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Vier häufige Anwendungsgebiete für Apps in der Versicherungsbranche

Die Digitalisierung hat das Kundenverhalten geändert. Gewünscht ist digitaler Zugang zu Angeboten und Leistungen. Darauf hat sich auch die Versicherungsbranche eingestellt und bietet Apps an. Welchen Bereichen diese Apps zuzuordnen sind, zeigt Thomas Köhler (Zaigen GmbH) im Gastbeitrag.

In welchen Bereichen Apps in der Versicherungsbranche besonders häufig zum Einsatz kommen, hat Thomas Köhler im Gastbeitrag zusammengefasst.AJEL / pixabay

Mit ihren Apps verfolgen Versicherer und Vermittler ganz unterschiedliche Ziele: Abläufe verbessern, Servicelevel erhöhen oder Kosten sparen. Dabei werden verschiedene Ansätze verfolgt: Die App als Kundenportal, Vertriebshilfe oder Fortbildungsinstrument.

Die wichtigsten Ansätze bei der Konzipierung von Apps sind im folgenden zusammengefasst.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

1. Die Versicherungs-App als Maklerersatz

Gerade in den vergangenen Jahren kommen immer mehr Apps auf den Markt, die digital den klassischen Versicherungsmakler ersetzen möchten. Namen wie Knip, Clark oder Asuro standen oder stehen stellvertretend für diesen Ansatz*. Hierbei handelt es sich um Apps von Versicherungsmaklern, die als Vergleichsportale auftreten. Dem Kunden werden Tarife aufgelistet, aus denen er sich dann sein gewünschtes Produkt auswählen kann. Die Versicherungsnehmer haben den Vorteil, dass sie eine Übersicht der zahlreichen Angebote erhalten und sich in Ruhe für ein Produkt entscheiden können. Doch nicht jeder Versicherer ist in solchen Listen vertreten und manche Anbieter ‚steuern‘ den Besucher durch Filter auf bestimmte Produkte.
Klassische Versicherungsmakler müssen in Konkurrenz zu den digitalen Plattformen treten und sich vermehrt auf den Kundenservice konzentrieren. Gerade komplizierte Versicherungspolicen wie etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die sehr individuell gestaltet werden kann, wird von den Kunden häufig direkt vom Makler gewünscht. In einem Kundengespräch lassen sich die optimalen Bausteine finden und Erklärungen abgeben, die eine App nicht liefern kann*. Es ist davon auszugehen, dass weniger beratungsintensive Produkte auf Dauer von digitalen Versicherungsvermittlern übernommen werden. Versicherungsmakler müssen lernen, ihren Nutzen aus den Apps der digitalen Vergleichsportale zu ziehen.

2. Die Versicherungs-App für IDD-konforme Weiterbildungsstunden

Ein weiterer Bereich, in dem die Apps Einzug in die Versicherungsbranche erhalten haben, ist die Fortbildung. In der Versicherungsbranche ist die Weiterbildung gesetzlich festgeschrieben. Im Normalfall laden die Versicherungsgesellschaften zu Präsenzveranstaltungen in ihren Konferenzräumen oder in angemieteten Tagungshotels ein und bilden ihre Mitarbeiter fort. Freie Versicherungsmakler nutzen Drittanbieter für Fortbildungen, was Zeit und Geld kostet. Doch auch im Bereich der Fortbildungen spielen Apps eine große Rolle. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter bei gutberaten.de akkreditiert ist. Mit Weiterbildungs-Apps kann der IDD-Pflicht völlig flexibel nachgekommen werden.

3. Die Versicherungs-App als Kundenportal

Eine Anforderung, die viele Kunden an ihre Versicherungen stellen, ist die digitale Kommunikation. Daher besitzen die großen Versicherer Apps, die die Kunden sich auf das Handy laden und von jedem Ort und zu jeder Zeit mit dem Versicherer kommunizieren können. Besonders die Krankenversicherungen sind in diesem Bereich digitale Vorreiter. Bereits im Jahr 2018 besaßen 90 Prozent der Krankenversicherungen eine App, über die sie ihre Dienstleistungen anboten. Hierunter fällt in erster Linie der Austausch von Dokumenten. Arztrechnungen oder Krankmeldungen lassen sich problemlos digital versenden, was für beide Seiten große Vorteile mit sich bringt. Doch die Krankenkassen gehen weiter. Mittlerweile gehören beispielsweise Gesundheitstrainer zu den Apps hinzu. Diese helfen den Nutzern online bei Sportprogrammen oder einem gesünderen Leben. Besonders wichtig ist jedoch die Schadensregulierung, die über die Kundenportale digitalisiert werden kann. Hierzu laden die Versicherten ihre Rechnungen, Fotos oder Schadensprotokolle über die App ins Internet. Das Versicherungsunternehmen prüft und sendet ihre Bescheide im Anschluss ebenfalls an das digitale Postfach. Der Ablauf ist deutlich schneller und spart Porto und Papiere. Außerdem ist eine Archivfunktion jederzeit gegeben. Die Apps sind über zusätzliche Codes gesichert, sodass die Richtlinien für den Datenschutz eingehalten und die Angriffe durch Betrüger abgewehrt werden.

4. Die Versicherungs-App für Außendienstler

Eine Neuheit, die immer mehr Versicherungsgesellschaften für sich nutzen, ist die Versicherungs-App für Außendienstler. Diese bieten gerade in Kundengesprächen einen großen Vorteil gegenüber den Zeiten, in denen der Versicherungsvertreter noch mit Aktenordnern unterwegs war. Die Versicherungs-App ist meist nur für den internen Gebrauch zwischen dem Außendienstler und der Versicherungsgesellschaft. Im Kundengespräch kann während einer Beratung sehr schnell auf notwendige Daten zurückgegriffen werden. Das Einholen von Informationen mit entsprechender Verzögerung im Vertragsabschluss gehört damit der Vergangenheit an. Kommen beispielsweise Fragen zu Preisen, zu Konditionen oder zu Ausschlüssen aus dem Kleingedruckten auf, so kann der Versicherungsberater die notwendigen Informationen schnell nachlesen und muss seine Kunden nicht mehr vertrösten. Außerdem hat er die Möglichkeit, die Verträge der Kunden digital einzulesen. Selbst eine digitale Unterschrift von Neuverträgen ist über die App möglich. Der Versicherungsvermittler legt sein Tablet dem Kunden vor und dieser kann die Verträge, die Preisvergleiche oder das Kleingedruckte direkt ablesen. Mit dem zugehörigen Stift unterschreibt der Kunde direkt auf dem Tablet. Da die komplette Beratung digital stattfindet, ist die verpflichtete Beratungsdokumentation jederzeit ohne Mehraufwand gegeben.

Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

*Anmerkung der Redaktion: Selbstverständlich unterliegen auch sogenannte ‚Online-Makler‘ wie Clark den gesetzlichen Weiterbildungspflichten. Auch individuelle Beratung wird dort via Bildschirm oder Telefon geleistet.

 

Weiterbildung: Wie sehen die rechtlichen Bestimmungen für Versicherungsvermittler aus?

Weiterbildung ist Pflicht für Versicherungsvermittler. Dafür gibt es Anrechnungsregeln von gutberaten und Aufsichtsbehörden haben aktualisierte FAQ veröffentlicht. Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler (Zaigen GmbH) Hintergründe und Vorschriften zusammen.

Im Gastbeitrag fasst Thomas Köhler die umfangreichen Regeln zur Weiterbildungspflicht zusammen.

 

Die Versicherungsbranche nimmt in Sachen Weiterbildung eine ganz besondere Rolle ein. Sie ist eine der wenigen Bürotätigkeiten, in der Fortbildungen per Gesetz vorgeschrieben sind. Seit 2018 ist in einer entsprechenden Verordnung für die Branche geregelt, dass eine Weiterbildung von 15 Stunden je Kalenderjahr notwendig ist. Eine solch pauschale Anordnung bringt einige Fragen mit sich, die im Folgenden geklärt werden sollen.

Thomas Köhler, Founder und CEO der Zaigen GmbH

Weiterbildungspflicht für Versicherungsvermittler

Am 23.02.2018 fiel der Startschuss für die verpflichtende Weiterbildung von Versicherungsmaklern. Jeder, auf den die Verordnung zutrifft, muss seitdem jährlich 15 Stunden lang eine Fortbildung besuchen. Festgehalten ist dies in § 34d Absatz 9 Satz 2 der Gewerbeordnung bzw. § 48 Absatz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes. Details ergeben sich außerdem aus § 7 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung. Die Einhaltung der Pflicht wird je nach Zuständigkeit durch die Industrie- und Handelskammern oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen geprüft. In erster Linie stellt sich dabei die Frage, wer von diesem neuen Gesetz betroffen ist und dementsprechend eine jährliche Weiterbildung zu absolvieren hat. Die folgende Liste gibt einen Überblick:

  • Versicherungsberater (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Versicherungsvermittler (haupt- oder nebenberuflich) mit Erlaubnis
  • Mitarbeiter, die bei der Beratung und Vermittlung mitwirken. Indem beispielsweise Verträge aufgesetzt, Schadensfälle reguliert oder Vertriebsaufgaben übernommen werden
  • Gebundene Versicherungsvermittler nach § 37d Absatz 7 Nummer 1 GewO, wobei die Weiterbildungspflicht von den Versicherungsunternehmen sichergestellt werden muss

Zeitgleich existiert eine Negativliste von Mitarbeitern, die keine Fortbildungen nachweisen müssen. Hierzu gehören:

  • Mitarbeiter ohne konkreten Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung wie etwa die Buchhaltung, die Personalabteilung, der Einkauf, das Sekretariat, der Empfang etc.
  • Produktakzessorische Versicherungsvermittler mit Erlaubnisbefreiung (diese dürfen ohne regelmäßige Fortbildung jedoch nicht mit Versicherungsunternehmen zusammenarbeiten)
  • Annexvermittler ohne Erlaubnis
  • Gewerbetreibende nach § 34d Absatz 7 Satz 1 Nummer 1 GewO
  • Auszubildende, wenn sie noch keine vertriebliche Tätigkeit bewältigen
  • Vertriebsvorstände unter Voraussetzung des § 48 Abs. 2 S. 4 VAG

Eine Versicherungsgesellschaft als juristische Person (z.B. AG, GmbH) muss sich ebenfalls fortbilden. Die Pflicht trifft in diesem Fall die gesetzlichen Vertreter wie die Geschäftsführer oder die Vorstände. Diese können die Weiterbildungspflicht delegieren, dürfen dann aber selbst nicht mehr vermittelnd und beratend auftreten. Die Delegation darf nur an Beschäftigte übertragen werden, die den Gewerbetreibenden vertreten dürfen und somit Prokura oder Handlungsvollmachten besitzen. Pro 50 Beschäftigter muss ein Delegierter mit Vertretungsrecht die Fortbildung durchführen.

Ebenfalls besteht die Fortbildungspflicht für Gewerbetreibende mit einer sogenannten Schubladenerlaubnis. Dies sind Vermittler und Berater, die eine Erlaubnis besitzen, aber nicht mehr im Register eingetragen sind und somit den Beruf nicht mehr ausüben. Die Weiterbildungspflicht ist jedoch mit der Erlaubnis und nicht mit der Registrierung verknüpft.

Fachkompetenz und personale Kompetenz im Fokus

Nachdem geklärt ist, wer sich der jährlichen Fortbildung stellen muss, ist im nächsten Schritt die Frage, was als Fortbildung anerkannt wird. Grob gesagt, lässt sich diese Frage damit beantworten, dass die Lerninhalte, die sich mit der Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz zum Thema Versicherungsvermittlung und -beratung beschäftigen, als geeignet gelten. Die Weiterbildung muss den Anforderungen der ausgeübten Tätigkeiten entsprechen und so aufgebaut sein, dass Teilnehmer ihre berufliche Handlungsfähigkeit aufbauen, ausbauen oder anpassen. Dazu muss der Kundennutzen jederzeit im Vordergrund stehen.

Die Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung beinhaltet in Anlage 1 eine Übersicht der anerkannten Weiterbildungen, aus der hier einige Beispiele genannt werden sollen. Unterteilt ist sie in die Bereiche Kundenberatung, rechtliche Grundlagen, Vorsorge und Sach- bzw. Vermögensversicherung.

Kundenberatung:

  • Serviceerwartungen des Kunden
  • Besuchsvorbereitung
  • Kundenbetreuung
  • Kundengerechte Lösungen
  • Kundensituation und Kundenbedarf

Rechtliche Grundlagen:

  • Vertragsrecht
  • Pflichten im Schadenfall
  • Vermittler- und Beraterrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Geldwäschegesetz

Vorsorge:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Gesetzliche und private Unfallversicherung
  • Gesetzliche und private Krankenversicherung
  • Private Vorsorge durch Lebens- und Rentenversicherungen
  • Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung

Sach- und Vermögensversicherung:

  • Haftpflichtversicherung
  • Kraftfahrtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Gebäudeversicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Die aufgeführten Beispiele sind nur ein kleiner Teil einer langen Liste, die die Anforderungen an ein Weiterbildungsthema für Versicherungsmakler erfüllen. Außerdem ist die besagte Liste nicht abschließend, wodurch zahlreiche weitere Themenfelder behandelt werden können, die einen Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung besitzen. Beispielhaft seien hier die Themen Transportversicherung, Cyberversicherung oder Warenkreditversicherung genannt, falls sich der Versicherungsmakler hierauf spezialisieren möchte. Neben der Anlage 1 aus der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung existiert die Anlage 1 aus dem Versicherungsaufsichtsgesetz. Auch hier sind Themen gelistet, die den Anforderungen an eine Weiterbildung gerecht werden, falls ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung hergestellt werden kann.

Beispiele aus der Anlage 1 Versicherungsaufsichtsgesetz:

  • Krankheit: Tagegeld
  • Schienenfahrzeug-Kasko
  • Hagel-, Frost- und sonstige Sachschäden
  • Luftfahrzeughaftpflicht
  • Verschiedene finanzielle Verluste wie Gewinnausfall
  • Tontinengeschäfte
  • Fondsgebundene Lebensversicherungen
  • Hypothekendarlehen

Eine offizielle Negativliste, welche Themen von Veranstaltungen nicht angerechnet werden können, besteht nicht. Beispielhaft seien hier Weiterbildungen mit versicherungsfremden Inhalten genannt, wozu das Gesundheitsmanagement des Lernenden oder allgemeine betriebswirtschaftliche Themen zählen. Außerdem sind die Themen Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und Bausparen nicht anerkannt. Sollten nicht relevante Themen Bestandteil einer Schulung sein, so muss diese Zeit von der Fortbildungszeit abgezogen werden.

Nachweisbarer Lernabschluss

Im folgenden Kapitel sei ein Blick auf die Möglichkeiten gerichtet, die einem Versicherungsmakler für eine Fortbildung zur Verfügung stehen. Vorab gesagt: Es gibt keine Liste von zertifizierten oder staatlich anerkannten Anbietern. Dies liegt daran, dass die IHK keine Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen listen und somit bevorzugen darf. Dennoch gibt es klare Anforderungen an die Qualität der Weiterbildungen, welche in Anlage 3 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung aufgeschlüsselt sind. Es herrschen Ansprüche an die Planung, die systematische Organisation und die Fortbilder.

Planung:

  • Die Weiterbildung ist mit zeitlichem Vorlauf konzipiert
  • Die Weiterbildung ist in nachvollziehbarer Form beschrieben
  • Die Weiterbildung liegt einem Ablaufplan zugrunde

Systematische Organisation:

  • Im Vorfeld erhalten Teilnehmer eine Einladung in Textform
  • Die Einladung enthält eine Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme inklusive Angabe von Zeitstunden
  • Die Anwesenheit der Teilnehmer wird verbindlich dokumentiert und archiviert (bei einem Selbststudium geschieht dies über nachweisbare Lernkontrollen)

Durchführende der Weiterbildung:

  • Die Fortbilder verfügen über eine erforderliche Fachkompetenz zum behandelten Thema
  • Systematische Prozesse sorgen für eine Einhaltung der Anforderungen

Methoden und Kontrolle der Weiterbildung

Die Methode der Weiterbildung kann in beliebiger Form erfolgen, solange die Anforderungen aus Anlage 3 der VersVermV beachtet werden. Auch eine Kombination unterschiedlicher Methoden, wie es etwa beim Blended Learning der Fall ist, wäre möglich. Anbei ein paar Beispiele für die Methoden der Weiterbildung:

Klassische Präsenzveranstaltungen wie Seminare oder Tagungen

  • Webinare als Onlinevariante der klassischen Seminare
  • Blended-Learning (eine Kombination aus der klassischen Präsenzveranstaltung mit Selbstlern-Elementen, die der Durchführende kontrolliert)
  • Einzeltraining
  • Selbststudium mit Materialien, bei denen ein Lernerfolg erreicht werden muss
  • Betriebsinterne Schulungen in geeigneter Form

Die Nachweise zu den Weiterbildungsmaßnahmen sind von den Personen aufzubewahren, die zu einer Weiterbildung verpflichtet sind oder eine Delegation dazu erhalten haben. Die Aufbewahrungspflicht für diese Formulare beträgt fünf Jahre. Als Aufbewahrungsort sind die Geschäftsräume zu wählen. Die Nachweise müssen mindestens Auskunft über folgende Punkte geben:

  • Name und Vorname des Gewerbetreibenden oder Beschäftigten
  • Datum, Umfang, Inhalt und Bezeichnung der Weiterbildungsmaßnahme
  • Firma, Adresse und Kontaktdaten des Durchführenden der Weiterbildung

Die Nachweise zur Weiterbildung müssen der IHK nicht automatisch vorgelegt werden. Dies ist erst der Fall, wenn eine Aufforderung dazu eingegangen ist. Die IHK führt Stichprobenkontrollen durch und hat als Ziel, 10 Prozent der zur Weiterbildung verpflichteten Personen zu überprüfen. Außerdem kann die IHK aus folgenden Gründen eine Überprüfung einleiten:

  • Hinweise durch Dritte über fehlende Weiterbildungen
  • Hinweise auf Falschberatung
  • Nichtzahlung öffentlicher Abgaben
  • Zweifel an der ordnungsgemäßen Weiterbildung
  • Fehlende Weiterbildungen in den Vorjahren

Die Eingangs angesprochenen kürzlich veröffentlichten FAQ der Aufsichten stellte u.a. dar, dass

  1. Auszubildende im Bereich der Versicherungsvermittlung nicht der Weiterbildungspflicht unterliegen. Eine Ausnahme gilt, diese wären außerhalb des Ausbildungsverhältnisses noch vertrieblich tätig.
  2. Schulungen zu versicherungsspezifischer Beratungs- und Angebotssoftware sowie zur elektronischen Antragsaufnahme können als Weiterbildung angerechnet werden.
  3. Die Tätigkeiten als Dozent, Vortragender oder Trainer können einmalig pro Kalenderjahr in der Höhe der Stunden anerkannt werden, sofern diese auch für die Teilnehmer anerkannt werden.

Ebenso wurde klargestellt, dass es sich bei der Schadensbearbeitung und -regulierung grundsätzlich um Versicherungsvertrieb i. S. d. § 7 Nummer 34a VAG i. V. m. Artikel 2 Absatz 1 Nummer 1 IDD handelt. D.h. demnach sind auch diese Mitarbeite von der Weiterbildungspflicht erfasst.

Über den Autor:
Thomas Köhler hat die App V-Quiz mitentwickelt. Die Weiterbildungs-App ist bei gutberaten.de akkreditiert und kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzer erhalten bei dieser Quiz-App für richtige Antworten Quiz-Coins, die gegen Bezahlung in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können.

 

 

Freundlich, offen und konstruktiv zum Erfolg

Gerade durch die sozialen Medien ist der Kunde informierter denn je. Damit wird er auch wertebewusster und fordernder. Wer als Vermittler den Kunden von sich
und seinem Service überzeugen möchte, muss sich klar von anderen abheben.

Das Internet ist gespickt von Vergleichsseiten, auf denen sich der Kunde nicht nur informieren, sondern auch das für ihn günstigste Angebot an Land ziehen kann.
Damit der Erfolg beim Versicherungsverkauf für den Vermittler trotzdem nicht ausbleibt, hier einige goldene Erfolgsfaktoren für den Verkauf.

 

Ein Kunde wird niemals einen Vertrag bei einem Vermittler abschließen, wenn er sich nicht wohlfühlt, denn das Versicherungsgeschäft ist ein Gefühl-Geschäft. Darum ist es wichtig, bei jedem Gespräch den Fokus auf den Kunden zu lenken und nicht unbedacht ein Produkt vorzuschlagen, bei dem der Kunde weder einen Nutzen noch ein gutes Gefühl hat. Hier gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen und dem Kunden gut zuzuhören. In den meisten Fällen erzählt der Gesprächspartner von sich aus, auf was er bei der Beratung und bei den Produkten Wert legt. Vorausgesetzt, er fasst Vertrauen. Diese Vertrauensbasis baut der Vermittler durch zuhören und nachfragen auf. Das braucht aber Zeit und Geduld. Deswegen lieber einmal öfter das Kundengespräch suchen, als vorschnell zu handeln und ein Storno in Kauf zu nehmen.

 

Kompakt
■ Wer die goldenen Erfolgsfaktoren im Verkauf befolgt, kann als Vermittler reüssieren.
■ Der Verkauf funktioniert nur, wenn der Vermittler auf Augenhöhe mit dem Kunden agiert.
■ Auch in digitalen Zeiten ist das persönliche Kundengespräch ein wichtiger Pfeiler in der Beratung.

 

Sich auf Augenhöhe begeben

Bedarfsgerechte Beratung spielt in Zeiten von Internet und Online-Käufen eine immer größere Rolle. Es gilt, dem Kunden zu vermitteln, dass Sie sich Zeit für ihn nehmen und er Sie alles Wichtige fragen kann. Online oder über eine Service-Hotline erhält der Kunde zwar Auskunft, was jedoch nicht das persönliche Gespräch ersetzen kann. Die Beratung und der Verkauf von Versicherungen funktionieren nur, wenn sich der Vermittler mit seinen Kunden auf Augenhöhe befindet. Der Kunde geht davon aus, dass der Vermittler gut ausgebildet ist, und möchte verstanden werden. Auch wenn die Fragen des Kunden noch so naiv oder gar unwissend erscheinen, antworten Sie immer verständlich mit einfachen Worten, ohne dass Sie zu viele Fachbegriffe verwenden. Falls Sie dennoch fachliche Begriffe verwenden, erklären Sie diese auf jeden Fall. Damit signalisieren Sie dem Kunden, auf Augenhöhe zu kommunizieren und nicht ihr geballtes Wissen auf ihn einprasseln zu lassen.

Folgende Aussagen sollten Sie unbedingt vermeiden:

• „Wir sind die Besten auf dem Markt!“
Nein, auch andere Versicherungsunternehmen haben gute Angebote.

• „Hören Sie auf mich, denn ich habe die Qualifikationen und Sie nicht“,
erzeugt beim Kunden nur ein Gefühl von Unwissenheit und ein schlechtes Bauchgefühl.

• „Ich bin der erfolgreichste Versicherungsverkäufer.
Ich weiß alles, vor allem jeden Trick“, vermittelt den Kunden nur, dass Sie der Tollste sind, und kein Gefühl von Augenhöhe.

Die Körpersprache verrät sofort, ob sich jemand wohlfühlt oder nicht. Deswegen sollte der Vermittler speziell auf seine Mimik und Gestik achten. Diese sollte offen und freundlich sein und den Kunden einladen, Fragen zu stellen. So entsteht das Gefühl, willkommen zu sein. Gerade die Handhaltung sollte dabei beachtet werden. Arme verschränken stellt eine Abwehrhaltung ein. Das Gespräch wird damit verhaltener. Lieber einen Stift in die Hand nehmen und sich Notizen machen und den Augenkontakt halten. Der Kunde wird begeistert sein, denn er fühlt sich wertgeschätzt. Grundlage für jedes erfolgreiche Kundengespräch ist, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen. Damit erspart sich der Vermittler unnötige Zeit für Erklärungen, da sich der Kunde seine Produkte und dessen Vorteile durch die Fragen selbst erklärt. Zeitgleich erfährt man etwas über die Wünsche und Ziele des Kunden. Sieht der Kunde seinen eigenen Nutzen, wird es zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Fragen können hier sein:

• „Wie sieht für Sie eine gute Absicherung aus?“

• „Was sind Ihre Erwartungen an mich?“

• „Was sind Ihre Erwartungen an die Versicherung/Absicherung?“

• „Gegen welche Gefahren möchten Sie abgesichert sein?“

• „Worauf legen Sie besonderen Wert?“

 

Grundlegend für den Erfolg im Verkauf ist das Fachwissen. Ein Kunde spürt sofort, ob jemand wirklich Ahnung von der Materie hat oder nur Plattitüden von sich gibt. Falls man auf eine Kundenfrage einmal keine Antwort parat hat, ist es halb so schlimm, wenn man dies ehrlich zugibt und die Informationen nachreicht. Auch die angebotenen Produkte sollte ein Vermittler mit wenigen Worten verständlich erklären können. Gut auch, wenn man in seinem Büro die Nachweise für die erfolgreiche Ausbildung an der Wand präsentiert. Damit erkennt der Kunde auf einen Blick die fachliche Kompetenz des Beraters.

 

Die richtigen Fragen stellen

Aber mit guter Ausbildung und fundiertem Wissen alleine ist es nicht getan. Seit dem 1. Januar 2019 gilt die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), nach der der Vermittler eine Weiterbildungszeit von 15 Stunden im Jahr nachweisen muss. Dabei handelt es sich um so genannte IDD-Zeiten, die nachweisbar dokumentiert werden. Mittels dieser Richtlinie soll sichergestellt werden, dass die Verkäufer sich stetig einer Weiterbildung unterziehen und fachlich auf dem neuesten Stand sind. Die Weiterbildungsstunden können zum Beispiel mittels eines gebuchten Seminars gesammelt werden. Eine weitere Möglichkeit bilden Apps, wie die App „V-Quiz“, um sich online immer auf den neuesten Wissensstand zu halten. Mit V-Quiz kann sich der Vermittler spielerisch weiterbilden. Wie das genau funktioniert?

Im Quiz-Format wird das eigene Wissen getestet und man lernt Neues hinzu. Bei jeder richtig beantworteten Frage erhält der Nutzer Weiterbildungszeit, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt bestätigen lassen kann.

 

Nicht die gute Laune verlieren

 

Nur wer für sich selbst und sein Handeln Verantwortung übernimmt, übernimmt diese auch für andere. Damit der Erfolg nicht ausbleibt, heißt es deswegen, für seine Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen und hinter den eigenen Produkten zu stehen. So übernimmt ein guter Vermittler auch die Verantwortung gegenüber den Kunden – gerade im Schadenfall steht er für sie ein und holt das Bestmögliche für ihn heraus. Besonders am Anfang läuft nicht immer alles wie geplant und nicht jeder Kunde wird unterschreiben. Hier gilt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Meistens entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob es zu einem Abschluss kommt oder nicht. Vielleicht hatten Sie einen schlechten Tag oder haben mit zu viel Fachwissen den Kunden überfordert? Nicht richtig zugehört oder nachgefragt? Seien Sie ehrlich zu sich selbst und gestehen Sie sich auch Fehler ein. An Fehlern können Sie wachsen.

Eine weitere wichtige Regel ist: nicht die gute Laune zu verlieren. Ganz gleich, wie schlecht ein Tag auch läuft, sorgen Sie vor einem wichtigen Termin für gute Laune. Hier hilft die persönliche Einstellung:

Denken Sie positiv und stellen Sie sich selbst auf Erfolg ein, bleibt dieser meistens nicht lange aus.

Der Erfolg liegt alleine beim Verkäufer.

Wer sich auf eine Ebene mit dem Kunden begibt, positiv denkt und eine freundliche Ausstrahlung hat, wird Erfolg im Verkauf haben.

 

Thomas Köhler - Erfinder der V-Quiz App für IDD Weiterbildung

Autor: Thomas Köhler ist
Founder & CEO der Zaigen
GmbH, Zürich,
Schweiz (www.v-quiz.de)

Jeden Tag ein bisschen Weiterbildung

Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Nicht zuletzt aufgrund der IDD-Richtlinie ist für Versicherungsvermittler das Thema Weiterbildung enorm wichtig. Mit der App V-Quiz kann die gesetzliche Pflicht per Microlearning erfüllt werden. 

Eine der wichtigsten Komponenten beim Lernen ist die Wiederholung. Um diese regelmäßig in den Arbeitsalltag einbinden zu können, gibt es mit Microlearning eine besondere Form des E-Learnings. Dabei wird der zu lernende Stoff in kleine, leicht konsumierbare Einheiten zum Selbstlernen unterteilt. Somit wird die Hürde niedriger, tatsächlich jeden Tag etwas für die eigene Weiterbildung zu tun. Wenn jede tägliche Lektion mit einem Erfolgserlebnis endet, wird zudem die Motivation gesteigert, am nächsten Tag weiter zu lernen.

Auf das Microlearning setzt auch die App V-Quiz, die mehr als 7.000 Fragen aus dem Versicherungsbereich bietet, die in zehn Sachbereiche untergliedert sind, darunter Basiswissen, Sachversicherung oder Finanzen. Bei den Mulitple Choice-Fragen stehen jeweils vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Bei jeder richtigen Antwort gibt es einen Quiz-Coin. Um eine dokumentierte Weiterbildungsstunde zu schaffen, sind 100 Quiz-Coins nötig. Wenn ein Vermittler an 220 Arbeitstagen im Jahr täglich fünf bis zehn Fragen beantwortet, kann er theoretisch seine gesamte von der IDD geforderte Weiterbildungszeit von 15 Stunden per V-Quiz erfüllen. Die App ist in allen drei Ländern der DACH-Region akkreditiert und erfüllt in Deutschland die Voraussetzung für die Weiterbildungsinitiative gutberaten. (ahu)

Corona fordert Versicherungsmitarbeiter heraus

Thomas Köhler

Corona und die staatlichen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben die Lebenswelt vieler Menschen gründlich durcheinander gerüttelt. Viele Kunden meinen dabei, gegen den einen oder anderen Schaden vielleicht doch versichert zu sein – und stellen Versicherungsmitarbeiter nicht selten vor hochkomplexe Fragen. Für die sollte man als Versicherungsmitarbeiter in diesen Zeiten unbedingt gut gerüstet sein.

Zahlreiche Fragen die es zuvor nie gab

Das durch die Medien wohl allgemein bekannteste Beispiel ist die Sache mit den Betriebsschließungsversicherungen. Vor zwei Jahren hätte sich noch gar niemand vorstellen können, dass der Staat mit seinem Lockdown plötzlich nahezu alle Betriebe auf einmal „dichtmacht“ – man hätte noch nicht einmal mit dem Wort „Lockdown“ irgendetwas anzufangen gewusst. Und natürlich hatte ein solches Szenario auch niemand zuvor in die Verträge mit einkalkuliert.

Die Kunden indes stellten sich auf den Standpunkt, sie seien doch klar gegen Betriebsschließungen versichert – und das sei nun eben eine Betriebsschließung. Der Konflikt eskalierte an vielen Stellen, Gerichte wurden bemüht, die in vielen Fällen durchaus eine Leistungspflicht der Versicherer sahen – manche Urteile dagegen wiederum nicht. Zumindest in Bayern schaffte man es mittlerweile, mit Druck der Politik einen von beiden Seiten akzeptierten Kompromiss auszuhandeln – der nach neuerlicher Begutachtung aber juristisch nun wieder auf tönernen Füßen steht. In vielen anderen Fällen in anderen Bundesländern streitet man noch erbittert.

Das ist sicherlich das Extrembeispiel für Fragen, die es ohne Corona und Lockdown wohl nie gegeben hätte. Es ist aber bei weitem nicht die einzige solche Frage. Auch in anderen Bereichen wenden sich Kunden oft mit Fragestellungen an ihre Versicherungsberater, die völlig neue, hochkomplexe und manchmal auch nur völlig ungewohnte Szenarien darstellen. Im Bereich der Reiseversicherungen gibt es immer wieder zahlreiche Fragen, aber auch im Bereich der Krankenversicherungen – und im Bereich des Rechtsschutzes, wenn der eine oder andere erwägt, sich gerichtlich gegen einzelne staatliche Maßnahmen zu wehren. Da viele Menschen in Lockdown-Zeiten gerade den größten Teil der Tage im Haus verbringen, entstehen auch hier immer wieder Schäden, die man ansonsten als eher ungewöhnlich angesehen hätte – und die nun reguliert werden sollen.

Viele Szenarien sind eine Herausforderung

Man muss an dieser Stelle einmal kurz eine Lanze für alle Mitarbeiter in der Versicherungswirtschaft brechen: Die Branche ist eine der wenigen, in denen der gesamte Geschäftsbetrieb nahezu uneingeschränkt am Laufen gehalten wird, Mitarbeiter sind trotz Pandemie und Lockdown umfassend für ihre Kunden da und schlagen sich Tag für Tag auch tapfer mit den kompliziertesten Szenarien herum und versuchen für Kunden akzeptable Lösungen zu finden und problematische Situationen der Kunden so gut als möglich

abzufedern. Selbst der Consumer Trends Report lobt neben der Kulanz der Versicherungsunternehmen auch das Engagement auf der Kundendienstseite. Den engagierten Versicherungsmitarbeitern, Versicherungsberatern und Maklern gebührt hier sicherlich ein ausdrückliches Lob für ihre hohe Kundenorientierung.

Zumal die Aufgabe nicht immer leicht ist – und viele Fragestellungen hochkomplex sind. Das liegt mitunter auch daran, dass Vertragsbedingungen oft mehrdeutig oder sehr kompliziert angelegt sind, ebenso die Formulierungen für Ausschlüsse. Das hat zuletzt auch die Eiopa bemängelt und gleich auch mehr Einheitlichkeit über Sparten, Produkte und Märkte angemahnt, wenn es um Ausschlüsse in Bezug auf Pandemien geht.

Die aktuell gültigen Verträge sind aber nun einmal das, womit man bei der Versicherung gerade arbeiten muss. Das fordert nicht zuletzt auch das eigene Wissen und die eigene Fachkompetenz als Versicherungsmitarbeiter immer wieder in hohem Maß heraus. Sich allein mit Pandemie-Ausschlüssen auseinanderzusetzen ist dabei nicht ausreichend, da auch in vielen anderen Bereichen, etwa bei den Sachversicherungen, Fragen auftauchen, die man aus dem gewohnten „Tagesgeschäft“ so kaum oder überhaupt nicht kennt. Man muss auch immer wieder einmal Szenarien oder Schadensverläufe bewerten, von denen man zuvor nicht gedacht hätte, dass es sie so geben würde.

Dem eigenen Wissen entspannt auf die Sprünge helfen

Sein eigenes Fachwissen aufzufrischen, kann in Situationen wie diesen eine gute Hilfe und eine wertvolle Unterstützung für die tägliche Arbeit sein. Die alten Bücher hervorzukramen und abends durchzuackern, ist dabei eher unerquicklich – zum Glück gibt es aber auch eine etwas angenehmere Art, das zu tun.

Gemeint ist eine App mit dem Namen V-Quiz, die es auf spannende Art und Weise erlaubt, das eigene Wissen in allen Bereichen der Versicherung – vom Fachwissen zu Sachversicherung und Personenversicherung über Vermögensversicherung bis hin zu Recht, Organisation, Strategie und Schadensregulierung – wieder gründlich aufzufrischen. Das geht über ein flottes Quiz auf dem Smartphone und Tablet, für alles, was man (noch) wusste, kann man dabei Coins sammeln. Angenehmerweise ist die App völlig kostenlos und läuft problemlos auf jedem Gerät, ein laufendes Quiz kann man jederzeit unterbrechen und später fortsetzen.

Wer für dieses Jahr noch seine IDD Weiterbildungsstunden braucht, profitiert von der App dabei gleich doppelt: jeweils 100 erreichte Coins in der App kann man (in diesem Fall gegen eine Gebühr) direkt in eine IDD Weiterbildungsstunde umwandeln lassen, da V-Quiz bei gutberaten.de akkreditiert ist. Die Punkte können direkt aus der App heraus in IDD Stunden umgewandelt werden, in Deutschland erfolgt danach ein direkter Eintrag in die gutberaten.de-Datenbank, für Österreich und die Schweiz wird jeweils eine Teilnahmebestätigung versendet bzw. es erfolgt ein Eintrag in die entsprechende Datenbank.

Damit ist die Sorge um die notwendigen und vom Staat streng kontrollierten Weiterbildungsstunden direkt vom Schreibtisch aus erledigt, Reisen zu anderen Orten für Weiterbildungsveranstaltungen, die derzeit vielfach ohnehin nicht stattfinden, können mit ruhigem Gewissen entfallen. Die meisten haben gerade auch so genug um die Ohren. Die notwendige Weiterbildung dieses Jahr digital und online stattfinden zu lassen, schafft zumindest etwas Erleichterung.

Natürlich kommen auch andere Online-Weiterbildungsveranstaltungen als Alternative zum Tragen, sie bieten einen ähnlichen Komfort und eine vergleichbare Sicherheit, da man Massenveranstaltungen und Hotelaufenthalte so ebenfalls aus dem Weg gehen kann. Wem es aber vor allem um das umfangreiche Auffrischen seines Grundlagenwissens geht, der ist vermutlich mit V-Quiz als Alternative besser bedient, da Fortbildungsveranstaltungen meist nur ein oder zwei Themen abdecken, die App dagegen den gesamten Wissensbereich. Sie zeigt zudem recht schnell auf, in welchem Bereich es beim eigenen Wissen am meisten mangelt. Dort kann man dann schnell und gezielt nacharbeiten und ist dann wissensmäßig in kurzer Zeit wieder auf aktuellem Stand. Wer keine IDD-Stunden braucht, kann die App sogar komplett kostenlos nutzen.

Fazit: Herausforderungen begegnet man am besten mit Einsatz und Wissen

Die aktuelle Zeit ist für viele Menschen sehr herausfordernd – und sie ist es auch für Mitarbeiter in Versicherungen, die dafür sorgen sollen, dass die Schäden der bei ihnen Versicherten so gering wie möglich bleiben. Als Versicherungsmitarbeiter begegnet man solchen Herausforderungen am besten mit einem unverstellten Blick auf die wirklichen Probleme der Kunden, mit Kundenorientierung und umfassendem, kompetenten Fachwissen. Das kann man sich durchaus auch auf sehr einfache Weise digital erwerben – Hauptsache, man hat es.

Über V-Quiz:

V-Quiz als IDD-konforme Lern-App in der gesamten EU einführen, sodass es den rund 1 Mio. Versicherungs-vermittlern ermöglicht wird, sich qualitativ hochwertig auf digitale Weise weiterzubilden.

Mittendrin – Was es im digitalen Vertrieb zu beachten gilt

Eine Schnellanalyse von Thomas Köhler

Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel, von der auch die Versicherungswirtschaft bereits betroffen ist. Die Digitalisierung erhält Einzug in die Büros der Makler und auch viele Kunden sind bereits an einem elektronischen Austausch interessiert. Die Corona-Pandemie tritt dabei nur als Brandbeschleuniger für einen Fortschritt auf, der längst begonnen hat.

An manchen Stellschrauben wie beispielsweise der Weiterbildung oder dem Auswerten von Datenmengen bringt die Digitalisierung der Versicherungsbranche viele Vorteile. Ein Blick auf die Kundschaft macht die Nachfrage deutlich. 78 % der Deutschen wünschen sich nach einer Studie von Bain & Company eine digitale Interaktion mit ihrer Versicherung. Hiermit ist nicht nur die Kommunikation gemeint, sondern auch der Abschluss von Verträgen oder die Bearbeitung von Schadensfällen. Jeder zweite Kunde hat laut Bitkom bereits einen Vertrag online abgeschlossen, wobei die Zahl bei den unter 30-Jährigen schon bei knapp zwei Dritteln liegt. Bei dieser starken Nachfrage wird kein Versicherungsanbieter den Kundenwunsch nach mehr Digitalisierung ablehnen können. Von daher ist es sinnvoll, dass sich die gesamte Branche dem Wandel stellt.

STANDARDISIERTE PRODUKTE ONLINE ABSCHLIESSEN

Noch ist die Zeit für einen Wandel zur Digitalisierung vorhanden, denn aktuell werden noch immer 92 % aller Verträge vor Ort abgeschlossen, wie eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt. Doch die Onlineabschlüsse nehmen deutlich zu. Gerade standardisierte Produkte wie Reiserücktritt, Hausrat oder Rechtsschutz liegen bei den Onlineabschlüssen ganz weit oben. Diese Produkte sind bei den meisten Versicherungen mittlerweile über das Internet abzuschließen. Kompliziert wird es hingegen bei komplexeren Themen wie etwa der Berufsunfähigkeit oder der privaten Altersvorsorge. Die Versicherungen, die diese Produkte als Erstes flächendeckend und gleichwertig online anbieten, werden einen Vorteil gegenüber den Marktbegleitern haben. Viele Kunden wünschen sich einen Versicherungsabschluss, der vollständig digital abläuft. Dank Internet ist dies problemlos möglich. Zwar müssen die gleichen Voraussetzungen wie bei einem persönlichen Vertragsabschluss eingehalten werden, jedoch sind die technischen Möglichkeiten hierfür gegeben.

Damit eine Versicherung abgeschlossen werden kann, müssen zwei Willenserklärungen aufeinandertreffen, was online stattfinden darf. Für die notwendigen Informationspflichten, denen Versicherungen gerecht werden müssen, existieren entsprechende Bestätigungsverfahren im Internet, die die Kunden per Klick auswählen. Auch dies ist bereits gängige Praxis. Die rechtlichen Fragen sind somit geklärt und sprechen für eine Digitalisierung der Versicherungsbranche.

Zum digitalen Vertragsabschluss kommt hinzu, dass viele Kunden Vergleichsportale nutzen und dort die Preise und Leistungen zahlreicher Versicherer aufgelistet bekommen. Besonders die einfachen Versicherungsprodukte lassen sich für die Kunden über diese Plattformen leicht abschließen. Versicherungen sollten somit darauf achten, auf Vergleichsportalen gelistet zu sein, da ihnen sonst wichtige Geschäfte entgehen könnten. Viele Makler sehen die Digitalisierung als Problem, da sie das Verkaufsgespräch nicht mehr für einen Rundumschutz nutzen können. Hier sind kreative Alternativen gefordert. So kann beispielsweise ein Vertragsabschluss im Internet immer auch von einem digitalen Kundengespräch begleitet werden. In einem kurzen Online-

Meeting können die Makler weitere Versicherungsprodukte anpreisen oder komplexere Versicherungen erklären. Zudem ist das Verknüpfen von Angeboten wichtig. Schließt ein Kunde beispielsweise eine Versicherung für sein neues E-Bike online ab, so sollte ihm automatisch auch eine Unfallversicherung angeboten werden, die er dann beispielsweise vergünstigt in einem Paket abschließen kann.

Mit dem digitalen Vertragsabschluss sind die Anforderungen an eine moderne Versicherung noch nicht erfüllt. Viele Kunden gehen weiter und wünschen sich eine digitale Versicherungsakte, über die die gesamte Kommunikation mit der Versicherung abgewickelt wird. Die Versicherungsakte muss sicher sein. Beispielsweise können sich die Versicherungsnehmer über ein Login mit zusätzlichem TAN-Verfahren in ihre digitale Akte bei der jeweiligen Versicherung einloggen. Auch hierfür sind bereits zahlreiche sichere Verfahren auf dem Markt. In der digitalen Akte können die Kunden alles einsehen, was sie betrifft. Zum einen sind dies selbstverständlich die Policen inklusive der Leistungen und Kosten. Zudem sollten verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu einem Kundenberater gegeben sein. Der Kunde muss sich jederzeit betreut und abgeholt fühlen.

Besonders wichtig ist zudem die digitale Schadensbearbeitung. Versicherungen müssen für eine hohe Kundenzufriedenheit den Servicegedanken leben und die Schadensabwicklung daher intuitiv bereitstellen. Der Kunde sollte die Möglichkeit haben, seine Dokumente, Notizen und Rechnungen zu einem Schadensfall mit einfachen Mitteln hochladen zu können. Die gesamte Abwicklung findet im Anschluss transparent in der digitalen Versicherungsakte statt.

Für Versicherungsanstalten ist die digitalen Akte jedoch nicht nur Aufwand. Die Institute können sich diese zunutze machen, indem Sie beispielsweise Werbung gezielt über die digitalen Postkörbe versenden. Außerdem werden in vielen Versicherungshäusern noch IT-Programme aus dem 20. Jahrhundert verwendet. Die digitale Kundenakte ist somit eine ideale Möglichkeit, die eigenen System umzustellen und alle Beteiligten davon profitieren zu lassen.

VERMARKTUNG VON PRODUKTEN GEZIELT STEUERN

Die Digitalisierung bringt gerade für Versicherungsanstalten einen schönen Nebeneffekt, den sie für ihre Produkte nutzen können. Es geht in diesem Fall um Big Data und das Internet of Things. Viele Gegenstände im Alltag werden nach und nach mit dem Internet verknüpft. So lassen sich beispielsweise Autos verfolgen, die Sensoren von Maschinen auslesen oder Gesundheitsdaten auf der Uhr nachlesen.

Die Möglichkeiten, die sich hieraus für Versicherungen ergeben, sind enorm. Zum einen helfen die Daten bei der Bearbeitung von Versicherungsfällen, da Betrügereien schneller aufgedeckt werden und zum anderen lassen sich hieraus individuelle Produkte erstellen. Ein Kunde kann so über seine mit dem Auto gefahrenen Kilometer selbst die Kosten bestimmen. Oder ein Sportler bekommt für jeden gemachten Lauf, den er über seine vernetzte Uhr aufzeichnet, eine Gutschrift bei der privaten Krankenversicherung. Die Zeiten von Bonusheftchen neigen sich dem Ende entgegen. Die Digitalisierung geht jedoch einen Schritt weiter und eröffnet zusätzliche Chancen.

Ein zweiter großer Vorteil der globalen Datensammlung sind die personalisierten Vertriebsmöglichkeiten für Makler. Wo bisher mit dem Gießkannenprinzip pauschal die eigenen Leistungen beworben wurden, können dank genauer Analysen und Individualisierungsmöglichkeiten die Werbemaßnamen auf den einzelnen Menschen zugeschnitten werden. Über Datensammlungen lässt sich feststellen, wer wie viel Einkommen hat, welchen Hobbys er oder sie nachgeht und wie es um die Familiensituation bestellt ist. Hieraus errechnen Computer die perfekten Versicherungspolicen, die im Anschluss den potenziellen Kunden individuell zur Verfügung gestellt werden. Die Werbung wird hierdurch deutlich effizienter und es entstehen keine zusätzlichen Kosten im Werbeetat. Versicherungen, die den wichtigen Schritt in das digitale Zeitalter wagen, werden am Ende wirtschaftlich davon profitieren.

Die Vorteile der neuen Produktmöglichkeiten und der speziellen Werbemaßnahmen wurden bereits erklärt. Hierdurch lassen sich die Gewinne steigern. Doch auch Kostenersparnisse werden durch die Digitalisierung auf Dauer ermöglicht. Laut einer Studie von Bain & Company lassen sich bis zu 30 % auf der Kostenseite einsparen. In erster Linie sei hier das Schadenmanagement genannt. Eine verstärkte Prävention, die spezielle Risikoauswahl und eine Vermeidung von Betrugsfällen ermöglichen die eingesparten Kosten. Dadurch, dass viele Geräte ihren Einsatz aufzeichnen, lassen sich für Versicherungen einfacher die Fälle rekonstruieren. Außerdem können Sie dank gesammelter Daten von Beginn an potenzielle Gefährdungen ausschließen.

Versicherungen sparen hierdurch viel Geld, doch auch die Preise ihrer Produkte sinken. Von den günstigeren Produkten profitieren wiederum die Kunden, die letztendlich über die Preisgabe ihrer Daten mitentscheiden, wie teuer die Policen ausfallen. Eine Versicherung, die die Digitalisierung besser bewältigt als ihre Wettbewerber, kann somit Kosten sparen und gleichzeitig günstigere Produkte anbieten. Eine sogenannte Win-Win-Situation für alle Beteiligten entsteht hieraus.

Neben den Einsparungen bei der Schadensbearbeitung können Versicherungen auf weiteren Wegen von der Digitalisierung profitieren. Durch ein geringeres Interesse an Beratungsgesprächen lassen sich Kosten im Direktvertrieb einsparen. Außerdem ist die digitale Kundenakte eine sehr gute Möglichkeit, der Papierflut Herr zu werden und dadurch die Kosten für Porto, Papiere und Aktenräume klein zu halten. Ein Bereich der Digitalisierung, der innerhalb der Versicherungsbranche bisher größtenteils missachtet wurde, ist die Weiterbildung. In der Versicherungsbranche sind regelmäßige Weiterbildungsstunden Pflicht.

Wo jedoch bisher jede Versicherung aufwendig ihre Seminare abhalten ließ, spielt fortan die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Eine App, die die Anforderungen des IDD-Standards erfüllt, ist V-Quiz. Hier können Makler ihre IDD Stunden anhand eines Quizzes erfüllen. Der Versicherungsmakler führt die IDD Stunden immer dann durch, wenn er die Zeit dafür findet.

Es gilt die Vorteile der digitalen Welt klug für sich zu nutzen. Auch wenn es ab und an eine Eingewöhnungszeit benötigt, so bietet es doch eine Menge Vorteile.

Thomas Köhler,

Founder & CEO von V-Quiz, der Zaigen GmbH

 

 

 

Die zehn größten Änderungen der Versicherungsbranche in 30 Jahren

Die Versicherungsbranche hat sich in den letzten drei Jahrzehnten dank vieler Innovationen radikal gewandelt. Thomas Köhler, Founder und CEO der Schweizer Zaigen GmbH, blickt in seinem Gastbeitrag auf zehn Dinge, die heute selbstverständlich sind – aber vor ein paar Jahren beinahe noch undenkbar schienen.

Aktenordner – die Datenträger der 90er (Symbolbild).Csaba Nagy / pixabay.com

 

Vom Mauerfall bis zur Corona-Pandemie: In gut drei Dekaden ist seit Ende der 1980er Jahre viel passiert. Durch die Digitalisierung gab es zudem einen erheblichen Einschnitt, der Wirtschaft und Privatleben fundamental gewandelt hat. Gesellschaftliche und technische Entwicklungen aus dieser Zeit haben sich auch in der Versicherungsbranche niedergeschlagen.

Zehn der größten Veränderungen, die 1990 wohl noch niemand ahnen konnte, sind hier zusammengestellt.

  1. Vergleichsportale für Versicherungen

Heute klingt es beinahe unvorstellbar, aber früher hatten Kunden fast immer einen festen Ansprechpartner vor Ort, bei dem sie alle Versicherungen abgeschlossen haben. Heute führt der erste Weg üblicherweise zu einem Vergleichsportal. Dort konkurrieren Versicherer aus der gesamten Bundesrepublik miteinander. Wer Kunden zu sich in die Niederlassung locken möchte, muss sich etwas einfallen lassen. Ein zentrales Argument ist immer der gebotene Service.

 

Thomas Köhler

Founder und CEO der Zaigen GmbH

 

  1. Online-Beratung statt Besuch vor Ort

Service ist direkt das Stichwort für den zweiten Punkt: Moderne Versicherungsmakler setzen selten nur auf das persönliche Gespräch vor Ort. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kunden online anzusprechen. Erste Versicherungen bieten zudem Portale, über welche die Abwicklung zahlreicher Prozesse online möglich ist – inklusive Kommunikationskanal zwischen Kunden und Vermittlern.

  1. Mehr Richtlinien zur Regulation

Von neuen Beratungspflichten über die Dokumentation bis zur europäischen Vertriebsrichtlinie IDD gibt es zahlreiche neue Regeln und Vorschriften. Sie alle erhöhen den Aufwand, den Versicherungsmakler betreiben müssen. Auf der anderen Seite soll die Regulation für mehr Sicherheit auf dem Markt für Finanzprodukte sorgen. Die hohen Anforderungen lassen sich oft nur dadurch erfüllen, dass Versicherungsvermittler spezielle Software einsetzen.

  1. Individuelle Risikoabschätzung

Der nächste Trend wird sich wahrscheinlich erst in ein paar Jahren richtig bemerkbar machen. Ausgelöst wird er von den Möglichkeiten des mobilen Internets. Mit zunehmender Konnektivität steigt die Menge an Informationen und Daten immens an. Diese bilden eine Grundlage für individuelle Tarife. Bestes Beispiel ist wohl die Kfz-Haftpflicht, die sich nach dem (überwachten) Fahrverhalten des Versicherten richtet. Bestes Verkaufsargument sind die sinkenden Beiträge, wenn der Fahrer angemessen und regelkonform unterwegs ist.

Hinter den Kulissen steigt der Anspruch an die Tariferstellung dadurch erheblich an. So müssen alle Daten erfasst, verarbeitet und interpretiert werden. Zudem kommen auf die Makler zunehmend Diskussionen um Datenschutz und IT-Sicherheit zu. Diese Aspekte hätten daher getrost einen eigenen Unterpunkt in dieser Aufzählung verdient.

  1. Digitale Weiterbildungsmöglichkeiten

Seit 2018 besteht eine Weiterbildungspflicht für Versicherungsvermittler im Umfang von 15 Stunden pro Jahr. Diese gilt sogar dann, wenn die Vermittlung nur als Nebentätigkeit ausgeübt wird. Um die Weiterbildung gemäß IDD durchzuführen, gibt es verschiedene Optionen. Hier sei als Beispiel die App V-Quiz genannt. Die kostenlos zum Testen verfügbare App (verfügbar in Ihrem App- bzw. Play Store) ist im Stil eines Quiz konzipiert, bei dem der Nutzer Quiz-Coins sammelt. Diese lassen sich dann in Weiterbildungsstunden umrechnen und anerkennen. Gut zu wissen: Die Akkreditierung der Lernapp für Versicherungsvermittler erfolgte bei gutberaten.de. Mehr Informationen unter www.v-quiz.com.

Die zehn größten Änderungen der Versicherungsbranche in 30 Jahren

  1. Demographischer Wandel

Anfang der 1990er Jahre war ein deutscher Bundesbürger im Mittel etwa 28 Jahre alt. Dieser Mittelwert hat sich erheblich gewandelt, 2020 ist das Durchschnittsalter auf über 40 Jahre gestiegen. Das hat selbstverständlich erhebliche Auswirkungen auf viele Bereiche, so auch auf die Versicherungsbranche. Das zeigt sich schon daran, dass vermehrt altersspezifische Tarife angefragt werden. Auch die private Altersvorsorge ist ein großes Thema geworden, seitdem die Renten vielen nicht mehr ausreichen. Ein zweiter Effekt: Es gibt weniger potentielle Neukunden, um die Versicherungsvermittler konkurrieren. Das verschärft den Wettbewerb, insbesondere bei Tarifen, die in jungen Jahren abgeschlossen werden.

 

Aktenordner – die Datenträger der 90er (Symbolbild).Csaba Nagy / pixabay.com

 

  1. Innovationen in kurzer Reihenfolge

Dokumentationssoftware, Online-Beraterportal, Lern-App – das Berufsleben von Versicherungsmaklern ist von zahlreichen Innovationen geprägt. Sie können den Arbeitsalltag erheblich erleichtern und helfen dabei, Kunden zu gewinnen. Auf der anderen Seite müssen Vermittler bereit sein, Zeit in den Lernprozess zu investieren. Da ist es hilfreich, wenn hierfür neuartige Möglichkeiten bereitstehen. So gibt es z.B. nun den Beruf des virtuellen Assistenten. Dieser erledigt einem seine Administration und / oder bringt das eigene Unternehmen «digital» auf den neuesten Stand. So schreibt dieser u.a. Artikel, hält die Webseite aktuell und sorgt für regelmässiges posten (bei Instagram & Co.) und hilft so online präsent zu sein und weitere Leads zu erhalten. Ein gutes Beispiel hierfür ist: http://www.zeitfuerdeinbusiness.de.

  1. Neue Geschäftsfelder

Klar, es gibt Neuerungen, die offensichtlich sind: Eine Versicherung gegen Cybercrime wollte 1990 wohl kaum jemand abschließen. Es gibt aber auch Entwicklungen, die viel unauffälliger ablaufen, aber einen erheblichen Einfluss auf die Versicherungsbranche der Zukunft haben. Bestes Beispiel ist der Bereich Assistance. In den 1990er Jahren steckte diese Entwicklung höchstens in den Kinderschuhen. Mittlerweile gehört es zum guten Ton, dass die Versicherung den Abschleppdienst organisiert oder den passenden Handwerksbetrieb nach einem Schadenfall findet. Dieser Service lässt sich modernen Kunden gut anbieten und ist ein wichtiges Verkaufsargument. Zugleich müssen sich Vermittler dadurch mit Dingen zumindest grob auskennen, die früher als vollkommen fachfremd galten.

  1. Smart Home

Ein interessanter Trend in der Versicherungsbranche (und selbstverständlich nicht nur dort) ist das Smart Home. Was hat das mit der Hausratversicherung zu tun? Im Zweifelsfall eine ganze Menge. Im intelligenten Haus kann nämlich nicht nur der Kühlschrank Getränke bestellen. Ebenso sind Hausanlagen im Zusammenspiel mit Sensoren in der Lage, potentielle Gefahren zu erkennen, bevor es zu einem Schadenfall kommt.

  1. Mobilität mit allen Mitteln

Welche Versicherung passt zu einer jungen Familie, bei der die Eltern ihre Kinder mit dem E-Scooter befördern möchten? Noch um 2010 hätten Versicherungsmakler hier nur mit den Achseln gezuckt. Damals gab es schlicht keine E-Roller, keine Elektroscooter und so gut wie keine E-Autos. Mittlerweile finden sich passende Produkte für jede Art von Fortbewegung. Das erfordert von Versicherungen einen entsprechenden Tarif, um Fahrer, Gefährt und Beifahrer zu versichern. Damit steht die E-Mobilität beispielhaft für zahlreiche Entwicklungen, welche Flexibilität aufseiten der Versicherungsbranche erfordern. Sie sorgen zudem dafür, dass es jedes Jahr neue Dinge zu lernen gibt, die für die Weiterbildung von Maklern und Vermittlern besonders relevant sind.

Das waren zehn wichtige und entscheidende Veränderungen, die seit 1990 Versicherungen, Makler und Vermittler beschäftigt haben. Selbstverständlich gibt es daneben noch viele weitere Aspekte, die hier einen Platz verdient hätten. Die Beispiele zeigen, dass die Branche insgesamt viel flexibler werden musste. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren sicher weiter fortsetzen. Bei der aktuellen Geschwindigkeit von Innovationen kann der nächste Artikel dieser Art daher vermutlich schon in zehn Jahren erscheinen.

 

Digitale Weiterbildung – nicht nur in der Krise eine gute Lösung

Präsenzseminar oder digitale Alternative? In Coronazeiten stellt sich diese Frage nicht wirklich – es ist nur noch eine Variante sicher möglich. Digitale Alternativen sind aber viel mehr als eine Notlösung, sondern sparen auch Zeit und Geld. Schließlich hat auch die Versicherungsbranche mit Veränderungen und Einbußen aufgrund von Corona zu kämpfen. Besonders flexibel und günstig sind Programme zum komplett selbstständigen Lernen wie die App V-Quiz.

Präsenzseminare waren meist durchaus angenehme Veranstaltungen. Zum einen, weil es ja immer hilfreich ist, Neues zu erfahren und andere Perspektiven kennenzulernen. Zum anderen wegen ihrer sozialen Komponente: In den Kaffeepausen konnte man sich mit Kollegen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Allerdings musste man sich die Zeit dafür auch nehmen, und oft kam noch eine längere Anfahrt dazu. Zudem kosteten sie Geld – entweder den Veranstalter, das Unternehmen oder die Teilnehmer. Räumlichkeiten und Referenten gibt es nicht umsonst.

Neue Risiken, wenig finanzieller Spielraum

Aktuell kann niemand sagen, wie lange der Alltag noch von Corona-Schutzmaßnahmen bestimmt sein wird. Das neue Risiko zieht zwangsläufig Veränderungen in der Versicherungsbranche nach sich. Fortbildung mag dabei noch das geringste Problem sein. Unternehmen fordern Geld aus Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungsversicherungen, bei deren Vertragsunterzeichnung noch niemand je von einem Virus namens Sars-CoV-2 gehört hatte. Privatpersonen mögen zwar angesichts des neuen Risikos auch ein größeres Bedürfnis haben, sich und ihre Angehörigen abzusichern. Doch niemand geht gerne neue finanzielle Verpflichtungen ein, wenn der Job auf dem Spiel steht. In der Tourismus- und Veranstaltungsbranche beispielsweise ist auf absehbare Zeit kein Geld zu verdienen.

Weiterbildung ist Pflicht

Es gibt also viele Gründe, warum sowohl große Versicherungsunternehmen als auch kleinere Agenturen gerade ihr Geld zusammenhalten wollen. Andererseits gibt es die europaweite Verpflichtung durch die IDD (Insurance Distrubution Directive), dass jeder vertrieblich Tätige mindestens 15 Stunden pro Jahr in Weiterbildung investiert. So soll die Qualität der Beratung für den Verbraucher sichergestellt werden. Weiterbildung ist allerdings nicht nur Pflicht, sondern auch notwendig, um die Zukunft des eigenen Jobs zu sichern. Denn Qualität ist wichtig: So gaben bei einer Umfrage jüngst 71 Prozent an, dass sie spätestens beim Vertragsabschluss direkten Kontakt zu einem Vermittler oder Berater haben und individuelle Fragen stellen wollen – und damit neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wer nicht mit Kompetenz überzeugen kann, wird künftig schwerer haben, zu bestehen. Fortbildung ist also wichtig für alle, die fachlich auf dem neuesten Stand bleiben und durch individuelle Beratung punkten wollen. Die sicherste Variante dafür ist aktuell digital. Sie kann auch stattfinden, wenn es neue Reise- oder Kontaktbeschränkungen gibt oder ein Teilnehmer Erkältungssymptome hat.

Auch Online-Fortbildung kostet

Selbstverständlich sind auch digitale Angebote nicht umsonst. Die Preise hängen allerdings davon ab, wie das Programm aufgebaut ist. Handelt es sich um ein Webinar, in dem alle gleichzeitig online sind und die Teilnehmer auch Fragen stellen können? Hier ist in der Regel die Teilnehmerzahl begrenzt, Kosten für den Referenten und die Technik fallen aber dennoch an und verteilen sich so auf nur wenigen Schultern. Diese Form der Fortbildung hat zugenommen, seit Präsenzseminare nur noch schwer möglich sind. Der Vorteil hier ist der direkte Kontakt mit dem Referenten. Um ein solches Angebot zu nutzen, muss die Internetverbindung ausreichend gut sein und die Teilnehmer sind an eine Uhrzeit gebunden. Die Kosten und die Zeit für die Anfahrt entfallen jedoch.

Eine andere Variante digitaler Fortbildungen sind Aufzeichnungen, die von einer unbegrenzten Zahl von Personen zeitlich flexibel abgespielt werden können. Hier sind die Kosten in der Regel geringer, da sie sich auf mehr Schultern verteilen. Dasselbe gilt für E-Learning-Programme, die so aufgebaut sind, dass die Nutzer sie selbstbestimmt anwenden können. Solche Programme gibt es auch für das Smartphone: Mit V-Quiz lässt sich das Fachwissen aus verschiedenen Bereichen des Versicherungswesens in Quizform wiederholen oder neu lernen, unabhängig vom Schreibtisch. Die zeitliche und räumliche Flexibilität solcher Angebote ist ein großer Vorteil. Diese Lernformen eignen sich gut für Themenbereiche, in denen es auf Faktenwissen ankommt.

Weiterbildung mit IDD-Nachweis

Ob interaktives Webinar oder mobile Lernapp: Um den Anforderungen der IDD Genüge zu tun, muss das Wissen auch nachgewiesen werden können. Das Online-Angebot muss also von den Zertifizierungsstellen als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt sein. In Deutschland ist dies gutberaten, in der Schweiz Cicero, in Österreich ibw. Wie die Lernerfolgskontrolle bei Webinaren gehandhabt wird, hängt vom Konzept ab. Für Selbstlernprogramme ist eine Lernerfolgskontrolle zwingend vorgeschrieben. Diese schließen deshalb in der Regel mit Testfragen ab. Bei der Lernapp V-Quiz ist die Kontrolle integriert: Jede richtige Quiz-Antwort zählt. Um eine Stunde Fortbildung anerkannt zu bekommen, muss man 100 Quizfragen richtig beantwortet haben. Ob dies innerhalb eines Tages oder im Laufe von zwei Wochen geschah, ist dafür unerheblich. V-Quiz ist als Mittel zur Weiterbildung sowohl bei gutberaten als auch bei Cicero und ibw akkreditiert. Die Gebühren für die Lernapp sind niedrig und werden auch erst dann fällig, wenn der Nachweis im jeweiligen Land angefordert wird.

Digitale Fortbildung ist nicht nur eine Notlösung

Wir alle hoffen auf die Zeit, in der wir uns wieder entspannt persönlich treffen können – sei es auf einer Messe oder zum Austausch nach einem Seminar. Doch wir brauchen Lösungen, die uns unabhängig machen vom aktuellen Stand des Pandemiegeschehens und zudem noch finanziell vertretbar und praktisch sind. Mit digitalen Angeboten ist sowohl großen Unternehmen als auch kleinen Agenturen geholfen. Selbst wenn Präsenzseminare eines Tages wieder ohne gesundheitliche Bedenken möglich sind, werden wir zu schätzen wissen, dass man sich Fachwissen auch ohne lange Anfahrt, zeitlich flexibel und dazu kostengünstig aneignen kann. Denn das Geld muss ja auch hereinkommen. Kunden wollen beraten, Verträge vorbereitet werden. Es ist weitaus einfacher, ein Webinar in den beruflichen Alltag zu integrieren. Noch einfacher geht es mit der Lernapp. Eine Gelegenheit zum Kaffee mit Kollegen wird sich trotzdem finden!

Probieren Sie die App doch einfach aus! Sie finden diese unter
Auf der Internetseite www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben.

 

Thomas Köhler

Founder & CEO

 

Zaigen GmbH

Speerstrasse 28

8038 Zürich

www.v-quiz.ch

Unser Produkt:

V-Quiz – die 1. akkreditierte App im Quizformat für die D-A-CH Region

Podcast der Pfefferminzia: Karen Schmidt interviewt Thomas Köhler zu „V-Quiz“

Podcast - IDD Stunden kostenlos testen

Hören Sie jetzt Folge 20 unseres Podcasts „Die Woche“

https://pfefferminzia.podigee.io/20-die-woche

Fernstudium für alle

Online-Weiterbildung zwischen Notlösung und Best Practice in Pandemiezeiten
Von Thomas Köhler

Digitalisierung ist ein schönes Wort, das Politiker gerne benutzen und beschwören. Dass andere Länder dabei teilweise viel weiter sind, hat sich im Zuge der Schulschließungen im Corona-Frühling gezeigt. Digitalisierung im Bildungsbereich eröffnete Chancen für diejenigen, die nicht an klassischen Präsenzveranstaltungen teilnehmen konnten – sei es aufgrund großer Entfernungen oder aus zeitlichen Gründen. Digitalisierung hilft uns auch jetzt, uns trotz aller Unwägbarkeiten und ohne Risiko beruflich weiterzubilden.

Lehrer wie Schüler wurden im Corona-Frühling 2020 zu Improvisationskünstlern. Angaben aus der PISA-Studie 2018 zeigen, dass das unbefriedigende Ergebnis zu erwarten war:

Nicht einmal 40 Prozent der deutschen Schüler, so ergab damals die Umfrage, hatten Zugriff auf eine Online-Lernplattform. Knapp die Hälfte der Schweizer Schüler konnten auf so etwas zurückgreifen, aber 65 Prozent der österreichischen. Die Spitzenreiter: Singapur, China und Dänemark mit 90 Prozent oder mehr. Es folgen Qatar, Schweden und Finnland mit 80 Prozent. Sehr unterschiedliche Länder also, die aber in puncto Digitalisierung in Schulen ähnliche Prioritäten setzen.

HOMESCHOOLING UND FERNLERNEN SIND NICHTS NEUES

Lernen zuhause ist ja eigentlich nichts Neues – es hat nur je nach Region und Kultur eine andere Bedeutung. In Deutschland herrscht Schulpflicht, und wer versucht, seine Kinder dieser zu entziehen, bekommt ernsthafte Probleme. Österreich und die meisten Schweizer Kantone gestatten dagegen den Unterricht zuhause unter Auflagen. Kinder auf australischen Farmen würden ja vielleicht sogar freiwillig in die Schule gehen, wenn es nur eine in ihrer Nähe gäbe. Für sie wurde schon ein Modell des staatlichen Homeschoolings entwickelt, als es das Internet noch gar nicht gab – sie hielten per Funk und Post Kontakt mit ihren Lehrern. Auch die ersten Angebote für Fernlernkurse und Fernuniversitäten gab es schon, bevor das Internet allgemein verfügbar wurde. Sie ermöglichten es, sich neben einer Berufstätigkeit oder zumindest unabhängig von einem Ort eine höhere Ausbildung zu verschaffen. Lernende und Lehrer kommunizierten per
Post miteinander. Sowohl die Unterrichtsmodelle für Kinder als auch die Fernlerninstitute und Fernuniversitäten haben durch das Internet enorm gewonnen. Inzwischen ist es sogar
möglich, im Ausland zu studieren, ohne je einen Fuß in das Land gesetzt zu haben. Dabei geht zwar die persönliche Erfahrung flöten, die ein echter Auslandsaufenthalt mit sich bringt. Doch es ist dadurch der Zugang zu Qualifikationen möglich, die es zuhause vielleicht gar nicht gibt oder die aufgrund anderer Hindernisse gar nicht zu erreichen gewesen wären. Dieses Modell funktioniert sogar in Pandemie-Zeiten. Fernlernen mag für viele zu Beginn eine aus der Not geborene Alternative zum Präsenzunterricht gewesen sein – siehe australische Kinder im Outback oder Weiterbildung neben einer zum Überleben notwendigen Berufstätigkeit. Dank des Internets ist es deutlich komfortabler geworden und Aufgaben brauchen auch nicht mehr Tage für ihre Reise mit der Post. Bildung oder Weiterbildung über das Internet sind heute längst kein Notbehelf mehr, sondern eine bewusste Entscheidung für eine Lernform, die eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht. Sie ist flexibel, spart Fahrzeit oder Umzug und ist meist auch günstiger. Kinder, Pflege von Angehörigen oder einfach ein abseits gelegener Wohnort sind so kein Bildungshindernis mehr, solange die Internetverbindung nur gut genug ist. Als ein Minuspunkt für das Fernlernen gilt meist, dass man viel Selbstdisziplin aufbringen muss und stets „Einzelkämpfer“ ist. Die Technik macht heute allerdings den Austausch mit anderen in Chatgruppen oder Ähnlichem möglich. Manche haben erst in der Pandemie begriffen, wie nützlich Lernplattformen, Videokonferenzen und andere Optionen des Internets sein können. Andere waren früher dran. Und wo eine Nachfrage ist, gibt es auch einen Markt. „EduTech“ (Educational Technology) war schon vor Covid-19 ein aufstrebender Sektor. Am größten ist dieser Markt übrigens in den USA, gefolgt von Indien, China und Südkorea und Großbritannien. Für manche Programme ist nicht einmal ein eigener Computer nötig – es reicht das Smartphone. Mobile Learning macht seine Anwender sogar unabhängig vom Schreibtisch.

In der Versicherungsbranche sind Weiterbildungen bekanntlich Pflicht: Mindestens 15 Stunden jährlich sollen Kundenberater und Makler nach der europäischen IDD (Insurance Distribution Directive) in Weiterbildung investieren.

So soll sichergestellt werden, dass ihr Wissen stets auf dem neuesten Stand ist und sie die Versicherungsnehmer kompetent informieren können. Bildungsanbieter sind hier
zwangsweise auf Pandemie-taugliche Modelle wie Webinare und Formen des E-Learning umgeschwenkt, wie beispielsweise die Statistik des deutschen Zertifizierers gutberaten zeigt. Im dritten Quartal, als die Corona-Situation sich vorübergehend verbessert hatte, wurden Präsenzveranstaltungen wieder etwas mehr nachgefragt. Sie machen aber nur noch 12 Prozent aus – im Gegensatz zu 73 Prozent selbstgesteuertem E-Learning plus 13 Prozent gesteuertem E-Learning. Eins dieser selbstgesteuerten E-Learning-Angebote ist die Lernapp V-Quiz: Hier können Nutzer am Smartphone ihr Wissen in Quizform testen und erweitern. Anwender können zwischen verschiedenen Sachbereichen wählen, in denen sie Wissen auffrischen oder neues erwerben wollen. Jeweils vier mögliche Antworten stehen zur Auswahl. Jede richtig beantwortete Frage ergibt einen Quiz-Coin. Man kann jederzeit pausieren und wieder einsteigen, wenn die Gelegenheit passt. Die Quiz-Coins können anschließend in Fortbildungsstunden umgewandelt werden. 100 Stück entsprechen einer Stunde – dabei ist es unerheblich, ob diese während täglicher Bahnfahrten, in der Hängematte oder in Leerlaufphasen zwischen Kundenterminen erworben wurden. Erst beim Antrag für den Nachweis werden auch die Gebühren fällig. Die Lernapp ist in der gesamten DACH-Region als Mittel zur Weiterbildung akkreditiert: in Deutschland von gutberaten, in der Schweiz von Cicero und in Österreich vom ibw.

PLANUNGSSICHERHEIT DURCH DIGITALES LERNEN

Es lassen sich aktuell nur Vermutungen darüber anstellen, wie die nächsten Jahre aussehen werden. Sicher ist: Mit Covid-19 werden wir noch eine Weile leben müssen und damit
auch mit der Ungewissheit, ob wir Pläne, die wir machen, später auch umsetzen können. Möglicherweise hindern uns Reise- und Kontaktbeschränkungen. Die persönliche Teilnahme an einer Bildungsveranstaltung kann auch zu einem Risiko für die Gesundheit werden. Wollen wir Planungssicherheit, so sind E-Learning-Angebote zurzeit die einzige Möglichkeit. Sie lassen sich sogar durchführen, wenn man in Quarantäne sitzen muss oder selbst leichte Symptome hat. Galt die „Einsamkeit“ bisher als einer der Negativpunkte im Fernlernen, so ist das nun genau seine Stärke – zusätzlich zur freien Orts- und Zeitwahl.

Thomas Köhler, Founder & CEO Zaigen GmbH

 

Digitale Firmen die dem Versicherungsverkäufer helfen können

Digitalisierung im Versicherungswesen und im Verkauf wird immer wichtiger

Zeit ist Geld, und dadurch wird die Zeit leider manchmal knapp. Was früher ein Problem war, lässt sich heute mit der Hilfe von Apps und Anwendungen leichter machen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten im Netz. Die besten sollen anbei noch einmal vorgestellt werden. Diese Anwendungen helfen dem Versicherungsvertreter aktiv beim Verkauf, unterstützen ihn bei der Fortbildung und Weiterbildung und gestalten viele wichtige Aufgaben des Alltags noch einmal deutlich leichter.

 

V-Quiz – Die App für Fortbildungen

Gamification im Versicherungsbereich? Was früher noch als unseriös betitelt worden wäre, ist heute so etwas wie der gute Standard. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein spielerischer Lernvorgang auch bei erwachsenen Menschen deutlich effektiver zum Erfolg führen wird. Die App V-Quiz ist nach deutschen und europäischen Standards als Fortbildungsapp zertifiziert und speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Versicherungsbereiches ausgerichtet. Die Nutzung ist kinderleicht: Einfach im App-Store herunterladen, installieren und loslegen. Mit jeder erfüllten Aufgabe sammelt man wertvolle Coins, die wiederum in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können. Mit über 7.000 Fragen aus 10 Fachbereichen gehört die Quiz-App zu den umfangreichsten Angeboten in diesem Segment. Natürlich kann die App erst einmal kostenlos ausprobiert werden. Nach der kostenlosen Nutzung, und wenn man dann etwas tiefer in die Materie eindringen möchte werden im Schnitt 20,00 Euro für die Nutzung fällig. Die App unterstützt für einen kleinen Preis den aktuellen Wissensstand und kann in verschiedenen Themenbereichen eine effektive Unterstützung sein. Mit dieser App bekommen erfahrene Versicherungsvertreter, aber auch Einsteiger ein nützliches Tool in die Hand, mit welchem sie immer auf dem neuesten Stand bleiben und sich verbessern können. Auch gutberaten.de und IDD stellen der Quiz-App das bestmögliche Zeugnis aus und zertifiziert sie als optimale Applikation für Weiterbildungen im Versicherungsbereich. Somit können alle IDD pflichtigen Personen (ob Innen- oder Aussendienst) Ihre IDD Weiterbildungsstunden bzw. auch den gutberaten.de Eintrag mit V-Quiz erfüllen.

Die App erhalten Sie im App bzw. Play Store:

Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer.de

Apple:

https://apps.apple.com/de/app/v-quiz-d/id1479673280

Mehr Infos unter: www.v-quiz.com

 

Virtuelles Marketingmanagement mit zeitfuerdeinbusiness.de

Online Marketing ist heute aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Das gilt natürlich auch, und sogar ganz besonders für den Versicherungsbereich. Die Konkurrenz wird heute immer stärker, und nur wer es schafft sich und seine Produkte effektiv auf dem Markt zu präsentieren kann langfristig erfolgreich sein. zeitfuerdeinbusiness.de hilft dabei und unterstützt auf vielen verschiedenen Ebenen beim Online Marketing. Dadurch bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Inhalte des Geschäfts, und vor allem für die Betreuung der Kunden. Konkret handelt es sich dabei um ein Angebot von Saskia Drewicke, einer erfahrenen Profi-Fachfrau für das Online Marketing. Bei ihr bekommen erfahrene, und angehende Unternehmer nicht nur Hilfe und Rat im Bereich Marketing. Vielmehr geht es darum das Unternehmen gleich richtig im Netz zu präsentieren und so die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Als Content-Managerin kümmert sich Frau Drewicke dabei um alle anfallenden Aufgaben und übernimmt komplett die Aufgabe des Marketings für das Unternehmen. Wer sich nicht selbst mit dieser doch sehr umfangreichen Aufgabe auseinandersetzen möchte, der wird um die Hilfestellung eines erfahrenen Profis nicht herumkommen. zeitfuerdeinbusiness.de ist hierfür die optimale Lösung und bietet einen umfassenden Service auf dem höchsten Niveau für Unternehmer und Unternehmen.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www. zeitfuerdeinbusiness.de

 

Steuergott – Wenn die Steuererstattung mal schneller gehen soll

Gerade Arbeitnehmer quälen sich einmal im Jahr regelrecht bei der Steuererklärung. Dokumente müssen besorgt, Nachweise kopiert und letztlich auch die umfangreichen Fragen des Steuerbogens ausgefüllt werden. Doch mit Steuergott gehört das alles der Vergangenheit an, und der Clou daran ist: Die Erstattung geht noch einmal deutlich schneller! Steuergott schafft es nämlich, dass die Erstattung schon innerhalb von 24 Stunden auf dem Konto landen kann. Dabei geht der Dienstleister gegen eine Gebühr in Vorleistung und erlaubt es dem Anwender, die fällige Erstattung später an Steuergott zurück zu erstatten. Das macht das Angebot vor allem für Arbeitnehmer attraktiv, die mit einer höheren Erstattung rechnen und über diese so schnell wie möglich verfügen wollen. Wer keine Erstattung erwarten kann, der kann den Service natürlich trotzdem ausprobieren. Für die Nutzung an sich fallen auch keine Kosten an. Erst wenn eine Erstattung von über 60,00 Euro fällig wird, fallen die Gebühren des Anbieters an und werden auf den Auszahlungsbetrag angerechnet. Steuergott ist für den gewerblich tätigen Unternehmer vermutlich weniger gut geeignet, lohnt sich aber noch immer als Empfehlung und bietet einen zuverlässigen Service für eine einfache und unkomplizierte Steuererklärung für die Kunden. Wer bei seinen Kunden ein wenig glänzen und ihnen etwas besonderes bieten möchte, der hat mit Steuergott eine sehr gute und effiziente Lösung gefunden die weiterempfohlen werden kann.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.steuergott.com

 

buffer.com – Effektives Marketing für Profis von Profis

Das Thema “Marketing” ist für Unternehmer in einer digitalisierten Welt unumgänglich. Bei buffer.com handelt es sich aber nicht um “ein weiteres Angebot” aus dem Segment, sondern um eine solide Lösung für Unternehmer aus der Versicherungsbranche. Hier geht es vor allem darum, dass der Unternehmer sich selbständig um seine Werbung kümmern kann und dafür eine zentrale Plattform nutzt welche ihm alle wichtigen Informationen und Möglichkeiten bieten kann. Dabei wurde bei der Gestaltung der Seite vor allem darauf geachtet, dass auch Laien problemlos einen leichten Einstieg in die Materie finden und so ihre Reichweite noch einmal deutlich steigern können. buffer.com bietet einen direkten Zugriff auf alle wichtigen Plattformen und kümmert sich mit detaillierten Analysen um eine effektive Auswertung der investierten Mittel. Facebook, Google und andere Kanäle können durch die Verwendung des Service noch einmal deutlich effektiver gesteuert und auf die individuellen Anforderungen hin optimiert werden. Zudem kann über buffer.com die eigene Aktivität gesteuert werden. So ist es beispielsweise möglich direkt auf den wichtigen und gängigen Kanälen zu posten. Durch die direkte Analyse kann man so seine Aktivitäten direkt steuern und effektiver gestalten.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.buffer.com

 

Clark – Der digitale Versicherungsmanager

Als professioneller Makler reibt man sich vielleicht verwundert die Augen und stellt sich die Frage, ob und warum man eine App verwenden sollte die eigentlich den eigenen Beruf ersetzt. Doch die Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Weil diese App mehr leisten kann, als manch andere Programme. Mit der Hilfe von Clark können auch Versicherungsvertreter ganz einfach eine passende Versicherung heraussuchen und so die Kosten für ihre Kunden optimieren. Der Umfang der Angebote ist so groß, dass wirklich kein Wunsch unerfüllt bleiben muss. Von der Tierhaltehaftpflichtversicherung, bis hin zur Kfz-Versicherung können so gut wie alle Arten von Versicherungen abgefragt und verglichen werden. Gerade für Unternehmer mit einem kleinen Betrieb und keinem eigenen Zugang zu einer oft teuren Vergleichssoftware sind Apps wie Clark einfach unverzichtbar und gehören auf jeden Fall zur Grundausrüstung. Da über Clark keine Provisionen abgerechnet werden können, sollte man als Makler allerdings nur soweit gehen und die Tarife vergleichen. Die Verträge können dann nicht über die App abgeschlossen, sondern müssen noch einmal händisch angefragt und vom Versicherer bestätigt werden. Zudem gilt zu beachten, dass solche Apps in der Regel nie in Gänze unabhängig sind.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.clark.de

 

Die inveda.net Versicherungszeiger-App für Kunden

Man will den Kunden doch auch einmal etwas eigenes bieten können, ohne dabei gleich mehrere Millionen Euro in die Entwicklung einer App zu stecken. Die Versicherungszeiger-App von inveda.net bietet genau das. Mit ihrer Hilfe können Versicherungsvertreter ihren Kunden eine direkte Übersicht über ihre Verträge anbieten, und zudem die Kontakte steuern und weitere Lösungen offerieren. Die Versicherungszeiger-App ist ideal für alle kleinen und mittelständischen Makler, denn sie vermittelt dem Kunden auf einen Blick alle wichtigen Informationen ohne dabei abhängig von einem Versicherungsunternehmen zu sein. Dieser Service ist die Lösung für Makler, die ihren Kunden ein wenig mehr an Service bieten wollen. Der Aufwand für die Einrichtung ist minimal, und die Steuerung und Freischaltung der eigenen Geräte kann direkt über den Vertreter erfolgen. Der Nutzen dieser App ist groß, der Aufwand und die Kosten sind gering – Kurzum: es handelt sich hier um ein optimales Angebot für kleine und mittelständische Unternehmer aus der Versicherungsbranche.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www. inveda.net

 

Probieren Sie die App «V-Quiz» doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

 

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

 

Der neue digitale Alltag in der Weiterbildung

Nun ist die Weiterbildung auch immer ein Zeitfaktor. Damit Vermittler sich die Zeit für die verpflichtende Ausbildung selbst optimal einteilen können, empfiehlt sich das „Mobile Learning“. Unser Netzwerkpartner Thomas Köhler zeigt in seinem Artikel, was dahinter steckt – IDD-Nachweis inklusive.


In der Finanzberatung ist die online-Weiterbildung mittlerweile Standard. Mit Mobile Learning können Berater sogar spielerisch leicht IDD-Stunden sammeln.

Die Seniorin unterhält sich mit ihren Enkeln über WhatsApp-Live-Video. Der Firmenchef versammelt sein Team auf Zoom. All das gab es natürlich auch schon vor dem Corona-Frühling. Aber für viele war diese Zeit doch die der persönlichen technologischen Quantensprünge. Die gewachsene Nähe zu digitalen Geräten wird bleiben – auch in der Weiterbildung. Und möglicherweise wird gerade Mobile Learning davon profitieren.

Schon bevor die Coronakrise über uns hereinbrach und die Wirtschaft zunächst größtenteils lahmlegte, galten digitale Lernformen als Zukunftsmusik. Videos, Micro Learning, Blended Learnung und Mobile Anwendungen nahmen die Spitzenplätze ein, wenn Marktforschungsinstitute dazu Experten in der DACH-Region befragten (siehe Statista bzw. mmb-Trendmonitor). Mit den Kontaktbeschränkungen waren dann zunächst die digitalen Kommunikationstechniken selbst plötzlich ein Thema für Weiterbildung: Wie funktioniert eigentlich Zoom, und wie organisiere ich eine Videokonferenz? Laptops, Tablets und Smartphones ließen Firmen auch in der schlimmsten Krisenphase Kontakt mit ihren Mitarbeitern im Home Office halten.

Auch die Weiterbildungsbranche musste sich umstellen. Präsenzseminare waren zwischenzeitlich nicht möglich, konnten aber teilweise durch Online-Seminare ersetzt werden. Anbieter melden vor allem die Nachfrage nach virtuellen Klassenzimmern und Webinaren. In der Theorie hätten viele Unternehmen gerade in der Krise Zeit für die Weiterbildung ihres Personals gehabt. In der Praxis ist Weiterbildung allerdings auch ein Posten, der am einfachsten einzusparen ist, wenn dem Unternehmen die Einnahmen fehlen. Digitale Bildungsanbieter gehören deshalb nach einer Umfrage des mmb-Instituts nur teilweise zu denen, die von der Krise profitieren konnten.

Mobile Lern-Apps für Berater

Beispielsweise können anhand der Lern-App V-Quiz  alle Versicherungsberater und -makler ihr Wissen testen und erweitern – unabhängig von ihrer Firmenzugehörigkeit. Denn die dort vermittelten Bestimmungen und Fakten gelten größtenteils europaweit. Nationale Abweichungen werden dadurch aufgefangen, dass Anbieter für Deutschland, die Schweiz und Österreich verschiedene Versionen bereithalten. Ob Personen- oder Sachversicherung, Finanzmarkt oder Führung: Anhand von Quizfragen und Multiple-Choice-Antworten bewegen sich die Nutzer durch die einzelnen Sachgebiete, frischen eingerostete Kenntnisse auf, aktualisieren veraltete Informationen und erwerben neue – wann immer es gerade passt. Morgens vor dem Arbeitsbeginn oder in der Viertelstunde Leerlauf vor dem nächsten Termin, zuhause, im Büro oder unterwegs. Das Handy ist ja ohnehin dabei.

Weiterbildung muss nicht teuer sein

Viele Unternehmen mussten in der Krise den Rotstift zücken, weil ihnen die Einnahmen fehlten. Das traf auch den Bereich der Weiterbildung. Was kurzfristig hilft, das Geld zusammenzuhalten, kann langfristig allerdings teuer werden: Wer fachlich nicht auf dem neuesten Stand ist, wird auf Dauer gegen die Konkurrenz nicht bestehen. In der Versicherungsbranche gibt es sogar die Pflicht, sich weiterzubilden, um die Qualität der Kundenberatung sicherzustellen: die europäische Insurance Distribution Directive (IDD). 15 Stunden jährlich muss jeder mindestens absolvieren, der Kundenkontakt hat – sei dieser nun digital oder persönlich.

Für engagierte Außendienstler war und ist es oft schwierig, Präsenzseminare im Terminkalender unterzubringen. Bei Webinaren spart man sich zwar die Anfahrt, ist jedoch trotzdem zeitlich gebunden. In der Regel kosten diese Veranstaltungen auch Geld. Eine Mobilapp ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft: Sie kann zeitlich flexibel angewendet werden, wenn es gerade passt, und sie lässt sich kostenlos herunterladen. Nutzer sollten darauf achten, dass eine vergleichsweise niedrige Gebühr erst dann fällig wird, wenn die mit richtigen Antworten erworbenen Quiz Coins in anerkannte Weiterbildungsstunden umgewandelt werden. Und: Auch solche spielerischen Apps sollten von den zuständigen Institutionen wie in Deutschland von gut beraten anerkannt sein.

E-Learning wird zum infektionssicheren Normalfall

Das Leben in Europa hat sich im vergangenen halben Jahr mehr verändert, als es sich jemand zuvor hätte vorstellen können. Und auch wenn es möglicherweise nicht mehr zu Lockdowns kommen sollte: Mit dem Coronavirus werden wir noch eine Zeit lang leben müssen. Das Smartphone und andere mobile Geräte haben sich in dieser Zeit als ein extrem nützliches Hilfsmittel erwiesen, um weniger zu reisen und trotzdem die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Auch ältere Menschen, die bisher nicht so verwachsen waren mit ihrem Handy wie die jüngere Generation, haben es zu schätzen gelernt. Noch können wir viele Folgen dieser Krise nicht absehen. Aber sicher ist: Nachdem die digitalen Fertigkeiten nun einmal im Ernstfall erprobt wurden, gibt es keinen Grund mehr, sie nicht weiter in gewissem Maße anzuwenden. Und für die Weiterbildung heißt das: Selbstgesteuertes E-Learning und Mobile Learning könnten zum infektionssicheren Normalfall werden – und dabei Zeit und Geld sparen.

Kontakt:

Thomas Köhler
Founder & CEO
Zaigen GmbH
Speerstraße 28
8038 Zürich

Web: www.v-quiz.de