Neue Quiz-App für Versicherungsvermittler – AssCompact

2.10.2019 – Spielend lernen und Punkte für Weiterbildung sammeln: Das ist die Idee der neuen App „V-Quiz“. Die Nutzung des Tools kostet nichts, erst für die Bestätigung gemäß IDD berechnet der Anbieter Zaigen 20 Euro pro Stunde.

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Die Zaigen GmbH veröffentlichte Ende September die deutsche Version seines „V-Quiz“ nach Schweizer Vorbild. Die App soll Versicherungsprofis ermöglichen, sich gemäß der IDD-Richtlinie weiterzubilden und sich die entsprechenden Stunden über die Initiative „gut beraten“ anrechnen zu lassen.

Hauptzielgruppe Makler

Die App adressiert nach Aussage von Zaigen-Geschäftsführer Thomas Köhler „jeden, der sich gemäß IDD weiterbilden muss. Das heißt, angestellte Verkäufer, selbstständige Ausschließlichkeits-Vertreter und natürlich Makler“.

Die angestellten Verkäufer hätten genügend interne Seminare, während Makler sich ihre Weiterbildung selber organisieren müssten. „Damit sind Makler unsere Hauptzielgruppe“, so Köhler weiter.

Nach der erfolgten Registrierung haben Nutzer die Wahl, entweder den „einfachen“ Spielmodus zu wählen oder aktiv sogenannte „Quiz-Coins“ zu sammeln, die sie später in Weiterbildungsstunden umwandeln können.

Über 6.000 Fragen zum Versicherungswesen stelle das Quiz zur Verfügung. Eine Wissenskontrolle erfolgt nach Anbieterangaben automatisch. Das Themenspektrum reicht von den verschiedenen Versicherungsarten, über rechtliche Fragen, bis hin zu allgemeinem Wissen über den deutschen Finanzmarkt.

Umsonst spielen, Bildungsnachweis kostet

„Jeder, auch Studenten oder Azubis können die App kostenfrei nutzen, um sich beispielsweise auf Prüfungen vorzubereiten“, wirbt Köhler. Die Nutzung des Quiz-Tools ist zwar kostenfrei, aber „wer eine Bestätigung für Gutberaten.de erhalten möchte, bezahlt dann je Weiterbildungsstunde 20 Euro“, erklärt der Geschäftsführer.

Des Weiteren ist der Anbieter mit verschiedenen Versicherern im Gespräch um Rahmenverträge abzuschließen. Die Gesellschaften könnten so ein
„Weiterbildungskontingent“ für ihren Vertrieb einkaufen. Diese Vereinbarung beinhalte für die Unternehmen günstigere Konditionen. Denkbar wären laut Köhler auch
„White-Label-Modelle“.