen – auch hier sind Sie gefragt, denn ohne, dass Sie Ihren Kunden darum bitten, werden Sie vermutlich nur wenige Bewertungen innehaben.

 

5. Sie als Arbeitgeber

Haben Sie Ihr eigenes Unternehmen mal «gestalkt»? Schauen Sie dich doch mal unter

https://www.kununu.com

an, was Ihre ehemaligen Mitarbeiter so über Ihr Unternehmen aussagen. Dies muss natürlich längst nicht nur negativ sein, dennoch können Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu bewegen eine Rückmeldung dort abzugeben. Denn auch dies kann sich positiv auf die Ausstrahlungswirkung Ihres Unternehmens auswirken.

 

6. Der App- und Play Store

Je nach Angebotes Ihres Produktes sollten Sie darauf achten, dass Sie in den entsprechenden Plattformen «gut» dastehen. Im Fall von «V-Quiz», welches bekanntermassen eine App ist, sind der App und Play Store natürlich wichtig. D.h. auch hier ist darauf zu achten, dass die Kunden die App nach Möglichkeiten bewerten und Sie als Anbieter auch auf diese Rückmeldungen reagieren. Zumindest ein «Dankeschön» wäre sicherlich nicht zu viel verlangt.

 

Es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten, gefragt sind hier vor allem Kreativität – so könnte es doch durchaus möglich sein auf der App TikToK z.B. einige Kunden vorzustellen. Auch wenn dies zwar aktuell weniger zu dieser App passt, so soll diese Idee einfach anregen über den Tellerrand hinauszuschauen um sich eigene weitere Möglichkeiten auszudenken, wie man die Kundenempfehlungen nutzen könnte.

 

Fazit:

Die oben genannten Möglichkeiten mögen nicht neu sein, aber es gibt nicht viele Unternehmen die hier regelmässig und strukturiert vorgehen. Klar ist, dass dies zeitaufwendig ist, aber richtig ist auch, dass eine gute «Bewirtschaftung» dieser Themen mittelfristig Wirkung zeigt. Problematisch ist, dass Werbemassnahmen schwer zu messen sind. Die heutigen technischen Möglichkeiten liefern zwar bessere Informationen, dennoch sind die «wirklichen» Wege des Kunden nicht immer ersichtlich.

 

Legen Sie los 😊

 

Hier noch eine kurze Vorstellung von V-Quiz:

 

  • V-Quiz bietet IDD Weiterbildungsstunden an und ist in der Schweiz von Cicero, in Deutschland von gutberaten.de sowie in Österreich vom ibw akkreditiert.
  • V-Quiz ist die 1. öffentlich zugängliche App, die es in der DACH-Region gibt.
  • V-Quiz ist kostenlos nutzbar, nur wenn eine Teilnahmebestätigung, nebst dem Eintrag in einer der betroffenen Datenbanken erfolgen soll, fallen je Stunde Kosten an. Mit dieser App können die Versicherungsfachleute wie (Versicherungsmakler, Versicherungsagenten oder auch andere Zielgruppen wie z.B. Aktuare) sich flexibel weiterbilden.
  • V-Quiz dann genutzt werden, wenn es gerade passt.
  • V-Quiz ist eine Abwechslung zu den heute üblichen Webinaren
  • V-Quiz ist Spiel und Spass
  • V-Quiz ist auch passend für Lehrlinge, da diese die App kostenfrei nutzen können
  • V-Quiz bietet die Möglichkeit sich ein «Polster» an IDD bzw. gutberaten.de Weiterbildungsstunden zu schaffen
  • V-Quiz ist herausfordern
  • V-Quiz bietet in den 3 Ländern in Summe rund 15 000 Fachfragen aus dem Versicherungsbereich an
  • V-Quiz wird jedes Jahr aktualisiert

 

Die App ist im App bzw. Play Store zu finden: Einfach V-Quiz eingeben oder auf den u.g. Link klicken:

 

Österreich:

Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer.at

Apple:

https://apps.apple.com/us/app/v-quiz-at/id1503342994

 

Deutschland:

Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer.de

Apple:

https://apps.apple.com/de/app/v-quiz-d/id1479673280

 

Schweiz:

Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer

Apple:

https://apps.apple.com/ch/app/v-quiz-ch/id1440989095

Arbeitswelt der Zukunft – hier: des Versicherungsberaters bzw. Versicherungsmaklers

Zukunftsvisionen sind eine äußerst spannende Angelegenheit. Sie regen uns zum Träumen an. Lassen uns zu waschechten Visionären werden. Oder sie motivieren dazu, schon heute unser Bestes für ein erfolgreicheres Morgen zu geben. Gleichzeitig macht die Ungewissheit vielen Menschen Angst:

Was wird wohl kommen? Werde ich gesund sein? Und wie sieht es mit meiner Arbeit aus? Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung stellt Letzteres keine Überraschung dar. Zugegeben, Vorhersagen sind stets mit Vorsicht zu genießen. Die Unbekannte X ist es schließlich, die selbst die beste Planung der fähigsten Köpfe unbrauchbar werden lässt. Beispiele hierfür gibt es zu Genüge.

Heute schon digitaler als gedacht

Dabei nützt es nichts, die Augen vor den Weiten des digitalen Wandels zu verschließen. Im Versicherungswesen etwa sind die Zeichen der hochtechnologisierten Zeit schon nicht mehr zu übersehen. Die Frage drängt sich auf: Wenn Berater ihren Service auch wunderbar online anbieten können, warum sollte jemand auf den Besuch vor Ort setzen? Und Apps, die den aktuellen Standort vor einem Außeneinsatz metergenau berechnen, stellen längst keine Zukunftsmusik mehr dar. Auch das Lernen online, etwa über die im Markt sehr bekannte kostenfreie App für das Versicherungswesen «V-Quiz» zur Erfüllung der IDD Richtlinie, macht für viele Menschen ein rundum gelungenes Tagwerk aus. So wappnen sich dynamisch denkende Verkäufer für den Wandel in ihrem Berufsfeld, der mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen mag.

Und dieser wird nicht nur für die Berufsgruppe Versicherer drastische Veränderungen mit sich bringen.

Wie es ist und was es sein kann

Halten Sie Ihren typischen Tagesablauf für optimal produktiv? Nutzen Sie die Zeit im Auto für die auditive Weiterbildung? Oder lernen Sie in Ihrer Mittagspause eine exotische Fremdsprache via App? Möglichkeiten, von den Vorzügen der Technologisierung zu profitieren, gibt es wie Sand am Meer. Sie eignen sich ideal dazu, das Leben von jedem Menschen mit weiteren Facetten anzureichern. Dies gilt sowohl im privaten, als auch im beruflichen Kontext. Gleichzeitig stellen sie uns vor die bekannte Qual der Wahl. Denn wo ist die Optimierung des Alltags am sinnvollsten?

In der Versicherungsbranche scheint die Sache klar zu sein. Denn Applikationen, die beispielsweise einen Schaden automatisch aufnehmen, erleichtern die Arbeit enorm. Gleiches gilt für Programme wie Finanzritter, die den Bedarf eines Klienten umgehend ermitteln. Selbst Gesetze könnten künftig so optimiert werden, dass sie sich über eine kompromisslos sichere Schnittstelle direkt mit einem virtuellen Datenspeicher verbinden. Eine automatisierte Fallbearbeitung für die maximal verschlankte Prozessbehandlung ließe sich so einrichten.

Wenn die Integration von Gesetzen, wie z.B. die IDD, nebst Ausführung nun unbestechlich fehlerfrei gelänge und gleichzeitig nur den Bruchteil der Arbeitszeit eines durchschnittlichen Angestellten benötigen würde. Ja, die Revolution der Versicherungsbranche wäre in vollem Gange. Dabei ist dieses Szenario keinesfalls so unwahrscheinlich, wie manch alteingesessener Arbeitnehmer oder Unternehmer annehmen würden. Die Blockchain-Technologie als potenzielle Infrastruktur dieser Vision gibt es nämlich bereits. Als Prototyp existiert sie sogar schon seit den frühen 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Wird der Mensch als Verkäufer, Berater und helfende Hand im Versicherungssektor also von virtuellen Leistungsketten verdrängt? Eine gute Frage!

Versicherung ist …

Versicherung ist Vertrauenssache. Daran lässt sich nicht rütteln. Was heute noch als Selbstverständlichkeit daherkommt, kann zukünftig den Unterschied machen. Denn Hand aufs Herz: Würden Sie die Absicherung Ihres Ruhestands lieber einem seelenlosen Robo-Advisor anvertrauen, der weder familiäre Verbunde, noch die individuelle Rentenlücke kennt? Oder aber einem Berater, der Ihnen schon zur Grundsteinlegung Ihres Eigenheims gratulierte?

Klar, Menschen machen Fehler. Vielleicht hätte Ihnen eine durch künstliche Intelligenz erkannte Anlagemöglichkeit im Rückblick mehr Rendite eingebracht. Auf der anderen Seite: Sind es nicht mit Freude erfüllte zwischenmenschliche Beziehungen, die am Ende wirklich zählen? Wie ein starker Partner, auf den bei Fragen oder Problemen stets Verlass ist?

Ein Versicherungsberater wird sich zukünftig nicht nur durch seine Expertise beweisen müssen. Der Wert seiner oder ihrer Handlung wird sich vor allem auch im emotionalen Bereich ansiedeln. Aus diesem Grund rücken der Mensch und seine Bedürfnisse trotz des Wandels hin zu besser digital vermehrt in den Fokus einer Dienstleistung. Hierbei werden auch die Neuen Medien eine tragende Rolle spielen. Vor allem die Kommunikation sei hier genannt. Am Internet führt kein Weg vorbei.

Ein Berufsbild im Wandel

Versicherungsberater, -makler und -verkäufer sind in den frühen 20-er Jahren des 21. Jahrhunderts viel unterwegs. Sie absolvieren Hausbesuche oder vermitteln passgenaue Unternehmenslösungen im Außendienst. Im Vergleich zur Tätigkeit vor einer Dekade zeichnet sich das Arbeitsleben heute durch einige Neuerungen aus. Nicht nur die vergleichsweise junge IDD soll hierfür als Beispiel dienen. Vor allem auch die erweiterten Möglichkeiten, mit Versicherungsnehmern zu kommunizieren, verändern das Tagwerk maßgeblich – mit steigender Tendenz.

Die Hauptgründe für diesen Wandel sind schnell ausgemacht: Globalisierung und Digitalisierung. So ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, das individuelle Serviceportfolio auf einer eigenen Website vorzustellen. Auftritte in den sozialen Medien runden die kundennahe Kommunikation ab. Zugleich verändert sich die Marketing- Landschaft enorm. Und das nicht nur in der Versicherungsbranche! Schnödes Verkaufen ist mittlerweile immer weniger gefragt. Kostenlos informieren, Mehrwert bieten und Interessenten mit spannender Unterhaltung begeistern, das sind die Werbeformen der Zukunft.

Dabei steht die Sinnhaftigkeit dieses Trends außer Frage. Wie bereits erwähnt rückt das Zwischenmenschliche wieder vermehrt in den Fokus jeder Geschäftstätigkeit. Können Roboter zukünftig sämtliche organisatorische Arbeiten erledigen, werden die sozialen Verbunde noch wichtiger. Versicherungsanbieter tun also gut daran, das Fundament für besten Service offline und online zu legen. Eine nutzerfreundlich gestaltete Website ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

Der Berater aus dem Bildschirm

Die Weiterbildung im Netz erlebt einen regelrechten Boom. Apps wie «V-Quiz» oder auch kostbare Informationen wie von gutberaten.de bereitgestellt, werden von immer mehr Menschen genutzt. Der Mehrwert ist also nicht nur in aller Munde – auch auf Smartphones, Tablets und Co. macht er seinen Stellenwert deutlich.

Es ist abzusehen, dass eine der wichtigsten Aufgaben von tragfähig aufgestellten Versicherungsanbietern exakt hier liegen wird: Menschen mit hilfreichen Informationen über Neue Medien zu versorgen. Dies kann mithilfe einer eigens erstellten App ebenso gelingen wie über YouTube-Videos oder einen Corporate Blog. Auch die Suchmaschinenoptimierung muss an dieser Stelle genannt sein. Denn wird digital und vor allem mobil agieren immer wichtiger, trifft dies ebenfalls auf die Sichtbarkeit im Netz zu. Dies ist jedoch schon heute der Fall.

So erreichen Versicherer, die über ein herausragendes Ranking in den Suchmaschinen verfügen, bedeutend mehr Interessenten als weniger sichtbare Mitbewerber. Folglich steigt neben ihren Vertragsabschlüssen auch die Markenbekanntheit. Letztere trägt wiederum zum finanziellen Wachstum bei. Und dies, obwohl die Anbieter ausgewähltes Fachwissen kostenlos bereitstellen. Wobei: Vielleicht genau deswegen? Stichwort: Versicherung ist Vertrauenssache.

Brandheiß: 5G und neue Algorithmen

Ist von der zunehmenden Digitalisierung die Rede, müssen ebenso 5G und sich stetig weiterentwickelnde Algorithmen zur Sprache kommen. Dieses Duo ist ein echtes Hot Topic. Die Frage ist natürlich: Handelt es sich bei ihm um Sprengstoff für unsere Zukunft? Oder wird die futuristisch anmutende Kombination den Alltag von Unternehmen und Dienstleistern massiv erleichtern?

Klar ist: Mit absoluter Sicherheit lässt sich nichts vorhersehen. Auch nicht, ob bereits die Infrastruktur 5G die gleichsam herbeigesehnte und gefürchtete Revolution einläutet. Oder aber, ob es hierfür nicht doch noch zwei weiterer Innovationen bedarf. Für Versicherungsanbieter sind aus diesem Grund zwei Dinge essenziell:

Erstens, bestehende Möglichkeiten clever auszuschöpfen. Ein auf neue Medien ausgerichtetes Angebot ist ein Paradebeispiel herfür.

Zweitens ist essenziell, flexibel zu bleiben. Wer zukünftig am Markt bestehen möchte, muss sich anpassen. Sind heute vielleicht noch Langstreckenflüge nötig, um den Großkunden zu erreichen, lassen sich die hierfür erforderlichen Ressourcen in zwei Jahren womöglich dank des Online-Meetings einsparen.

Die Zukunft kommt – ob gewollt oder nicht

Sie betrifft nicht nur das Versicherungswesen: Die Digitalisierung schreitet voran und formt unser Leben. Auf der einen Seite bietet dies schier endlose Möglichkeiten für einen verbesserten Alltag. Denken Sie doch nur an das Internet! Und fragen Sie sich: Möchten oder könnten Sie gar darauf verzichten? Ähnlich verhielte es sich vermutlich, übernähmen Roboter und andere künstliche Intelligenzen jetzt ungeliebte Aufgaben im Büro oder in der heimischen Küche.

Auf der anderen Seite sind die Vorbehalte vieler Menschen gegenüber des digitalen Wandels verständlich. Bewährtes wird ersetzt, Eigeninitiative lässt sich nicht länger hinauszögern. Denn der Umgang mit Algorithmen, Cloud-Speicher und Co. ist noch nicht ausgeprägter Bestandteil unserer Schulbildung. Folglich wird die persönliche Weiterbildung zum Muss, sollen diese Themen in Fleisch und Blut übergehen.

Es sei denn, der Wandel beginnt bereits in den Köpfen der Entscheidungsträger. Wobei es sich natürlich auch bei diesem um eine Sache handelt, die sich nicht voraussehen lässt. Die Zukunftsmusik spielt definitiv – doch wie immer kann sie nicht jeder hören. Was ist mit Ihnen?

Dieser Artikel wurde gesponsert von V-Quiz:

Probieren Sie die App «V-Quiz» doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.de

Als Versicherungsmakler und -berater muss man „rechnen“ können

Laut § 34d Absatz 1, 2 und 7 Satz 1 Nr. 1 GewO unterliegen Versicherungsvertreter, -makler, -berater und -vermittler einer jährlichen Weiterbildungspflicht. Dafür gibt es eine Reihe von guten Gründen. Schließlich ändern sich in kaum einem Bereich die Bedingungen so häufig wie im versicherungsaffinen Deutschland. Doch neben neuen Gesetzen und Bestimmungen gilt es auch, altes Wissen stets aktuell zu halten. Neben dem Fachwissen sind auch weitere Kompetenzen von Vorteil – hierzu zählt z.B. das Versicherungsrechnen.

Testen Sie Ihre Rechenleistung mit dem V-Quiz

Sicher, wir haben es alle irgendwann einmal gelernt, geübt und erfolgreich in der Prüfung angewandt, aber Hand aufs Herz: „Wie gut ist Ihre Rechenleistung heute?“

Können Sie den monatlichen Aufwand Ihrer Kunden für Lebenshaltungskosten, Kinderbetreuung, Sport, Multimedia etc. noch im Kopf mit den Einnahmen vergleichen, um dann die mögliche Darlehensrate zu kalkulieren? Und wie hilfreich wäre eine solche Fähigkeit, um potenzielle Kunden von Ihrer Seriosität und Ihrem Sachverstand zu überzeugen?

Wie schnell sind Sie mit der Antwort auf die Frage nach der Auszahlungshöhe einer Lebensversicherung? Und wie erklären Sie dem Fahranfänger, warum er eine sehr viel höhere Versicherungsprämie zahlen muss als sein 50-jähriger Vater?

Manchen Kollegen fällt es heute bereits schwer den Jahresbetrag zu berechnen, wenn der Monatsbetrag bekannt ist. Insbesondere dann, wenn es einen Abschlag von 15% gibt.

Das alles ist vollkommen normal. Immerhin wird unser Verstand täglich von Hunderten von neuen Informationen geflutet. Wir haben häufig kaum die Möglichkeit zu filtern, welche davon wichtig sind und welche wir sofort wieder vergessen dürfen. Viele von uns verarbeiten diese Informationsflut in der Nacht, wenn der Geist sich eigentlich ausruhen sollte. Kein Wunder also, dass unser überforderter Kopf das Rechnen so gerne dem Computer überlässt. Und dort gehört es im Grunde ja auch hin. Allerdings sollten wir schon in der Lage sein einzuschätzen, ob die Ergebnisse überhaupt mögliche Ergebnisse sind.

V-Quiz – die Weiterbildungs-App für das Versicherungswesen

V-Quiz ist die erste Lern-App für Weiterbildung gemäß der Insurance Distribution Directive – IDD. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich, für den jeweiligen Markt angepasst und von den dafür zuständigen Instituten akkreditiert. Demnach können Versicherungsmakler, Versicherungsberater aber auch Aktuare und Pensionskassenexperten sowie Financial Planners gleichermaßen diese für Ihre Weiterbildungsverpflichtung online nutzen.

Mit V-Quiz können Sie Ihrer Weiterbildungsverpflichtung ohne großen Aufwand und ohne Verdienstausfall nachkommen. Dank der ansprechend gestalteten Oberfläche, der praxisnahen Beispiele und des Quiz-ähnlichen Charakters werden Sie die Zeit, die Sie mit dieser modernen Art der Weiterbildung verbringen, nicht nur als äußerst informativ, sondern auch als sehr unterhaltend empfinden.

Finden Sie mit V-Quiz die richtigen Formeln

V-Quiz bietet in Summe in allen 3 Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) knapp 15 000 Fragen zu verschiedenen Bereichen der Versicherungswirtschaft (Sachversicherung, Personenversicherung, Sozialversicherung, Allgemeine Branchenkenntnisse, usw. …). Wenn auch nicht im Übermass, dennoch finden sich auch einige Rechenaufgaben in V-Quiz wieder.

Zu den wichtigsten Operationen im Versicherungsbereich zählen

  • Dreisatz mit und ohne Tabelle
  • Prozent- und Promillerechnen
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Prämienkalkulation mit und ohne Selbstbehalt

Wenn Ihnen jetzt schon der Kopf schwirrt, dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Denn mit V-Quiz werden Sie nicht nur die entsprechenden Formeln wieder mindestens so gut handhaben können wie zum Zeitpunkt Ihrer Abschlussprüfung – mit V-Quiz bekommen Sie in dieser Zeit auch noch Weiterbildungspunkte und erfüllen somit die Vorgaben der Gewerbeordnung.

Ein paar Beispiele:

Beginnen wir mit dem einfachen Dreisatz

Sie erinnern sich noch?

Beispiel: Ein Unternehmer versichert 5 Fahrzeuge zu einem jährlichen Betrag von 2200 Euro, wie viel muss er im Folgejahr bezahlen, wenn er seinen Fuhrpark auf 8 Fahrzeuge erhöht?

Das ist einfach:

5 Fahrzeuge ≙ 2200 Euro

8 Fahrzeuge ≙  x Euro

= 3520 Euro

Was aber geschieht, wenn das Versicherungsunternehmen pro zusätzlichem Fahrzeug einen Rabatt von 5% gewährt?

Was, wenn zwei der neuen Fahrzeuge eine Vollkasko Versicherung erhalten oder die Prozente des Versicherungsnehmers insgesamt sinken?

Bei diesen Berechnungen ist es nicht nur wichtig, den einfachen Dreisatz zu beherrschen, hier benötigen Sie vor allem ein umfassendes Verständnis darüber, wie die Formel zu handhaben und umzustellen ist.

Prozent- und Promillerechnung mit V-Quiz rasch gelernt

Das Prozent- und Promillerechnen kommt im Versicherungswesen vor allem in Beitragskalkulationen zum Einsatz. Hierbei geht es um Variablen, die in das Verhältnis zur Zahl 100 gesetzt werden.

Beispiel: Die Provisionseinnahmen der Versicherungsagentur Falk & Co. betrugen im vergangenen Jahr Euro 56.800. Im laufenden Geschäftsjahr soll eine Steigerung von 15% erreicht werden. Wie hoch sind die erwarteten Provisionseinnahmen?

In diesem Fall sind 100 Prozent gleich Euro 56.800. Davon gilt es 15 % zu ermitteln, die dann wiederum zu dem Betrag des Vorjahres addiert werden müssen. Die Formel sieht so aus:

+ 56.800,00 = Euro 65.320

Pro – Mille bedeutet der tausendste Teil, der Rechenweg ist hierbei genau der Gleiche wie bei Prozent.

Beispiel: Die Statistik zeigt auf, dass von 95.000 männlichen Europäern im Schnitt 244 im Alter von 40 Jahren sterben. Ein Versicherungsunternehmen möchte diese Sterblichkeitsrate mit derjenigen der 40jährigen Männer ihres Bestandes vergleichen. Es benötigt den entsprechenden Promillesatz. Die Formel sieht so aus:

Die 95.000 Männer entsprechen in diesem Fall 1000 Promille.

95.000 Männer ≙ 1.000 ‰

244 Männer ≙   x       ‰

= 2,568 ‰

Keine Angst vor Versicherungsmathematik mit V-Quiz

Auch wenn diese Formeln für viele bereits eine Herausforderung darstellen, geht es doch deutlich komplexer. Dies ist auch kein Wunder. Schließlich geht es im Versicherungswesen immer wieder um Wahrscheinlichkeiten.

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass ein 60-jähriger Mann in 20 Jahren noch lebt.
  • Wie ändert sich diese Wahrscheinlichkeit, wenn er Raucher ist?
  • Wie hoch ist das Unfallrisiko bei einem 25-jährigen Fahranfänger?
  • Wie hoch ist die Gefahr einer Berufsunfähigkeit bei einer 32-jährigen Frisörmeisterin mit zwei Kindern?

Um dies alles zu berechnen gibt es im Versicherungsrechnen eine große Anzahl komplexer Formeln. Diese sind mit den stets gleichen Variablen bestückt und werden, je nach Notwendigkeit, umgestellt. Eine solche Formel kann durchaus sehr einschüchternd wirken, wie beispielsweise diese hier:

R(t) = a(t)*(L(t)-V(t))/(1+i).

Dabei handelt es sich übrigens um einen Teil der Berechnung einer Risikoprämie. Hierbei ist L die Leistung, die in der Versicherungsperiode t zu erbringen ist (L(t)), V die entsprechende Deckungsrückstellung und a die Ausscheidewahrscheinlichkeit. R(t) ist damit die zu bestimmende Risikoprämie.

Mit V-Quiz werden Sie solche komplexen Formeln nicht lernen müssen, aber Sie frischen Sie Ihr Wissen wieder auf, erwerben neues und bekommen dabei auch noch die entsprechenden Weiterbildungspunkte gemäß IDD.

Wie funktioniert die Weiterbildungs-App von V-Quiz

Mit der Weiterbildungs-App von V-Quiz erweitern Sie spielerisch Ihren Wissenshorizont. Dabei nutzt die App moderne neurowissenschaftliche Methoden der Wissensvermittlung. So sprechen die Übungen die rechte und die linke Hirnhälfte gleichermaßen an, und speichern das Gelernte auf diese Weise in zwei vollkommen unterschiedlichen Bereichen Ihres Gedächtnisses. Der Quiz-Charakter in dem die Aufgaben gestellt sind, dient nicht nur der Unterhaltung, er erhöht auch Ihre Aufmerksamkeit.

Wie können Sie die Weiterbildungszeit mit der V-Quiz App beantragen

In fünf Schritten beantragen Sie die wertvolle Weiterbildungszeit nach IDD mit der V-Quiz App.

Zunächst sammeln Sie die notwendige Anzahl an Quiz-Coins mit der kostenfreien V-Quiz App. Dies geschieht durch regelmäßige Nutzung der App. Das kann jederzeit und überall spielerisch stattfinden. Egal, ob Sie die Zeit kurz vor einem Kundentermin nutzen oder noch eine halbe Stunde V-Quiz vor dem Abendessen spielen möchten. Jede Minute zählt und für jede richtig beantwortete Frage erhalten Sie einen Quiz-Coin.

Ab 100 Coins sind Sie dabei und können die Weiterbildungszeit direkt über die V-Quiz-App beantragen. Dabei ergeben 100 Coins eine Weiterbildungsstunde. Dieser Schritt ist dann kostenpflichtig. Sie erhalten eine Rechnung und nach deren Bezahlung wird Ihr Lernerfolg von dem Bildungsanbieter geprüft, ggf. bescheinigt. Ebenso erfolgt dann ein Eintrag in die entsprechende Datenbank (gutberaten.de oder Cicero).

Probieren Sie die App doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Reputation des Versicherungsverkäufers

Um erfolgreich auf dem Versicherungsmarkt tätig zu sein, gehört heutzutage deutlich mehr dazu, als nur ein gutes Produkt anzubieten. Wer Versicherungen an den Mann bringen will, hat es grundsätzlich nicht einfach –Versicherungsverkäufer kämpfen seit vielen Jahren gegen ihr weit verbreitetes schlechtes Image an, außerdem kann eine Versicherung heute auch einfach unkompliziert und zu attraktiven Beiträgen direkt online abgeschlossen werden. Umso wichtiger ist es da für einen Versicherungsverkäufer, sich am Markt mit fundiertem Fachwissen, einer ehrlichen Beratung, einem guten Service und authentischer Persönlichkeit zu behaupten. Zu einem erfolgreichen Auftritt gehört zudem, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein – zu einem Nachweis von regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen sind Versicherungsberater und -makler sogar verpflichtet.

Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, welche Eigenschaften und Fähigkeiten ein Versicherungsverkäufer haben sollte, um einen guten Ruf zu erhalten und diesen auch langfristig zu manifestieren:

Beratung & Kompetenz– die eigenen Produkte gut kennen

Es sollte selbstverständlich sein, dass Sie beispielsweise den „Verzicht auf abstrakte Verweisung“ erklären können, wenn Sie dem Kunden eine Berufsunfähigkeitsversicherung präsentieren. Auch der Begriff Unterversicherungsverzicht bei der Hausratversicherung ist Ihnen natürlich geläufig. Kunden sollten darauf vertrauen können, dass sich der Versicherungsverkäufer mit den Versicherungsprodukten bestens auskennt. Das bedeutet: Ganz gleich, welche Versicherung Sie verkaufen wollen, Sie sollten diese bis ins kleinste Detail (mit sämtlichen Fallstricken) kennen, um den Kunden optimal seinem Bedarf und seinen Wünschen entsprechend beraten zu können. Haben Sie Antworten auf die Fragen des Kunden, signalisiert das Kompetenz und fundiertes Fachwissen.

Ehrlichkeit – Lügen haben kurze Beine

Ein Detail in den Versicherungsbedingungen bewusst unterschlagen oder eine Leistung etwas attraktiver dargestellt als sie wirklich ist? Natürlich wäre es manchmal einfacher, Hausrat-, Haftpflicht-, Berufsunfähigkeitsversicherung und Co. so „geschönt“ zu verkaufen, dass sie allen Ansprüchen des Kunden gerecht wird. Zwar mag dieses Vorgehen zu einem kurzfristigen Verkaufserfolg führen, langfristig werden Lügen und kleine Beschönigungen aber auf Sie zurückfallen: Eine Beschwerde des Kunden ist da noch das geringste Übel. Wenn Sie sich dagegen an das Motto „Ehrlich währt am längsten“ halten und zunächst vielleicht nur einen kleinen Auftrag erhalten, besteht jedoch die gute Chance auf eine langfristige Kundenbindung mit weiteren Aufträgen. Und: Nur wer selbst hinter seinen Produkten steht, kann diese auch ehrlich verkaufen.

Zuverlässigkeit und Service – als Ansprechpartner stets parat sein

Wenn der Kunde das Gefühl hat, dass er sich auf Sie verlassen kann, haben Sie alles richtig gemacht. Das bedeutet: Sie reagieren auf seine Anliegen, Fragen und Probleme zeitnah mit kompetentem Verhalten. Selbst wenn Sie selbst nicht direkt eine Lösung parat haben, kümmern Sie sich schnellstmöglich darum und versuchen die Fragestellung zu klären – indem Sie beispielsweise Ihr eigenes Netzwerk nutzen und kompetente Experten um Rat fragen.
Zum Service eines Versicherungsverkäufers gehört es zudem, auch nach dem Abschluss eines Vertrages weiterhin als Ansprechpartner für den Kunden zur Verfügung zu stehen und ihm bei allen Belangen rund um die Versicherung, zum Beispiel bei der Schadensabwicklung, zuverlässig zur Seite zu stehen.

Persönlichkeit – sich selbst treu bleiben

Natürlich müssen Sie, um als Versicherungsverkäufer erfolgreich zu sein und einen guten Ruf zu haben, Fachwissen besitzen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Faktor Persönlichkeit. Diese kann man nicht erlernen, sondern man besitzt sie im besten Fall einfach. Gehört zu Ihrer Persönlichkeit ein aufgeschlossenes freundliches und sympathisches Wesen, Empathie, Geduld, Selbstvertrauen und Überzeugungskraft, bringen Sie die wesentlichen Eigenschaften bereits mit. Wenn Sie sich zudem in den Gesprächen nicht verstellen, sondern stets authentisch Sie selbst bleiben, ist das ein wesentlicher Erfolgsgarant für jeden Versicherungsverkäufer.

Marketing & Netzwerk – von sich reden machen

Persönliche Empfehlungen sind bekanntlich die besten: Diese Maxime gilt auch für Versicherungsberater. Um neue Kunden zu akquirieren, ist die Mund-zu-Mund-Propaganda die erfolgversprechendste Werbemaßnahme. Allein aus diesem Grund sollte es in Ihrem eigenen Interesse sein, Ihre Kunden stets zufrieden zu stellen. Von großem Vorteil ist zudem ein gut funktionierendes und ausgebautes Netzwerk, wenn Sie mit Berater- und Maklerkollegen eng zusammenarbeiten und zum Beispiel durch Kooperationen neue Kunden generieren können.
Nicht vernachlässigt werden sollte der Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Dazu gehört zum Beispiel ein professionell gestalteter Internetauftritt, der regelmäßig aktualisiert wird. Auch gezielt platzierte Werbemaßnahmen, die konkret an Ihre Zielgruppe gerichtet sind, können zu einem guten Renommée des Versicherungsverkäufers beitragen.

Neue Medien – auf allen Wegen kommunizieren

Im digitalen Zeitalter nehmen die neuen Medien mit modernen Kommunikationsmitteln einen zunehmenden Stellenwert ein. Als Versicherungsexperte können Sie auf den verschiedensten Wegen digital wie analog kommunizieren. Auch das Thema Online-Marketing ist nicht zu vernachlässigen. Es sollte zudem selbstverständlich sein, mit Versicherungs- und Datenverarbeitungsprogrammen sicher umgehen zu können, um Aufträge zu erfassen oder Angebote direkt Online zu kalkulieren. Im besten Fall bleibt neben der digitalen Kommunikation aber immer auch noch Zeit für das persönliche Gespräch – denn das lässt sich durch kein anderes Medium ersetzen.

Einzigartigkeit – bietet den Kunden einen Mehrwert

Im Zeitalter der Direktversicherer und unkomplizierten günstigen Online-Abschlüssen muss der Versicherungsverkäufer sich mit anderen Qualitäten hervortun, um den potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten. Abheben können Sie sich vor allem mit einer bedarfsgerechten und individuellen Beratung. Im Gegensatz zu jeder Online Plattform haben Sie Antworten auf spezielle und individuelle Fragen und können bei möglichen Unklarheiten und Problemen schnell helfen. Versicherungslösungen werden speziell auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden abgestimmt, Verträge lassen sich im gewissen Rahmen anpassen und optimieren. Ihr weiterer wesentlicher Vorteil: Die Kunden haben einen Ansprechpartner, den sie persönlich kennen und dem sie bestenfalls vertrauen, so dass sie sich nicht an eine anonyme Hotline bei der Schadensabwicklung wenden müssen. Machen Sie sich diesen großen Pluspunkt zunutze, indem Sie Ihren persönlichen Mehrwert auch gegenüber den Kunden kommunizieren.

Fachwissen & Qualifizierung – so können Sie sich weiterbilden

Ein Versicherungsverkäufer ist immer nur so gut, wie sein Fachwissen. Eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, um erfolgreich Versicherungen verkaufen zu können. Zusätzlich punkten Sie mit Kompetenz, wenn Sie höhere Qualifikationen, wie den Fach- oder Betriebswirt, nachweisen können. Darüber hinaus sollten regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen nicht nur selbstverständlich sein, sie sind gemäß der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive) seit 2018 sogar Pflicht. Vorgeschrieben sind demnach mindestens 15 Weiterbildungsstunden pro Jahr, die ausschließlich von akkreditierten Bildungsdienstleistern durchgeführt werden dürfen und die Versicherungsverkäufer dann gegenüber Aufsichtsbehörden, Arbeitgebern sowie den Versicherungen (den Produktgebern) nachweisen können (weitere Infos siehe gutberaten.de).
Um eine akkreditierte Weiterbildungszeit zu erhalten, müssen Sie nicht zwingend mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand Seminare besuchen.

Eine Weiterbildung ist auch über die spezielle Lern App V-Quiz (www.v-quiz.com) möglich. In allen gemäß den IDD-Richtlinien relevanten Themenbereichen, wie Personen- und Sachversicherung, Sozialversicherung und Recht, stehen bei diesem V-Quiz insgesamt über 7000 Fragen zur Wissensabfrage und Weiterbildung bereit. Spielerisch durch das Sammeln von sogenannten Quiz-Coins können Versicherungsberater, Versicherungsmakler, Aktuare, Pensionskassenexperten sowie auch Finanzplaner mit dieser App ihre Weiterbildungsstunden, die den Anforderungen des IDD entsprechen, ablegen.

Ergänzend ist es zudem möglich, einen Eintrag in die gutberaten.de-Datenbank zu beantragen. Tipp: Da die Nutzung der App grundsätzlich kostenfrei ist und lediglich für einen gewünschten Eintrag in die gutberaten-Datenbank Kosten anfallen, lohnt es sich, als sinnvolle Weiterbildung auch regelmäßig zwischendurch sein Wissen zu testen und zu optimieren – schließlich möchten Sie sich ja bei den Kunden als guter und kompetenter Versicherungsverkäufer präsentieren.

Probieren Sie die App doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

Thomas Köhler Gründer der 1. akkreditierten Spiel-Lern-App für den DACH Raum

Thomas Köhler

Founder & CEO

Zaigen GmbH

Quizzen und Wissen

Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. Gute Resultate sind kein Selbstgänger. Berater und Makler müssen auf dem neuesten Stand sein, doch die Zeit für Weiterbildung ist knapp. Neue Formen des Lernens sind gefragt — das Gute ist: Es gibt sie schon, man muss sie nur nutzen wollen.

Von Thomas Köhler

Verglichen mit anderen Branchen ist der Versicherungssektor durchaus weiterbildungswillig. Das ist schon aus Eigeninteresse dringend notwendig:

Zum einen verändern sich gesetzliche Regeln immer wieder, zuletzt durch die Insurance Distribution Directive in Europa, zum anderen sind die Kunden anspruchsvoller. Sie haben sich möglicherweise schon vorab im Internet informiert und erwarten, dass eine persönliche Beratung darüber hinaus geht. Nach der IDD ist nun bekanntlich jeder, der mit dem Vermittlungsprozess zu tun hat, zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet. Es gibt Akteure, die das noch zu wenig finden — gut beraten empfiehlt bekanntlich sogar 30 Stunden.

Aber wie wird diese nun umgesetzt? An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es nicht, doch Thema, Ort und Zeit müssen auch dem Bedarf des Vermittlers oder Maklers entsprechen. Für manche ist dies die erste Hürde. Gerade von kleineren Agenturen kommt die Rückmeldung, dass es schwierig ist, die Mindestauflage von 15 Stunden zu erfüllen. Nicht jeder kann oder will dafür viel Geld ausgeben. Nach der Statistik von gut beraten sind Präsenzveranstaltungen immer noch die am häufigsten genutzte Lernform — doch ihr Anteil sinkt. Im dritten Quartal 2019 lag dieser erstmals nur bei 49 Prozent. Selbstgesteuerte E-Learning-Angebote holen auf und wurden im selben Quartal bereits zu 37 Prozent gewählt. Diese Form wird immer mehr nachgefragt, weil sie besser in den Alltag von Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern zu integrieren ist. Eine Lektion lässt sich immer dann einlegen, wenn es gerade passt.

Viel Hype, langsame Umsetzung im Mobile Learning

Eine neue Variante in diesem Bereich ist die Lernapp V-Quiz. Ob allgemeine Branchenkenntnisse, Personen-, Sach- oder Vermögensversicherung, Recht und Compliance oder Führung: Alles wird in Quizform abgefragt. Das lässt sich spontan einschieben, wenn sich Lücken auftun, mehr als ein Smartphone braucht es nicht. V-Quiz ist nicht nur Unterhaltung für Versicherungsfachleute: Die App der Schweizer Zaigen GmbH ist inzwischen nicht nur in der Schweiz von Cicero, sondern auch in Deutschland bei gutberaten und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung anerkannt. Kurse können nach gewünschtem Fachgebiet gewählt werden. Der Algorithmus sorgt für eine Wiederholung des Stoffes, bis er sitzt, und kontrolliert den Lernerfolg. Anschließend dürfen sich die Anwender dafür Punkte gutschreiben lassen, und erst dann wird auch eine Gebühr fällig. Das Quizformat verbindet Mobile Learning mit Mikro-Learning, also dem Lernen in kleinen Einheiten, sowie mit Gamification, dem Einsatz spielerischer Elemente in anderem Zusammenhang. Beides sind erwiesenermaßen wirkungsvolle Lerntaktiken.

Mobile Learning wie mit V-Quiz wird zwar schon seit Jahren als Zukunft beschworen. In der Praxis gab es dabei in der Vergangenheit einige Hürden. Die branchenübergreifende Benchmarking-Studie 2018 stellte fest, dass nur 29,2 Prozent der befragten Unternehmen Mobile Learning tat- sächlich bereits nutzten, 30,1 Prozent wollten damit beginnen. Für 40,4 Prozent kam diese Form gar nicht in Frage. Als Grund für die Ablehnung nannte fast die Hälfte „fehlende Infrastruktur“, also die notwendigen Geräte, und für 36,2 Prozent war es — vermutlich deshalb — eine Kosten frage. 33,6 Prozent sagten allerdings auch, dass es keinen geeigneten Lerninhalt für mobile Geräte für ihr Unternehmen gebe. Die Bedenken gegen den Einsatz scheinen höher bei der Geschäftsführung (15 Prozent) als bei den Nutzern selbst (7,3 Prozent). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die KOFA-Studie zu digitaler Bildung in Unternehmen von 2019. Sie stellt außerdem fest, dass Unternehmen oft unsicher seien, wie digitale Medien sich didaktisch sinnvoll einsetzen lassen und es fehle ihnen der Überblick über all die Angebote.

Es ist also noch Luft nach oben — beim Einsatz von E-Learning im Allgemeinen und bei Mobile Learning im Besonderen. Auch dort, wo Mobile Learning schon genutzt wird, ist der Inhalt nicht immer dafür optimiert. Das heißt: Eine Lektion, die für den Bildschirm eines PCs konzipiert ist, lässt sich nur mühsam am Smartphone nachvollziehen. Und selbst, wenn die optische Darstellung gut angepasst ist, ist der Anwender möglicherweise in einer anderen Situation und hat gar nicht so viel Zeit. Kürzere Einheiten (Mikro-Learning) kämen ihm mehr entgegen. Das Quiz-Format wie beim V-Quiz gehört zu den Lernformen, die sich am Smartphone sehr gut umsetzen lassen und auch noch Spaß machen. Dabei lernt man trotzdem oder vielleicht sogar besser.

Es mag immer noch Leute geben, die glauben, Lernen funktioniere nur, wenn man Menschen in einen Raum ein- schließt und jemand vorne einen Monolog hält — auch in der Versicherungsbranche. Für die jungen Leute, die nun in den Beruf kommen, dürfte dies eine höchst befremdliche Vorstellung sein, da Wissen aus dem Netz für sie so selbstverständlich ist wie Wasser aus dem Hahn. Und der Umgang mit Apps gehört nicht nur für sie längst zum AIltag. Die Qualität digitaler Weiterbildungsformen wird auch durch die Anerkennung mit Gütesiegeln bei Cicero, gutberaten oder dem ibw dokumentiert. Spätestens, wenn wieder ein Kollege das Problem hat, dass ihm die Präsenztermine nicht passen und er nicht weiß, wie er seine gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen soll, ist es Zeit, da- rüber nachzudenken, ob nicht flexiblere Formen zumindest teilweise besser geeignet sind. Am fehlenden Smartphone wird es ja kaum scheitern.

Thomas Köhler, Founder & CEO, Zaigen GmbH

Die Welt im Home Office: Weiterbildung ohne Ansteckungsgefahr …

Founder & CEO

Founder & CEO der Zaigen GmbH

… mit der 1. akkreditierten Quiz-App «V-Quiz» für Deutschland, Österreich und der Schweiz

IDD und gutberaten.de Weiterbildungsstunden erfüllen mit der App «V-Quiz»

Auf das Coronavirus Sars-CoV-2 hätten wir alle gerne verzichtet. Aber inmitten des Übels lässt sich doch feststellen, dass in der Arbeitswelt plötzlich Dinge möglich sind, die nur ein paar Wochen zuvor mit großen Hürden behaftet waren: Home Office und Telearbeit sind plötzlich auch für traditionell eingestellte Unternehmen akzeptabel. Dies könnte auch den Trend zu E- und M-Learning in der Weiterbildung beschleunigen.

Ein Beispiel für Mobile-Learning (oder auch M-Learning) ist die Lernapp V-Quiz

Wer sich gerne mobil weiterbilden möchte, ist natürlich darauf angewiesen, dass die Inhalte, die er lernen will, bereits dafür aufgearbeitet worden sind. In der Versicherungsbranche gibt es beispielsweise die App V-Quiz der Zaigen GmbH. Dort wird das Wissen in Quizform abgefragt – eine beliebte Form des Micro Learning. Die Lernapp V-Quiz ist in Deutschland von gutberaten, in der Schweiz von Cicero und in Österreich vom ibw als Mittel zur Fortbildung offiziell anerkannt. Die Inhalte sind

auf die Bedingungen in den jeweiligen Ländern ausgerichtet. Damit lässt sich also auch die Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen, flexibel und überall einsetzbar. Nicht nur in der Corona-Quarantäne, sondern auch zu allen anderen Gelegenheiten, bei denen man seine Zeit sinnvoll und ortsunabhängig nutzen will.

Dänemark ist der Spitzenreiter der Telearbeit

Internationale Vergleiche zeigen, dass Telearbeit bisher sehr unterschiedlich praktiziert wird. In einer OECD-Studie lag Dänemark an der Spitze mit rund 40 Prozent, die es zumindest schon einmal ausprobiert haben, gefolgt von den USA, Norwegen und Schweden. In der Schweiz und Österreich waren es noch etwa 20 Prozent, in Deutschland noch weniger. Die Gründe dafür dürften vielfältig sein: Unterschiede in den Branchen, aber auch unterschiedliche Unternehmenskulturen. Selbstverständlich ist der direkte persönliche Austausch mit den Vorgesetzten und Kollegen wichtig. Wer zu wenig präsent ist, bekommt nicht mehr alles mit, was sich in der Firma tut. Es gibt allerdings längst Technologien, die diesen Kontakt erleichtern, beispielsweise Slack oder Teams. Gelegentliche Telearbeit kann die Lebensqualität verbessern, nicht nur im Notfall. Wer in den eigenen vier Wänden arbeitet, spart sich den Weg und gewinnt mehr Zeit für sich.

Weiterbildung ohne Ansteckungsgefahr

Was für die tägliche Arbeit gilt, gilt noch viel mehr für die berufliche Aus- und Fortbildung. E-Learning hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einem wichtigen Markt entwickelt, der auf von staatlicher Seite unterschiedlich stark gefördert wird. Größter Akteur dabei sind die USA. Plattformen wie edX und Coursera bieten weltweit Kurse an, die teilweise sogar gratis sind. Auch Indien und China setzte stark auf E-Learning. Auch in Europa gibt es Lernplattformen und E-Learning-Anbieter. Dass sich der Trend zu flexibleren Lernformen langsam überall durchsetzt, zeigt der Jahresbericht des deutschen Zertifizierers Gut Beraten: Erstmals wurden dort mehr E-Learning-Angebote genutzt als

Präsenzveranstaltungen. Der größte Teil davon entfiel auf selbstgesteuertes E-Learning. Das kann dann stattfinden, wann und wo es gerade passt. Es ist zu erwarten, dass dies zukünftig noch stärker nachgefragt wird, denn Präsenzveranstaltungen sind wegen der Gefahr der Virusverbreitung vermutlich noch eine ganze Zeit lang nicht ratsam. Warum also nicht die Zeit im Home Office für die Weiterbildungsstunden nutzen, die man nach der europaweiten IDD (Insurance Distribution Directive) ohnehin absolvieren muss – und sollte? Sei es am PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Mobile Learning – universell einsetzbar

Denn noch einfacher als E-Learning im Home Office ist Mobile Learning (M-Learning). Die Verbreitung von Smartphones steigt und steigt. Die Marke von drei Milliarden Geräten weltweit wurde bereits überschritten. Dazu kommen die Tablets. Zu Mobile Learning gibt es weltweit ganz unterschiedliche Konzepte: zur Alphabetisierung, für den Schulunterricht, für das Studium und jede Art von fachlicher Weiterbildung. Die Unesco setzt auf Mobile Learning als die einfachste Form, auch in Regionen mit schlechter Infrastruktur Bildung zu vermitteln. Mobile Learning ist beispielsweise die dominierende E-Learning-Form in Afrika. Wichtig ist dort unter anderem, dass die Apps auch offline funktionieren. E-Learning-Anbieter wie edX öffnen sich auch für die Nutzung über das Smartphone. Mobile-Learning-Pioniere in Europa waren Großbritannien, Dänemark und die Niederlande, die die Nutzung in verschiedenen Programmen erforschten.

Das richtige Konzept für M-Learning

M-Learning bietet zwar viele Vorteile gegenüber dem Lernen am PC oder Laptop. Das Gerät ist handlich und die meisten haben sowieso eins. Wirklich erfolgreich kann es allerdings nur sein, wenn das Lernkonzept auch darauf abgestimmt ist. Zum einen muss berücksichtigt werden, dass es sich um einen kleinen Bildschirm handelt. Zum anderen, dass es möglicherweise auch dann genutzt wird, wenn man nicht in dauerhaft ruhiger Umgebung sitzt. Das kann im Auto sein, beim Warten auf den nächsten Termin, oder zuhause, wenn Kinder zwar gerade beschäftigt sind, aber im nächsten Moment schon wieder in der Tür stehen könnten. Kürzere Lerneinheiten, sogenanntes Micro Learning oder Learning Nuggets, sind in dieser Situation einfacher erfolgreich zu absolvieren als ein 45-Minuten-Video. 92 Prozent der für den jüngsten mmb-Trendmonitor befragten E-Learning-Experten aus der DACH-Region sahen in Micro Learning eine Lernform, die in Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird, bei mobilen Anwendungen und Apps waren dies 87 Prozent.

Probieren Sie die App doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de