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Podcast der Pfefferminzia: Karen Schmidt interviewt Thomas Köhler zu „V-Quiz“

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Hören Sie jetzt Folge 20 unseres Podcasts „Die Woche“

https://pfefferminzia.podigee.io/20-die-woche

Digitale Firmen die dem Versicherungsverkäufer helfen können

Digitalisierung im Versicherungswesen und im Verkauf wird immer wichtiger

Zeit ist Geld, und dadurch wird die Zeit leider manchmal knapp. Was früher ein Problem war, lässt sich heute mit der Hilfe von Apps und Anwendungen leichter machen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten im Netz. Die besten sollen anbei noch einmal vorgestellt werden. Diese Anwendungen helfen dem Versicherungsvertreter aktiv beim Verkauf, unterstützen ihn bei der Fortbildung und Weiterbildung und gestalten viele wichtige Aufgaben des Alltags noch einmal deutlich leichter.

 

V-Quiz – Die App für Fortbildungen

Gamification im Versicherungsbereich? Was früher noch als unseriös betitelt worden wäre, ist heute so etwas wie der gute Standard. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein spielerischer Lernvorgang auch bei erwachsenen Menschen deutlich effektiver zum Erfolg führen wird. Die App V-Quiz ist nach deutschen und europäischen Standards als Fortbildungsapp zertifiziert und speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Versicherungsbereiches ausgerichtet. Die Nutzung ist kinderleicht: Einfach im App-Store herunterladen, installieren und loslegen. Mit jeder erfüllten Aufgabe sammelt man wertvolle Coins, die wiederum in Weiterbildungsstunden umgewandelt werden können. Mit über 7.000 Fragen aus 10 Fachbereichen gehört die Quiz-App zu den umfangreichsten Angeboten in diesem Segment. Natürlich kann die App erst einmal kostenlos ausprobiert werden. Nach der kostenlosen Nutzung, und wenn man dann etwas tiefer in die Materie eindringen möchte werden im Schnitt 20,00 Euro für die Nutzung fällig. Die App unterstützt für einen kleinen Preis den aktuellen Wissensstand und kann in verschiedenen Themenbereichen eine effektive Unterstützung sein. Mit dieser App bekommen erfahrene Versicherungsvertreter, aber auch Einsteiger ein nützliches Tool in die Hand, mit welchem sie immer auf dem neuesten Stand bleiben und sich verbessern können. Auch gutberaten.de und IDD stellen der Quiz-App das bestmögliche Zeugnis aus und zertifiziert sie als optimale Applikation für Weiterbildungen im Versicherungsbereich. Somit können alle IDD pflichtigen Personen (ob Innen- oder Aussendienst) Ihre IDD Weiterbildungsstunden bzw. auch den gutberaten.de Eintrag mit V-Quiz erfüllen.

Die App erhalten Sie im App bzw. Play Store:

Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.innotix.Quizzer.de

Apple:

https://apps.apple.com/de/app/v-quiz-d/id1479673280

Mehr Infos unter: www.v-quiz.com

 

Virtuelles Marketingmanagement mit zeitfuerdeinbusiness.de

Online Marketing ist heute aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Das gilt natürlich auch, und sogar ganz besonders für den Versicherungsbereich. Die Konkurrenz wird heute immer stärker, und nur wer es schafft sich und seine Produkte effektiv auf dem Markt zu präsentieren kann langfristig erfolgreich sein. zeitfuerdeinbusiness.de hilft dabei und unterstützt auf vielen verschiedenen Ebenen beim Online Marketing. Dadurch bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Inhalte des Geschäfts, und vor allem für die Betreuung der Kunden. Konkret handelt es sich dabei um ein Angebot von Saskia Drewicke, einer erfahrenen Profi-Fachfrau für das Online Marketing. Bei ihr bekommen erfahrene, und angehende Unternehmer nicht nur Hilfe und Rat im Bereich Marketing. Vielmehr geht es darum das Unternehmen gleich richtig im Netz zu präsentieren und so die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Als Content-Managerin kümmert sich Frau Drewicke dabei um alle anfallenden Aufgaben und übernimmt komplett die Aufgabe des Marketings für das Unternehmen. Wer sich nicht selbst mit dieser doch sehr umfangreichen Aufgabe auseinandersetzen möchte, der wird um die Hilfestellung eines erfahrenen Profis nicht herumkommen. zeitfuerdeinbusiness.de ist hierfür die optimale Lösung und bietet einen umfassenden Service auf dem höchsten Niveau für Unternehmer und Unternehmen.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www. zeitfuerdeinbusiness.de

 

Steuergott – Wenn die Steuererstattung mal schneller gehen soll

Gerade Arbeitnehmer quälen sich einmal im Jahr regelrecht bei der Steuererklärung. Dokumente müssen besorgt, Nachweise kopiert und letztlich auch die umfangreichen Fragen des Steuerbogens ausgefüllt werden. Doch mit Steuergott gehört das alles der Vergangenheit an, und der Clou daran ist: Die Erstattung geht noch einmal deutlich schneller! Steuergott schafft es nämlich, dass die Erstattung schon innerhalb von 24 Stunden auf dem Konto landen kann. Dabei geht der Dienstleister gegen eine Gebühr in Vorleistung und erlaubt es dem Anwender, die fällige Erstattung später an Steuergott zurück zu erstatten. Das macht das Angebot vor allem für Arbeitnehmer attraktiv, die mit einer höheren Erstattung rechnen und über diese so schnell wie möglich verfügen wollen. Wer keine Erstattung erwarten kann, der kann den Service natürlich trotzdem ausprobieren. Für die Nutzung an sich fallen auch keine Kosten an. Erst wenn eine Erstattung von über 60,00 Euro fällig wird, fallen die Gebühren des Anbieters an und werden auf den Auszahlungsbetrag angerechnet. Steuergott ist für den gewerblich tätigen Unternehmer vermutlich weniger gut geeignet, lohnt sich aber noch immer als Empfehlung und bietet einen zuverlässigen Service für eine einfache und unkomplizierte Steuererklärung für die Kunden. Wer bei seinen Kunden ein wenig glänzen und ihnen etwas besonderes bieten möchte, der hat mit Steuergott eine sehr gute und effiziente Lösung gefunden die weiterempfohlen werden kann.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.steuergott.com

 

buffer.com – Effektives Marketing für Profis von Profis

Das Thema “Marketing” ist für Unternehmer in einer digitalisierten Welt unumgänglich. Bei buffer.com handelt es sich aber nicht um “ein weiteres Angebot” aus dem Segment, sondern um eine solide Lösung für Unternehmer aus der Versicherungsbranche. Hier geht es vor allem darum, dass der Unternehmer sich selbständig um seine Werbung kümmern kann und dafür eine zentrale Plattform nutzt welche ihm alle wichtigen Informationen und Möglichkeiten bieten kann. Dabei wurde bei der Gestaltung der Seite vor allem darauf geachtet, dass auch Laien problemlos einen leichten Einstieg in die Materie finden und so ihre Reichweite noch einmal deutlich steigern können. buffer.com bietet einen direkten Zugriff auf alle wichtigen Plattformen und kümmert sich mit detaillierten Analysen um eine effektive Auswertung der investierten Mittel. Facebook, Google und andere Kanäle können durch die Verwendung des Service noch einmal deutlich effektiver gesteuert und auf die individuellen Anforderungen hin optimiert werden. Zudem kann über buffer.com die eigene Aktivität gesteuert werden. So ist es beispielsweise möglich direkt auf den wichtigen und gängigen Kanälen zu posten. Durch die direkte Analyse kann man so seine Aktivitäten direkt steuern und effektiver gestalten.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.buffer.com

 

Clark – Der digitale Versicherungsmanager

Als professioneller Makler reibt man sich vielleicht verwundert die Augen und stellt sich die Frage, ob und warum man eine App verwenden sollte die eigentlich den eigenen Beruf ersetzt. Doch die Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Weil diese App mehr leisten kann, als manch andere Programme. Mit der Hilfe von Clark können auch Versicherungsvertreter ganz einfach eine passende Versicherung heraussuchen und so die Kosten für ihre Kunden optimieren. Der Umfang der Angebote ist so groß, dass wirklich kein Wunsch unerfüllt bleiben muss. Von der Tierhaltehaftpflichtversicherung, bis hin zur Kfz-Versicherung können so gut wie alle Arten von Versicherungen abgefragt und verglichen werden. Gerade für Unternehmer mit einem kleinen Betrieb und keinem eigenen Zugang zu einer oft teuren Vergleichssoftware sind Apps wie Clark einfach unverzichtbar und gehören auf jeden Fall zur Grundausrüstung. Da über Clark keine Provisionen abgerechnet werden können, sollte man als Makler allerdings nur soweit gehen und die Tarife vergleichen. Die Verträge können dann nicht über die App abgeschlossen, sondern müssen noch einmal händisch angefragt und vom Versicherer bestätigt werden. Zudem gilt zu beachten, dass solche Apps in der Regel nie in Gänze unabhängig sind.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www.clark.de

 

Die inveda.net Versicherungszeiger-App für Kunden

Man will den Kunden doch auch einmal etwas eigenes bieten können, ohne dabei gleich mehrere Millionen Euro in die Entwicklung einer App zu stecken. Die Versicherungszeiger-App von inveda.net bietet genau das. Mit ihrer Hilfe können Versicherungsvertreter ihren Kunden eine direkte Übersicht über ihre Verträge anbieten, und zudem die Kontakte steuern und weitere Lösungen offerieren. Die Versicherungszeiger-App ist ideal für alle kleinen und mittelständischen Makler, denn sie vermittelt dem Kunden auf einen Blick alle wichtigen Informationen ohne dabei abhängig von einem Versicherungsunternehmen zu sein. Dieser Service ist die Lösung für Makler, die ihren Kunden ein wenig mehr an Service bieten wollen. Der Aufwand für die Einrichtung ist minimal, und die Steuerung und Freischaltung der eigenen Geräte kann direkt über den Vertreter erfolgen. Der Nutzen dieser App ist groß, der Aufwand und die Kosten sind gering – Kurzum: es handelt sich hier um ein optimales Angebot für kleine und mittelständische Unternehmer aus der Versicherungsbranche.

Mehr Infos erhalten Sie unter: www. inveda.net

 

Probieren Sie die App «V-Quiz» doch einfach aus und testen Ihr Versicherungswissen! Sie finden diese unter www.v-quiz.de, im Google Play Store oder für Apple-Geräte im App Store: einfach V-Quiz eingeben. Dort ist V-Quiz kostenfrei erhältlich.

 

Verantwortlich für den Inhalt: 

Thomas Köhler Founder & CEO, Zaigen GmbH, Speerstrasse 28, CH-8038 Zürich,Tel.: +41 77 524 60 37, www.v-quiz.de

 

Der neue digitale Alltag in der Weiterbildung

Nun ist die Weiterbildung auch immer ein Zeitfaktor. Damit Vermittler sich die Zeit für die verpflichtende Ausbildung selbst optimal einteilen können, empfiehlt sich das „Mobile Learning“. Unser Netzwerkpartner Thomas Köhler zeigt in seinem Artikel, was dahinter steckt – IDD-Nachweis inklusive.


In der Finanzberatung ist die online-Weiterbildung mittlerweile Standard. Mit Mobile Learning können Berater sogar spielerisch leicht IDD-Stunden sammeln.

Die Seniorin unterhält sich mit ihren Enkeln über WhatsApp-Live-Video. Der Firmenchef versammelt sein Team auf Zoom. All das gab es natürlich auch schon vor dem Corona-Frühling. Aber für viele war diese Zeit doch die der persönlichen technologischen Quantensprünge. Die gewachsene Nähe zu digitalen Geräten wird bleiben – auch in der Weiterbildung. Und möglicherweise wird gerade Mobile Learning davon profitieren.

Schon bevor die Coronakrise über uns hereinbrach und die Wirtschaft zunächst größtenteils lahmlegte, galten digitale Lernformen als Zukunftsmusik. Videos, Micro Learning, Blended Learnung und Mobile Anwendungen nahmen die Spitzenplätze ein, wenn Marktforschungsinstitute dazu Experten in der DACH-Region befragten (siehe Statista bzw. mmb-Trendmonitor). Mit den Kontaktbeschränkungen waren dann zunächst die digitalen Kommunikationstechniken selbst plötzlich ein Thema für Weiterbildung: Wie funktioniert eigentlich Zoom, und wie organisiere ich eine Videokonferenz? Laptops, Tablets und Smartphones ließen Firmen auch in der schlimmsten Krisenphase Kontakt mit ihren Mitarbeitern im Home Office halten.

Auch die Weiterbildungsbranche musste sich umstellen. Präsenzseminare waren zwischenzeitlich nicht möglich, konnten aber teilweise durch Online-Seminare ersetzt werden. Anbieter melden vor allem die Nachfrage nach virtuellen Klassenzimmern und Webinaren. In der Theorie hätten viele Unternehmen gerade in der Krise Zeit für die Weiterbildung ihres Personals gehabt. In der Praxis ist Weiterbildung allerdings auch ein Posten, der am einfachsten einzusparen ist, wenn dem Unternehmen die Einnahmen fehlen. Digitale Bildungsanbieter gehören deshalb nach einer Umfrage des mmb-Instituts nur teilweise zu denen, die von der Krise profitieren konnten.

Mobile Lern-Apps für Berater

Beispielsweise können anhand der Lern-App V-Quiz  alle Versicherungsberater und -makler ihr Wissen testen und erweitern – unabhängig von ihrer Firmenzugehörigkeit. Denn die dort vermittelten Bestimmungen und Fakten gelten größtenteils europaweit. Nationale Abweichungen werden dadurch aufgefangen, dass Anbieter für Deutschland, die Schweiz und Österreich verschiedene Versionen bereithalten. Ob Personen- oder Sachversicherung, Finanzmarkt oder Führung: Anhand von Quizfragen und Multiple-Choice-Antworten bewegen sich die Nutzer durch die einzelnen Sachgebiete, frischen eingerostete Kenntnisse auf, aktualisieren veraltete Informationen und erwerben neue – wann immer es gerade passt. Morgens vor dem Arbeitsbeginn oder in der Viertelstunde Leerlauf vor dem nächsten Termin, zuhause, im Büro oder unterwegs. Das Handy ist ja ohnehin dabei.

Weiterbildung muss nicht teuer sein

Viele Unternehmen mussten in der Krise den Rotstift zücken, weil ihnen die Einnahmen fehlten. Das traf auch den Bereich der Weiterbildung. Was kurzfristig hilft, das Geld zusammenzuhalten, kann langfristig allerdings teuer werden: Wer fachlich nicht auf dem neuesten Stand ist, wird auf Dauer gegen die Konkurrenz nicht bestehen. In der Versicherungsbranche gibt es sogar die Pflicht, sich weiterzubilden, um die Qualität der Kundenberatung sicherzustellen: die europäische Insurance Distribution Directive (IDD). 15 Stunden jährlich muss jeder mindestens absolvieren, der Kundenkontakt hat – sei dieser nun digital oder persönlich.

Für engagierte Außendienstler war und ist es oft schwierig, Präsenzseminare im Terminkalender unterzubringen. Bei Webinaren spart man sich zwar die Anfahrt, ist jedoch trotzdem zeitlich gebunden. In der Regel kosten diese Veranstaltungen auch Geld. Eine Mobilapp ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft: Sie kann zeitlich flexibel angewendet werden, wenn es gerade passt, und sie lässt sich kostenlos herunterladen. Nutzer sollten darauf achten, dass eine vergleichsweise niedrige Gebühr erst dann fällig wird, wenn die mit richtigen Antworten erworbenen Quiz Coins in anerkannte Weiterbildungsstunden umgewandelt werden. Und: Auch solche spielerischen Apps sollten von den zuständigen Institutionen wie in Deutschland von gut beraten anerkannt sein.

E-Learning wird zum infektionssicheren Normalfall

Das Leben in Europa hat sich im vergangenen halben Jahr mehr verändert, als es sich jemand zuvor hätte vorstellen können. Und auch wenn es möglicherweise nicht mehr zu Lockdowns kommen sollte: Mit dem Coronavirus werden wir noch eine Zeit lang leben müssen. Das Smartphone und andere mobile Geräte haben sich in dieser Zeit als ein extrem nützliches Hilfsmittel erwiesen, um weniger zu reisen und trotzdem die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Auch ältere Menschen, die bisher nicht so verwachsen waren mit ihrem Handy wie die jüngere Generation, haben es zu schätzen gelernt. Noch können wir viele Folgen dieser Krise nicht absehen. Aber sicher ist: Nachdem die digitalen Fertigkeiten nun einmal im Ernstfall erprobt wurden, gibt es keinen Grund mehr, sie nicht weiter in gewissem Maße anzuwenden. Und für die Weiterbildung heißt das: Selbstgesteuertes E-Learning und Mobile Learning könnten zum infektionssicheren Normalfall werden – und dabei Zeit und Geld sparen.

Kontakt:

Thomas Köhler
Founder & CEO
Zaigen GmbH
Speerstraße 28
8038 Zürich

Web: www.v-quiz.de 

Mit diesen 9 Tipps können Vermittler wertvolle Zeit sparen

15 Weiterbildungsstunden müssen Vermittler im Jahr mindestens vorweisen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Manch einer fragt sich angesichts des allgemeinen Arbeitsaufkommens, wie das denn zu schaffen sei. Thomas Köhler, Gründer und Geschäftsführer der Zaigen GmbH, liefert neun Tipps, wie Versicherungsvermittler im Arbeitsalltag Zeit sparen können.

Der Gesetzgeber schreibt seit 2018 für vertrieblich Tätige in der Versicherungswirtschaft mindestens 15 Weiterbildungsstunden im Kalenderjahr vor. Für die Versicherungsbranche handelt es sich um eine Umsetzung der europäischen Insurance Distribution Directive (IDD) in nationales Recht. Unter gutberaten.de haben sich Vertreter im Versicherungswesen zusammengeschlossen, um den Nachweis der gesetzlichen Erfordernisse in der Weiterbildung zu erleichtern. Zum anderen wollen sie über die Anforderungen des Gesetzgebers hinausgehen, und Versicherungsverkäufer zu Weiterbildungsmaßnahmen von mindestens 30 Stunden im Kalenderjahr motivieren.

Vielleicht fragen Sie sich – wie viele andere Vertriebler im Versicherungswesen auch – wie Sie die erforderliche Zeit für Weiterbildungsmaßnahmen noch in einen bereits fordernden Verkaufsalltag integrieren können? Möglichst viel Zeit sparen und das nicht nur bei Ihren Weiterbildungsbemühungen, heißt hier die Devise. Lernen Sie jetzt einige nützliche Techniken und
Hilfsmittel für eine größere Zeitersparnis bei Selbstorganisation, Verkauf und im Weiterbildungsbereich kennen.

1. Zeit sparen in der Selbstorganisation

Wer in der Versicherungsbranche vertrieblich tätig ist, hat immer einen zeitlich fordernden Arbeitstag. Dabei sind die notwendigen Tätigkeiten von recht unterschiedlicher Qualität. Verwaltungs-, Vor- und Nachbereitungsarbeiten wechseln sich mit aktiven Verkaufsgesprächen ab. Fahrzeiten sind meist zeitraubende Leerzeiten. Auch der Terminvereinbarung kommt eine hohe Bedeutung zu, sie fordert einen nicht unerheblichen Anteil der Arbeitszeit ein. Es stellt sich die Frage, wie diese verschiedenen Tätigkeiten besonders effektiv und effizient erledigt werden können, sodass am Ende noch Zeit eingespart wird.

2. Kein Multitasking

Wenn sehr viel Arbeit zu erledigen ist, liegt die Versuchung nahe, mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen zu wollen. Wer kennt die Situation nicht, neben einem Telefonat gleich noch eine E-Mail zu beantworten oder schon einen Blick auf die Vorbereitungsnotizen für das nächste Kundengespräch zu werfen. Das menschliche Gehirn ist für die gleichzeitige Erledigung mehrerer Aufgaben aber nicht gemacht. Konzentration und Fokus leiden, wenn mehrere Themen gleichzeitig die volle Aufmerksamkeit fordern. Lern- und Gehirnforscher wissen heute, dass
Multitasking nicht zur Zeitersparnis führt und viele Fehler nach sich ziehen kann. Es ist deshalb sehr zu empfehlen, eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen.

3. Ähnliche Aufgaben bündeln

Wenn man sich einmal dafür entschieden hat, eines nach dem anderen abzuarbeiten, kommt noch ein Aspekt der Verarbeitungsstruktur in unserem Gehirn entgegen: Es ist sinnvoll, gleichartige Aufgabenbereiche zu bündeln. Falls man etwa schon weiß, dass man am Vormittag mehrere Telefonate mit Kunden zu erledigen hat, bietet es sich an, diese Telefonate eines nach
dem anderen in einem Telefon-Block zu erledigen. Diese Bündelung von ähnlichen Aufgaben hat große Vorteile. Anders, als würde man etwa von einer E-Mail zu einem Telefonat
übergehen, muss sich das Gehirn nicht wieder auf einen neuen Aufgabenbereich einstellen. Ergebnisse der gebündelten Abarbeitung gleichartiger Aufgaben sind unter anderem eine größere Effizienz und Konzentration. Diese Faktoren führen wiederum dazu, dass man keine Zeit verschwendet und am Ende sogar Zeit sparen kann. Zufriedener werden Sie nach Abarbeitung
einer ganzen Liste von Aufgaben auch sein.

4. Pausen nicht vernachlässigen

Geht es um das Thema Zeitersparnis, mag es paradox klingen, sich mit Pausen zu beschäftigen. Jedoch benötigt unser Gehirn diese Pausen dringend, um in den Arbeitszeiten Höchstleistungen erbringen und die anstehenden Aufgaben effektiv erledigen zu können. Wissenschaftler schlagen heute sogar vor, in einem Zeitraum von 60 Minuten nur etwa 50 Minuten zu arbeiten, um danach einen zeitlichen Raum für Pausen von etwa 20 Minuten freizuhalten. Diese Pausenzeit kann in einem stressigen Alltag vielleicht nicht immer zu erreichen sein. Jedoch kann sich ein Zeitraum von 50 Minuten Arbeit gegenüber 10 Minuten Pause gut bewähren, um jederzeit optimal leistungsfähig zu bleiben. Nach einigen Stunden Arbeit sollte dann auch eine längere Pausenzeit eingeplant werden.

5. Meetings strukturieren und rigoros in kurzer Zeit erledigen

In vielen Vertriebsagenturen herrscht eine Meeting-Kultur, die Zeit raubt. Meetings haben nur dann einen Sinn, wenn sie effektiv strukturiert sind und möglichst kurze Zeiträume in Anspruch nehmen. Außerdem sollte man in einem Meeting immer auf ein Ergebnis hinarbeiten. Smalltalk sollte kleinen Zeitinseln, etwa in der Pausenzeit vorbehalten werden. Der reine Austausch von Informationen ist ebenfalls nichts, was in ein Meeting gehört. Hier sind andere Vermittlungswege wie kurze Telefonate, Memos oder E-Mails die besseren und
zeitsparenden Alternativen. Außerdem muss nicht jedes Meeting in Persona stattfinden. Telefon- und Videokonferenzen eignen sich sehr dafür, besonders strukturiert und fokussiert in kurzer Zeit Ergebnisse zu erzielen.

6. Emails sinnvoll bearbeiten und priorisieren

Elektronische Medien bringen viele Vorteile. Diese können sich auch in einer Zeitersparnis widerspiegeln. Allerdings verkehren sich diese Vorzüge ins Gegenteil, wenn man beispielsweise E-Mails nicht sinnvoll einsetzt. Dabei geht es vor allem um den Umgang mit eingehenden E-Mails. Nicht selten wird als erstes am Morgen bei Beginn des Arbeitstages mit dem Lesen der eingegangenen EMails begonnen. Nur in den seltensten Fällen haben diese E-Mails eine so hohe Priorität, dass sie an den Arbeitsanfang gehören, wenn die Konzentration am höchsten ist. Es kann deshalb mehr als sinnvoll sein, sich für die Bearbeitung von E-Mails einen bestimmten Zeitraum – etwa am späten Vormittag –freizuhalten, um am Morgen wirklich wichtige und umsatzsteigernde Maßnahmen zu erledigen.

Ebenso wichtig ist die Organisation von E-Mails. Hier kann man beispielsweise im E-Mail-Postfach Unterordner bilden, um grundsätzlich prioritären Nachrichten einen eigenen Ordner zuzuweisen. Wenn man sich mit seinen E-Mails beschäftigt, sollte man so vorgehen, wie es auch bei verkörperten Dokumenten und eingehenden Briefen sinnvoll ist. Briefe nicht mehrfach anfassen, sich daher mit E-Mails auch nicht mehrfach beschäftigen, sondern so oft wie möglich die Angelegenheit mit einer kurzen Antwort oder der Einleitung einer anderen Maßnahme endgültig abschließen.

7. Mit Apps die Selbstorganisation verbessern und Zeit sparen

Auch einige Apps können dabei helfen, die alltägliche Zeitplanung straffer zu organisieren. Im persönlichen Lebensalltag kann es zum einen darum gehen, die außerberuflichen Verpflichtungen mit Anwendungen wie „Prime Now“ und „Rewe Online“ zu entstressen. In die vertriebliche Organisation hinein reichen etwa „Evernote“, „Microsoft Teams“ und verschiedene Apps für Videokonferenzen. Hilfsmittel aus der agilen Projektbearbeitung wie „Trello“ können Zeit sparen, weil sie eine strukturierte und einfache Aufgabenerledigung ermöglichen, ohne sich dabei zeitlich zu verzetteln. Viele dieser Apps sind dabei sogar in der Basisversion kostenlos.

8. Zeitersparnis in Verkaufsgesprächen

Verkaufsgespräche können sich als echte Zeitkiller erweisen. Einige Maßnahmen können dabei helfen, die Kundengespräche möglichst effizient zu erledigen.

Den Kunden in die Agentur kommen lassen.

Es kann sinnvoll sein, den Kunden zum Verkaufsgespräch in die Agentur einzuladen. Das erspart den Zeitaufwand für den Fahrtweg
zum Besuch beim Kunden. Außerdem kann die professionelle und ruhige Verkaufsumgebung in der Agentur dazu beitragen, den Kunden leichter zum Abschluss zu bringen. Für die laufende Betreuung von Kunden kann sich eine Online-Betreuung zwischendurch anbieten. Hier kommt es auf die jeweiligen Umstände des Einzelfalls an. Es versteht sich von selbst, dass eine gute
Vorbereitung des Verkaufsgespräches ebenfalls zur Zeitersparnis beitragen wird.

Das Gespräch geschickt führen

Experten und Wissenschaftler haben sich damit beschäftigt, wie sich bestimmte Verhaltensweisen und Satzphrasen in einem Verkaufsgespräch im Versicherungswesen auswirken. Daraus können einige wertvolle Erkenntnisse abgeleitet werden. Versicherungsverkäufer sollten etwa Ich-Phrasen vermeiden. Diese können vom Kunden als Angriff gewertet werden, sodass er innerlich in eine Verteidigungshaltung geht. Die Folge ist, dass sich der Verkaufsabschluss eher hinauszögert. Bei den Formulierungen ist insgesamt auf sogenannte Killerphrasen zu achten. Der Kunde möchte beispielsweise mit einer Aussage wie „hier irren Sie sich aber“ nicht belehrt werden. Eine solche Phrase kann das Gespräch erheblich zurückwerfen und den Verkaufsabschluss am Ende zum Scheitern bringen.

Ein Stift und ein Block sind wertvolle Hilfsmittel im Verkaufsgespräch. Sie können damit ohne großen Aufwand Zahlen und Schlussfolgerungen mit wenigen Strichen dem Kunden veranschaulichen. Das kann den Fortgang des Verkaufsgespräches beschleunigen. Wichtig ist es außerdem, die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen und zu halten. Dazu trägt beispielsweise Anschauungsmaterial wie Schaubilder und Zeichnungen bei, weil sich so die Merkfähigkeit des Kunden um bis zu 70 Prozent steigern lassen soll.

9. Weiterbildungsstunden effizient und mit wenig Zeitaufwand absolvieren

Wenn es um die Weiterbildung in der Versicherungsbranche geht, wollen Sie möglichst effizient die Anforderungen der IDD und möglicherweise zusätzliche Empfehlungen Ihres Verbandes über gutberaten.de erfüllen. Wie lassen sich Weiterbildungsstunden ohne weitere terminliche Belastung in den schon engen Terminkalender drängen? Typische Präsenzveranstaltungen wie Seminare erscheinen unter dem Zeit Gesichtspunkt nicht als optimale Alternative. Hier müssten Sie zusätzliche Fahrtkosten und weitere zeitliche Aufwendungen investieren, die in der Regel zulasten Ihrer bereits eingeschränkten Freizeit gehen. Außerdem fallen Sie an Seminartagen für Ihre eigentliche Tätigkeit vollständig aus. Auch Online-Seminare nehmen in der Regel einiges an Zeit in Anspruch, selbst, wenn Anfahrt und Aufenthalt am Seminarort entfallen.

Eine Lösung könnte das V-Quiz sein. V-Quiz ist eine spezielle Lern-App für die Versicherungsbranche. Sie ist von gutberaten.de akkreditiert. Quizfragen vermitteln das Lernwissen und jede richtig beantwortete Frage wird mit Quiz-Coins belohnt. Diese fließen in 100er Einheiten in eine Stunde bestätigte Weiterbildungszeit ein. Die absolvierte Weiterbildungszeit wird dann in die
gutberaten.de-Datenbank übertragen.

Über den Autoren
Thomas Köhler ist Gründer und Geschäftsführer der Zaigen GmbH, die das Gamification-Tool V-Quiz auf den Markt gebracht hat.

Mehr zum V-Quiz erfahren Sie hier.

Podcast mit Patrick Hamacher: V-Quiz, Microsoft, Hygiene

#wirzusammen Podcast #72: Flott reinhören und abonnieren 🙂

Ein herbstliches Willkommen zu dieser 72. Folge von #wirzusammen. In dieser Folge erfahrt Ihr, warum heute ein guter Tag ist, um feinen Zwirn zu tragen und was das mit “How I met your Mother” zu tun hat. Im Interview mit Patrick erlebt Ihr Thomas Köhler, der mit seinem V-Quiz eine App an den Start gebracht habt, mit der Ihr Euer IDD-Weiterbildungskonto auffüllen könnt.

In unseren Themen & Tipps hört Ihr Neues von der digitalen DKM, über Hygiene auf Geldscheinen und Touchscreens und zu den Arbeitswelten von morgen. Und auch in dieser Episode erfreut Euch Franziska mit einem neuen Impuls, übrigens auch zum Thema Weiterbildung. Das musikalische Finale kommt diesmal aus Schweden und aus dem Jahr 2011. Have fun 🙂

Von guter und schlechter Führung

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, vom Chef mal wieder ungerecht behandelt worden zu sein? Oder als letzter in der Abteilung von den Umstrukturierungsmaßnahmen erfahren zu haben? Und wie oft denken wir, dass der Chef einfach keine Rücksicht darauf nimmt, dass wir schon viel zu viele Aufgaben bewältigen müssen und trotzdem munter weiter drauf gepackt wird?

Das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem kann durchaus belastet und belastend sein. Das hat sicherlich oft mit einer falschen oder zumindest überzogenen Erwartungshaltung auf beiden Seiten zu tun. Was macht denn aber eigentlich eine gute Führungskraft aus? Soll der Vorgesetzte bester Freund sein? Ist ein Kuschelkurs im Büro hilfreich? Oder hilft eine förmliche Distanz, die beispielsweise durch das Siezen entsteht?

Unterschiedliche Typen von Führungskräften

Generell unterscheidet man verschiedene Führungskräftetypen. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, in wie fern Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung involviert sind. Despotische und patriarchalische Führungsstile zeichnen sich dadurch aus, dass der Vorgesetzte Entscheidungen trifft und diese vom Mitarbeiter umzusetzen sind. Widerstände im Team werden nicht gewünscht und in der Regel nicht beachtet. Mitarbeiter leiden oft unter wenig Handlungsspielraum, müssen allerdings auch nur wenig Verantwortung übernehmen. Hierarchische oder partizipative Führungsstile geben dem Mitarbeiter die Möglichkeit, Einwände vorzubringen und Optimierungsvorschläge zu machen. Zu guter Letzt gibt es noch die kooperativen bzw. Laissez-Faire Führungsstile. Die Führungskraft gibt hier lediglich Rahmenbedingungen vor, die Mitarbeiter entscheiden selbstverantwortlich, wie eine Aufgabenstellung bearbeitet wird. Eine Kontrolle durch den Vorgesetzen findet im Prinzip nicht mehr statt. Was im ersten Moment nach viel Freiheit und Handlungsspielraum klingt, ist auch mit mehr Verantwortung verbunden.

Welcher Führungsstil angewendet wird, hängt stark von der Führungskraft ab. Sicherlich spielen auch die Branche, Abteilung und die Firmenkultur eine Rolle. So kann es beispielsweise in manchen Bereichen erforderlich sein, dass es ganz klare Vorgaben von oben gibt, während in anderen Abteilungen bewusst darauf geachtet werden muss, dass Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einbringen und sich aktiv an der Lösungsfindung beteiligen können.

Was dürfen wir von unserem Vorgesetzten erwarten?

Vorgesetzte sind auch nur Menschen. Sie haben gute und schlechte Tage, machen Fehler wie alle anderen und sind oft an der Belastungsgrenze. Druck von oben wird oft ungefiltert an die Mitarbeiter weitergegeben, oft tappen Vorgesetzte in die Falle, dass sie Mitarbeitern ihr Leid klagen, wie viel von ihnen erwartet wird und wie unmöglich das zu leisten sei. Das interessiert einen Mitarbeiter allerdings nicht. Und er muss dafür auch kein Verständnis aufbringen. Schließlich ist der Vorgesetzte freiwillig in seiner Position, wollte Verantwortung übernehmen und die Privilegien, die das mit sich bringt, auch in Anspruch nehmen. Bei allem Verständnis, dass es nicht immer nur Spaß macht, Chef zu sein, letztendlich wird niemand dazu gezwungen.

Deshalb dürfen wir erwarten, dass wir als Mitarbeiter fair behandelt werden. Dass unsere Führungskraft ihre Emotionen im Griff habt und neben den fachlichen Themen auch und vor allem menschlich überzeugt. Viele Führungskräfte haben verstanden, dass nur im Team Erfolge gefeiert werden können. Dass es langfristig nicht funktioniert, mit Druck zu führen und in einem Klima der Angst. Druck mag kurzfristig zu guten Leistungen führen und dazu, dass Projekte realisiert werden können. Langfristig führt es aber zu Widerstand und schlechter Stimmung. Wenn immer mehr Aufgaben in kürzerer Zeit erledigt werden sollen, dann spornt das auf Dauer nicht an, sondern ermüdet. Gute Führungskräfte haben ein Gespür entwickelt, wann es Sinn macht, Mitarbeiter anzutreiben. Und wann es Zeit ist, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Wir sind keine Maschinen und können nicht dauerhaft unsere Leistungsgrenzen überschreiten.

Wenn sich die Akten auf dem Schreibtisch stapeln, wenn sich die unerledigten Punkte häufen und einfach keine Verbesserung in Sicht ist, dann muss eine gute Führungskraft eingreifen. Oft muten sich Mitarbeiter zu viel zu, wollen vielleicht auch in alle Themen eingebunden sein. Nicht selten gibt es aber einfach immer neue Themen und Projekte, E-Mail, die beantwortet werden wollen und Anrufe, die angenommen werden müssen. Dieses Pensum können Mitarbeiter irgendwann nicht mehr schaffen. Dies muss ein Vorgesetzter erkennen und eingreifen. Muss bei der Priorisierung helfen. Welche Aufgaben sind zeitkritisch, welche können geschoben werden? Welche können von einem Kollegen übernommen werden?

Schwierig wird es immer dann, wenn Führungskräfte zu weit weg sind, um überhaupt beurteilen zu können, ob die Fülle an Aufgaben von einem Mitarbeiter überhaupt bewältigt werden kann. Oder wenn Führungskräfte mit Leidenschaft und Engagement ihren Job ausüben und darüber vergessen, dass der Mitarbeiter vielleicht nicht mit ganz so viel Motivation Überstunden und Wochenendschichten einlegt.

Wie Motivation unsere Leistung beeinflusst

Überhaupt sollten sich Führungskräfte mehr Gedanken zum Thema Motivation machen. Motivation und ihre Auswirkungen sind im Arbeitsalltag nur schlecht messbar. Fakt ist allerdings, dass motivierte Mitarbeiter mehr Leistung bringen. Dass sie auch mal mehr tun, als erwartet wird, sich aktiver einbringen und Verbesserungen selbständig anstoßen. Wenn sie morgens nicht gerne arbeiten gehen oder innerlich vielleicht schon gekündigt haben, dann identifizieren sie sich nicht mehr mit ihrem Arbeitgeber. Dann erledigen sie ihren Dienst nach Vorschrift. Und wenn mal was liegen bleibt, dann sehen sie da locker drüber hinweg.

Aber wie können Führungskräfte Mitarbeiter motivieren? Wer hier nur an finanzielle Motivation in Form von Gehalt denkt, vergisst wesentliche Faktoren. Für viele Mitarbeiter spielen Weiterbildungsmöglichkeiten, die viel-zitierte Work-Life Balance, verantwortungsvolle Aufgaben oder ein kollegiales Umfeld mindestens eine genauso große Rolle, warum sie motiviert zur Arbeit erscheinen.

Gute Führungskräfte kennen die Motivatoren ihrer Mitarbeiter. Sie wissen, was sie antreibt und können dementsprechend auf sie einwirken. Wollen Mitarbeiter sich weiterbilden, dann muss diesem Wunsch entsprochen werden. Dabei muss nicht zwingend jeder Wunsch sofort möglich gemacht werden. Gemeinsam muss abgewogen werden, welche Fortbildungsmaßnahme für den Mitarbeiter und das Unternehmen sinnvoll ist und wann diese dann stattfinden kann. Allerdings müssen Mitarbeiter ihre Wünsche und Erwartungen auch äußern. Nur dann kann die Führungskraft versuchen, auf diese einzugehen.

Warum falsche Versprechungen nicht akzeptabel sind

Eine weitere Falle, in die Führungskräfte tappen können, ist Zusagen nicht oder nur verzögert einzuhalten. Oder sich mit schwammigen Kommentaren ganz aus der Affäre zu ziehen. Ob es um persönliche Absprachen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten geht, was beispielsweise Gehalt, Arbeitszeit oder Weiterbildung angeht oder um inhaltliche Themen wie Deadlines und Projektinhalte, sollten Versprechen für beide Seiten verbindlich sein. Werden Zusagen und Vereinbarungen laufend gebrochen oder gebeugt, führt dies langfristig zu Spannungen.

Die Taktik von Vorgesetzten, von Mitarbeitern immer Vorleistungen zu verlangen und dann mit Belohnungen zu ködern, ist gefährlich. Ein Beispiel: Der Vorgesetzte verspricht seinem Mitarbeiter bei erfolgreicher Teilnahme an einem Projekt eine Gehaltserhöhung. Aus Sicht des Vorgesetzten kann sich der Mitarbeiter beweisen und erhält dann eine Belohnung. Wird in der Realität dann der Tag der Gehaltserhöhung immer wieder verschoben oder wird gar argumentiert, dass das Ziel nicht erreicht wurde, weil die Deadline beispielsweise nicht eingehalten wurde, empfinden Mitarbeiter dies oft als unfair. Vielleicht war man ja auf Input von Kollegen angewiesen. Vielleicht war das gewünschte Ergebnis zu schwammig. Besonders kritisch wird diese Vorgehensweise, wenn sie immer wieder praktiziert wird. Wenn eine mögliche Belohnung immer wieder in Aussicht gestellt wird, um Leistungen zu erzielen und dann aus fadenscheinigen Gründen verweigert wird.

Kurzfristig führt dies vielleicht dazu, dass Mitarbeiter mehr Leistung bringen. Auf Dauer führt es aber zu Frust und Resignation. Denn irgendwann nehmen Mitarbeiter die Versprechungen nicht mehr ernst und werden nicht länger bereit sein, engagiert ihre Arbeiten zu erledigen.

Wie viel Ehrlichkeit verträgt die Welt?

Falsche Versprechungen haben auch viel mit Ehrlichkeit zu tun. Und Ehrlichkeit ist die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis. Wenn wir Dinge zusagen, von denen wir wissen, dass wir sie nicht einhalten können, leidet das Vertrauen. Das gilt für Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen.

Aber wie ehrlich müssen Führungskräfte sein? Sollen sie ungefiltert alle Informationen weitergeben und so für volle Transparenz sorgen? Oder gibt es noch einen Zeitpunkt, wo es notwendig sein kann, bestimmte Informationen zurückzuhalten?

Führungskräfte müssen ehrlich sein, wenn es darum geht, Rahmenbedingungen mit dem Mitarbeiter zu definieren. Will der Mitarbeiter mehr Gehalt und dies ist nicht möglich, muss dies offen und ehrlich kommuniziert werden. Was auch der Grund sein mag, die wirtschaftliche Situation, das Gehaltsgefüge der Firma oder schlichtweg die Leistung des Mitarbeiters, es muss offen kommuniziert werden, warum auf einen Gehaltswunsch nicht eingegangen werden kann.

Vorgesetzte müssen auch ehrlich kommunizieren, wenn sie mit einem Mitarbeiter nicht zufrieden sind. Das mag für viele Führungskräfte unangenehm sein, ist aber Teil der Aufgabe. Wichtig ist, dass nicht pauschal Kritik geäußert wird. Wenn anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt wird, was nicht wie gewünscht bearbeitet wurde, kann der Mitarbeiter reagieren. Und im besten Fall werden gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet, damit dies zukünftig nicht mehr vorkommt.

Andersrum muss auch die Führungskraft mit Kritik und Feedback umgehen können und es zu schätzen wissen, wenn ein Mitarbeiter ehrlich Probleme anspricht. Diese Anregungen dürfen dann nicht einfach ignoriert werden. Sie müssen ernst genommen werden und es muss entsprechend darauf reagiert werden. Der Mitarbeiter sollte das Gefühl haben, dass er sich äußern kann und dies sogar explizit erwünscht wird. Ansonsten gehen viele gute Verbesserungsvorschläge verloren, Mitarbeiter stumpfen ab und entwickeln eine „Ist mir doch egal“ Einstellung.

Es kann aber auch Momente geben, in denen es als Führungskraft notwendig wird, Dinge nicht bzw. noch nicht anzusprechen. Sind beispielsweise organisatorische Veränderungen noch nicht spruchreif, sollten Vorgesetzte Gerüchten nicht noch Nahrung geben, in dem sie Überlegungen streuen. Oder nur bestimmte Personen in solche Themen einbinden, während andere nur durch Zufall davon erfahren. Hier liegt ein großes Potenzial für Unzufriedenheit, wenn das Gefühl entsteht, dass einige im Team Infos schneller erhalten als andere.

Wissen ist Macht und nichts wissen macht doch was

Mitarbeiter, die sich mi ihrem Arbeitgeber identifizieren, sind in der Regel leistungsfähiger. Woran das liegt? Die einfache Tatsache, sich zu etwas zugehörig zu fühlen, trägt dazu bei, Aufgaben gern, gewissenhaft und genau zu erledigen. Führungskräfte können ihren Teil dazu beitragen, dass dieses Identifikationsgefühl entsteht, in dem sie Transparenz schaffen und Mitarbeiter über aktuelle Vorgänge und Entwicklungen informieren. Und damit ist nicht der Flurfunk gemeint, sondern belastbare Informationen.

Wenn Führungskräfte ihr Wissen über Neuentwicklungen, organisatorische Änderungen oder die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens weitergeben, dann entsteht automatisch ein Wir-Gefühl. Transparenz trägt also dazu bei, dass Mitarbeiter sich als Teil der Fima sehen. Auch im Tagesgeschäft hilft Transparenz. Mitarbeiter fühlen sich abgeholt, wenn sie frühzeitig in Projekte eingebunden werden, wenn ihnen auch die Hintergründe bekannt sind und wenn sie die Unternehmenszeile kennen. Dann können sie ihr Handeln konsequent an diesen Zielen ausrichten. Werden sie zu spät oder nur halb involviert, dann fühlen sie sich außen vor. Plötzlich steigt der Bedarf, sich mit dem Kollegen über die unfaire Behandlung und weniger über das Projekt auszutauschen.

Selbstverständlich sollten sich Führungskräfte nie an Spekulationen und Gerüchten beteiligen und diese vielleicht mit Kommentaren noch anheizen. Was von der Führungskraft gesagt wird, wird mehr als wahr empfunden, da davon ausgegangen wird, dass die Führungskraft Hintergrundinformationen hat. Kommunikation ist also nicht nur das, was wir sagen, sondern auch das, was wir nicht sagen.

Kommunikation als entscheidender Faktor

Die Art und Weise wie wir kommunizieren, hat auch einen starken Einfluss darauf, wie wir als Team funktionieren. Tauschen wir Informationen bewusst aus oder erfolgt ein Informationsaustausch eher nach dem Zufallsprinzip? Müssen wir Informationen mühsam einholen oder werden sie geteilt? Insbesondere die Führungskraft kann dies beeinflussen. Werden regelmäßige Abteilungsmeetings eingeplant? Gibt es vielleicht Teamevents, die zum Teambuilding genutzt werden?

Kommunikation ist nicht nur das gesprochene Wort. Wir kommunizieren, insbesondere im Büroalltag, oft auch schriftlich. Es kann sicherlich in vielen Fällen hilfreich sein, Beschlüsse schriftlich festzuhalten. Allerdings sollte eine schriftliche Kommunikation nicht genutzt werden, weil man die persönliche Begegnung vermeiden möchte.

Führungskräfte müssen sich gut überlegen, in welcher Form Aufgaben kommuniziert werden. Reicht eine kurze mündliche Bitte um Erledigung oder werden Aufgaben schriftlich festgehalten? Oder erfolgt erst die mündliche Info und dann die schriftliche Bestätigung. Wenig angenehm ist es für Mitarbeiter, wenn die Führungskraft ihre Mitarbeiter aus Meetings oder abends vom Smartphone aus mit E-Mails bombardiert und auf diese Weise Aufgaben gibt. Für den Vorgesetzten mag es praktisch sein, in dem Moment, wo er über eine Aufgabe nachdenkt, diese sofort per E-Mail zu kommunizieren. De Wirkung beim Adressaten ist aber nur bedingt positiv, wenn zu allen Tages- und Nachtzeiten E-Mails mi kurzen, im schlimmsten Fall nur schwer verständlichen Aufgabenstellungen ankommen.

Anweisungen und Vorgaben müssen auf jeden Fall verständlich und nachvollziehbar sein. Die Erwartungshaltung der Führungskraft an den Mitarbeiter muss klar sein und sollte sich auch nicht täglich ändern. „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ ist für Mitarbeiter anstrengend.

Schwierig ist für Mitarbeiter auch die Führungskraft, die so gar nicht kommuniziert. Die aufgrund der Vielzahl an Themen vielleicht vergisst, relevante Infos weiterzugeben. Oder die vielleicht Aufgaben zu spät delegiert. Manche Führungskräfte wollen ihr Wissen auch schützen und geben deshalb nur spärlich wichtige Fakten weiter. Für manche Führungskräfte ist dies auch eine Möglichkeit, ihre Mitarbeiter bewusst klein zu halten. Was das bringen soll, ist schleierhaft. Außer vielleicht Ärger, Frust und Unverständnis auf Seiten des Mitarbeiters.

Wie funktionieren Teams?

Im Endeffekt ist jede Führungskraft auch Teil des Teams und sollte sich auch in dieser Rolle sehen. Daher muss sie bestrebt sein, ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Sie muss Kreativität und Austausch fördern und Mitarbeiter dazu anregen, selbständig und lösungsorientiert zu denken. Dies ist ganz bestimmt nicht mit einem Kuschelkurs gleichzusetzen. Wer beispielsweise ein Mitspracherecht will, kann sich dann nicht zurücklehnen und abwarten, bis andere den Lösungsvorschlag erarbeiten. Wer Freiheiten will, muss immer wieder beweisen, dass er zuverlässig ist und sich diese Freiheiten auch verdient hat.

Teams brauchen klare Spielregeln, an die sich alle im Team halten. Diese müssen klar kommuniziert werden und verbindlich sein. Und verbindlich heißt, für alle, die im Team mitarbeiten. Ein fairer Umgang, ein freundlicher Umgangston und Ehrlichkeit sorgen dafür, dass sich Menschen in ihrem Team wohlfühlen. Und dies ist wiederum die Voraussetzung, dass sie Leistung bringen und auch mehr tun, was vielleicht erwartet wird. Dass sie sich gegenseitig unterstützen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und als solches gerne Teil einer Gemeinschaft. Und gibt es doch mal Einzelkämpfer, dann müssen die sich an die Spielregeln im Team halten. Oder das Team verlassen. Wer ständig dagegen ist und die Regeln bricht, kann auf Dauer kein vollwertiges Teammitglied sein.

Gute Mitarbeiter sind nicht automatisch gute Führungskräfte

Wieso sind denn nun aber so viele Mitarbeiter mit ihrer Führungskraft unzufrieden? Führung ist nun mal auch nicht für alle das Richtige. Viele sind zwar fachlich fit, dennoch nicht in der Lage, der Kopf eines Teams zu sein.

Denn Führung heißt nicht nur, Aufgabe verteilen. Menschen zu führen heißt immer auch, Menschen zu entwickeln und sie zu begeistern. Ein Gespür dafür zu entwickeln, wann sie einen liebevollen Tritt in den Hintern brauchen und wann ihnen vielleicht auch eine Pause guttun würde. Führen heißt, Ziele zu definieren und die Aufgaben, die erledigt werden müssen, so auf das Team zu verteilen, dass diese bestmöglich erreicht werden können. Wer führen will, muss auch mal unangenehme Wahrheiten aussprechen oder Entscheidungen treffen. Überhaupt sind viele Führungskräfte erstaunlich zögerlich bei der Entscheidungsfindung. Machtkämpfe dürfen niemals auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden du die eigene Karriere zu fördern und dabei den Mitarbeitern zu viele Aufgaben aufhalsen, ist ein No-Go.

Wer also eine Führungsaufgabe übernimmt oder bereits in einer Führungsrolle ist, der sollte einige grundlegende Dinge beherzigen. Offene und ehrliche Kommunikation ist wichtig, damit Mitarbeiter sich als Teil der Organisation sehen und sich wertgeschätzt fühlen. Zu Dingen stehen, die vereinbart wurden, ist selbstverständlich.

Trotz offensichtlicher Führungsdefizite bleiben viele Führungskräfte in ihrer Führungsrolle. Konsequenzen, dass ihnen die Führungsaufgaben wieder entzogen werden, sind selten. Oft wird keine Notwendigkeit gesehen zu handeln, da eine schlechte Führungskraft nicht sofort zu beispielsweise Umsatzeinbrüchen, Kündigungen oder ähnlichem führt. Dass Teams vielleicht nur bedingt funktionieren, ist nicht sofort spürbar. Und messbar schon gar nicht.

Dennoch zeigt sich, dass gerade die Teams erfolgreich sind, die miteinander und füreinander arbeiten. Die gemeinsam Verbesserungsvorschläge entwickeln und diese umsetzen. Die sich auch zwischenmenschlich gut verstehen. Davon profitiert die Führungskraft, die mit ihrem Team Erfolge erzielt. Und die Mitarbeiter, die sich einbringen können und mit Begeisterung ihre Aufgaben erfüllen. Daher kann man nur hoffen, dass Führungskräfte dies verstehen und die Rahmenbedingungen im Team entsprechend gestalten.

Dieser Artikel wurde gesponsert von V-Quiz:

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Thomas Köhler - Erfinder der V-Quiz App für IDD Weiterbildung

Thomas Köhler
Founder & CEO

Zaigen GmbH
Speerstrasse 28
8038 Zürich
www.v-quiz.de

Smart oder Smombie? Die Kunst der Smartphone-Nutzung

Haben Sie auch Nomophobie? Ganz sicher nicht? Das Wort beschreibt die Angst, ohne Smartphone zu sein und damit quasi abgeschnitten von der Welt. Es stammt natürlich aus dem Englischen, als Kurzfassung von „No-mobile-phone-phobia“. Und es sind keineswegs nur Teenager, die Entzugserscheinungen bekommen, wenn sie nicht ständig das Neueste auf TikTok nachsehen können.

Verpasst man gerade eine wichtige geschäftliche Mail, Pushmeldungen mit brandheißen Nachrichten oder eine WhatsApp-Meldung? Was macht diese ständige Erwartung von Botschaften mit unserem Hirn? Gibt es einen Weg, die positiven Eigenschaften des Smartphones zu nutzen, ohne der „Sucht“ zu verfallen?

Die neue Erwartungshaltung

Selbstverständlich würden die meisten Erwachsenen weit von sich weisen, handysüchtig zu sein. Sie würden mit beruflichen Sachzwängen argumentieren, warum gerade sie das Gerät immer dabei haben müssen. Und es ist in der Tat so, dass sich die Erwartungen verändert haben: Da es technisch möglich ist, dass jeder überall Anrufe und Mails empfangen kann, wird auch erwartet, dass man dies tut. Diese Erwartungshaltung ist privat möglicherweise sogar noch stärker: Fragen über WhatsApp und andere Dienste sollen so schnell wie möglich beantwortet werden, sonst sind die Frager irritiert oder beleidigt. Es sei denn, man hat sich bereits zuvor durch gezieltes Spät-Reagieren einen Ruf als Sonderling erarbeitet.

Wo Smartphone-Nutzung wirklich gefährlich ist

Dass die Smartphone-Nutzung von Erwachsenen keineswegs so viel rationaler ist als die von Jugendlichen, kann man im Sommer regelmäßig an den Ermahnungen von Badeaufsichten sehen. Eltern mögen doch ein Auge auf ihre Kinder haben und nicht bloß aufs Handy starren, heißt es immer wieder, es fällt gelegentlich der Begriff „Smombie-Eltern“. Aus dem „Nur mal nachsehen, ob …“ werden schnell mehrere Sekunden oder gar Minuten, die durchaus entscheidend sein können. Und jeder weiß, dass man das Handy am Steuer nur mit Freisprechanlage nutzen soll, aus gutem Grund. Ist die Neugier auf die eingelaufene Nachricht größer als die Geduld bis zum nächsten sicheren Parkplatz, und meint man gar, diese auch noch beantworten zu müssen, kann das gravierende Folgen haben.

Studie beweist: Bloße Anwesenheit des Smartphones lenkt ab

Viele Erwachsene sind überzeugt, dass sie ihre Smartphone-Nutzung im Griff haben. Dass allerdings bereits die Anwesenheit des Geräts zu einem Aufmerksamkeitsdefizit führt, zeigte ein viel beachteter Versuch der Universität Texas. Studenten wurden in drei Gruppen eingeteilt: Die einen durften ihr Handy beim Test auf dem Tisch liegen haben, aber nicht benutzen. Die anderen hatten es in der Tasche, aber im gleichen Raum. Eine dritte Gruppe musste das Handy vor Betreten des Raumes abgeben. Diese schnitt letztlich am besten ab. In einem anderen Experiment ging es auch darum, wie sehr die Person selbst ihre Smartphone-Abhängigkeit einschätzte. Am größten war das Aufmerksamkeitsdefizit bei Leuten, die sich selbst schon als handysüchtig bezeichneten und deren Gerät eingeschaltet auf dem Tisch vor ihnen lag. Insgesamt nahmen rund 800 Studenten an den Versuchen teil.

Das Smartphone – das Allround-Hilfsmittel

Machen wir uns also nichts vor: Die Möglichkeit, ständig erreichbar zu sein, beeinflusst unser Verhalten. Wie sehr einzelne davon betroffen sind oder dies sogar als Belastung empfinden, ist individuell unterschiedlich und hängt auch von der beruflichen und privaten Situation ab. Dazu kommt, dass das Handy nicht nur ein Gerät zur Kommunikation ist, sondern über Apps auch viele andere Funktionen bietet – von der Navigation bis zum Bank-Tan bis zur kompletten Steuerung der Haushaltselektronik. Die heutigen Geräte haben mehr Rechenkapazität als die gesamte IT-Anlage von Cape Canaveral bei der ersten Mondlandung. Wir nutzen die Möglichkeiten, weil es sie gibt. Dass viele Menschen gar keine Armbanduhr mehr tragen, weil sie das Handy ja sowieso immer dabei haben, ist nur ein Indiz dafür, wie sehr wir mit dem Gerät verwachsen sind. Die Corona-Warn-Apps, die es inzwischen gibt, machen sich dies zunutze.

Es gibt sie, diejenigen, die noch ein Tastenhandy besitzen, in keiner WhatsApp-Gruppe und weder auf Facebook, Twitter oder Instagram sind und die ihre dienstlichen Mails auch nur während der Arbeitszeiten lesen. Die meisten würden dies jedoch als einen Verzicht und einen Rückschritt empfinden. Wie also schaffen wir es, die Möglichkeiten des Smartphones sinnvoll einzusetzen, ohne unser Hirn gleichzeitig von ihm beschränken zu lassen? Selbstverständlich gibt es bereits Apps dafür, die uns in Selbstdisziplin unterstützen und dafür sorgen, dass wir das Smartphone wenigstens eine Zeit lang nicht anrühren, beispielsweise Forest, Offtime oder App-Detox. Andere Tipps sind:

 

Smartphone Social Media

mohamed_hassan / pixabay

 

Das Smartphone immer im Blick aus Angst, etwas zu verpassen?

  • Das Smartphone auf Schwarz-Weiß-Modus schalten. Damit ist es weniger attraktiv.
  • Smartphonefreie Zonen einrichten wie Bad, Küche und Kinderzimmer.
  • Über Nacht ausschalten. Was kann so wichtig sein, dass es den Schlaf stört?
  • Eine Uhr und einen Wecker anschaffen, sodass diese Funktionen auch ohne Handy abgedeckt sind.

Es kommt darauf an, was man damit macht

Die Diskussion um die negativen Auswirkungen des Smartphones ähnelt in gewisser Weise denen um den Fernseher und um den PC früher: Das Suchtpotenzial ist nicht zu vernachlässigen, aber es kommt eben auch darauf an, was man damit macht. Zu den sinnvollen Funktionen des Smartphones gehört zweifellos der Einsatz in der Bildung. Mobile Learning macht sich zunutze, dass man das Gerät ohnehin dabei hat. Die für die meisten Lern-Apps notwendige Rechenkapazität ist für die heutigen Modelle keine Herausforderung. Sogar berufliche Weiterbildung ist heute mit dem Smartphone möglich. Der Vorteil: Sie kann so überall stattfinden, wenn gerade Zeit ist – natürlich nicht am Steuer oder mit Kindern im Schwimmbad.

Sinnvolle Nutzung zur Weiterbildung

Eigens für die Versicherungsbranche wurde beispielsweise die App V-Quiz entwickelt. In Quizform lässt sich damit Fachwissen wiederholen und neues erlernen – immer dann, wenn man gerade etwas Zeit hat. Versicherungsberater und -makler müssen bekanntlich laut der europäischen IDD-Vorschriften (Insurance Distribution Directive) mindestens 15 Stunden Fortbildung im Jahr vorweisen können. Lernen am Smartphone ist gerade für Außendienstler eine gute Option, da sie so Leerphasen sinnvoll füllen können. V-Quiz ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich auch offiziell als Mittel zur Weiterbildung anerkannt. Die gewonnenen Quiz-Coins lassen sich in einen Fortbildungsnachweis umwandeln. In Deutschland ist dafür die Branchenorganisation gutberaten zuständig, in der Schweiz Cicero und in Österreich ibw.

Seien Sie selbst smart!

Haben Sie inzwischen herausgefunden, ob Sie Nomophobie haben? Falls ja, sind Sie in guter Gesellschaft. Doch Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Seien Sie selbst smart und wählen Sie bewusst aus, wann und wofür Sie das Gerät einsetzen. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, einen Nachmittag lang nicht erreichbar zu sein? Viel Erfolg!

 

Weiterbildung im Quiz-Format

15.09.2020 Digital Star

Mit der innovativen Gamification-App V-Quiz können Vermittler sich vorgeschriebene Weiterbildungszeit anrechnen lassen.

Eine ungewöhnliche Idee: Per digitalem Quiz können Vermittler erforderliche Weiterbildungsstunden sammeln.

Sich schnell und spielerisch weiterbilden im Versicherungsbereich – mit der Lern-App V-Quiz ist das möglich. Der besondere Clou ist, dass Vermittler dort gesammeltes Wissen konform mit der seit 2018 gültigen Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in Weiterbildungszeit ummünzen können. So kann auf Seminare mit Präsenzpflicht bestenfalls verzichtet werden. Die App kann für iOS und Android über App Store bzw. Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Das innovative Produkt ist in Deutschland von der Weiterbildungsinitiative gut beraten akkreditiert. Hinter diesem Zusammenschluss stehen zahlreiche Verbände der Versicherungswirtschaft.

Umwandlung in Weiterbildungszeit

Grundidee der App ist, dass der User mit jeder korrekt beantworteten Frage sogenannte Quiz-Coins erhält. Diese können in Weiterbildungszeit umgewandelt werden. 100 Quiz-Coins kosten 20 Euro und ergeben dabei eine Weiterbildungsstunde. Nach Begleichung der Rechnung und Prüfung der Daten wird die Teilnahmebestätigung versendet bzw. ein Eintrag in die entsprechende Datenbank vorgenommen.

Zehn Themenbereiche

In der App sind derzeit über 8000 Fragen aus zehn Themenbereichen berücksichtigt. Das Spektrum reicht von allgemeinen Branchenkenntnissen über Zahlen und Definitionen aus der Versicherungswirtschaft und den einzelnen Versicherungssparten bis zu Themen wie Führung, Recht oder Organisation. Für eine zielgerichtete Weiterbildung kann in groben Clustern das Wunsch-Themengebiet ausgewählt werden. Ein Blick auf die Fragen zeigt, dass es um echtes Expertenwissen geht. Beispiel: Wozu zählt ein Teppichboden, der auf dem Estrich verklebt ist und vom Mieter eingebracht wurde? Antwortmöglichkeiten: „Hausrat“, „Gebäudebestandteil“, „Der Mieter kann es sich aussuchen“ oder „Dies ist je nach Bundesland anders geregelt“.  Teilnehmer können erfolgreich gesammelte Coins durch richtige Antworten schnell in anerkannte Weiterbildungszeit umwandeln. (Quelle: V-Quiz)

Drei Fragen an:

Thomas Köhler, Geschäftsführer, Zaigen GmbH

 

Wie viele Kunden haben die App bisher heruntergeladen?

Nun, wir sind ja in drei Ländern (Deutschland, Österreich und der Schweiz) aktiv und da sind es in Summe schon mehrere Tausend.

 

Wie entwickeln Sie die Quizfragen?

Ganz klassisch aus Lehrbüchern, Fachartikeln, Internet-Recherche und aktuellen Themen. Die Vorgehensweise ist dabei: lesen, verstehen, sich passende Fragen ausdenken und sich vor allem drei „passende“ falsche Antworten ausdenken. Es ist eine Kunst, die Fachthemen auf gut 300 bis 400 Zeichen zu formulieren, denn ein Smartphone gibt nicht viel Platz her.

 

Welche Weiterentwicklungen oder Verbesserungen planen Sie?

Denkbar sind Themen wie Ranglisten, gegeneinander zu spielen oder eine tägliche News-Plattform. Ein langfristiges Ziel ist es, V-Quiz EU-weit zu etablieren. Letztlich gilt die IDD-Richtlinie ja für alle 27 Länder der EU.

 

 

 

Nur wer sicher lebt, kann Sicherheit auch gut verkaufen

8.9.2020 – Versicherungsvermittler verkaufen Risikoschutz und gehen dabei oft ans eigene Limit, schreibt Thomas Köhler, Geschäftsführer des Bildungsdienstleisters Zaigen, in seinem Gastbeitrag.

Er gibt Tipps, wie man sich mit der richtigen Priorisierung und etwas Organisation Entlastung schaffen kann.

Thomas Köhler der Günder von V-Quiz der ersten akkreditierten App gemäß IDD

Thomas Köhler

Versicherungsvermittler sind Experten, wenn es darum geht, Risikoschutz zu verkaufen. Ganz egal, ob Haus, Auto, Existenz oder Gesundheit – sie machen das Leben anderer sicherer. Dabei verlieren die Vermittler oft sich selbst aus den Augen und gehen mit der eigenen Lebensweise an ihr Limit. Viele verdrängen den Stress und Druck, der täglich auf sie einwirkt, und werden über die Zeit krank und unmotiviert.

Mit den richtigen Tipps lässt sich dies einfach vermeiden. Außendienstler können mit einfachen Methoden besser mit dem Stress umgehen und gesünder leben. So macht der Job wieder Spaß und die Gesundheit leidet nicht länger unter der andauernden Belastung.

Erstens: Handy und Telefonieren

Das Handy ist eine anhaltende Gefahr, denn der Vermittler hat es stets bei sich und versucht, auch während der Autofahrt mitzubekommen, ob jemand anruft. Damit riskiert der Versicherungsvermittler nicht nur Ärger mit den Ordnungshütern, sondern auch schon mal sein eigenes Leben, wie auch das der anderen.

Das Handy lenkt ab und die Konzentration lässt nach. Oft kommt dazu, dass Kopfschmerzen und Verspannungen die Folge sind, die mit der Zeit chronisch werden.

Tipp: Lassen Sie das Handy doch während der Fahrt einfach einmal bewusst im Kofferraum Ihres Autos liegen. Alternativ können Sie dann eine zehn- bis 15-Minuten-Pause einplanen, um an der frischen Luft anzuhalten und mit ungeteilter Aufmerksamkeit nach dem Handy zu sehen.

Sie werden schnell sehen, dass nicht nur der Druck durch die Doppelbelastung entfällt, sondern auch die Kundengespräche deutlich effizienter und qualitativ besser werden. Ihre Entspannung überträgt sich nämlich auf den Kunden.

Zweitens: Strukturierte Aufgabenpakete für den Tag

Vermittler bekommen am Tag zahlreiche Anrufe und E-Mails. Dass das Bearbeiten der Anliegen schnell erfolgen soll, versteht sich von selbst. Insbesondere, damit der Kunde zufrieden ist und Hilfe bekommt.

Doch Vorsicht! Multitasking erhöht die Anspannung und wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit aus. Es führt zudem dazu, dass Sie schneller Fehler machen oder vorschnell Dinge zugestehen.

Planen Sie Ihren Tag vorab und richten Sie sich Zeitfenster ein, in denen Sie E-Mails oder Anfragen beantworten. So haben Sie die notwendige Ruhe und können anhand Ihrer Termine auch bewerkstelligen, dass Sie Anrufe an einem ruhigen Ort erledigen können.

Drittens: Stress erkennen und reduzieren

Stress wird als notwendiges Übel gesehen, das wir oft hinnehmen. Der körperlichen Folgen sind wir uns gar nicht bewusst. Dabei kann die Belastung Auslöser und Nährboden für zahlreiche Krankheiten sein.

Vermittler haben viel Druck – Kundentermine, Fallbearbeitungen, Akquise und Autofahrten führen oft zu einem sehr hohen Stress. Vor allem, weil viele allein arbeiten und somit die Arbeit selbst erledigen müssen und nicht an Kollegen übergeben können.

Wichtig ist in einer solchen Situation, einmal am Tag in den Kalender zu schauen und zu prüfen, wann der Stress aufkommt. Wie hat es sich angefühlt und wie könnte man diese Belastung am nächsten Tag reduzieren? Auch das bewusste Empfinden von Momenten hilft dabei, wieder ein gesundes Gespür zu bekommen, was zu viel ist und wie wir, vielleicht oft nicht bewusst, Hektik erzeugen und darunter leiden.

Viertens: Pausen einplanen und bewusst einhalten

Regelmäßig Pausen abzuhalten, ist lebenswichtig. Sowohl unser Körper als auch unser Geist braucht Abstand zu den Dingen und Gedanken, die uns über den Tag begleiten.

Und Pause bedeutet, einfach einmal nichts zu tun. Viele nutzen die Pause, um neben dem Essen noch schnell Mails zu lesen oder Briefe zu beantworten. Oder sie schauen mit einem Auge bereits auf die Uhr, um nicht den nächsten Termin zu verpassen.

Das ist keine Pause, sondern noch mehr Belastung für den Körper. In der Pause sollte das Handy ausgeschaltet und bestenfalls der Blick ins Grüne gerichtet sein. Die ganze Pause sollte dazu genutzt werden, langsam und gesund zu essen, etwas zu trinken und sich zu bewegen. Ein Spaziergang um den Block oder nur das bewusste Atmen an der frischen Luft haben eine positive Wirkung und stärken unser Immunsystem.

Fünftens: Die sieben Säulen in Balance halten

Für viele Vermittler ist ihr Beruf gleichzeitig ihre Berufung. Das ist großartig, denn sie identifizieren sich mit dem, was sie tun. Doch auch hier ist äußerste Vorsicht geboten, denn zu schnell verliert man sich in seiner Tätigkeit und vergisst die anderen Dinge um sich herum.

Das Leben besteht aus verschiedenen Bereichen und all diese sollten aktiv gepflegt werden. Denn nur so ist gesichert, dass nicht irgendwann das Kartenhaus zusammenstürzt und man das Gefühl hat, alles verloren zu haben. Neben dem Beruf, also der Arbeit, die Sie verfolgen, um Geld zu verdienen, ist auch ein ausgleichendes Hobby wichtig, um etwas zu tun, das Spaß macht und nicht mit Zielen verbunden ist.

Außerdem spielen Menschen eine bedeutende Rolle. Hierzu zählen die Familie, Freunde, aber auch Zeit mit einem Partner oder einer Partnerin. Nur wenn wir von allen Bereichen etwas haben, leben wir in einem gesunden Gleichgewicht und haben die notwendige Balance, die uns aktiviert und mit Energie versorgt.

Sechstens: Aufgaben priorisieren

Jeden Tag warten unzählige Aufgaben auf uns, die uns alle wichtig erscheinen. Wir erledigen diese schnell, machen dadurch immer mehr und belasten unseren Körper. Listen und Aufgabenpakete helfen dabei, die Tätigkeiten zu priorisieren und so bewusst Zeit zum Erledigen von Dingen einzuplanen. Dies befreit den Kopf und sorgt dafür, dass mehr Struktur im Tag ist und nicht alle Aufgaben gleichzeitig und reaktiv abgearbeitet werden.

Manchmal ist weniger mehr und nicht alle Wünsche müssen zu 100 Prozent erfüllt werden. Zudem gibt es effiziente Möglichkeiten, bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Ein Beispiel aus dem Versicherungsbereich:

Müssen die 15 durch die IDD vorgegebenen Weiterbildungsstunden komplett via Präsenzseminar erfüllt werden? Die Initiative „gut beraten“ empfiehlt sogar, 30 Weiterbildungsstunden durchzuführen.

Präsenzseminare mögen ihre Berechtigung haben, aber nicht jedes Seminar erfüllt die vollen Erwartungen. Der Zeitaufwand bleibt der gleiche. Die Hinfahrt, die Rückfahrt, die Zeit vor Ort und sehr schnell liegt der Zeitaufwand für ein Zwei-Stunden-Seminar bei einem halben Tag. Hier gibt es Alternativen. Zu Corona-Zeiten wurde ja quasi automatisch bereits vieles auf online umgestellt.

Siebtens: Abgrenzen und Spezialisieren

Besonders Existenzgründer, aber auch viele Vermittler generell versuchen, allen Anfragen gerecht zu werden. Dabei bieten sie ein sehr großes Portfolio an Leistungen an, welches Mehraufwand und zusätzliche Arbeit bedeutet. Denn wer nicht täglich eine Lebensversicherung verkauft, muss sich hier für einen einzelnen Kunden neu einlesen und geht höhere Risiken ein als jemand, der sich darauf klar spezialisiert hat.

Wer lernt, auch einmal Nein zu sagen, riskiert vielleicht im ersten Moment, einen Kunden oder einen Auftrag zu verlieren. Aber er bleibt sich treu, sichert sein Arbeitskonzept und schützt letztendlich auch seine Gesundheit.

Die Folge: Der eine Auftrag, der vielleicht fehlt, kehrt irgendwann in anderer Form zurück. Weil man automatisch ausgeglichener und besonnener vorgeht, was Kunden, die vielleicht sonst nicht geblieben wären, dazu bewegt, bei Ihnen abzuschließen.

Lernen Sie, sich abzugrenzen und Nein zu sagen. Konzentrieren Sie sich lieber auf weniger Angebote und Kunden, aber befriedigen Sie eben deren Bedürfnisse. Die positiven Erfahrungen sprechen sich rum und werden schnell und automatisch zu Empfehlungen führen und dazu, dass Kunden von selbst auf Sie zukommen.

Fazit: Prävention ist besser als Nachsorge

Stressreduktion, Struktur in die Komplexität des Aufgabenfelds zu bringen sowie das Einhalten von Sicherheitsmaßnahmen sind Grundvoraussetzungen, um seelisch und körperlich lange Freude an dem Job zu haben und die eigene Gesundheit zu sichern.

Hinzu kommen ein gutes Netzwerk, die Betreuung durch Profis, die richtigen Informationen und die Sensibilisierung für den Selbstschutz. Sie sind elementar für jeden heutzutage, der Versicherungen verkaufen möchte und draußen beim Kunden ist.

Prävention ist besser als Nachsorge und sollte zum Dreh und Angelpunkt für eine/-n authentische/-n Versicherungsmann oder -frau werden. Denn nur wer sicher lebt, kann Sicherheit auch gut verkaufen.

 

Thomas Köhler

Der Autor ist Gründer und Geschäftsführer der Zaigen GmbH in Zürich. Das Unternehmen ist Bildungsdienstleister und hat mit „V-Quiz“ eine Lern-App für Versicherungsvermittler gemäß IDD entwickelt.

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